DE413986C - Schaltvorrichtung fuer Steinschleifmaschinen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Steinschleifmaschinen

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DE413986C
DE413986C DEK90231D DEK0090231D DE413986C DE 413986 C DE413986 C DE 413986C DE K90231 D DEK90231 D DE K90231D DE K0090231 D DEK0090231 D DE K0090231D DE 413986 C DE413986 C DE 413986C
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DE
Germany
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stop
switching device
spindle
grinding wheel
ratchet mechanism
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Expired
Application number
DEK90231D
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English (en)
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Koehler & Ruminski Fa
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Koehler & Ruminski Fa
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/04Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by mechanical gearing only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für Steinschleifmaschinen. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 305880 geschützten Schaltvorrichtung für Steinschleifmaschinen. Der Schaltvorrichtung des Hauptpatents haftet noch der Nachteil an, daß der Nachschub der Schleifscheibe nicht ohne weiteres verschiedenen Größen der zu schleifenden Steine und dem Korn der benutzten Schleifscheibe angepaßt werden kann. Bei der Schaltvorrichtung des Hauptpatents erfolgt ein Vorschub der Schleifscheibe jedesmal dann, wenn diese eine bestimmte Zahl Umdrehungen gemacht hat. Dieser Vorschub ist unter Berücksichtigung des Hin- und Herganges der Schleifscheibe und der Fortbewegung des zu schleifenden Steines dem größten Steinformat, welches die Maschine bearbeiten soll, angepaßt, so daß also bei Bearbeitung kleinerer Steine, für welche die Schleifscheibe eine geringere Umdrehungszahl braucht, der Vorschub zu langsam erfolgt. Die Größenregelung des jedesmaligen Vorschubes des Werkzeugs kann bei der Maschine des Hauptpatents nur durch Auswechselung des an dem Handrad der Schleifscheibenspi-ndel angreifenden Daumens geschehen und ist also noch ziemlich umständlich.
  • Die genannten Nachteile sind bei der Maschine des Zusatzpatents beseitigt. Bei dieser Maschine kann die an dem Schaltrad der Schleifscheibenspindel angreifende Klinke in wechselnden Zeiträumen durch Hubscheiben mit verschiedener Nockenzahl fortgeschaltet werden und so der Vorschub der Schleifscheilie nach einer größeren oder kleineren Umdrehungszahl entsprechend der Größe des bearbeiteten Steines erfolgen. Der Vorschub der Schleifscheibe kann somit durch einfache Verschiebung der auf der Schaltspindel heweglichen Hubscheiben der Größe des zu bearbeitenden Steines angepaßt und die Maschine dadurch voll ausgenutzt werden. Die Hubscheiben wirken durch in Kiinkenwerk auf das Schaltrad der Werkzeugspindel. In dieses Klinkenwerk kann durch Verstellung eines Anschlages toter Gang eingeschaltet werden, wodurch der von den Hubscheiben bewirkte Vorschub der Schleifscheibe auch derenKörnung anzupassen und dem Vor- und Feinschleifen entsprechend einzustellen ist.
  • Die neue Schaltvorrichtung ist in einer Ausfübru g auf der Zeichnung dargestellt. Abb. i zeigt die Schaltvorrichtung mit einem Bruchstück des oberen Teiles der Schleifmaschine in Ansicht. Abb. z zeigt den Schneckentrieb, durch den die Werkzeugspindel die Schaltspindel mitnimmt, ün Grundriß. Abb.3 zeigt die Hubscheiben und das von ihnen bewegte Klinkenwerk, welches das Schaltrad der Schleifspindel fortschalt.et.
  • Die Schleifspindel i, welche an ihrem unteren Ende die Schleif- oder Polierscheibe trägt, mit welcher der zu schleifende Stein bearbeitet wird, wird wie bei dem Hauptpatent von der Hauptantriebswelle der Maschine aus gedreht. Die Spindel i trägt eine auf ihr nicht verschiebbare Gewindehülse 2 und kann durch das auf letzterer drehbare, als Schaltrad ausgebildete Handrad 3 in achsialer Richtung verschoben werden. Neben der Schleifspindel i ist die Schaltspindel 4 in dem Lagerarm 5 drehbar gelagert. Die Schaltspindel 4 wird durch ein Doppelschneckengetriebe 6, 7 (Abb. i und 2), das in den auf dem oberen Ende der Schleifspindel i angeordneten Querarmen 8 gelagert ist, mitgenommen. Das Doppelschneckengetriebe 6,7 kann durch den Handgriff 9 in der Weise ausgerückt werden, daß die Schnecken und Schneckenräder dieses Getriebes außer Eingriff gebracht werden.
