DE414232C - Rechenartige Vorrichtung zum Anschliessen von Schirmen, Stoecken o. dgl. - Google Patents

Rechenartige Vorrichtung zum Anschliessen von Schirmen, Stoecken o. dgl.

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DE414232C
DE414232C DEP47663D DEP0047663D DE414232C DE 414232 C DE414232 C DE 414232C DE P47663 D DEP47663 D DE P47663D DE P0047663 D DEP0047663 D DE P0047663D DE 414232 C DE414232 C DE 414232C
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bolt
locking
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bulge
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B73/00Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices
    • E05B73/02Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices for walking-sticks or umbrellas

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

Es sind rechenartige Vorrichtungen bekannt geworden, um Schirme und Stöcke vor unbefugte Wegnahme zu schützen. Bei der einen werden die Einstellöffnungen je durch einen von einer drehbaren Nuß bewegten Riegel verschlossen und geöffnet. Die Nüsse haben verschieden geformte Schlüssellöcher und desgleichen Schlüssel. Eine andere Vorrichtung hat zangenartige Greifer, die beim Einstecken eines Schlüssels und Eindrücken eines Schirmes auseinandergehen und beim Abziehen des Schlüssels sich selbsttätig verriegeln. Auch gibt es Vorrichtungen, bei denen ein Winkelhebel oder Stern jeweilig beim Einstellen oder Entnahme des Gegenstandes den einen oder anderen Arm in die Einstellöffnung streckt und den Schirm verriegelt oder freigibt. Darunter gibt es wieder solche Vorrichtungen, die bei Entnahme des Schirmes o. dgl. den Schlüssel festhalten, ihn aber beim Einstellen eines solchen freigeben.
Die Anschließvorrichtung nach der Erfindung lehnt sich an die bekannten Vorrichtungen an, ist im übrigen aber nac'h anderen Grundsätzen gebaut. Die Erfindung besteht darin, daß einzelne, je mit einem umstellbaren Winkelhebel versehene, längs in ihrem Inneren einen Riegel, die Zuhaltung, ein Kugelge,-sperre und Federn bergende, mit Schlüsselloch und Schlüssel versehene schmale Gehäuse zu einem Schirm- und Stockredhen nebeneinandergeschraubt werden, wobei in bekannter Weise immer zwei so eingerichtete Gehäuse zusammen eine Anschließvorrichtung bilden und am Anfang der Reihe ein den Gehäusen gleichgeformtes Blindstück sitzt. Durch die Anordnung des Riegels längs im Gehäuse, die Anordnung des Drehzapfens des Winkelhebels über dem Riegel und des wenig Platz einnehmenden Kugelgesperres ist ein schmales Gehäuse erzielt worden, wodurch der Schirm- und Stockrechen eine sehr geringe Länge erhalt.
Die Zeichnung zeigt die neue Anschließvorrichtung, die in Abb. 1 in Vorderansicht, in Abb. 2 in Draufsicht, in Abb. 3 in horizontalem Längsschnitt nach der Linie C-D (Abb. 1), in Abb. 4 in vertikalem Längsschnitt nach der Linie A-B (Abb. 2), in Abb. S in Querschnitt nach der Linie E-F (Abb. 2) dargestellt ist. Abb. 6 zeigt den zur Bewegung der Sicherungseinrichtung erforderlichen Schlüssel in Ansicht und Schnitt, Abb. 7 den Schließkloben, Abb. 8 den Sieherungsriegel, Abb. 9 die Sperrvorrichtung für letzteren.
Der Schirmhalter bestellt aus einer Reihe von Haltestücken ff, von denen je zwei benachbarte die Sicherungsvorrichtung für einen Schirm bilden. Die Haltestücke α werden in beliebiger Zahl an der Wand, an Pfeilern oder bestehenden Gestellschirmständern mit oder ohne Benutzung einer Unterlage angeschraubt, deren Anfang durch ein Blindstück gebildet wird, ähnlich einem der bereits bekannten Wandschirmständer (Abb. ι und 2).
Das Gehäuse« besteht beispielsweise aus gegossenem, gepreßtem oder gestanztem Aluminium, Messing, Eisen o. dgl. und kann je nachdem noch vernickelt oder emailliert werden.
Beim Einführen eines Schirmes in die Lücke zwischen zwei Gehäusen« wird der Schließkloben b in der in Abb. 2 und 3 durch Pfeilrichtung angedeuteten Wandrichtung um eine Vierteldrehung bewegt. Damit diese Drehung eine ganze ist und der Schließklo-

Claims (2)

