DE413809C - Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen Fahrraddiebstahl - Google Patents
Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen FahrraddiebstahlInfo
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- DE413809C DE413809C DEZ14363D DEZ0014363D DE413809C DE 413809 C DE413809 C DE 413809C DE Z14363 D DEZ14363 D DE Z14363D DE Z0014363 D DEZ0014363 D DE Z0014363D DE 413809 C DE413809 C DE 413809C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H5/00—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
- B62H5/20—Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen Fahrraddiebstahl. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Sicherung- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen den Diebstahl von Motor- oder Fahrrädern, bei welcher eine mit Knallkorken oder Schußpatronen gefüllte Trommel benutzt wird, und bei welcher die Auslösung öder Entzündung der Knallkorken oder Schußpatronen bei unbefugter Benutzung des Fahrrades durch einen Schlagbolzen erfolgt. Einrichtungen dieser Art sind bekannt. Der I-rfindting gemäß werden zur Betätigung der i tndt ehung der Knallkorkentrommel und der Abschußvorrichtung drei Auslösehebel benutzt, die sämtlich von einem Anschlagstift, der an den Speichen des Hinterrades befestigt ist, hintereinander zur Auslösung gebracht «-erden. Die drei Auslösehebel wirken derart miteinander, daß sich bei jeder Bewegung eines dieser Hebel ein Arbeitsvorgang vollzieht, indem zunächst der Schlagbolzen gespannt, dann die Knallkorkentrommel vor den Schlagbolzen gedreht und schließlich der Schlagbolzen ausgelöst wird. Es wird dadurch verhindert, daß etwa durch spielende Kinder ein Abschießen der Patronen erfolgen kann da hierzu stets drei aufeinanderfolgende Handgriffe nötig sind, die sich stets in der gleichen Reihenloige abspielen müssen, wenn der angestrebte Erfolg eintreten soll.
- In den Zeichnungen ist eine im Sinne der I?j-findunä ausgebildete Einrichtung beispielsveranschaulicht. Es zeigen: Abb. i die Vorrichtung in Ansicht von der Außenseite des Rades mit Sperrvorrichtung für die Trommelfeder, Abb. 2 einen Schnitt durch das Gehäuse mit Vorrichtung zum Spannen und Auslösen des Schlagbolzens, Abb.3 einen Schnitt durch die Knallkorkentrotnmel, Abb. .4 die Vorrichtung in Ansicht von der Innenseite des Rades mit Vorrichtung zum Spannen und Entspannen des Schlagbolzens und Abb. 5 einen Querschnitt durch die gesamte Einrichtung.
- In einem Gehäuse i ist auf einer Welle 2 mittels eines Vierkants 3 (Abb. 3) die Knallkorkentrommel4. angeordnet, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit zwölf Knallkorken 5 versehen ist, die in konisch ausgebildeten Höhlungen 6 sitzen. Die Tromntel.4 steht unter der Wirkung einer Spiralfeder 7, welche mit dein inneren Ende an der X- ierkantwelle 3 (Abb. 5) und mit dem äußeren Ende an dem Gehäuse i befestigt ist. Außerhalb des Gehäuses i sitzt auf der Welle ,2 ein Sperrad 8, in welches eine Sperrklinke 9 eingreift, die unter Wirkung einer Feder io steht. Bei jedesmaligem Vorschub der Trommel .4 bis zum nächsten Knallkorken ird das Sperrad um einen Zahn weiter Uedrelit. Sobald sämtliche zwölf Knallkorken ab-eschossen sind, wird auf einen Federstift t i ein Druck ausgeübt und dadurch die Sperrklinke außer Eingriff mit dem Sperrad gebracht, so daß durch den Zug der Spiralfeder ; die Trommel wieder zurückgezogen wird. Durch eine öffnung 12 des Gehäuses i, welche durch einen Deckel 13 abgeschlossen ist, kann die Neufüllung der Korkentrommel erfolgen. Bei Nichtgebrauch ist die öffnung 12 durch die Klappe 13 verschlossen.
