DE955839C - Antrieb einer Druckfluessigekitspumpe, insbesondere einer Druckoepumpe fuer hydraulische Lenkhilfe, in Oberleitungsomnibussen - Google Patents
Antrieb einer Druckfluessigekitspumpe, insbesondere einer Druckoepumpe fuer hydraulische Lenkhilfe, in OberleitungsomnibussenInfo
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- DE955839C DE955839C DEZ4131A DEZ0004131A DE955839C DE 955839 C DE955839 C DE 955839C DE Z4131 A DEZ4131 A DE Z4131A DE Z0004131 A DEZ0004131 A DE Z0004131A DE 955839 C DE955839 C DE 955839C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/06—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
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Description
- Antrieb einer Druckflüssigkeitspumpe, insbesondere einer Druckölpumpe für hydraulische Lenkhilfe, in Oberleitungsomnibussen Die zum Betrieb hydraulischer Lenkhilfen erforderliche Pumpe wird bei Fahrzeugen mit Antrieb durch Verbrennungsmotor durch den Verbrennungsmotor angetrieben, und zwar mindestens mit der Leerlaufdrehzahl des Motors, sofern dieser nicht betriebsunfähig oder durch einen Bedienungsfehler stillgesetzt worden ist.
- Bekannt ist es bei Oberleitungsomnibussen., den Kompressor für die Druckluftbremse durch einen eigenen Elektromotor anzutreiben. Bei einer Druckölpumpe, insbesondere für eine hydraulische Lenkhilfe, ist dieser Antrieb nicht geeignet, da bei Wegbleiben der Spannung die Versorgung der Lenkhilfe mit Drucköd unterbrochen wäre. Auch der Antrieb einer Druckölpumpe durch den mit dem Fahrwerk direkt verbundenen Fahrmotor ist nicht geeignet und hätte den Nachteid., daß bei Langsamfahrt nicht der volle Öldruck zur Verfügung stehen würde. Bei Langsamfahrt sind: gerade aber die größten Lenkkräfte erforderlich.
- Bekannt isst eine hydraulische Bremsanlage für Kraftfahrzeuge mit einer Pumpe, die über eine Rücklaufsperre vom Fahrzeugmotor und, über eine weitere Rücklaufsperre von einem Elektromotor angetrieben wird, wenn der Antriebsmotor des Fahrzeugs stillsteht oder ausgefallen ist. Bei dieser bekannten Anordnung sind zwei Rücklaufsperren vorhanden, zwischen denen sich die Pumpe befindest. Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, bei einer Druckflüssigkeitspumpe eines Oberleitungsomnibusses, die sowohl von einem Teil des Fahrwerks als auch durch einen besonderen Elektromotor angetrieben werden kann, beide Antriebe ohne Zwischenschaltung der Pumpe durch eine Freilaufkupplung miteinander zu verbinden. Im Gegensatz zu der für hydraulische Bremsanlagen bekannten Anordnung besitzt der Antrieb nach der Erfindung also nur eine einzige Freilaufeinrichtung, die in einfacher Weise ein Überholen des der Pumpe ferner liegenden Fahrwerksantriebes durch den der Pumpe näherliegenden elektromotorischen Antrieb während der Fahrt ermöglicht.
- In einer bevorzugten Ausführungs form der Erfindung wird von einem Teil des Fahrwerks zunächst ein Freilauf angetrieben., der mit einem am Netz des Fahrzeuges. liegenden Elektromotor gekuppelt ist. Der Elektromotor wiederum ist mit der Pumpe gekuppelt. Bei normaler Fahrgeschwindigkeit treibt das Fahrwerk über den Elektromotor die Pumpe an. Gleichzeitig wird durch das Fahrwerk ein Fliehkraftschalter betätigt, der oberhalb einer bestimmten Drehzahl den Elektromotor vom Netz abschaltet, damit er nicht als Generator läuft. Sinkt die Antriebsdrehzahl des Fahrwerks unter einen bestimmten. Grenzwert, so wird der Elektromotor durch den. Fliehkraftschalter auf das Netz geschaltet und nimmt wieder normale Drehzahl auf, wobei der Motor das Fahrwerk mittels des Freilaufs überholt. Beim endgültigen Stillsetzen des Fahrzeuges wird mit dem durch den Hauptschalter abgeschalteten Netz auch der Pumpenmotor stillgesetzt.
- Eine weitere Antriebsart besteht nach der Erfindung darin, daß von der Kardanwelle oder dem freien Wellenstumpf des Fahrmotors über einen Freilauf eine Lichtmaschine angetrieben wird, an die die Pumpe angeschlossen ist. Sollange die Gleichstrommaschine so schnell angetrieben wird, daß die von ihr erzeugte Spannung oberhalb der Spannung der vorhandenen Batterie liegt, lädt die Lichtmaschine in üblicher Weise die Batterie auf und dient als Zwischenglied zum Antrieb der Pumpe. Wenn die Fahrgeschwindigkeit unter einen bestimmten Wert sinkt, so daß die Ankerspannung unter der Batteriespannung liegt, erhält die Lichtmaschine Strom aus der Batterie, arbeitet als Motor und treibt die Pumpe an, wobei der Fahrwerksantrieb mittels des Freilaufs überholt wird..
