DE413889C - Regelungsvorrichtung einer elektrischen Antriebsvorrichtung - Google Patents
Regelungsvorrichtung einer elektrischen AntriebsvorrichtungInfo
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Classifications
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- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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- B60L50/10—Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by engine-driven generators, e.g. generators driven by combustion engines
- B60L50/11—Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by engine-driven generators, e.g. generators driven by combustion engines using DC generators and DC motors
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Description
- Regelungsvorrichtung einer elektrischen Antriebsvorrichtung. Es sind bereits Antriebsvorrichtungen für Fahrzeuge mit Explosionsmotor und elektrischer Übertragung bekannt, bei denen die Erregerwicklung der durch den Explosionsmotor anzutreibenden und den Antriebsmotor des Fahrzeugs. speisenden Dynamomaschine durch eine Erregermaschine gespeist wird.
- Die Erfindung besteht in einer Regelungsvorrichtung, bei welcher die Erregermaschine in Abhängigkeit von. der Geschwindigkeit des Fahrzeuges umläuft und mit einer unabhängigen Erregerwicklung versehen ist, deren. R-egelung abhängig von. der Gemischregelung des Explosionsmotors ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein Gleichstromerzeuger und ein Fahrmotor mit Serienregelung verwendet wird, und wobei ein Explosionsmotor für flüssigen Brennstoff angenommen ist. Dieser auf der Zeichnung nicht dargestellte Motor treibt ,einen Stromerzeuger G an, der dazu dient, einen über Zahnradgetriebe oder in irgendeiner anderen. Weise eine Achse des Fahrzeuges antreibenden elektrischen Motor mit Serienewregung zu speisen.
- Die Erregerwicklungen g des Stromerzeugers G weiden durch eine Erregermaschine E gespeist, .die von einem Laufrade des Fahrzeuges in irgendeiner Weise angetrieben wird. Eine kleine Akkumulatorbatterie N, die aus einem einzigen Element bestehen kann und in Serie mit der Erregermaschine E geschaltet ist, verstärkt die Wirkung der letzteren und liefert außerdem die erforderliche Erregung zu Beginn des Anlassens. Bei dem dargestellten Beispiel wird die Batterie N durch den Fahrstrom selbst geladen.
- Die Erregerwicklung der Erregermaschine E besteht aus einer Nebenschlußwicklung e und einer unabhängigen Erregerwicklung eh, welche von einer Akkumulatorenbatterie B gespeist wird. Bei dem gewählten Beispiel wird die Batterie B durch den Stromerzeuger G unter Zwischenschaltung eines Widerstandes wieder aufgeladen. Die Regelung der unabhängigen Erregerwicklung ei wird' eines Rheostaten R erzielt, der mit der Beschleunigungsvorrichtung des Explosionsmotors in Verbindung steht.
- Die elektrische Ausrüstung des Systems ist durch eine Schalt- und Kontrollvorrichtung vervollständigt, die die auf dem Schema angedeuteten Verbindungen herstellt und in bekannter Weise das Anlassen der Elektrogruppe durch die Batterie B, die Änderung des Umlaufsinnes durch die Einstellung des Umschalters A für den Motor M und des Umschalters C für die Erregermaschine E ermöglicht, sowie auch die elektrische Hilfsbremsung durch Kurzschließen des Motors M, der dann als Stromerzeuger arbeitet.
- Bei Beginn des Anlasseus wird der Erregerstrom für den Stromerzeuger zuerst durch die Batterie N geliefert. Dieser Erregerstrom erzeugt in dem Hauptstromkreis einen Strom, der proportional zu der Geschwindigkeit der Gruppe ist und genügt, um das Fahrzeug in Bewegung zu setzen. In diesem Augenblick tritt die Erregermaschine in Wirkung, und die Spannung an den Klemmen der Erregermaschine steigt in demselben Maße wie das Anlassen zunimmt. Das Anlassen des Fahrmotors erfolgt also durch allmähliche Zunahme der Spannung an seinen Klemmen und diese allmähliche Änderung der Spannung wird selbsttätig durch die Arbeitsweise der Erregermaschine erzielt.
