DE4136557C2 - Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen - Google Patents
Vorrichtung zur Wiedergabe von VideosignalenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Videosignal-Wie
dergabevorrichtung für die Wiedergabe eines Videosi
gnals aus einem Frequenz-Multiplexsignal, das auf
einem Videoband oder anderen Speichermedien aufgenom
men und gespeichert ist nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach dem Stand der
Technik, bei dem mit 1 ein Magnetkopf, mit 2 ein
Tiefpaß, mit 3 ein Frequenzwandlerkreis, mit 5 ein
Hochpaß (im folgenden als HPF bezeichnet), mit 6 ein
Entzerrer- und mit 7 ein Demodulatorkreis bezeichnet
sind (Japanisches Patent 59-31124). Der Magnetkopf 1 liest ein auf einem magneti
schen Videoband gespeichertes Frequenz-Multiplexsi
gnal S aus. Der Tiefpaß 2 extrahiert aus dem Fre
quenz-Multiplexsignal S, das vom Magnetkopf 1 abgege
ben wird, ein tiefbandkonvertiertes Trägerfarbsignal
CL. Der Frequenzwandlerkreis 3 wandelt die Frequenz
des tiefbandkonvertierten Trägerfarbsignals CL um und
liefert ein ursprüngliches Hochband-Trägerfarbsignal
C zu einem Ausgangsanschluß 4. Der Hochpaß 5 extra
hiert aus dem Frequenz-Multiplexsignal S, das vom
Magnetkopf 1 geliefert wird, ein frequenzmoduliertes
Helligkeitssignal (im folgenden als FM Helligkeits
signal bezeichnet) YFM. Der Entzerrerkreis 6 dient
zur Korrektur der Frequenz-Amplituden-Charakteristik
der FM Helligkeitssignals YFM. Der Demodulatorkreis 7
dient zum Demodulieren des FM Helligkeitssignals YFM,
dessen Frequenz-Amplituden-Charakteristik korrigiert
ist und liefert ein reproduziertes Helligkeitssignal
(im folgenden nur als Helligkeitssignal bezeichnet) Y
zu einem Ausgangsanschluß 8.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach dem Stand der
Technik beschrieben. Der Magnetkopf 1 liest die auf
dem Magnetband gespeicherten Frequenz-Multiplexsigna
le S, wobei in einem Signal das FM Helligkeitssignal
YFM und das tiefbandkonvertierte Trägerfarbsignal CL
gemultiplext sind und liefert das Frequenz-Multiplex
signal S an den Tiefpaß 2 und den Hochpaß 5. Der
Tiefpaß 2 weist eine Filtercharakteristik auf, die
das Hochfrequenzband, in dem das FM Helligkeitssignal
YFM liegt, dämpft, während ein Tieffrequenzband, in
dem das tiefbandkonvertierte Trägerfarbsignal CL
liegt, durchläßt. Somit filtert der Tiefpaß 2 das
tiefbandkonvertierte Farbträgersignal CL aus dem Fre
quenz-Multiplexsignal S aus und liefert es an den
Frequenzwandlerkreis 3. Der Frequenzwandler 3 wandelt
die Frequenz des tiefbandkonvertierten Trägerfarbsi
gnals CL derart um, daß das tiefbandkonvertierte Trä
gerfarbsignal CL in einem einen Farbhilfsträger zen
trierenden Frequenzband liegt, und gibt das ursprüng
liche Trägerfarbsignal C aus. Andererseits weist der
Hochpaß 5 eine Filtercharakteristik auf, die das
Tieffrequenzband, in dem das tiefbandkonvertierte
Trägerfarbsignal CL liegt, dämpft, während das Hoch
frequenzband, in dem das FM Helligkeitssignal YFM
liegt, durchgelassen wird. Somit filtert der Tiefpaß
5 das FM Helligkeitssignal YFM aus dem Frequenz-Mul
tiplexsignal S aus und liefert es an den Entzerrer
kreis 6.
Die Frequenz des FM Helligkeitssignals YFM besteht
aus nichtzählbaren Wellenkomponenten im oberen Sei
tenband (im folgenden als obere Wellenkomponenten
bezeichnet) und aus solchen in einem unteren Seiten
band (im folgenden als untere Wellenkomponenten be
zeichnet), die die Trägerwellen zentrieren (bei
spielsweise 5,4 MHz bis 7 MHz im Falle eines S-VHS-
Systems). Es wird hier der Einfachheit halber ange
nommen, daß eine Frequenz eine einzige Trägerwelle
und jeweils eine obere Wellenkomponente und eine un
tere Wellenkomponente, die die einzige Trägerwelle
zentrieren, umfaßt, wie in Fig. 2 gezeigt wird (Japanische Offenlegungsschrift 62-26990). Bei
dem Aufnahmebetrieb sind sowohl die obere als auch die
untere Wellenlänge auf dem gleichen Pegel, der nied
riger als der Pegel der Trägerwelle ist. Im Wieder
gabebetrieb wird das FM Helligkeitssignal YFM mit
einem Frequenzspektrum erhalten, bei dem der Pegel
der oberen Wellenkomponente durch den Einfluß einer
Charakteristik eines elektromagnetischen Wandlungs
systems verringert ist, wie in Fig. 2(a) gezeigt wird. Der
Entzerrerkreis 6 korrigiert das FM Helligkeitssignal
YFM, das ein Frequenzspektrum entsprechend Fig. 2(a)
aufweist, mit einer Entzerrercharakteristik, die in
Fig. 2(b) gezeigt wird, um ein FM Helligkeitssignal
YFM mit einem Frequenzspektrum entsprechend Fig. 2(c)
zu erhalten, und liefert das resultierende FM Hellig
keitssignal YFM an den Demodulatorkreis 7. Der Demo
dulatorkreis 7 demoduliert das korrigierte FM Hellig
keitssignal derart, daß das Helligkeitssignal Y re
produziert wird und gibt das reproduzierte Hellig
keitssignal Y an den Ausgangsanschluß 8 weiter.
Wenn das Videosignal direkt aus dem von dem Magnet
kopf 1 abgegebenen Frequenz-Multiplexsignal S repro
duziert wird, enthält das Helligkeitssignal Y Zeitba
sisänderungen. Die Zeitbasisänderungen können durch
einen Servokreis entfernt werden, der in einer An
triebsvorrichtung zum Antrieb des Magnetbandes vor
gesehen ist. In alternativer Weise kann die Zeitba
sisänderung durch eine Zeitbasis-Korrekturvorrichtung
entfernt werden, die in der Wiedergabevorrichtung der
Videosignale vorgesehen sein kann.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur nach dem Stand der Tech
nik (entsprechend der japanischen Patentveröffentlichung 42-2464 und der japanischen Patentschrift 59-31124). Dabei bezeichnen das Bezugszeichen 9 einen Ver
zögerungskreis, 111 einen veränderbaren Verzögerungs
kreis, 112 einen Synchronisiersignal-Trennkreis, 113
einen automatischen Frequenzregler (im folgenden als
AFC bezeichnet), 114 einen Phasenvergleichskreis, 115
ein Tiefpaßfilter (LPF), 116 einen spannungsgesteuer
ten Oszillator (im folgenden als VCO bezeichnet) und
119 einen Synchronisiersignal-Trennkreis. Der Verzö
gerungskreis 9 verzögert das Trägerfarbsignal C um
einen Zeitraum, der dem mittleren Verzögerungszeit
raum in dem veränderbaren Verzögerungskreis 111 ent
spricht. Der variable Verzögerungskreis 111 dient zur
Verzögerung des Helligkeitssignals Y, das von dem
Demodulatorkreis 7 abgegeben wird, um eine Zeit, die
der Schwingfrequenz des VCO 116 entspricht. Der Syn
chronisiersignal-Trennkreis 112 dient zum Trennen
eines horizontalen Synchronisiersignals H1 aus dem
verzögerten Helligkeitssignal Y1. Der AFC 113 dient
zur Erzeugung eines horizontalen Referenzsynchroni
siersignals HR, der eine feste Frequenz von dem hori
zontalen Synchronisiersignal H1 hat, das von dem Syn
chronisiersignal-Trennkreis 112 ausgegeben wird. Der
Phasenvergleichskreis vergleicht die Phase des hori
zontalen Synchronisiersignals H2, das von dem zweiten
Synchronisiersignal-Trennkreis 119 geliefert wird,
mit dem horizontalen Referenzsynchronisiersignal HR
vom AFC 113 und gibt ein Zeitbasis-Fehlersignal E ab.
Der Tiefpaß 115 entfernt die Rauschkomponente aus dem
Zeitbasis-Fehlersignal E. Der VCO 116 schwingt bei
einer dem Fehler entsprechenden Frequenz, der durch
das Zeitbasis-Fehlersignal E ohne Rauschkomponente
angegeben wird. Der zweite Synchronisiersignal-Trenn
kreis 119 trennt das horizontale Synchronisiersignal
H2 aus dem von dem Demodulatorkreis 7 abgegebenen
Helligkeitssignal Y. Andere Elemente, die mit denen
in Fig. 1 identisch sind, werden mit dem gleichen
Bezugszeichen bezeichnet. Elemente, die mit den Be
zugszeichen in den Hunderten bezeichnet sind, bilden
die Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Wiedergabe
vorrichtung der Videosignale, die mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur versehen ist, beschrie
ben. Die Wiedergabe des Trägerfarbsignals C und des
Helligkeitssignals Y aus dem Frequenz-Multiplexsignal
S, die von dem Magnetkopf 1 ausgegeben werden, ent
spricht derjenigen, die in Zusammenhang mit Fig. 1
beschrieben wurde. In diesem Fall wird das von dem
Demodulatorkreis 7 abgegebene Helligkeitssignal Y dem
variablen Verzögerungskreis 111 und dem Synchroni
siersignal-Trennkreis 119 jeweils zugeführt.
