DE413757C - Am Abfuellstutzen von Gegendruckfuellern angeordnete Vorrichtung zum Reinigen der Gaskanaele - Google Patents
Am Abfuellstutzen von Gegendruckfuellern angeordnete Vorrichtung zum Reinigen der GaskanaeleInfo
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- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/001—Cleaning of filling devices
- B67C3/002—Cleaning of filling devices using cups or dummies to be placed under the filling heads
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- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Am Abfüllstutzen von Gegendruckfüllern angeordnete Vorrichtung zum Reinigen der Gaskanäle.
Gegendruckfüller sind ausnahmslos mit einem Banale versehen, durch «-elchen das zu füllende Gefäß zum Zwecke des Druckaus- gleiches mit dem Gasraume des Hauptbehäl- ters leitend verbunden wird. In diesem Gas- kanale steig< die Flüssigkeit am Ende einer jeden Füllung bis zur Höhe des Spiegels der im Hauptbehälter befindlichen Flüssigkeit empor. Da der Gaskanal vor der Entlastung und Wegnahme des Gefäßes geschlossen wer- lien muß, so bleibt die Flüssigkeit in ihm zu- rück und stößt unter dem Drucke des nach- strömenden Gases mit Heftigkeit in das nächstfolgende Gefäß, wodurch der in diesem etwa befindliche Saft aufgerührt und mit der gashaltigen I# lüssigkeit vorzeitig vermischt wird, was zur Folge hat, claß das Gemisch bei der Entlastung aufbraust und das Gefäß nur teilweise gefüllt bleibt. Aus diesem Grunde wertleii allgemein zwei Gaskanäle verwendet, von denen der erste zur Zuführung und der -zweite zur Allführung des Gases dient. Die «-irkungsweise einer solchen bekannten Vor- richtung ist in Abb. i bis d. unter Benutzung eines Vierwegehahnes schematisch dargestellt. In Abb. i ist die Belastung des leeren Gefäßes :riit Gas, in Abb.2 der Anfang der Füllung, in Abb. 3 das Ende der Füllung und in Abb. 4 #lie Entlastung des gefüllten Gefäßes veran- :chaulicht. Nachdem das Gas durch die Leitung nc in (las Gefäß getreten ist, wird bei der Füllung zunächst die in derLeitungn zurückgebliebene Flüssigkeitssä ule und dann das im Gefäße be- :indliche Gemisch von Luft und Gas in ein über (lein Hauptbehälter angordnetes und mit -fiesem leitend verbundenes Schatnngefäß ein- porgeführt und von dort unter andauernder oder periodischer Entlüftung nach außen ver- ;lrä ngt, bis schließlich die Flüssigkeit wieder in der Leitung n. bis zur Höhe des im Haupt _- I)eliiilter vorhandenen Flüssigkeitsspiegels emporsteigt. Diese in der Leitung n stets zu- rückbleibende Flüssigkeitssäule ist die Ur- sache vieler Störungen, weil ihre Aufwärts- bewegung nur durch den winzigen Cberdruck der etwas tiefer hinabreichenden Flüssigkeits- - s i ule eingeleitet wird, welche sich in der zum 1#üllen des Gefäßes dienenden, hier nicht dar- gestellten Flüssigkeitsleitung befindet. Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, die zur Belastung des Gefäßes dienenden Leitungen an jedem einzelnen Ab- füllstutzen und nach jeder einzelnen Füllung durch die Expansionskraft einer kleinen Gas- menge zu reinigen, welche von oben her auf die emporgestiegene Flüssigkeitssäule wirkt. Diese technische Aufgabe ist in der Weise gelöst worden, daß das den Druckausgleich bewirkende Leitungssystem durch eine am Abfüllstutzen angebrachte Vierwegesteue- rung in zwei Stellungen derart geschaltet wird, claß in der ersten Stellung, bei der Be- lastung des Gefäßes, das Gas aus dem Gas- raume durch ein erstes Rohr abwärts zur Schaltstelle, dann durch ein zweites Rohr auf- wärts in ein über dem Flüssigkeitsspiegel an- geordnetes Behälterchen, und dann durch ein drittes Rohr wieder abwärts in den Mün- dungskanal und das Gefäß geleitet wird, während in der zweiten Stellung, bei der Ent- lastung des gefüllten Gefäßes, die Verbindung zwischen dem ersten Rohre und dem zweiten Rohre unterbrochen und die Verbindung zwi- schen dein Mündungskanale und dem Ent- lastungsl:anale hergestellt wird, so daß das im zweiten Rohre und in dem Behälterchen befindliche Gas, von oben her auf die im dritten Rohre emporgestiegene Flüssigkeits- säule wirkend, zuerst die Flüssigkeit austreibt und dann unter gänzlicher Reinigung der Kanäle selbst ausströmt. In Abb. 5 bis 8 ist die Vorrichtung unter Benutzung eines Vierwegehahnes schematisch und in Abb. 9 und i o unter Benutzung eines Ventils in einer für den Gebrauch bestiimn- ten Ausführung dargestellt. Abb. 5 zeigt die