  1. ben b, welcher mit einer Zylinderkopfschraube mit rundem Ansatz s an der Decke des Gehäuses α befestigt ist, nicht etwa auf halbem Wege stehenbleibt, wird derselbe durch eine einerseits an der Gehäusewand/anderseits am Klobenb selbst befestigte Federn beeinflußt, und zwar so, daß die Drehung sprungweise geschieht. Die Drehung des Klobens b hat zur Folge, daß der eine an der Spitze nach ίο rückwärts abgebogene Armt über dem Zapfen r des Riegels h zu stehen kommt, während der andere gerade Arm vor den Schirm gebracht wird (Abb. 2). Gleichzeitig wird auch die an der Achse des Klobens b befindliche Ausbuchtungd vor die Kugele gedreht, womit dieser der Austritt aus dem Ausschnitt d1 des Schlüssels g· ermöglicht ist und der bis dahin von ihr beim leeren Apparat festgehaltene Schlüssel zur Wegnahme freigegeben > wird. Der durch Eingreifen des Schlüssel- ' zahnes nt in die Riegelnut k zurückgehaltene ! Schließriegel h erhält nach Wegnahme des Schlüssels g freie Bahn; die im Gehäusekopf befindliche Feder/ schiebt den Riegel in der Richtung des Pfeils in Abb. 3 und 4 nach vorn, wobei sich der Riegel vor die Abbiegung t des Schließklobens b legt. Sobald der Riegel h genügend vorgeschoben ist, schnappt die ebenfalls im Gehäusekopf seitlich des Riegels/; untergebrachte Zuhaltung 2 durch Druck des Federchens χ in die am Ende des Riegels eingedrehte Rille y ein (Abb. 5 und 8). Damit verlegt der von der Zuhaltung ζ noch besonders festgelegte Riegel h der Abbiegung t des Schließklobens b den Durchgang, macht dessen Drehung unmöglich und bewirkt die Sicherung des eingestellten Schirmes (Abb. 9).
    Der unten, von der Wandseite her in das
    Gehäuse α eingeschobene Blechdeckel I schließt das Ganze gut ab und dient überdies mit der in seiner doppelt umgebogenen Stirnseite befindlichen Bohrung als Gegenhalt des Riegels h (Abb. 4 und 9), dessen exzentrischer Zapfen r die Drehung des Riegels um sich selbst verhütet. Soll der Schirm dem Apparat wieder entnommen und damit die Sicherung aufgehoben werden, so wird der der Nummer des. Gehäuses entsprechende Schlüssel g (Abb. 6) in den Führungsschlitz/ eingeführt.
    Vorerst trifft der Schlüssel mit seinem Falz ο auf die Zuhaltung ζ (Abb. 5), löst diese aus und schiebt dann durch Wirkung der Abschrägung des Schlüsselzahnes m den Schließriegel h zurück, welcher seinerseits den Schließkloben δ wieder freigibt. Das Herausnehmen des Schirmes und die damit verbundene rückgängige Vierteldrehung des Schließklobens drückt sodann die Kugeln in die Ausbuchtung dx des nunmehr im leeren Apparat steckenden Schlüssels g und sichert denselben vor unachtsamer Wegnahme (Abb. 3 und 4).
    Ein Führungsplättchen q, daß das jeweilige Schlüsselquerprofil g aufweist, die Zuhaltung ζ nach außen abschließt und zugleich die Numerierung trägt, ist am Kopfstück des Gehäuses α eingeschoben (Abb. 2, 4, 5) und mittels der Zyünderkopfschraube s festgehalten. Die Lage der Führungsnut« des Führungsplättchens q (Abb. 2) in verschiedenen Abständen rechts- oder linksseitig unter Anpassung der Auspressiung ρ des Schlüssels g einerseits und die Versetzung des Schlüssel,-zahnes m mit entsprechender Anordnung der Riegelnut k, k1 (Abb. 6 und 8, strichpunktiert dargestellt) anderseits bringt eine beliebig große Anzahl von untereinander verschiedenen Schlüsseln hervor.
    Patent-Aksprüche:
    i. Rechenartige Vorrichtung zum Anschließen von Schirmen, Stöcken u. dgl. mit verschließbaren, winkelartigen Drehkloben, gekennzeichnet durch eine Reihe nebeneinander befestigter, sich gegenseitig ergänzender Einzelvorrichtungen (a), bei denen ein von der Feder (c) in sprunghafte Bewegung versetzter, mit einem abgebogenen Arm (t) sowie in seiner Nabe mit einer Ausbuchtung (d) für die Sperrkugel (e) versehener Schließkloben (δ) am Deckel (q) des Gehäuses (a) drehbar gelagert ist und durch einen unter sich längs im Gehäuse (a) liegenden, mit einer Riegelnut (k) für den Schlüssel, Rille (y) für die Zuhaltung sowie einem exzentrischen Zapfen (r) versehenen Riegel (A), der über sich die Sperrkugel (e) trägt, unter Mithilfe eines mit einer Ausbuchtung (d1) für die Sperrkugel (e) versehenen Schlüssels (g) ver- und entriegelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, bei welcher der Schlüssel nach Einbringen eines Schirmes o. dgl. freigegeben, beim Herausnehmen eines solchen festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Festhalten oder Freigeben des Schlüssels (g) eine Kugel (e) bewirkt, welche bei Entnahme eines Schirmes in den Ausschnitt (d1) des Schlüssels (g), beim Einstellen eines Schirmes in die Ausbuchtung (d) des Schließklobens (b) tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnunpen.
DEP47663D Rechenartige Vorrichtung zum Anschliessen von Schirmen, Stoecken o. dgl. Expired DE414232C (de)

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