Der Synchronisiersignal-Trennkreis 112 filtert nur
das horizontale Synchronisiersignal H1 aus dem von
dem variablen Verzögerungskreis 111 abgegebenen Hel
ligkeitssignal Y1, indem ein Videosignalbereich ent
fernt wird und liefert das gefilterte Synchronisier
signal H1 an die AFC 113. Die AFC 113 steuert das
horizontale Synchronisiersignal H1 derart, daß sich
eine im wesentlichen feste Frequenz durch Entfernen
der Frequenzänderungen des horizontalen Synchroni
siersignals H1 ergibt. Genauer gesagt, steuert die
AFC 113 das horizontale Synchronisiersignal derart,
daß ein horizontales Referenzsynchronisiersignal HR
mit einer stabilen Frequenz nahe der horizontalen
Abtastfrequenz erhalten wird und liefert das horizon
tale Referenzsynchronisiersignal HR an den Phasenver
gleichskreis 114. Der Synchronisiersignal-Trennkreis
119 filtert nur das horizontale Synchronisiersignal
H2 aus dem von dem Demodulatorkreis 7 abgegebenen
Helligkeitssignal Y aus, indem der Videosignalbereich
daraus entfernt wird und liefert das gefilterte hori
zontale Synchronisiersignal H2 an den Phasenver
gleichskreis 114. Der Phasenvergleichskreis 114 ver
gleicht die Phase des horizontalen Synchronisiersi
gnals H2, das von dem Synchronisiersignal-Trennkreis
119 ausgegeben wird, mit der des horizontalen von der
AFC 113 ausgegebenen Referenzsynchronisiersignal HR,
erfaßt einen in dem horizontalen Synchronisiersignal
H2 enthaltenen Zeitbasisfehler und liefert das Zeit
basisfehlersignal E an den Tiefpaß 115. Der Tiefpaß
hat eine Filtercharakteristik, die die Rauschkompo
nente im Hochfrequenzband entfernt und die das Tief
frequenzband, in dem die Zeitbasis-Fehlerkomponente
liegt, durchläßt. Somit liefert der Tiefpaß 115 das
Zeitbasisfehlersignal E, aus dem die Rauschkomponente
entfernt ist. Der VCO 116 schwingt bei einer Frequenz
entsprechend dem Pegel des Zeitbasisfehlersignals E
und seine Schwingfrequenz dient zur Korrektur des in
dem Helligkeitssignal Y, das dem variablen Verzöge
rungskreis 111 zugeführt wird, enthaltenen Zeitbasis
fehler. Der variable Verzögerungskreis 111, der Pha
senvergleichskreis 114 und der VCO 116 dienen zur
Verlängerung der Verzögerungszeit des variablen Ver
zögerungskreises 111, wenn die Phase des horizontalen
Synchronisiersignals H2 vor derjenigen des horizonta
len Referenzsynchronisiersignals HR liegt und zur
Verkürzung der Verzögerungszeit, wenn die Phase des
horizontalen Synchronisiersignals H2 nach der des
horizontalen Referenzsynchronisiersignals HR liegt.
Der Verzögerungskreis 9 verzögert das Trägerfarbsi
gnal C um einen Zeitraum, der gleich der mittleren
Verzögerungszeit des variablen Verzögerungskreises
111 ist. Es sei darauf hingewiesen, daß der Verzöge
rungskreis 9 vor dem Frequenzwandlerkreis 3 vorgese
hen sein kann.
Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur nach einem weiteren Aus
führungsbeispiel nach dem Stand der Technik entsprechend der japanischen Patentschrift 59-31124. In die
sem Beispiel ist ein variabler Verzögerungskreis 111
zwischen einem Entzerrerkreis 6 und einem Demodula
torkreis 7 vorgesehen. Ein Synchronisiersignal-Trenn
kreis 119 trennt ein horizontales Synchronisiersignal
H2 aus einem Helligkeitssignal Y2, das von einem nach
dem Entzerrerkreis 6 vorgesehenen Demodulatorkreis
123 abgegeben wird.
In diesem Fall wird ein Zeitbasisfehler in der weiter
unten beschriebenen Weise korrigiert. Zuerst demodu
liert ein Demodulatorkreis 7 ein FM Helligkeitssignal
YFM, um ein Helligkeitssignal Y herzustellen und gibt
das reproduzierte Helligkeitssignal Y an einen Aus
gangsanschluß 8. Gleichzeitig liefert der Demodula
torkreis 7 das Helligkeitssignal Y an einen Synchro
nisiersignal-Trennkreis 112. Der Synchronisiersignal-
Trennkreis 112 extrahiert nur das horizontale Syn
chronisiersignal H aus dem Helligkeitssignal Y, indem
der Videosignalbereich daraus entfernt wird und lie
fert das extrahierte horizontale Synchronisiersignal
H an eine AFC 113. Die AFC 113 steuert das horizonta
le Synchronisiersignal H in der Weise, daß eine im
wesentlichen feste Frequenz durch Entfernen der Fre
quenzänderung des horizontalen Synchronisiersignals H
erhalten wird. Das bedeutet, daß die AFC 113 das ho
rizontale Synchronisiersignal H steuert, um ein hori
zontales Referenzsynchronisiersignal HR mit einer
stabilen Frequenz nahe der horizontalen Abtastfre
quenz zu erhalten und liefert das erhaltene horizon
tale Referenzsynchronisiersignal HR an den Phasenver
gleichskreis 114. Der Demodulatorkreis 123 demodu
liert das FM Helligkeitssignal YFM, das von dem Ent
zerrerkreis 6 abgegeben wird und liefert das Hellig
keitssignal Y2 an den Synchronisiersignal-Trennkreis
119. Der Synchronisiersignal-Trennkreis 119 extra
hiert nur das horizontale Sychronisiersignal H2 aus
dem Helligkeitssignal Y2, indem der Videosignalbe
reich daraus entfernt wird und liefert das extrahier
te horizontale Synchronisiersignal H2 an den Phasen
vergleichskreis 114. Der Phasenvergleichskreis 114
vergleicht die Phase des von dem Synchronisiersignal-
Trennkreis 119 abgegebenen horizontalen Synchroni
siersignals H2 mit der des vom AFC 113 gelieferten
horizontalen Referenzsynchronisiersignals HR, erfaßt
einen in dem horizontalen Synchronisiersignal H2 ent
haltenen Zeitbasisfehler und liefert ein Zeitbasis
fehlersignal E an den Tiefpaß 115. Der Tiefpaß 115
weist eine Filtercharakteristik auf, die die Rausch
komponente im Hochfrequenzband entfernt und die das
Niedrigfrequenzband, in dem der Zeitbasisfehler
liegt, durchläßt. Somit gibt der Tiefpaß 115 das
Zeitbasisfehlersignal E, bei dem Rauschkomponente
entfernt ist, an den VCO 116. Der VCO 116 schwingt
bei einer Frequenz entsprechend dem Pegel des Zeitba
sisfehlersignals und seine Schwingfrequenz dient zur
Kompensation der in dem FM Helligkeitssignal YFM, das
dem variablen Verzögerungskreis 111 zugeführt wird,
enthaltenen Zeitbasisänderung. Auf diese Weise wird
die Zeitbasisänderung aus dem FM Helligkeitssignal
YFM entfernt. Als Ergebnis kann der Zeitbasisfehler
des Helligkeitssignals Y korrigiert werden. Der Ver
zögerungskreis 9 verzögert das Trägerfarbsignal C um
einen Zeitraum, der der mittleren Verzögerungszeit in
dem variablen Verzögerungskreis 111 entspricht. Es
sei bemerkt, daß der Verzögerungskreis 9 vor dem Fre
quenzwandlungskreis 3 vorgesehen werden kann.
Da die Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen
nach dem Stand der Technik wie oben aufgebaut ist,
erhöht der vor dem Demodulatorkreis 7 zum Demodulie
ren des FM Helligkeitssignals YFM geschaltete Entzer
rerkreis 6 den Pegel der oberen Wellenkomponenten des
FM Helligkeitssignals YFM. Somit wird das Signal/Rauschverhältnis
(S/N) des horizontalen Synchroni
siersignals des Helligkeitssignals Y insbesondere bei
einem Langzeit-Aufnahmemodus verringert. Daraus re
sultieren die folgenden Probleme: Der Frequenzwand
lerkreis 3 bei einem Farbsignalverarbeitungssystem,
das ein horizontales Synchronisiersignal des Hellig
keitssignals Y verwendet, arbeitet in instabiler Wei
se. Ein Synchron-Verarbeitungssystem arbeitet bei
einem Bildempfänger oder dergleichen, dem ein Aus
gangssignal der Vorrichtung eingegeben wird, in in
stabiler Weise.
Aus der EP 0 369 756 A2 ist eine Entzerrungsvorrichtung
bekannt, die einen variablen Entzerrer verwendet, um
den Übertragungsfrequenzgang eines modulierten Videosignals
zu entzerren, das durch Frequenzmodulation eines
Trägersignals mit einem Videosignal erhalten wurde,
wobei ein Referenzsignal konstanter Frequenz während
eines bestimmten Intervalls enthalten ist. Dabei ist
eine Vergleichseinheit vorgesehen, die die Amplituden
eines oberen und eines unteren Seitenbandes vergleicht,
sowie eine Steuereinheit, die abhängig von
dem Vergleich den variablen Entzerrer steuert.
Eine wesentliche Aufgabe der Erfindung ist es, eine
Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen vorzuse
hen, die stabil arbeitet und bei der das Signal-
Rauschverhältnis (S/N) in dem horizontalen Synchronisierteil
eines reproduzierten Helligkeitssignals
nicht verschlechtert wird, selbst nicht im Langzeitmodus.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Hauptanspruches in Verbindung mit
den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet stabil und
liefert ein gutes Signalrauschverhältnis des horizontalen
Synchronsignals des Helligkeitssignals, auch
bei einem Langzeitmodus. Der Zeitbasisfehler wird
nicht erhöht, selbst nicht im Langzeitmodus.
Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung zur Wiedergabe
von Videosignalen in der Lage, das Schaltrauschen zu
reduzieren, indem ein Tiefpaß in der vorderen Stufe
des Demodulatorkreises vorgesehen wird oder indem das
Mischverhältnis der Ausgangssignale des ersten und
zweiten Entzerrerkreises variabel gemacht wird.
Auch beeinflußt die erfindungsgemäße Vorrichtung
nicht ein auf der hinteren Schwarzschulter überlagertes
Farbburst- oder Farbsynchronsignal, indem das
Steuersignal eine Vorderflanke des horizontalen Synchronsignals
spezifiziert.