Vorrichtung bei der Be- lastung des Gefäßes: Der Vierwegehahn befin- det sich in der ersten Stellung. Das Gas strömt aus dem Gasraume H des Hauptbehäl- ters durch das erste Rohr a, den Vierwege- halin E, das zweite Rohr b, das Behälter- chen c, (las dritte Rohr d und den Mündungs- kanal f in das Gefäß und setzt dieses unter den im Gasraume herrschenden Druck. Abb. 6 zeigt die Vorrichtung nach vollen- deter Füllung des Gefäßes: Die Stellung des Vierwegehahnes ist umverändert geblieben. Das Gefäß ist gefüllt, und die Flüssigkeit ist im (lritten Rohre d bis zum Flüssigkeits- spiegel des Hauptbehälters hinaufgestiegen. Abb. 7 zeigt die Vorrichtung bei der Ent- lastung des Gefäßes: Der Vierwegehahn be- findet sich in der zweiten Stellung. Die Ver- bindung zwischen dem ersten Rohre a und dein zweiten Rohre b ist unterbrochen. Das zweite Rohr 17, das Behälterchen c, das dritte Rohr d und der Mündungskanal f sind mit (lein Entlastungskanale ä kommunizierend verbunden. Das im zweiten Rohre, im Behäl- terchen und im oberen Teile des dritten Roh- res befindliche Gas wirkt unter allmählicher Expansion von oben her auf die im dritten Rohre vorhandene Flüssigkeitssäule. Die Flüssigkeit wird ausgetrieben, und das Gas strömt nach, wobei die Entspannung des Gases und die Entlastung des gefüllten Ge- fäßes, entsprechend dem Volumen des Behäl- terchens, in erwünschter Weise verlangsamt wird. Bei der in Abb. 8 dargestellten Ausfüh- rungsforin ist das dritte Rohr d im Innern des zweiten, oben geschlossenen Rohres b ange- ordnet, dessen größeres Volumen die Wir- kung des Behälterchens c ersetzt. Die beiden Rohre sind außerhalb des Hauptbehälters un- mittelbar auf dem Abfüllstutzen befestigt. Im übrigen stellt Abb. 8, genau wie Abb. 6, die vollendete Füllung des Gefäßes dar. Eine für den Gebrauch bestimmte Ausfüh- rungsform der Vierwegesteuerung ist durch Abb. 9 und io veranschaulicht. Abb. 9 stellt genau nach dein Schema von Abb. 5 die Be- lastung, und Abb. io genau nach dem Schema von Abb. ; die Entlastung des Gefäßes dar. Dieses Ventil E unterscheidet sich von den gebräuchlichen Ventilen bekannter Bauart nur durch das Vorhandensein einer besonderen, von der Ventilspindel durchdrungenen, bei- derseits abgedichteten, an das dritte Rohr d und den Mündungskanal f angeschlossenen Kammer k, aus welcher bei der Entlastung des Gefäßes die Flüssigkeit und das Gas durch die angebohrte und hohle Ventilspin- del entweicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
i. Am Abfüllstutzen von Gegendruck- füllern angeordnete Vorrichtung zum Rei- nigen der Gaskanäle, dadurch gekenn- zeichnet, (laß das den Druckausgleich be- wirkende Leitungssystem durch eine am Abfüllstutzen angebrachte Vierwegesteue- rung (E) in zwei Stellungen derart ge- schaltet wird, daß in der ersten Stellung, bei der Belastung des Gefäßes, (las Gas aus dein Gasraume (H) durch ein erstes Rohr (a) abwärts zur Schaltstelle (E), dann durch ein zweites Rohr (b) aufwärts in ein über dem Flüssigkeitsspiegel ange- ordnetes Behälterchen (c), und dann durch ein drittes Rohr (d) wieder abwärts in den Mündungskanal (f) und das Gefäß geleitet wird, und daß in der zweiten Stel- lung, bei der Entlastung des gefüllten Ge- fäßes, die Verbindung zwischen dem ersten Rohre (a) und dem zweiten Rohre (b) unterbrochen und die Verbindung zwi- schen (lein Mündungskanale (f) und dem Entlastungskanale (g) hergestellt wird, so daß das im zweiten Rohre (b) und in dem Behälterchen (c) befindliche Gas, von oben her auf die im dritten Rohre (d) em- porgestiegene Flüssigkeitssäule wirkend, zuerst die Flüssigkeit austreibt und dann unter gänzlicher Reinigung der Kanäle selbst ausströmt. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß das Gasbehäl- terchen (c) durch eine Erweiterung des zweiten Rohres (b) ersetzt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, da- durch gekennzeichnet, daß das dritte Rohr (d) in dem erweiterten zweiten, oben geschlossenen Rohre (b) angeordnet ist. d.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Druckausgleichventile bekannter Bauart eine von der Ventilspindel durchdrungene, beiderseits abgedichtete, an das dritte Rohr (d) und den Mündungskanal (f) an- geschlossene Kammer (k) angeordnet ist, aus welcher bei der Entlastung des Ge- fäßes die Flüssigkeit und das Gas durch die angebohrte und hohle Ventilspindel entweicht.
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