- Bei dieser Anordnung sind Schaltmittel vorzusehen zum Unterbrechen des Batteriestromkreises bei Stillsetzung des Fahrzeuges. Die Zeichnung stellt schematisch zwei Ausführungsformen der Erfindung dar, und zwar zeigt Abb. I einen Pumpenantrieb mit Netzmotor und Abb. 2 einen solchem mit einem Batteriemotor. In Abb. I bedeutet I die Hinterräder und 2 die Vorderräder eines Oberleitungsomnibusses, der mit einer hydraulischen Lenkvorrichtung 3 ausgerüstet ist. Ein Fahrmotor 4 treibt mit seinem hinteren Wellenende die Hinterräder I an. Das andere Wellenende ist über einen Freilauf 5 mit dem Elektromotor 6 gekoppelt. Dieser treibt eine Zahnradpumpe 7 an, welche Drucköl für die Lenkvorrichtung 3 liefert. Von der Welle des Fahrmotors 4 wird ein F liehkraftschalter 8 angetrieben, der bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl die Zuleitung des Elektromotors 6 zum Netz 9 unterbricht. Zum Abschalten des Netzes bei Außerbetriebsetzen des Fahrzeuges ist ein. Hauptschalter Io vorgesehen. Durch Betätigen des Hauptschalters wird das. Fahrzeugnetz 9 stromlos und damit auch der Pumpenmotor 6.
- In Abb. 2 sind entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern wie in Abb. I versehen. Statt des Netzmotors ist hier eine durch den Freilauf 5 angetriebene Lichtmaschine II vorhanden, welche an die Fahrzeugbatterie angeschlossen ist. Sobald die Drehzahl des Fahrmotors 4 einen gewissen Betrag unter dar Drehzahl liegt, bei welcher die Ankerspannung der Lichtmaschine gleich der Batterielspannung ist, wird die Lichtmaschine aus der Batterie gespeist und treibt als Motor die Pumpe 7 an. Dabei ist durch den Freilauf 5 ein Überholen des Fahrmotors 4 durch die Lichtmaschine II möglich.
- Im Batteriekreis ist ferner ein Ausschalter vorhanden, welcher zusammen mit dem Hauptschalter betätigt wird, so daß bei abgeschaltetem Netz kein Batteriestrom fließen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE; I. Antrieb einer Druckflüssigkeitspumpe, insbesondere einer Druckälpumpe für hydraulische Lenkhilfe, in Oberleitungsomnibussen, wobei die Pumpe sowohl von einem Teil des Fahrwerks als auch durch einen nicht zum Fahrwerkantrieb gehörigen Elektromotor angetrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß beide Antriebe ohne Zwischenschaltung der Pumpe durch eine Freilaufkupplung miteinander verbunden sind.
- 2. Antrieb mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine unmittelbar auf eine Batterie geschaltete Lichtmaschine (ii) über die Freilaufkupplung (5) vom Fahrwerk angetrieben wird, welche bei Absinken der Ankerspannung der Lichtmaschine unter die Batteriespannung als, Motor läuft und das Fahrwerk überholt. In Betracht gezogene; Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 858 Zoo.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ4131A DE955839C (de) | 1954-04-04 | 1954-04-04 | Antrieb einer Druckfluessigekitspumpe, insbesondere einer Druckoepumpe fuer hydraulische Lenkhilfe, in Oberleitungsomnibussen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ4131A DE955839C (de) | 1954-04-04 | 1954-04-04 | Antrieb einer Druckfluessigekitspumpe, insbesondere einer Druckoepumpe fuer hydraulische Lenkhilfe, in Oberleitungsomnibussen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE955839C true DE955839C (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=7619035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ4131A Expired DE955839C (de) | 1954-04-04 | 1954-04-04 | Antrieb einer Druckfluessigekitspumpe, insbesondere einer Druckoepumpe fuer hydraulische Lenkhilfe, in Oberleitungsomnibussen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE955839C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008584B (de) * | 1954-04-03 | 1957-05-16 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Antrieb einer Druckfluessigkeitspumpe in Oberleitungsomnibussen |
| DE3009503A1 (de) * | 1980-03-12 | 1981-09-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Hybridantriebsvorrichtung fuer nutzfahrzeuge |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858200C (de) * | 1950-12-09 | 1952-12-04 | Teves Kg Alfred | Pumpenbremse fuer Kraftfahrzeuge |
-
1954
- 1954-04-04 DE DEZ4131A patent/DE955839C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE858200C (de) * | 1950-12-09 | 1952-12-04 | Teves Kg Alfred | Pumpenbremse fuer Kraftfahrzeuge |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1008584B (de) * | 1954-04-03 | 1957-05-16 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Antrieb einer Druckfluessigkeitspumpe in Oberleitungsomnibussen |
| DE3009503A1 (de) * | 1980-03-12 | 1981-09-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Hybridantriebsvorrichtung fuer nutzfahrzeuge |
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