Die Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen ist
in der Lage, die Entzerrercharakteristik umzuschalten,
ohne die Phasenbeziehung der frequenzmodulierten
Helligkeitssignale zu stören durch Ändern der jeweiligen
Helligkeitssignale, die durch Demodulieren der
jeweiligen durch den ersten und zweiten Entzerrerkreis
hindurchgehenden frequenzmodulierten Helligkeitssignale
in unabhängiger Weise erhalten werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, daß ein
korrektes horizontales Synchronsignal und dabei eine
korrekte Zeitbasisfehlerinformation extrahiert wird,
wodurch die Zeitbasis eines frequenzmodulierten Helligkeitssignals
korrekt korrigiert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung dargestellt und werden in der nachfolgenden Be
schreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach
dem Stand der Technik,
Fig. 2(a) bis 2(c) Kennlinien zum Erläutern einer Entzer
rercharakteristik,
Fig. 3 und 4 jeweils Blockschaltbilder von Vorrich
tungen zur Wiedergabe von Videosigna
len mit Vorrichtungen zur Zeitbasis
korrektur nach dem Stand der Technik,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen ent
sprechend einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines Beispiels
eines Aufbaus eines Phasenvergleichs
kreises,
Fig. 7(a) bis 7(d) Zeitdiagramme, die Wellenformen in
jeweils spezifizierten Stellungen in
dem Phasenvergleichskreis zeigen,
Fig. 8 ein Schaltbild eines Beispiels eines
Aufbaus eines Entzerrerkreises,
Fig. 9 eine Kennlinie eines Frequenzbandes
entsprechend einem Synchronsignal,
Fig. 10 ein Blockschaltbild für ein weiteres
Ausführungsbeispiel des Entzerrerkrei
ses,
Fig. 11 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit
dem Entzerrerkreis nach Fig. 10,
Fig. 12 ein Blockschaltbild für ein Ausfüh
rungsbeispiel eines ersten Entzerrer
kreises entsprechend Fig. 10,
Fig. 13 ein Blockschaltbild eines Ausführungs
beispiels eines zweiten Entzerrerkrei
ses entsprechend Fig. 10,
Fig. 14 bis 51 Blockschaltbilder einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen ent
sprechend anderen Ausführungsbeispie
len der Erfindung,
Fig. 52 bis 60 Blockschaltbilder
einer Vorrich
tung zur Wiedergabe von Videosignalen,
in die die Vorrichtung zur Zeitbasis
korrektur inkorporiert ist,
Fig. 61 bis 63 Blockschaltbilder der Vorrichtung zur
Wiedergabe von Videosignalen entspre
chend anderen Ausführungsbeispielen
der Erfindung,
Fig. 64 ein Blockschaltbild entsprechend einem
Ausführungsbeispiel eines Synchronsi
gnal-Trennkreises,
Fig. 65 ein Blockschaltbild für ein anderes
Ausführungsbeispiel des Synchronsi
gnal-Trennkreises,
Fig. 66 bis 69 Blockschaltbilder einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach
weiteren Ausführungsbeispielen der
Erfindung,
Fig. 70(a) bis 70(d) Zeitdiagramme, die Wellenformen
in jeweils spezifizierten Stel
lungen in einem Phasenvergleichs
kreis zeigen,
Fig. 71 bis 75 Blockschaltbilder, die jeweils eine
Vorrichtung zur Wiedergabe von Video
signalen entsprechend anderen Ausfüh
rungsbeispielen der Erfindung zeigen.
In Fig. 5 ist ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen entsprechend einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei
bezeichnen das Bezugszeichen 12 einen Synchronsignal-
Trennkreis, 32 einen Phaseneinstellkreis und 61 einen
Entzerrerkreis. Der Synchronsignal-Trennkreis 12 ist
in ähnlicher Weise aufgebaut wie beispielsweise der
Synchronsignal-Trennkreis 112 nach Fig. 3 zur Tren
nung des horizontalen Synchronsignals H vom Hellig
keitssignal Y, das von dem Demodulatorkreis 7 abgege
ben wird. Der Phaseneinstellkreis 32 dient zur Ein
stellung der Phase und der Impulsdauer des horizonta
len Synchronsignals H, das vom Synchronsignal-Trenn
kreis 12 abgegeben wird. Der Entzerrerkreis 61 dient
zum Schalten einer Entzerrercharakteristik. Andere
den in Fig. 1 entsprechenden Elemente sind durch die
gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen beschrieben. Der
Vorgang des Reproduzierens des Trägerfarbsignals C
und des Helligkeitssignals Y ist der gleiche wie in
den Vorrichtungen zur Wiedergabe von Videosignalen
nach dem Stand der Technik entsprechend Fig. 1. Daher
wird die Beschreibung dieses Vorgangs hier ausgelas
sen.
Im vorliegenden Fall demoduliert der Demodulatorkreis
7 das FM Helligkeitssignal YFM, um das Helligkeits
signal Y zu reproduzieren und liefert das reprodu
zierte Helligkeitssignal Y an den Ausgangsanschluß 8
für das Helligkeitssignal. Gleichzeitig führt der
Demodulatorkreis 7 das Luminanzsignal Y dem Synchron
signal-Trennkreis 12 zu. Der Synchronsignal-Trenn
kreis extrahiert nur ein horizontales Synchronsignal
H aus dem Helligkeitssignal Y, indem ein Videosignal
bereich daraus entfernt wird und liefert das extra
hierte horizontale Synchronsignal H an den Phasenein
stellkreis 32. Der Phaseneinstellkreis 32 stellt die
Phase und die Impulsdauer eines Steuersignals auf der
Basis des horizontalen Synchronsignals H ein und lie
fert das eingestellte Steuersignal an den Entzerrer
kreis 61. Das Steuersignal gibt den Befehl zum Schal
ten einer Entzerrercharakteristik des Entzerrerkrei
ses 61 mit demodulierten Bereichen des Synchronsi
gnals und des Videosignals des FM Helligkeitssignals
YFM, das an den Entzerrerkreis 61 geliefert wird. Der
Phaseneinstellkreis 32 hat beispielsweise einen Auf
bau entsprechend Fig. 6. In Fig. 6 bezeichnen das
Bezugszeichen 321 einen Eingangsanschluß, dem das von
dem Synchronsignal-Trennkreis 12 abgegebene horizon
tale Synchronsignal H zugeführt wird, 322 einen er
sten Impulseinstellkreis, 323 einen zweiten Impuls
einstellkreis und 324 einen Ausgangsanschluß für die
Abgabe des Steuersignals zum Schalten der Entzerrer
charakteristik des Entzerrerkreises 61. Der erste Im
pulseinstellkreis 322 dient zur Einstellung der Phase
des dem Entzerrerkreis 61 zuzuführenden Steuersi
gnals. Der zweite Impulseinstellkreis 323 dient zur
Einstellung der Impulsdauer des dem Entzerrerkreis 61
zuzuführenden Steuersignals. Der erste und der zweite
Impulseinstellkreis 322, 323 sind Kreise zur Erzeu
gung von Impulsen mit einer gewünschten Impulsdauer
von der Vorderflanke bis zur Rückflanke der Impulse,
wie beispielsweise ein monostabiler Multivibrator.
Die detaillierte Betriebsweise des Phaseneinstell
kreises wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben.
Dem Eingangsanschluß 321 wird das durch die Wellen
form entsprechend Fig. 7(b) dargestellte horizontale
Synchronsignal H zugeführt, das in dem Synchronsi
gnal-Trennkreis 12 aus dem Helligkeitssignal Y, das
durch die Wellenform entsprechend Fig. 7(a) als Aus
gangssignal vom Demodulatorkreis 7 dargestellt wird,
ausgefiltert. Der erste Impulseinstellkreis 322 er
zeugt Impulse mit einer Impulsdauer T1 von der Vor
derflanke entsprechend Fig. 7(b) und liefert ein
durch die Wellenform entsprechend Fig. 7(c) darge
stelltes Signal an den zweiten Impulseinstellkreis
323. Der zweite Impulseinstellkreis 323 erzeugt Im
pulse mit einer Impulsdauer T2 von der Rückflanke der
Impulse entsprechend Fig. 7(c) und liefert ein durch
die Wellenform entsprechend Fig. 7(d) dargestelltes
Signal an den Entzerrerkreis 61 über den Ausgangsan
schluß 324. Somit ist das dem Entzerrerkreis 61 zu
geführte Steuersignal als Impulse ausgebildet, die
einen Bereich entsprechend dem horizontalen Synchron
signal umfassen, wie in Fig. 7(d) gezeigt wird. Auf
diese Weise kann ein Steuersignal erzeugt werden, das
sicher das Intervall des horizontalen Synchronsignals
als Intervall mit hohem Pegel (H-Pegel) umfaßt.
Der Entzerrerkreis 61 weist beispielsweise einen Auf
bau wie er in Fig. 8 dargestellt ist auf. In Fig. 8
ist mit 611 ein Eingangsanschluß bezeichnet, dem das
vom Hochpaß 5 ausgegebene FM Helligkeitssignal YFM
zugeführt wird, 612 ist ein Entzerrerkreis mit einer
üblichen Entzerrercharakteristik entsprechend Fig.
2(b), 613 ist ein zusätzlicher Entzerrerkreis, der
eine Charakteristik entsprechend dem Ausführungsbei
spiel liefert, 614 ist ein Anschluß, dem das von dem
Phaseneinstellkreis 32 abgegebene Steuersignal zuge
führt wird und 615 ist ein Ausgangsanschluß, über den
das Ausgangssignal des Entzerrerkreises 61 dem Demo
dulatorkreis 7 zugeführt wird. Wenn ein dem Videosi
gnal entsprechender Signalbereich vom Phaseneinstell
kreis 32 ausgegeben wird, d. h., wenn das in Fig. 7(d)
gezeigte Signal einen niedrigen Pegel (L-Pegel) auf
weist, wird ein in dem zusätzlichen Entzerrerkreis
613 vorgesehener und mit dem Anschluß 614 verbundener
Schalter geöffnet. Folglich weist der Entzerrerkreis
61 eine dem üblichen Entzerrerkreis 6 ähnliche Cha
rakteristik auf. Wenn der das horizontale Synchronsi
gnal zentrierende Signalbereich ausgegeben wird,
d. h., wenn das Signal einen H-Pegel aufweist, wird
der mit dem Anschluß 614 verbundene Schalter kurzge
schlossen. Folglich weist der Entzerrerkreis 61 eine
Charakteristik auf, die ein Frequenzband entsprechend
einem Synchronsignal vom Synchronsignalboden (Sync Chip) zum Schwarzwertpe
gel des FM Helligkeitssignals anhebt (beispielsweise
ein Frequenzband, das in Fig. 9 in dem S-VHS-System
gezeigt wird) .
