DE41372C - - Google Patents
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- DE41372C DE41372C DENDAT41372D DE41372DA DE41372C DE 41372 C DE41372 C DE 41372C DE NDAT41372 D DENDAT41372 D DE NDAT41372D DE 41372D A DE41372D A DE 41372DA DE 41372 C DE41372 C DE 41372C
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- DE
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- tube
- hinge
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- trigger
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C9/00—Other smallarms, e.g. hidden smallarms or smallarms specially adapted for underwater use
- F41C9/04—Walking-stick guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Stockflinte unterscheidet sich von anderen ähnlichen Waffen dadurch, dafs man
dieselbe beim Gebrauche mit dem oberen Theile als Kolben an die Schulter anlegen kann.
Die Stockflinte besteht aus drei Haupttheilen:
1. dem eigentlichen Lauf A,
2. dem Hintertheil B,
3. der Verschlufsvorrichtung C.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Längenschnitt der offenen Stockflinte und Fig. 2
ein Grundrifs derselben in Gestalt eines Stockes.
Der- Lauf A, welcher in B fest eingetrieben
ist, trägt an seinem Ende das Korn m und die Kappe b. Der Hintertheil B besteht aus einer
Röhre, in welcher die Verschlufsvorrichtung C gleitet; diese Röhre besitzt eine Aussparung,
welche punktirt bei 0 (s. Fig. 2) angedeutet ist, und dazu dient, die Patrone einzuführen.
Die Verschlufsvorrichtung C besteht aus einer Röhre n, die an ihrem Ende mit einer in
der Röhre durch Schrauben pl j>2 befestigten
Muffe q versehen ist, welche die Kammer schliefst, die Patrone an ihrer Stelle festhält und in der
Mitte durchbohrt ist, um den Schlagbolzen durchzulassen. Die Röhre η reicht bis zum
Scharnier des Halses, hängt mit letzterem zusammen und macht die Bewegungen desselben
mit, wenn er von vorn nach hinten gezogen und dann zurückgeschoben wird, um die Stockflinte
zu laden. Diese Röhre ist an ihrem unteren Ende mit einem Schlitz versehen, welcher
auf der rechten Seite in einen Bajonnetschlitz endet, in welchen das Stück c eingreift,
gegen welches die Schlagfeder sich stützt und welches die Bewegung der Röhre η leitet;
dieses Stück c trägt einen kleinen Zapfen, welcher in eine Oeffnung α eingreift, die in
dem Hintertheil B sich befindet und letzteren festhält. Um die Röhre η rückwärts zu führen,
mufs man, wie leicht ersichtlich, dieselbe zuerst etwas drehen, um das Stück c aus dem
Querschlitz loszulösen und dem unteren, länglichen Schlitz der Röhre η gegenüber zu
stellen.
In diesem Schlitz gleitet ferner ein Zapfen, der mit dem Stück t, in welches der Schlagbolzen
r geschraubt ist, aus einem Stück besteht. Die Muffe q, durch welche der Zapfen
hindurchgeht, trägt an ihrem unteren Ende eine Feder s, die als Extractor dient und an ihrem
Ende eine Verstärkung besitzt, welche unter den Boden der Patrone greift. In das Stück t
ist eine Stange r1 eingeschraubt, die dazu
bestimmt ist, die Schlagfeder zu führen, und welche in einen leicht biegsamen Haken endet,
der in eine das Stück c tragende Röhre hineinreicht. Wenn die Waffe geladen ist, nimmt dieser
Haken ν im Stück c die bei v1 angedeutete Lage
ein. Um den Schufs abzufeuern, braucht man nur auf den Abzug w zu drücken, der gegen
einen mit einem konischen Ende versehenen Stift χ stöfst und den Haken von c löst. Der
Stift χ wird mittelst einer Schraubenfeder y^
die gegen ein festes Stück \ sich anlehnt, rückwärts geführt.
Der Abzug ist dadurch gekennzeichnet, dafs, wenn der Stock geschlossen ist, er keinen
äufseren Vorsprung bildet, da er von der Röhre vollständig überdeckt ist.
Der Hals des Stockes dreht sich um den Stift e, doch wird die Bewegung desselben
durch den auf dem Stock angebrachten Anschlag Z begrenzt, welcher in eine im Hals
angebrachte Nuth eingreift.
In dem Hals über dem Scharnier befindet sich eine Visirvorrichtung, die man mit Hülfe
einer Schraube i höher oder niedriger stellen kann. Diese Visirvorrichtung kann auch, anstatt
auf dem Griff, auf dem eigentlichen Stock angebracht werden und wird, wenn der Stock
geschlossen ist, in den Einschnitt k untergebracht.
Der Hals besteht aus einem Knopf p, der mittelst einer Schraube und eines Stiftes an
einer Röhre befestigt ist, die dazu dient, einen Theil des Hinterlaufes vollständig zu verdecken,
um den Verschlufs des Stockes zu bewerkstelligen. Diese Deckungsröhre kann auf einem Cylinder e gleiten, der den beweglichen
Theil des Scharnieres bildet und durch welche eine Schraube g geführt ist, die in
eine Nuth h der Röhre greift und dazu dient, die letztere bei ihren Bewegungen zu führen.
Um die Röhre zu verhindern, rückwärts zu gleiten, wenn sie den hinteren Theil des Laufes
bedeckt, braucht man dieselbe nur etwas zu drehen, um die Schraube d des Knopfes
mit dem entsprechenden, in dem Cylinder e angeordneten Schraubengang in Eingriff zu
bringen.
Die Wirkungsweise der Stockflinte ist einfach:
Wenn der Stock geschlossen ist und geladen werden soll, so dreht man den Knopf
einige Male, um die Schraube d loszuschrauben. Man schiebt dann die Ueberdeckungsröhre zurück,
um das Scharnier freizulegen; man zieht dann den Griff vor, bis der Haken ν
in das Stück c greift, führt dann die Patrone in die Kammer ein, da der Stöpsel, welcher
dieselbe schliefst, mit dem Griff zurückgezogen worden ist; man schiebt letzteren nach vorn
und läfst ihn überkippen, um beim Anlegen als Kolben zu dienen.
Claims (2)
1. Eine Stockflinte, welche gekennzeichnet ist durch die gleichzeitige Anordnung:
a) eines Laufes A, in welchen an. seinem hinteren Ende die Patrone eingeschoben
wird;
b) eines damit fest verbundenen Rohres B, in welchem das Schlofs gleitet, und
dessen Ladeöffnung durch das mit dem Gleitrohr η fest verbundene Verschlufsstück
C geschlossen wird, wobei beim Spannen der in C liegende Schlagbolzen r durch die federnde, die
Schlagfeder anziehende Stange T1 zurückgezogen
wird, während beim Abdrücken mittelst des Abzuges w der Haken ν der Stange T1 ausgehakt und
der Schlagbolzen vorgeschnellt wird.
2. Bei Stockflinten der unter i. gekennzeichneten Art die Anordnung eines beweglichen
Halses oder Griffes, dergestalt, dafs derselbe beim Schliefsen um ein Scharnier am hinteren Ende des Schlpfsgleitrohres η
sich drehen kann, um so, zugleich mit einer Visirkerbe versehen, als Anschlagkolben
dienen zu können, während er, wenn der Stock geschlossen ist, eine Ueberdeckungsröhre
bildet und als solche sowohl über das Scharnier, wie auch über den Abzug und den gesammten Schlofs-
und Ladetheil geschoben ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41372C true DE41372C (de) |
Family
ID=316860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41372D Active DE41372C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41372C (de) |
-
0
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