  • Auf der Schaltwelle 4 sind mehrere Hubscheiben i o, i i, 12 angeordnet, welche auf der Schaltspindel achsial verschiebbar, aber nicht drehbar sind und so beliebig dem Mitnehmer 13 eines um den Bolzen 1 4. schwenkbaren. Klinkenwerkes (Abb. 3) gegenübergestellt werden können. Die Hubscheiben i o, 11, 12 haben voneinander abweichende Hubnockenzahlen, z. B. hat die eine Hubscheibe einen Nocken, die zweite hat zwei Nocken, die dritte hat drei Nocken. Durch Einstellung der entsprechenden Hubscheiben kann somit das Klinkenwerk nach Abb.3 in verschiedenen Zeiträumen zur Wirkung gebracht und dadurch der Vorschub der Schleifscheibe der Größe dies zu schleifenden Steines angepaßt werden.
  • Das Klinkenwerk, durch dessen Vermittelung die Hubscheiben i o, i i, 1 2 das Schaltrad 3 der 'Werkzeugspindel drehen, besteht aus einem segmentförmigen Schaltklinkenträger 15, welcher um den am Maschinengestell festsitzenden Bolzen 14 lose schwenkbar ist und die an ihm drehbare Klinke 16 trägt, die von der Feder i; in die Schaltzähne des den Vorschub der Werkzeugspindel vornehmenden Schaltrades ; gedrückt wird.
  • Die Mitnahme des Klinkenwerkes ,erfolgt von den Hubscheiben i o, i i, 12 durch Vermittelung des Nockenanschlages 13 und des Anschlaghebels 2o, beide um den Bolzen 1 4. am Gestell drehbar. Der Anschlaghebel 2o ist durch einen federnden Sperrstift 21, der in Rasten 22 der Segmentscheibe 15 eingreift, in verschiedener Lage ,an dem Segmentstück 15 festzustellen. Der Anschlagarm i 3a des Mitnehmers 13 stößt nun, wenn der Nockenanschlag 13, entgegen der Wirkung der Feder 18, von einer der Hubscheiben i o, i i, 12 gehoben wird, gegen den verstellbaren Anschlag 2o des Klinkenwerkes und nimmt dieses dann mit. Indem der Anschlag 2o so eingestellt wird, daß er in der Grundstellung von dem Anschlagarm I 3a etwas abbleibt, wie in Abb. 3 dargestellt, kann in die wirksame Bewegung des Nockenanschlages i3a etwas toter Gang eingeschaltet und dadurch der Hub der Nockenscheiben i o, i i, 12 in beliebiger Weise nur zum Teil in Wirkung gebracht werden. Entsprechend dem auf diese Weise in das Klinkenwerk eingeschalteten toten Gang wechselt die Drehung des Schaltrades 3, welche es von der Klinke 16 erhält. Es kann somit hierdurch der Vorschub der Schleifscheibe ihrer Körnung bzw. dem Vor- und Feinschleifen angepaßt werden.
  • Die Rückwärtsbewegung des Klinkenwerkes geschieht durch die Feder 18, welche sich gegen den festen Arm i9 stützt und mit ihrem anderen Ende gegen den Mitnehmer 13 wirkt, der durch einen Nocken die Segmentscheibe 15 mitnimmt.
  • Der Mitnehmerbolzen 13 steht unter Wirkung einer Pufferfeder 23, welche sich bei seiner Mitnahme durch die Hubscheiben io, i i, 12 zusammendrückt, wenn der Widerstand, den die Schleifscheibe bei der Fortschaltung findet, durch harte' Stellen des zu schleifenden Steines ein ungewollt großer ist. Auf diese Weise -wird einem Festlaufen der Maschine vorgebeugt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für Steinschleifmaschinen (Zusatz zu Patent 305880), dadurch gekennzeichnet, daß die von der Schleifscheibenspindel (i) aus gedrehte Schaltspindel (4) mehrere Hubscheiben (i o, 11, 12) mit ungleicher Anzahl Hubnocken achsial gegenüber einem schwingbaren Anschlag (13) verschiebbar trägt, der den @ebenfalls schwingbaren Träger (15) der Schaltklinke (16) für das Schaltrad (3) zum Vorschub der Schleifscheibenspindel (i) in Schwingung versetzt.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltklinkenträger (15) als Zwischenanschlag einen an ihm verstellbaren (Rasten 22) Schwinganschlag (20) trägt, gegen den der von den Hubscheiben bewegte, an dem Klinkenwerk lose drehbare Mitnehmer (13, 13a) anstößt und so das Klinkenwerk durch Vermittelung des Anschlages (2o) mitnimmt.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß- der schwingbare Nockenanschlag (13, U a) des Klinkenwerkes eine Pufferfeder (23) enthält, die @es ihm ermöglicht, den Hubscheiben auszuweichen, wenn die Schleifscheibe einen zu großen Widerstand findet.
DEK90231D 1924-07-12 1924-07-12 Schaltvorrichtung fuer Steinschleifmaschinen Expired DE413986C (de)

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