Der Demodulatorkreis 7 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM, dessen dem Synchronsignal vom Sync
Chip zu dem Schwarzwertpegel entsprechendes Frequenz
band angehoben wird, um das Helligkeitssignal Y zu
reproduzieren, und liefert das reproduzierte Hellig
keitssignal Y, dessen Synchronsignalbereich ein gutes
S/N-Verhältnis hat, an den Synchronsignal-Trennkreis
12. Gleichzeitig gibt der Demodulatorkreis 7 das Hel
ligkeitssignal Y an den Ausgangsanschluß 8.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel weist der
Entzerrerkreis 61 einen Schaltungsaufbau entsprechend
Fig. 8 auf. Allerdings kann jeder geeignete Entzer
rerkreis verwendet werden mit der Bedingung, daß er
in der Lage ist, gesteuert eine Entzerrercharakteri
stik mit demodulierten Bereichen des Synchronsignals
und des Videosignals des FM Helligkeitssignals YFM zu
schalten.
Beispielsweise zeigt Fig. 10 ein Blockschaltbild ent
sprechend einem anderen Ausführungsbeispiel eines
Entzerrerkreises, der in der Lage ist, die Entzerrer
charakteristik zu schalten. Einem Eingangsanschluß
611 wird das vom Hochpaß 5 gelieferte FM Helligkeits
signal YFM zugeführt und dieses FM Helligkeitssignal
wird an einen ersten Entzerrerkreis 616 und einen
zweiten Entzerrerkreis 617 geliefert. Der erste Ent
zerrerkreis 616 legt den Spitzenwert an das FM Hel
ligkeitssignal YFM ähnlich dem üblichen Entzerrer
kreis 6 an und liefert dasselbe an einen der Ein
gangsanschlüsse des Schalterkreises 618. Der zweite
Entzerrerkreis 617 hebt das Frequenzband entsprechend
dem Synchronsignal vom Synchronsignalboden zu dem Schwarzwert
pegel des FM Helligkeitssignals an (beispielsweise
das Frequenzband entsprechend Fig. 11 im S-VHS-
System), und liefert das FM Helligkeitssignal YFM an
den anderen Eingangsanschluß des Schalterkreises 618.
Einem Anschluß 614 wird ein vom Phaseneinstellkreis
32 abgegebenes Signal zugeführt und das Steuersignal
wird an einen Steuersignal-Eingangsanschluß des
Schalterkreises 618 geliefert. Der Schalterkreis 618
wählt über seine Schaltfunktionen die von dem ersten
und dem zweiten Entzerrerkreis 616, 617 gelieferten
Signale in Übereinstimmung mit dem vom Phasenein
stellkreis 32 abgegebenen Steuersignal aus und gibt
die ausgewählten Signale über den Ausgangsanschluß
615 an den Demodulatorkreis 7. Fig. 11 ist ein Block
schaltbild einer Vorrichtung zur Wiedergabe von Vi
deosignalen entsprechend einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, in dem ein Entzerrerkreis entsprechend
Fig. 10 eingeschlossen ist. Diese Vorrichtung zur
Wiedergabe von Videosignalen arbeitet in ähnlicher
Weise wie diejenige nach Fig. 5 und zeigt die glei
chen Wirkungen.
Der erste und zweite Entzerrerkreis 616, 617 entspre
chend Fig. 11 können ein Emitter-Spitzenwertkreis
oder ein Kollektor-Spitzenwertkreis wie der Entzer
rerkreis 612 nach Fig. 8 umfassen. Allerdings kann
jeder Entzerrerkreis geeignet sein, der eine Spitzen
wertcharakteristik, wie in dem vorhergehenden Ausfüh
rungsbeispiel gezeigt wird, aufweist, zum Beispiel
wie ein "Cosinus" Entzerrerkreis, der ein Filter des
phasenlinearen Typs ist.
Fig. 12 zeigt ein Blockschaltbild eines "Cosinus" Ent
zerrerkreises. Im folgenden wird die Betriebsweise
des "Cosinus" Entzerrerkreises unter Bezugnahme auf
Fig. 12 beschrieben. Ein an dem Eingangsanschluß 620
anliegendes Signal x(t) wird einem ersten Verzöge
rungskreis 621 und zur gleichen Zeit einem Addierer
623 zugeführt. Der erste Verzögerungskreis 621 ver
zögert das Signal x(t) um eine Verzögerungszeit τ, um
das Signal x(t-τ) zu erhalten, und liefert das Signal
x(t-τ) an einen zweiten Verzögerungskreis 622 und
gleichzeitig an einen zweiten Koeffizientenkreis 625.
Der zweite Verzögerungskreis 622 verzögert das Signal
x(t-τ) um die gleiche Verzögerungszeit τ wie der er
ste Verzögerungskreis 621, um ein Signal x(t-2τ) zu
erhalten und liefert das Signal x(t-2τ) an den ersten
Addierer 623. Der erste Addierer 623 addiert das an
dem Eingangsanschluß 620 anliegende Signal x(t) und
das von dem zweiten Verzögerungskreis 622 abgegebene
Signal x(t-2τ) um das Signal x(t) + x(t-2τ) zu er
halten und liefert dieses Signal an den ersten Koef
fizientenkreis 624. Der erste Koeffizientenkreis 624
multipliziert das Signal x(t) + x(t-2τ) mit dem Koef
fizienten a, um das Signal a×x(t) + a×x(t-2τ) zu
erhalten, und liefert dieses Signal an den zweiten
Addierer 626. Der zweite Koeffizientenkreis 625 mul
tipliziert das Signal x(t-τ) vom ersten Verzögerungs
kreis 621 mit einem Koeffizienten b, um das Signal b×
x(t-τ) zu erhalten, und liefert das Signal bx
x(t-τ) an den zweiten Addierer 626. Der zweite Addie
rer 626 addiert das Signal a×x(t) + a×x(t-2τ) vom
ersten Koeffizientenkreis 624 und das Signal b×
x(t-τ) von dem zweiten Koeffizientenkreis 625, um ein
Signal a×x(t) + b×x(t-τ) + a×x(t-2τ) zu erhal
ten, und liefert dieses Signal an den Ausgangsan
schluß 627. Indem die Verzögerungszeit τ des ersten
und zweiten Verzögerungskreises 621, 622 geeignet
ausgewählt wird, können der erste und zweite Entzer
rerkreis 616, 617 jeweils eine geeignete Spitzenwert
charakteristik entsprechend dem vorher beschriebenen
Ausführungsbeispiel aufweisen.
Der vorbeschriebene "Cosinus" Entzerrerkreis weist
einen Aufbau auf, in dem zwei Verzögerungskreise ent
sprechend Fig. 12 vorgesehen sind. Allerdings kann
ein "Cosinus" Entzerrerkreis mit nur einem Verzöge
rungskreis entsprechend Fig. 13 in ähnlicher Weise
arbeiten und die gleiche Wirkung erzielen. Es werden
Teile des "Cosinus" Entzerrerkreises nach Fig. 13 be
schrieben, die unterschiedlich zu dem nach Fig. 12
sind.
In Fig. 13 ist mit 628 ein Anpassungswiderstand eines
Verzögerungskreises 629 bezeichnet. Die Ausgangsseite
des Verzögerungskreises 629 wird nicht durch einen
Widerstand mit dem gleichen Widerstandswert wie der
Anpassungswiderstand abgeschlossen und die Eingangs
seite eines zweiten Koeffizientenkreises 625 weist
eine höhere Impedanz auf. Somit wird das Signal an
dem Ausgang des Verzögerungskreises 629 reflektiert.
Daher wird dem zweiten Koeffizientenkreis 624 ein
Signal x(t) + x(t-2τ) zugeführt, das durch Addieren
des reflektierten Signals x(t-2τ) und dem Eingangssi
gnal x(t) erhalten wird. Dem zweiten Koeffizienten
kreis 625 wird ein Signal x(t-τ), das durch den Ver
zögerungskreis 629 hindurchgeht, zugeführt. Die Funk
tion danach ist die gleiche wie in Fig. 12.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel wird das
vom Synchronsignal-Trennkreis 12 ausgegebene horizon
tale Synchronsignal H dem Phaseneinstellkreis 32 zu
geführt. Allerdings kann vorgesehen werden, daß das
horizontale Synchronsignal H vom Synchronsignal-
Trennkreis 12 einer AFC zugeführt wird, um so das
horizontale Synchronsignal H derart zu steuern bzw.
zu regeln, daß es eine im wesentlichen feste Frequenz
aufweist, wodurch ein stabiles horizontales Synchron
signal dem Phaseneinstellkreis 32 zugeführt wird.
Beispielsweise weist die Vorrichtung zur Wiedergabe
von Videosignalen nach Fig. 14 eine AFC 13 zusätzlich
zu den Elementen der Vorrichtung zur Wiedergabe von
Videosignalen entsprechend Fig. 5 auf, bei der das
horizontale Synchronsignal H vom Synchronsignal-
Trennkreis 12 direkt dem Phaseneinstellkreis 32 zu
geführt wird. In der Vorrichtung nach Fig. 14 ist
zwischen dem Synchronsignal-Trennkreis 12 und dem
Phaseneinstellkreis 32 die AFC 13 geschaltet. Diese
Vorrichtung liefert die gleiche Funktion und Wirkung
wie die Vorrichtung nach Fig. 5.
Fig. 15 zeigt ein Blockschaltbild für eine Vorrich
tung zur Wiedergabe von Videosignalen entsprechend
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. In
Fig. 15 ist mit 32 ein Phaseneinstellkreis zum Ein
stellen der Phase und der Impulsdauer eines horizon
talen Synchronsignals H2, das von einem Synchronsi
gnal-Trennkreis 119 ausgegeben wird, und mit 61 ein
Entzerrerkreis bezeichnet, der in der Lage ist, eine
Entzerrercharakteristik zu schalten. Andere Elemente,
die denen in Fig. 3 entsprechen, sind durch die glei
chen Bezugszeichen bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise dieser Vorrich
tung zur Wiedergabe von Videosignalen beschrieben. Es
sei bemerkt, daß die Teile, die in der gleichen Weise
wie in Fig. 3 arbeiten, ausgelassen werden. Ein Demo
dulatorkreis 7 demoduliert das FM Helligkeitssignal
YFM, um ein Helligkeitssignal Y zu reproduzieren und
liefert das reproduzierte Helligkeitssignal Y an ei
nen variablen Verzögerungskreis 111 und gleichzeitig
an den Synchronsignal-Trennkreis 119. Der Synchronsi
gnal-Trennkreis 119 extrahiert nur das horizontale
Synchronsignal H2 aus dem Helligkeitssignal Y, indem
der Videosignalbereich daraus entfernt wird und lie
fert das extrahierte horizontale Synchronsignal H2 an
einen Phasenvergleichskreis 114 und gleichzeitig an
den Phaseneinstellkreis 32. Der Phaseneinstellkreis
32 stellt die Phase und die Impulsdauer eines Steuer
signals auf der Basis des horizontalen Synchronsi
gnals H2 ein und liefert das eingestellte Steuersi
gnal an den Entzerrerkreis 61. Das Steuersignal ist
bezeichnend für einen Befehl, die Entzerrercharakte
ristik des Entzerrerkreises 61 mit demodulierten Be
reichen des Synchronsignals und dem Videosignal des
FM Helligkeitssignals YFM, das dem Entzerrerkreis 61
zugeführt wird, zu schalten. Es ist möglich, einen
Aufbau wie beispielsweise in Fig. 6 für den Phasen
einstellkreis 32 zu wählen. Somit werden Impulse ein
schließlich eines Bereichs entsprechend dem horizon
talen Synchronsignal nach Fig. 7(d) dem Entzerrer
kreis 61 zugeführt. Der Entzerrerkreis 61 hat bei
spielsweise einen Aufbau entsprechend Fig. 8 oder
10. Wenn der Aufbau nach Fig. 10 gewählt wird, kann
ein Aufbau entsprechend Fig. 12 oder 13 als erster
und zweiter Entzerrerkreis 616, 617 verwendet werden.