- Wenn das Fahrzeug sich in Fahrt befindet, und die erforderliche Vortriebskraft zunimmt, verlangsamt der Elektromotor M seinen Umlauf und die Intensität nimmt zu. Parallel mit der Wirkungsweise der Erregermaschine E, deren Geschwindigkeit abnimmt, nimmt aber gleichfalls die Erregung des Stromerzeugers G ab, sowie sehne Spannung, so daß die von dem Explosionsmotor geforderte Leistung, und infolgedessen seine Geschwindigkeit, unveränderlich bleiben.
- Nimmt umgekehrt die erforderliche Zugkraft ab, so vermindert sich gleichfalls die Intensität und die Spannung erhöht sich durch die Arbeitsweise der Erregerr-aschine E. Die Aufgabe der Erregermaschine E besteht also darin, sowohl während des Anlassens des Fahrzeuges als während des Fahrens die Spannung an dem Stromerzeuger G selbsttätig entsprechend der geforderten Zugleistung zu regeln, so daß der Betrieb annähernd konstant bleibt, oder mit anderen Worten, die Leistung und Umlaufgeschnindigkeit des Explosionsmotors dieselben bleiben.
- plan kann, sich auch mit einer weniger genauen Regelung begnügen, indem die N ebenschlußerregung e der Erregermaschine E sowie auch die Batterie N fortgelassen werden, wobei diese Batterie durch einen Widerstand zum Anreizen des Anlassers: ersetzt wird.
- Im Gegensatz hierzu kann man gleichfalls eine genauere Regelung erzielen, indem der Erregermaschine E eine Erregung zugefügt wird, die von den Klemmen des Stromerzeugers G abgenommen wird.
- Für eine bestimmte Geschwindigkeit des Stromerzeugers G längt seine Leistung offenbar von der unabhängigen Erregung ab,. die der Erregermas,chiae F geliefert und durch den Rheostaten R überwacht wird. Dieser Rheostat steht mit der Gaskontrollvorrichtung in Verbindung, so daß jeder Geschwindigkeit der Elektrogruppe die Leistung entspricht, für die der Nutzeffekt der beste ist.
- Die Regelung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges geschieht somit letzten Endes mit Hilfe eines einzigen Handgriffes, der gleichzeitig die Beschleunigungsvorrichtung und die Erregung der Erregermaschine steuert. Der Fahrer bedient diesen Handgriff, um eine mehr oder minder große . Leistung zu bewirken, doch braucht er sich nicht mit den Änderungen der Fahrbedingungen zu beschäftigen, die ohne Rückwirkung auf den Explosionsmotor sind, und auch nicht mit der Arbeitsweise des letzteren, die selbsttätig so' geregeh wird, daß stets der beste Nutzeffekt erzielt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH: Regelungsvorrichtung einer elektrischen Antriebsvorrchtung für Kraftfahrzeuge, bei der die Erregerwicklung einer durch einen Explosionsmotor anzutreibenden Dynamomaschine durch eine Erregermaschine gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine von einem Laufrade des Fahrzeugs Antrieb erhält und mit einer unabhängigen Erregerwirklung versehen ist, die mit konstanter Spannung gespeist wird, wobei die Regelung dieser unabhängigen Erregerwicklung abhängig von der Gemischregelung des Explosionsmotors ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR413889X | 1923-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413889C true DE413889C (de) | 1925-05-18 |
Family
ID=8897898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES64632D Expired DE413889C (de) | 1923-01-08 | 1923-12-28 | Regelungsvorrichtung einer elektrischen Antriebsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413889C (de) |
-
1923
- 1923-12-28 DE DES64632D patent/DE413889C/de not_active Expired
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