DE413753C - Vorrichtung zum Einstellen und Pruefen der Lage des Werkzeuges und Werkstueckes bei Werkzeugmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen und Pruefen der Lage des Werkzeuges und Werkstueckes bei Werkzeugmaschinen

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DE413753C
DE413753C DEP48124D DEP0048124D DE413753C DE 413753 C DE413753 C DE 413753C DE P48124 D DEP48124 D DE P48124D DE P0048124 D DEP0048124 D DE P0048124D DE 413753 C DE413753 C DE 413753C
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DE
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    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/24—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools using optics or electromagnetic waves
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23Q17/00—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
    • B23Q17/2233—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece
    • B23Q17/225—Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece of a workpiece relative to the tool-axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Machine Tool Sensing Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AAl 15.MAI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 413753 KLASSE 49 a GRUPPE
(P 48124 114901)
Bohdan Pantoflicek in Pilsen.
bei Werkzeugmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1924 ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die unter Prüfung ein genaues Einstellen des Werkzeuges oder der Werkzeugschneiden in die für die Bearbeitung des Werkstückes günstige Lage gewährleistet. Der Erfindung gemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Vorrichtung aus einer auf die Achse des Werkstückes einstellbaren optischen Beobachtungseinrichtung besteht, die Zeichen zum Einstellen des Werkzeuges in bezug auf das Werkstück besitzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Abb. 1 zeigt die Einstell- und Prüfvorrichtung in teilweisem Längsschnitt. Abb. 2 veranschaulicht einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. 1. In Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie TII-III der Abb. 1 dargestellt. Die Abb. 4 und 5 zeigen die Wirkungsweise der Einstell- und Prüfvorrichtung bei der Einstellung und Prüfung der Lage eines Messers zum Schneiden von Gewinden auf einer Drehbank.
Die Vorrichtung besteht im Wesen aus
einem Bügel 1, der mit einer Hülse 2 ausgestattet ist. Bügelschenkel 3, 4 weisen Bohrungen 5, 6 zum Einstecken von Lagermitteln 7 (Abb. 4) und von Richtmitteln 8 (Abb. 1) auf. Mit den Lagermitteln 7 und Rieht- ; mitteln 8 kann die Vorrichtung ,an Stelle des , Werkstückes zwischen den Körnerspitzen 10, 11 einer Werkzeugmaschine, beispielsweise einer Drehbank, eingespannt werden. In der Hülse 2 ist eine optische Beobachtungseinrichtung angeordnet, die bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einem Mikroskop 14 besteht. Der Teil 15 des Mikroskopes trägt das Okular und steht in fester. Verbindung mit dem Träger 1 und seiner Hülse 2. Der Teil 16 enthält das Objektiv des Mikroskopes und ist unabhängig vom Okular verschiebbar in der Hülse 2 des Trägers 1 angeordnet. Durch einen geeigneten, in der Zeichnung nicht näher dargestellten Trieb kann der Teil ιό mit dem Objektiv des Mikroskopes in der Hülse 2 verschoben werden, um ein scharfes Bild einzustellen.
Im Okular 15 des Mikroskopes sind Zeichen vorgesehen, die ein genaues Einstellen des Werkzeuges 20 (Abb. 5) ermöglichen. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel bestehen die Zeichen aus linear angeordneten Marken 21 und winkelförmig angeordneten Marken 22. Die winkelförmig gestalteten Einstellzeichen 22 bestehen, wie Abb. 5 zeigt, aus einem Fadenkreuz, dessen wSymmetrieebene senkrecht zu der durch die Marken 21 gelegten Ebene verläuft.
Die Lagermittel (Abb. 4 und 5) bestehen
aus Bolzen 7 mit Köpfen 25 mit kegelförmigen \~ertiefungen 26, mit denen die Lagermittel 7, 25 und damit die Vorrichtung zwischen die Körner 10, 11 eingespannt werden kann. Das Richtmittel 8 besteht bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus einem durch die Bohrung 5, 6 durchsteckbaren Bolzen 8, dessen eines Ende mit einem Kopf 30 versehen ist. Das andere Ende 31 des Bolzens 8 ist glatt ausgebildet zu dem Zwecke, um das Richtmittel von der einen Seite in die Bohrungen 5, 6 einstecken zu können. Der Kopf 30 und das Ende 31 haben kegelförmige Vertiefungen 32, in die bei eingespanntem | ig Richtmittel die Spitzen 10, 11 eingreifen. Der Bolzen 8 ist unterhalb des Mikroskopes zu einem Prisma 34 (Abb. 2) ausgebildet, dessen Flächen 35, 36 eine Richtkante 37 bilden. Die Achse des Werkstückes liegt bei eingesetztem Richtmittel 8 in der Richtfläche 35. ; Die Kante 37 ersetzt die Achse A-A des zu bearbeitenden Gegenstandes. i
Die EinstelU und Prüfvorrichtung ist um die Achse A-A des Werkstückes verschwenkbar. Um das Mikroskop einerseits senkrecht und anderseits wagerecht in bezug auf die Achse A-A einstellen zu können, sind auf der j Vorrichtung, z. B. auf dem Träger 1, zwei Li- ' bellen 40, 41 vorgesehen. Die Libelle 40 dient ! zum senkrechten Einstellen des Mikroskopes j und die Libelle 41 zum wagerechten Einstellen j des Mikroskopes.
Angenommen, das Werkzeug 20 (Gewinde. ■ stahl) soll in die Drehbank so eingespannt ; werden, daß das mit dem Werkzeug 20 erzeugte Gewinde vollständig profilrichtig ist. , Zu diesem Zwecke ist es zunächst erforderlich, die Vorrichtung mit dem Richtbolzen 8 zwi- ; sehen den Körnern 10, 11 der Drehbank einzuspannen (Abb. 1, 2 und 3). Das Mikroskop wird nun mit den Marken 21, 21 auf die : Richtkante 37 eingestellt (Abb. 3). Nach dieser Einstellung werden die Körner 10, 11 auseinanderbewegt. Nunmehr wird der Richtbolzen 8 aus der Vorrichtung herausgezogen, worauf die Lagerbolzen 7 von entgegen- '. gesetzten Seiten in die Bohrungen 5, 6 der Vorrichtung eingesteckt werden. . Fährt man nun mit dem Messer vor das Objektiv des Mikroskopes, so kann mit Hilfe des Fadenkreuzes 22 das Werkzeug im Support so eingestellt werden, daß sein Profil sich genau mit dem Fadenkreuz deckt (Abb. 5). Da die .Symmetrieebene des Fadenkreuzes 22 genau senkrecht zu der durch die Marke 21 gelegteti Ebene verläuft, so ist es klar, daß beim Decken des Messers 20 mit dem Fadenkreuz das Messer richtig eingestellt und eingespannt ist. Nach dem Einstellen des Messers wird die A'orrichtung von der Drehbank abgenommen. An seiner Stelle wird das Werkstück eingespannt. Durch die vorgenommene Einstellung und Prüfung der Lage des Werkzeuges hat man die Sicherheit, daß das mit dem Messer 20 geschnittene Gewinde ein Profil besitzt, das vollkommen dem angestrebten ideellen Gewindeprofil entspricht.
Wird der Apparat um die Achse A-A um ° verschwenkt, derart, daß das Mikroskop eine genaue wagerechte Lage einnimmt, so kann die Vorrichtung auch zur Prüfung der richtigen Höhe des Messers 20 verwendet werden. Die genaue wagerechte Lage der Vorrichtung ist mit Hilfe der Libelle 41 einstellbar.
Die Vorrichtung kann bei geeigneter Ausgestaltung insbesondere ihrer Marken für alle in Betracht kommenden Einstellungen von Werkzeugen, wie auch zum Prüfen von Maschinen, Werkzeugen und Werkstücken aller Art verwendet werden. Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung stellt nur ein Ausführungsbeispiel für die Einstellung von Messern zum Schneiden genauer Gewinde dar.