Somit weist, wie oben beschrieben, der Entzerrerkreis
61 eine Entzerrercharakteristik auf, die ein Fre
quenzband entsprechend einem Synchronsignal vom Sync
Chip zum Schwarzwertpegel des FM Helligkeitssignals
anhebt, wenn das von dem Phaseneinstellkreis 32 abge
gebene Steuersignal einen H-Pegel hat.
Der Demodulatorkreis 7 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM, dessen Frequenzband entsprechend dem
Synchronsignal von Sync Chip zu dem Schwarzwertpegel
angehoben ist, um das Helligkeitssignal Y zu reprodu
zieren. Somit liefert der Demodulatorkreis ein Hel
ligkeitssignal Y, dessen Synchronsignalbereich ein
gutes S/N-Verhältnis aufweist, an den Synchronsignal-
Trennkreis 119. Der Synchronsignal-Trennkreis 119
extrahiert das horizontale Synchronsignal H2, das ein
gutes S/N-Verhältnis hat, und liefert das extrahierte
horizontale Synchronsignal H2 an den Phasenver
gleichskreis 114. Der Phasenvergleichskreis 114 ver
gleicht die Phase des horizontalen Synchronsignals H2
mit gutem S/N-Verhältnis vom zweiten Synchronsignal-
Trennkreis 119 mit der des horizontalen Referenzsyn
chronsignals HR, das von der AFC 113 abgegeben wird.
Somit kann ein in dem horizontalen Synchronsignal H2
enthaltener Zeitbasisfehler genau erfaßt werden und
ein genaues Zeitbasisfehlersignal E wird an den Tief
paß 115 geliefert. Der Tiefpaß 115 gibt das Zeitba
sisfehlersignal E, bei dem die Rauschkomponente ent
fernt wurde, an den VCO 116. Der VCO 116 schwingt bei
einer Frequenz entsprechend dem Pegel des genauen
Zeitbasisfehlersignals E und seine Schwingfrequenz
dient zur genauen Kompensation der Zeitbasisänderung,
die in dem dem variablen Verzögerungskreis 111 zuge
führten Helligkeitssignal Y enthalten ist.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel zeigt
sich die Erfindung in einer Zeitbasiskorrekturvor
richtung, in der das horizontale Synchronsignal H1,
dessen Zeitbasis korrigiert wurde, der AFC 113 zuge
führt wird, um das horizontale Referenzsynchronsignal
HR zu erhalten. Allerdings kann die Erfindung sich
auch in jeder Vorrichtung zur Korrektur der Zeitbasis
zeigen, bei der der in dem Helligkeitssignal enthal
tene Zeitbasisfehler durch Vergleich des horizontalen
Synchronsignals und des horizontalen Referenzsyn
chronsignals in der Zeitbasiskorrekturvorrichtung
extrahiert wird. Der Vorgang zum Erzielen des hori
zontalen Referenzsynchronsignals HR ist nicht auf die
Ausführung der Vorrichtung zur Korrektur der Zeitba
sis begrenzt.
Fig. 16 zeigt eine Vorrichtung zur Wiedergabe von
Videosignalen mit einer Vorrichtung zur Korrektur der
Zeitbasis mit einem anderen Aufbau. Im Gegensatz zu
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 15, die eine Vor
richtung zur Korrektur der Zeitbasis umfaßt, bei der
das hinsichtlich der Zeitbasis korrigierte horizonta
le Synchronsignal H1 der AFC 113 zur Erzielung des
horizontalen Synchronsignals HR zugeführt wird, und
das horizontale Synchronsignal HR anschließend dem
Phasenvergleichskreis 114 geliefert wird, umfaßt das
Ausführungsbeispiel nach Fig. 16 eine Vorrichtung zur
Korrektur der Zeitbasis, die den folgenden Aufbau
aufweist. Ein horizontales Synchronisiersignal H2
wird einer AFC 118 zugeführt, bevor seine Zeitbasis
korrigiert wird. In der AFC 118 wird ein horizontales
Referenzsynchronsignal HR erhalten, das dem Phasen
vergleichskreis 114 zugeführt wird. Dieses Ausfüh
rungsbeispiel arbeitet in ähnlicher Weise wie das
Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 und ergibt die glei
chen Wirkungen.
In Fig. 17 ist ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur mit einem noch anderen
Aufbau dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird in der Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur ein
horizontales Referenzsynchronsignal HR durch einen
Synchronsignal-Erzeugerkreis 117 erhalten, der die
durch einen Kristalloszillator erzeugte Schwingfre
quenz teilt und das Synchronsignal liefert. Dieses
Ausführungsbeispiel arbeitet ähnlich wie das Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 15 und weist die gleichen
Wirkungen auf.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 oder 17 wird
das horizontale Synchronsignal H2 dem Phasenver
gleichskreis 114 und gleichzeitig dem Phaseneinstell
kreis 32 zugeführt, wobei ein Steuersignal erzeugt
wird, der die Entzerrercharakteristik des Entzerrer
kreises 61 schaltet. Allerdings kann das Steuersignal
aus jedem Signal erzeugt werden unter der Bedingung,
daß es den demodulierten Bereich des Synchronsignals
des FM Helligkeitssignals spezifizieren kann.
Ein Ausführungsbeispiel nach Fig. 18 umfaßt eine Vor
richtung zur Zeitbasiskorrektur, bei der ein horizon
tales Synchronsignal H1, dessen Zeitbasis korrigiert
ist, dem Phaseneinstellkreis 32 zugeführt wird, wobei
im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 15
eine Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur vorgesehen
ist, bei der das horizontale Synchronsignal H2 dem
Phasenvergleichskreis 114 zugeführt wird, bevor seine
Zeitbasis korrigiert wird. Dieses Ausführungsbeispiel
arbeitet ähnlich wie das Ausführungsbeispiel nach
Fig. 15 und erzielt die gleichen Wirkungen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 19 umfaßt eine Vor
richtung zur Zeitbasiskorrektur, bei der das horizon
tale Referenzsynchronsignal HR in einem Synchronsi
gnal-Erzeugerkreis 117 erhalten wird, der die von
einem Kristalloszillator gelieferte Schwingfrequenz
herunter teilt, um ein Synchronsignal zu erzeugen im
Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 17,
bei der das von dem Synchronsignal-Trennkreis 119
abgegebene horizontale Synchronsignal H2 dem Phasen
einstellkreis 32 zugeführt wird. Dieses Ausführungs
beispiel arbeitet ähnlich dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 15 und liefert die gleichen Wirkungen.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel wird die
Erfindung bei einer Vorrichtung zur Zeitbasiskorrek
tur angewandt, bei der die Zeitbasisfehlerinformation
aus dem Helligkeitssignal herausgezogen wird, bevor
es dem variablen Verzögerungskreis 111 zugeführt
wird. Es kann allerdings durchaus zweckdienlich sein,
daß die Zeitbasisfehlerinformation aus dem Hellig
keitssignal hergeleitet wird, nachdem es den varia
blen Verzögerungskreis 111 passiert hat. Die Erfin
dung kann sich in jeder Vorrichtung zur Wiedergabe
von Videosignalen mit einer Vorrichtung zur Zeitba
siskorrektur jeden Typs ausbilden, vorausgesetzt, daß
der im Helligkeitssignal enthaltene Zeitbasisfehler
aus ihm entfernt wird, indem die Verzögerungszeit des
variablen Verzögerungskreises 111 in Übereinstimmung
mit der aus dem horizontalen Synchronsignal, das aus
dem Helligkeitssignal getrennt wurde, extrahierten
Zeitbasisfehlerinformation gesteuert wird.
In den Fig. 20 bis 22 sind Blockschaltbilder von Vor
richtungen zur Wiedergabe von Videosignalen mit Vor
richtungen zur Zeitbasiskorrektur mit unterschiedli
chem Aufbau dargestellt. Die Ausführungsbeispiele
nach Fig. 20 bis 22 umfassen Vorrichtungen zur Zeit
basiskorrektur, in denen ein durch einen variablen
Verzögerungskreis 111 hindurchgegangenes Helligkeits
signal Y1 einem Synchronsignal-Trennkreis 112 zuge
führt wird, im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 16, 17 oder 19, bei dem das Helligkeitssi
gnal an den Synchronsignal-Trennkreis 119 geliefert
wird, bevor es dem variablen Verzögerungskreis 111
geliefert wird. Die so aufgebauten Vorrichtungen zur
Wiedergabe von Videosignalen haben die gleichen Wir
kungen wie diejenigen nach Fig. 15.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 15, 16, 17, 18,
20 oder 21 wird das von dem Synchronsignal-Trennkreis
112 oder dem Synchronsignal-Trennkreis 119 abgegebene
horizontale Synchronsignal direkt dem Phaseneinstell
kreis 32 zugeführt. Allerdings kann es ebenfalls
zweckdienlich sein, daß das vom Synchronsignal-Trenn
kreis 112 oder vom Synchronsignal-Trennkreis 119 ab
gegebene horizontale Synchronsignal der AFC zugeführt
wird, in der es derart gesteuert bzw. geregelt wird,
daß es eine im wesentlichen feste Frequenz aufweist,
worauf das stabile horizontale Synchronsignal dem
Phaseneinstellkreis 32 geliefert wird.