- Die Vorrichtung zum Abschießen der Knallkorken besteht aus einem Schlagbolzen 14., welcher unter Wirkung einer Feder 15 steht und in zwei Haltern 16 geführt wird. Am hinteren Ende ist der Schlagbolzen mit einem Stift 17 versehen, dessen unteres Ende in einer Rinne 18 geführt wird, während hinter dein Stift eine Nase ig vorgesehen ist. Die Spannung und Auslösung des Schlagbolzens erfolgt durch einen Stift 20 (Abb. q.), der an einer Schelle 2i sitzt, welche in Verbindung mit einer zweiten Schelle zwei benachbarte Radspeichen 22 miteinander verbindet. Der Stift 2o stößt bei der Drehung des Hinterrades zunächst gegen einen Hebel 23, der auf einer Welle 24. befestigt ist, und schwingt dadurch einen Hebel 25 gegen den Stift 17, wodurch der Schlagbolzen 1.4 so weit zurückbewegt wird, bis das obere Ende 2(i eines zweiarmigen Hebels 27 mit der Nase i9 in Eingriff kommt, wodurch der Schlagbolzen in gespannter Lage gehalten wird. Bei der Weiterdrehung stößt der Stift 2o gegen einen Hebel 28 und dreht diesen um seine Achse .2, während der Hebel -23 unter der Wirkung einer Blattfeder 29 wieder in die in Abb. 2 gezeichnete Lage zurückkehrt und der Hebel -arm 25 sich an den Halter 16 anlegt. Der Hebel 28 endet in einer Scheibe 3o, die lose auf der Welle 2 sitzt. Bei der Drehung der Scheibe 30 wirkt sie mittels einer oder zwei Sperrklinken 31 auf ein Sperrad 32, das auf einem Vierkant der Welle -2 befestigt ist, so daß die Welle 2 und damit die Korkentromniel uni einen Zahn weiter gedreht wird, worauf der Hebel 28 unter der Wirkung der Feder 33 wieder in die Anfangslage zurückkehrt. Schließlich trifft der Stift 2o gegen einen ebenfalls unter Wirkung einer Feder 33 stehenden Hebel 34. (Abb. 4), welcher auf der Welle 35 befestigt ist, und schwingt einen Hebel 36 (Abb.2) in der eingezeichneten Pfeilrichtung zur Seite, welcher hierbei den Hebel 27 mitnimmt und dadurch den Hebelarm 26 aus der Nase 19 auslöst, so daß der Schlagbolzen zum Schuß freigegeben wird.
- Das Gehäuse i läßt sich mittels seiner Mutter 37 (Abb. 5) auf einer Schraubenspindel 38, die in einem Kasten 39 geführt wird, in der Richtung der Schraubenspindel 38 verstellen, so daß die drei Hebel 23, 28 und 3.4 außer Bereich des Stiftes 2o gebracht werden können. Die Drehung der Schraubenspindel 38 erfolgt mittels eines Steckschlüssels, der auf den Schlüsseldorn q.o der Spindel 38 aufgesteckt wird. Der Schlüsseldorn kann verschiedene Formen erhalten, damit kein Dorn mit dem anderen übereinstimmt. Der Kasten 39 ist mittels Schellen 4.1 an dein Hinterradrahinenteil 4.2 befestigt, so daß die Auslösehebel 23, 28 und 34. den Radspeichen zugekehrt sind, wie Abb. ¢ zeigt.
Claims (3)
- PATI;NTT-AN spRÜci-ir: i. Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen Fahrraddiebstahl, bestehend aus einer mit Knallkorken gefüllten Trommel, die bei unbefugter Benutzung durch einen sich bewegenden Teil des Fahrrades gedreht wird, und einer Abschußvorrichtung, bei welcher ein Schlagbolzen ausgelöst und dadurch jedesmal eine der Patronen zur Entzündung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß drei Hebel (23, 28, 3q.) vorgesehen sind, welche bei eingeschalteter Vorrichtung mittels eines an den Speichen des Hinterrades angebrachten Anschlagstiftes (2o) zur Seite geschwungen werden und welche nacheinander den Schlagbolzen (14) spannen, die Korkentrommel (4) drehen und den Schlagbolzen auslösen.
- 2. Sicherungs- und Alarmvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (1q.) am hinteren Ende zu einer Nase (ig) ausgebildet ist, mittels welcher derselbe von einem zweiarmigen Hebel (26,27) so lange in gespannter Lage gehalten wird, bis dessen Auslösung durch einen weiteren Hebel (36) erfolgt.
- 3. Sicherungs- und Alarmvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Korkentrommel (4) mit ihrem die Betätigungsvorrichtung aufnehmenden Gehäuse (i) auf einer Schraubenspindel (38) in einem am Hinterradrahmen (q.2) befestigten Kasten (39) verschiebbar ist, um die Sicherungsvorrichtung mit ihren drei Hebeln (23, 28 und 34.) in Eingriff mit dem Anschlagstift (2o) bringen zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ14363D DE413809C (de) | 1924-04-06 | 1924-04-06 | Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen Fahrraddiebstahl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ14363D DE413809C (de) | 1924-04-06 | 1924-04-06 | Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen Fahrraddiebstahl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413809C true DE413809C (de) | 1925-05-16 |
Family
ID=7623536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ14363D Expired DE413809C (de) | 1924-04-06 | 1924-04-06 | Sicherungs- und Alarmvorrichtung zum Schutze gegen Fahrraddiebstahl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413809C (de) |
-
1924
- 1924-04-06 DE DEZ14363D patent/DE413809C/de not_active Expired
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