Claims (4)

85 Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einstellen und Prüfen der Lage des Werkzeuges und Werkstückes bei Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer auf die Achse (A-A) des Werkstückes einstellbaren optischen Beobachtungseinrichtung (14) besteht, die Zeichen (21, 22) zum Einstellen des Werkzeuges in bezug auf das Werkstück besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beobachtungseinrichtung aus einem Mikroskop (Ί4) mit linearen und winkelförmig ausgestalteten Einstellzeichen (21, 22) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 25 dadurch gekennzeichnet, daß das Mikroskop (Ί4) auf einem Bügel (1) angeordnet ist, flessen Schenkel (3, 4) Bohrungen (5, 6) zum Einsetzen eines zwischen den Spitzen der Werkzeugmaschine einspannbaren Lager- (7) oder Richtmittels (8) haben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Richtmittel
(8) aus einem Bolzen besteht, der mit einer für die Achseinstellung dienenden Richtfläche (35) ausgestattet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP48124D 1923-05-26 1924-05-23 Vorrichtung zum Einstellen und Pruefen der Lage des Werkzeuges und Werkstueckes bei Werkzeugmaschinen Expired DE413753C (de)

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US2990740A (en) * 1957-02-27 1961-07-04 Gisholt Machine Co Locating apparatus for machine tools

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GB216537A (en) 1925-01-29

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