Beispielsweise wird in den Ausführungsbeispielen nach
den Fig. 23 bis 28 ein horizontales Synchronsignal
dem Phaseneinstellkreis 32 bzw. dem Phasenvergleichs
kreis 114 über die AFCs 113, 118 zugeführt, im Gegen
satz zu dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 16 bis
18, 20 oder 21, bei dem das von dem Synchronsignal-
Trennkreis 112 oder dem Synchronsignal-Trennkreis 119
direkt dem Phaseneinstellkreis 32 zugeführt wird. Die
so aufgebaute Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosi
gnalen zeigt die ähnlichen Ergebnisse wie das Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 15.
Fig. 29 zeigt ein Blockschaltbild für eine Vorrich
tung zur Wiedergabe von Videosignalen entsprechend
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Dabei sind mit 32 ein Phaseneinstellkreis zum Ein
stellen der Phase und der Impulsdauer eines horizon
talen Synchronsignals, das von einem Synchronsignal-
Trennkreis 112 geliefert wird, und mit 61 ein Entzer
rerkreis zum Schalten einer Entzerrercharakteristik
bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach Fig. 29 be
schrieben.
Ein Demodulator
kreis 7 demoduliert das FM Helligkeitssignal YFM, um
das Helligkeitssignal Y zu reproduzieren, und liefert
das reproduzierte Helligkeitssignal Y an einen Syn
chronsignal-Trennkreis 112. Der Synchronsignal-Trenn
kreis 112 trennt nur ein horizontales Synchronsignal
H aus dem Helligkeitssignal Y ab, indem der Videosi
gnalbereich daraus entfernt wird, und liefert das
extrahierte horizontale Synchronsignal H an eine AFC
113, einen Phasenvergleichskreis 114 und einen Pha
seneinstellkreis 32. Der Phaseneinstellkreis 32
stellt die Phase und die Impulsdauer eines Steuersi
gnals auf der Basis des horizontalen Synchronsignals
H ein und liefert das eingestellte Steuersignal an
den Entzerrerkreis 61. Das Steuersignal ist bezeich
nend für einen Befehl zum Schalten einer Entzerrer
charakteristik des Entzerrerkreises 61 mit demodu
lierten Bereichen des Synchronsignals und dem Video
signal des dem Entzerrerkreis 61 eingegebenen FM Hel
ligkeitssignals YFM. Der Phaseneinstellkreis 32 hat
beispielsweise einen Aufbau gemäß Fig. 6. Somit wer
den Impulse einschließlich einem dem horizontalen
Synchronsignal entsprechenden Bereich, wie in Fig.
7(d) gezeigt wird, dem Entzerrerkreis 61 zugeführt,
wie oben beschrieben. Der Entzerrerkreis 61 weist
beispielsweise einen Aufbau gemäß Fig. 8 oder 10
auf. Im Falle, daß der Entzerrerkreis 61 einen Aufbau
nach Fig. 10 aufweist, können der erste und der zwei
te Entzerrerkreis 616, 617 entsprechend den Fig. 12
oder 13 aufgebaut sein. Somit kann, wie oben be
schrieben, der Entzerrerkreis 61 eine Entzerrercha
rakteristik haben, die ein Frequenzband entsprechend
einem Synchronsignal von Sync Chip bis zum Schwarz
wertpegel des FM Helligkeitssignals anhebt, wenn das
vom Phaseneinstellkreis 32 abgegebene Steuersignal
auf dem H-Pegel liegt.
Der Demodulatorkreis 7 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM, dessen Frequenzband entsprechend dem
Synchronsignal von Sync Chip bis zum Schwarzwertpegel
angehoben wurde, um das Helligkeitssignal Y zu repro
duzieren. Somit liefert der Demodulatorkreis 7 das
Helligkeitssignal Y, dessen Synchronsignalbereich ein
gutes S/N-Verhältnis aufweist, an den Synchronsignal-
Trennkreis 112. Der Synchronsignal-Trennkreis 112
extrahiert das horizontale Synchronsignal H mit gutem
S/N-Verhältnis und liefert das extrahierte horizonta
le Synchronsignal H an den Phasenvergleichskreis 114.
Der Phasenvergleichskreis 114 vergleicht die Phase
des horizontalen Synchronsignals H mit gutem S/N-Ver
hältnis vom Synchronsignal-Trennkreis 112 mit derje
nigen des horizontalen Referenzsynchronsignals HR von
der AFC 113. Dadurch kann der in dem horizontalen
Synchronsignal H enthaltene Zeitbasisfehler genau
erfaßt werden und ein genaues Zeitbasisfehlersignal E
wird an den Tiefpaß 115 geliefert. Der Tiefpaß 115
gibt das Zeitbasisfehlersignal E mit entfernter
Rauschkomponente an den VCO 116. Der VCO 116 schwingt
bei einer Frequenz entsprechend dem Pegel des genauen
Zeitbasisfehlersignals E und seine Schwingfrequenz
dient zur genauen Kompensation der Zeitbasisänderung,
die in dem Frequenz-Multiplexsignal S enthalten ist,
das dem variablen Verzögerungskreis 111 zugeführt
wird. Folglich kann der Zeitbasisfehler des Hellig
keitssignals korrigiert werden.
Die Erfindung wird für eine Vorrichtung zur Wieder
gabe von Videosignalen mit einer Vorrichtung zur
Zeitbasiskorrektur angewandt, bei der das zeitbasis
korrigierte horizontale Synchronsignal H der AFC 113
zugeführt wird, um das horizontale Referenzsynchron
signal HR in dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel
zu erhalten. Allerdings kann die Erfindung auch für
jedwede Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen
mit einer Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur jeden
Typs angewandt werden, unter der Voraussetzung, daß
der in dem Frequenz-Multiplexsignal enthaltene Zeit
basisfehler durch Vergleich des horizontalen Syn
chronsignals mit dem horizontalen Referenzsignal ex
trahiert wird. Das Verfahren zum Erzielen des hori
zontalen Referenzsignals ist in der Erfindung nicht
begrenzt.
Fig. 30 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur entsprechend einem weite
ren Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zu dem Aus
führungsbeispiel nach Fig. 29, bei dem das zeitbasis
korrigierte horizontale Synchronsignal H der AFC 113
zugeführt wird, um das horizontale Referenzsynchron
signal HR zu erhalten, das dann dem Phasenvergleichs
kreis 114 zugeführt wird, umfaßt das Ausführungsbei
spiel nach Fig. 30 eine Vorrichtung zur Zeitbasiskor
rektur mit dem folgenden Aufbau. Das horizontale Re
ferenzsynchronsignal HR wird in einem Synchronsignal-
Erzeugungskreis 117 erhalten, der die von einem Kri
stalloszillator gelieferte Schwingfrequenz teilt und
das Synchronsignal erzeugt, wobei das erhaltene hori
zontale Referenzsynchronsignal HR dem Phasenver
gleichskreis 114 zugeführt wird. Dieses Ausführungs
beispiel arbeitet ähnlich wie das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 29 und erzielt die gleichen Ergebnisse.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 30 wird das ho
rizontale Synchronsignal H dem Phasenvergleichskreis
114 und gleichzeitig dem Phaseneinstellkreis 32 zu
geführt, wobei das Steuersignal erzeugt wird, das die
Entzerrercharakteristik des Entzerrerkreises 61
schaltet. Allerdings kann das Steuersignal von jedem
Signal erzeugt werden, unter der Voraussetzung, daß
es den demodulierten Bereich des Synchronsignals des
FM Helligkeitssignals spezifizieren kann.
Beispielsweise wird in dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 31 ein horizontales Referenzsynchronsignal HR
von einem Synchronsignal-Erzeugungskreis 117 erhal
ten, der eine von einem Kristalloszillator erzeugte
Schwingfrequenz teilt, um das Synchronsignal zu er
zeugen. Dieses Ausführungsbeispiel arbeitet ähnlich
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 29 und erzielt die
gleichen Ergebnisse.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 29, 30 wird das
von dem Synchronsignal-Trennkreis 112 abgegebene ho
rizontale Synchronsignal H direkt an den Phasenver
gleichskreis 114 bzw. dem Phaseneinstellkreis 32 ge
liefert. Es kann allerdings auch zweckdienlich sein,
daß das von dem Synchronsignal-Trennkreis 112 abgege
bene horizontale Synchronsignal H einer AFC zugeführt
wird, das das Signal derart steuert, daß es eine im
wesentlichen feste Frequenz aufweist, wobei das sta
bile horizontale Synchronsignal dann dem Phasenein
stellkreis 32 zugeführt wird. Beispielsweise wird in
den Ausführungsbeispielen nach Fig. 32, 33 das von
dem Synchronsignal-Trennkreis 112 gelieferte horizon
tale Synchronsignal H dem Phaseneinstellkreis 32 über
eine AFC 113 zugeführt, im Unterschied zu dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 29, 30, in dem das von dem
Synchronsignal-Trennkreis 112 gelieferte horizontale
Synchronsignal H direkt dem Phaseneinstellkreis 32
geliefert wird. Eine derartig aufgebaute Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen liefert die gleichen
Ergebnisse wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 29.
Fig. 34 zeigt das Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei wird mit 32
ein Phaseneinstellkreis zum Einstellen der Phase und
der Impulsdauer eines horizontalen Synchronsignals
H2, das von einem Synchronsignal-Trennkreis 119 ge
liefert wird, und mit 61 ein Entzerrerkreis zum
Schalten einer Entzerrercharakteristik bezeichnet.
Andere Elemente, die identisch zu denen nach Fig. 4
sind, werden mit dem gleichen Bezugszeichen bezeich
net.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach Fig. 34 be
schrieben. Es sei bemerkt, daß die Beschreibung der
Teile, die in der gleichen Weise wie diejenigen nach
Fig. 4 arbeiten, ausgelassen wird. Ein Demodulator
kreis 123 demoduliert ein FM Helligkeitssignal YFM,
um ein Helligkeitssignal Y2 zu reproduzieren, und
liefert das reproduzierte Helligkeitssignal Y2 an
einen Synchronsignal-Trennkreis 119. Der Synchronsi
gnal-Trennkreis 119 extrahiert nur das horizontale
Synchronsignal H2 aus dem Helligkeitssignal Y2, indem
der Videosignalbereich daraus entfernt wird und lie
fert das extrahierte horizontale Synchronsignal H2 an
einen Phasenvergleichskreis 114 und gleichzeitig an
den Phaseneinstellkreis 32. Der Phaseneinstellkreis
32 stellt die Phase und die Impulsdauer eines Steuer
signals auf der Basis des horizontalen Synchronsi
gnals H2 ein und liefert das eingestellte Steuersi
gnal an den Entzerrerkreis 61. Das Steuersignal ist
bezeichnend für einen Befehl, eine Entzerrercharak
teristik des Entzerrerkreises 61 mit demodulierten
Teilen des Synchronsignals und dem Videosignal des
dem Entzerrerkreis 61 gelieferten FM Helligkeitssi
gnals YFM zu schalten. Es ist möglich, beispielsweise
einen Aufbau für den Phaseneinstellkreis 32 zu wäh
len, wie er in Fig. 6 dargestellt ist. Somit werden
Impulse, die einen Bereich entsprechend dem horizon
talen Synchronsignal entsprechend Fig. 7(d) ein
schließen, dem Entzerrerkreis 61, wie oben beschrie
ben, zugeführt. Der Entzerrerkreis 61 weist bei
spielsweise einen Aufbau entsprechend Fig. 8 oder
Fig. 10 auf. Wenn der Aufbau entsprechend Fig. 10
gewählt wird, kann der erste und der zweite Entzer
rerkreis 616, 617 entsprechend den Fig. 12 oder 13
gewählt werden. Das bedeutet, daß der Entzerrerkreis
61 eine Entzerrercharakteristik aufweist, die ein
Frequenzband entsprechend einem Synchronsignal von
Sync Chip bis zum Schwarzwertpegel des FM Hellig
keitssignals anhebt, wenn das vom Phaseneinstellkreis
32 ausgegebene Signal auf dem H-Pegel liegt.
Der Demodulatorkreis 123 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM, dessen Frequenzband entsprechend dem
Synchronsignal vom Sync Chip zum Schwarzwertpegel
angehoben wird, um das Helligkeitssignal Y2 zu repro
duzieren. Somit liefert der Demodulatorkreis 123 das
reproduzierte Helligkeitssignal Y, dessen Synchronsi
gnalbereich ein gutes S/N-Verhältnis aufweist, an den
Synchronsignal-Trennkreis 119. Der Synchronsignal-
Trennkreis 119 extrahiert das ein gutes S/N-Verhält
nis aufweisende horizontale Synchronsignal H2 und
liefert das extrahierte horizontale Synchronsignal H2
an den Phasenkomparatorkreis 114. Der Phasenkompara
torkreis 114 vergleicht die Phase des ein gutes S/N-
Verhältnis aufweisenden horizontalen Synchronsignals
H2 mit der des horizontalen Referenzsynchronsignals
HR, das von der AFC 113 ausgegeben wird. Somit kann
ein in dem horizontalen Synchronsignal H2 enthaltener
Zeitbasisfehler genau erfaßt werden und es wird ein
genaues Zeitbasisfehlersignal E an einen Tiefpaß 115
geliefert. Der Tiefpaß 115 gibt das Zeitbasisfehler
signal E, dessen Rauschkomponente entfernt wurde, an
den VCO 116. Der VCO 116 schwingt bei einer Frequenz
entsprechend dem Pegel des genauen Zeitbasisfehler
signals E und seine Schwingfrequenz dient zur genauen
Kompensation der Zeitbasisänderung, die in dem dem
variablen Verzögerungskreis 111 eingegebenen FM Hel
ligkeitssignal YFM enthalten ist.
Die Erfindung wird für eine Vorrichtung zur Wieder
gabe von Videosignalen angewandt, die eine Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur enthält, in der das hori
zontale Synchronsignal H, dessen Zeitbasis korrigiert
wurde, der AFC 113 zugeführt wird, um das horizonta
le Referenzsynchronsignal HR in dem vorbeschriebenen
Ausführungsbeispiel zu erhalten. Allerdings kann die
Erfindung bei jeder Vorrichtung zur Wiedergabe von
Videosignalen mit einer Vorrichtung zur Zeitbasiskor
rektur beliebigen Typs verwendet werden, unter der
Voraussetzung, daß der in dem FM Helligkeitssignal
eingeschlossene Zeitbasisfehler durch Vergleich des
horizontalen Synchronsignals mit dem horizontalen
Referenzsynchronsignal in der Vorrichtung zur Zeitba
siskorrektur extrahiert wird. Das Verfahren zum Er
halt des horizontalen Referenzsynchronsignals ist
nicht auf die Erfindung begrenzt.
Fig. 35 zeigt ein Blockschaltbild für eine Vorrich
tung zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vor
richtung zur Basiskorrektur entsprechend einem ande
ren Ausführungsbeispiel. Im Gegensatz zu dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 34, das eine Vorrichtung zur
Zeitbasiskorrektur einschließt, bei der das zeitba
siskorrigierte horizontale Synchronsignal H der AFC
113 zur Erzielung eines horizontalen Referenzsyn
chronsignals HR eingegeben wird und das erhaltene
horizontale Referenzsynchronsignal HR dem Phasenver
gleichskreis 114 zugeführt wird, umfaßt das Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 35 eine Vorrichtung zur Zeit
basiskorrektur mit dem folgenden Aufbau. Ein horizon
tales Synchronsignal H2 wird einer AFC 118 zugeführt,
bevor seine Zeitbasis korrigiert wird. In der AFC 118
wird ein horizontales Referenzsynchronsignal HR er
halten, das dem Phasenvergleichskreis 114 zugeführt
wird. Die Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosigna
len arbeitet in der ähnlichen Weise wie das Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 34 und zeigt die gleichen
Ergebnisse.
Fig. 36 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur entsprechend einem weite
ren Ausführungsbeispiel. Im Gegensatz zum Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 34, das eine Vorrichtung zur
Zeitbasiskorrektur umfaßt, bei der das zeitbasiskor
rigierte horizontale Synchronsignal H der AFC 113 zur
Erzielung des horizontalen Referenzsynchronsignals HR
zugeführt wird und dann das erhaltene horizontale
Referenzsynchronsignal HR dem Phasenvergleichskreis
114 zugeführt wird, umfaßt das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 36 eine Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur
mit dem folgenden Aufbau. Ein horizontales Referenz
synchronsignal HR wird in einem Synchronsignal-Erzeu
gerkreis 117 erhalten, der die von einem Kristallos
zillator erzeugte Schwingfrequenz dividiert, um ein
Synchronsignal zu erzeugen, wobei das erhaltene hori
zontale Referenzsynchronsignal HR dem Phasenkompara
torkreis 114 zugeführt wird. Dieses Ausführungsbei
spiel arbeitet ähnlich dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 34 und weist die gleichen Ergebnisse auf.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 34 oder 36
wird das horizontale Synchronsignal H2 dem Phasenkom
paratorkreis 114 und gleichzeitig dem Phaseneinstell
kreis 32 zugeführt, wodurch das Steuersignal erzeugt
wird, das die Entzerrercharakteristik des Entzerrer
kreises 61 schaltet. Allerdings kann das Steuersignal
aus jedem Signal erzeugt werden, unter der Vorausset
zung, daß es den demodulierten Bereich des Synchron
signals des FM Helligkeitssignals spezifizieren kann.
In Fig. 37 ist beispielsweise ein Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen
mit einer Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur darge
stellt, in der ein zeitbasiskorrigiertes horizontales
Synchronsignal H einem Phaseneinstellkreis 32 zuge
führt wird, im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 34, bei dem das horizontale Synchronsignal
H2 dem Phaseneinstellkreis 32 zugeführt wird, bevor
seine Zeitbasis korrigiert wird. Dieses Ausführungs
beispiel arbeitet ähnlich dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 34 und bewirkt die gleichen Ergebnisse.
Ein Ausführungsbeispiel nach Fig. 38 umfaßt eine Vor
richtung zur Zeitbasiskorrektur, das im Vergleich zu
der Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur nach dem Aus
führungsbeispiel nach Fig. 36, bei dem das von dem
Synchronsignal-Trennkreis 119 abgegebene horizontale
Synchronsignal H2 dem Phasenkomparatorkreis 32 zuge
führt wird, den folgenden Aufbau aufweist. Ein hori
zontales Referenzsynchronsignal HR wird aus dem Syn
chronsignal-Erzeugungskreis 117 erhalten, der die von
einem Kristalloszillator erzeugte Schwingfrequenz
teilt, um ein Synchronsignal zu erhalten, wobei das
erhaltene horizontale Referenzsynchronsignal HR dem
Phaseneinstellkreis 32 zugeführt wird. Dieses Ausfüh
rungsbeispiel arbeitet ähnlich demjenigen nach Fig.
34 und weist die gleichen Ergebnisse auf.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 34 bis 37
wird das von dem Synchronsignal-Trennkreis 112 oder
dem Synchronsignal-Trennkreis 119 abgegebene Syn
chronsignal direkt dem Phaseneinstellkreis 32 zuge
führt. Es kann allerdings auch zweckdienlich sein,
daß das vom Synchronsignal-Trennkreis 112 oder dem
Synchronsignal-Trennkreis 119 ausgegebene Signal ei
ner AFC zugeführt wird, die es derart steuert, daß es
eine im wesentlichen feste Frequenz aufweist, wobei
dann das stabile horizontale Synchronsignal dem Pha
seneinstellkreis 32 geliefert wird.
Beispielsweise wird in den Ausführungsbeispielen nach
den Fig. 39 bis 42 das von dem Synchronsignal-Trenn
kreis 112 oder dem Synchronsignal-Trennkreis 119 ab
gegebene horizontale Synchronsignal dem Phasenein
stellkreis 32 über die AFC 113, 118 geliefert, im
Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen nach den Fig.
34 bis 37, in denen das von dem Synchronsignal-Trenn
kreis 112 oder dem Synchronsignal-Trennkreis 119 ab
gegebene horizontale Synchronsignal direkt dem Pha
seneinstellkreis 32 eingegeben wird. Die so aufgebau
te Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen zeigt
die gleichen Ergebnisse wie das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 34.
Darüber hinaus wird die Erfindung bei den Ausfüh
rungsbeispielen nach Fig. 34 bis 42 bei einer Vor
richtung zur Wiedergabe von Videosignalen mit der
Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur angewandt, in der
nur die Zeitbasisänderung des FM Helligkeitssignals
YFM unterdrückt wird. Allerdings kann die Erfindung
ebenfalls für eine Vorrichtung zur Wiedergabe von
Videosignalen angewandt werden, bei der nicht nur die
Zeitbasisänderung eines FM Helligkeitssignals YFM
sondern auch diejenige eines tiefbandkonvertierten
Trägerfarbsignals CL unterdrückt wird.
Beispielsweise haben die Ausführungsbeispiele nach
den Fig. 43 bis 51 im Gegensatz zu den Ausführungs
beispielen nach den Fig. 34 bis 42 den folgenden
Aufbau, in dem der variable Verzögerungskreis 111 mit
einem vom VCO 116 abgegebenen Signal gesteuert wird,
derart, daß die Zeitbasisänderung des FM Helligkeits
signals YFM unterdrückt werden kann. Ein variabler
Verzögerungskreis 110, dem ein tiefbandkonvertiertes
Trägerfarbsignal CL eingegeben wird, wird mit dem
Ausgangssignal des VCO 116 gesteuert, derart, daß
nicht nur die Zeitbasisänderung des FM Helligkeits
signals YFM sondern auch die des tiefbandkonvertier
ten Farbträgersignals CL unterdrückt wird.
Fig. 52 ist ein Blockschaltbild mit einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen zusammen mit einer Vorrichtung
zur Zeitbasiskorrektur gemäß einem Ausführungsbei
spiel der Erfindung.
Dabei ist mit 132
ein Phaseneinstellkreis, der ähnlich aufgebaut ist
wie der Phaseneinstellkreis 32 aus Fig. 5, mit 161
ein Entzerrerkreis, der ähnlich aufgebaut ist wie der
Entzerrerkreis 61 in Fig. 5, bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Zeitbasiskorrektur nach Fig. 52 beschrieben.
Ein Demodulatorkreis 123 demo
duliert ein FM Helligkeitssignal YFM, um ein Hellig
keitssignal Y2 zu reproduzieren, und liefert das Hel
ligkeitssignal Y2 an den Synchronsignal-Trennkreis
119. Der Synchronsignal-Trennkreis 119 extrahiert nur
das horizontale Synchronsignal H2 aus dem Hellig
keitssignal Y2, indem der Videosignalbereich daraus
entfernt wird und liefert das horizontale Synchronsi
gnal H2 an einen Phasenvergleichskreis 114 und
gleichzeitig an den Phaseneinstellkreis 132. Der Pha
seneinstellkreis 132 stellt die Phase und die Impuls
dauer eines Steuersignals auf der Basis des horizon
talen Synchronsignals H2 ein und liefert das einge
stellte Steuersignal an den Entzerrerkreis 161. Das
Steuersignal ist bezeichnend für einen Befehl, die
Entzerrercharakteristik des Entzerrerkreises 161 mit
demodulierten Bereichen des Synchronsignals und dem
Videosignal des dem Entzerrerkreis 161 zugeführten FM
Helligkeitssignals YFM zu schalten. Es ist möglich,
für den Phaseneinstellkreis 132 beispielsweise einen
Aufbau, wie in Fig. 6 gezeigt wird, zu wählen. Somit
werden Impulse, die einen Bereich entsprechend dem
horizontalen Synchronsignal nach Fig. 7(d) aufweisen,
dem Entzerrerkreis 161 eingegeben. Der Entzerrerkreis
161 kann beispielsweise den Aufbau entsprechend Fig.
8 oder Fig. 10 aufweisen. Wenn der Aufbau entspre
chend Fig. 10 gewählt wird, kann der erste und der
zweite Entzerrerkreis 616, 617 wie in Fig. 12 oder
13 aufgebaut sein. Somit kann der Entzerrerkreis 161
eine Entzerrercharakteristik aufweisen, die ein Fre
quenzband entsprechend dem Synchronsignal vom Sync
Chip zu dem Schwarzwertpegel des FM Helligkeitssi
gnals anhebt, wenn das von dem Phaseneinstellkreis
132 abgegebene Steuersignal auf dem H-Pegel liegt.
Der Demodulatorkreis 123 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM, dessen Frequenzband entsprechend dem
Synchronsignal vom Sync Chip zum Schwarzwertpegel
angehoben wird, um das Helligkeitssignal Y2 zu repro
duzieren. Somit liefert der Demodulatorkreis das Hel
ligkeitssignal Y2, dessen Synchronsignalbereich ein
gutes S/N-Verhältnis aufweist, an den Synchronsignal-
Trennkreis 119. Der Synchronsignal-Trennkreis 119
extrahiert das ein gutes S/N-Verhältnis aufweisende
horizontale Synchronsignal H2 und liefert das extra
hierte Sychronsignal H2 an den Phasenvergleichskreis
114. Der Phasenvergleichskreis 114 vergleicht das ein
gutes S/N-Verhältnis aufweisende und vom Synchronsi
gnal-Trennkreis gelieferte horizontale Synchronsignal
H2 mit dem von der AFC 113 ausgegebenen horizontalen
Referenzsychronsignal HR. Somit kann der in dem hori
zontalen Synchronsignal H2 enthaltene Zeitbasisfehler
genau erfaßt werden und ein genaues Zeitbasisfehler
signal E kann dem Tiefpaß 115 zugeführt werden. Der
Tießpaß 115 entfernt die Rauschkomponente aus dem
Zeitbasisfehlersignal E und liefert es an den VCO
116. Der VCO 116 schwingt bei einer Frequenz entspre
chend dem Pegel des genauen Zeitbasisfehlersignals E
und seine Schwingfrequenz dient zur genauen Kompensa
tion der in dem Frequenz-Multiplexsignal S, das dem
variablen Verzögerungskreis 111 zugeführt wird, ent
haltenen Frequenzänderung.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird das zeitbasiskorri
gierte horizontale Synchronsignal H an die AFC 113
geliefert, um das horizontale Referenzsynchronsignal
HR zu erhalten. Allerdings kann die Erfindung für
jede Zeitbasiskorrekturvorrichtung verwendet werden,
vorausgesetzt, daß ein in dem Frequenz-Multiplexsi
gnal S enthaltener Zeitbasisfehler durch Vergleich
des horizontalen Synchronsignals und des horizontalen
Referenzsynchronsignals extrahiert wird. Ein Verfah
ren zum Erhalten des horizontalen Referenzsynchronsi
gnals HR ist nicht auf die Vorrichtung zur Zeitbasis
korrektur begrenzt, in der die Erfindung ausgeführt
ist.
In Fig. 53 ist ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur entsprechend einem weite
ren Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Gegensatz zu
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 52, das eine Vor
richtung zur Zeitbasiskorrektur einschließt, bei der
das zeitbasiskorrigierte horizontale Synchronsignal H
an die AFC 113 geliefert wird, um das horizontale
Referenzsynchronsignal zu erhalten, das dann an den
Phasenvergleichskreis 114 gegeben wird, umfaßt das
Ausführungsbeispiel nach Fig. 53 eine Vorrichtung zur
Zeitbasiskorrektur mit dem folgenden Aufbau. Ein ho
rizontales Synchronsignal H2 wird der AFC 118 zuge
führt, bevor seine Zeitbasis korrigiert wird. In der
AFC 118 wird das horizontale Synchronsignal H2 erhal
ten, das dem Phasenvergleichskreis 114 zugeführt
wird. Diese Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosi
gnalen arbeitet in der ähnlichen Weise wie das Aus
führungsbeispiel nach Fig. 52 und zeigt die gleichen
Ergebnisse.
Fig. 54 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen mit einer Vorrich
tung zur Zeitbasiskorrektur entsprechend einem ande
ren Ausführungsbeispiel. Im Gegensatz zu dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 52, bei dem das zeitbasiskor
rigierte horizontale Synchronsignal H der AFC 113
zugeführt wird, um das horizontale Referenzsynchron
signal HR zu erhalten, das dem Phasenvergleichskreis
114 zugeführt wird, umfaßt das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 54 die Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur
mit dem folgenden Aufbau. Ein horizontales Referenz
synchronsignal HR wird in einem Synchronsignal-Erzeu
gungskreis 117 erhalten, der eine von einem Kristal
loszillator erzeugte Schwingfrequenz teilt, um das
Synchronsignal zu erzeugen und das erhaltene horizon
tale Referenzsynchronsignal HR wird dem Phasenver
gleichskreis 114 zugeführt. Dieses Ausführungsbei
spiel arbeitet ähnlich demjenigen nach Fig. 52 und
zeigt die gleichen Ergebnisse.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 52 oder 54
wird das horizontale Synchronsignal H2 dem Phasenver
gleichskreis 114 und gleichzeitig dem Phaseneinstell
kreis 132 zugeführt, wodurch das Steuersignal erzeugt
wird, das die Entzerrercharakteristik des Entzerrer
kreises 161 schaltet. Allerdings kann das Steuersi
gnal aus jedem Signal erzeugt werden, unter der Vor
aussetzung, daß es den demodulierten Bereich des Syn
chronsignals des FM Helligkeitssignals spezifizieren
kann.
Beispielsweise ist in einem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 55 die Erfindung bei einer Vorrichtung zur Wie
dergabe von Videosignalen mit einer Vorrichtung zur
Zeitbasiskorrektur angewandt, bei der ein zeitbasis
korrigiertes horizontales Synchronsignal H einem Pha
seneinstellkreis 132 zugeführt wird, im Gegensatz zu
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 52 bei dem das
horizontale Synchronsignal H2 dem Phaseneinstellkreis
132 geliefert wird, bevor seine Zeitbasis korrigiert
wird. Dieses Ausführungsbeispiel arbeitet ähnlich
demjenigen nach Fig. 52 und liefert die gleichen Er
gebnisse.
Weiterhin umfaßt ein Ausführungsbeispiel nach Fig. 56
eine Vorrichtung zur Zeitbasiskorrektur, bei der das
horizontale Referenzsynchronsignal HR in einem Syn
chronsignal-Erzeugungskreis 117 erhalten wird, indem
eine von einem Kristalloszillator erzeugte Schwing
frequenz geteilt wird, um das Synchronsignal zu er
zeugen im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 56, bei dem das horizontale Synchronsignal, das
von dem Synchronsignal-Trennkreis 119 geliefert wird,
dem Phasenvergleichskreis 114 zugeführt wird. Dieses
Ausführungsbeispiel arbeitet ähnlich dem Ausführungs
beispiel nach Fig. 52 und zeigt die gleichen Ergeb
nisse.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 52 bis 55
wird das von dem Synchronsignal-Trennkreis 112 oder
dem Synchronsignal-Trennkreis 119 ausgegebene hori
zontale Synchronsignal direkt dem Phaseneinstellkreis
132 zugeführt. Allerdings kann es zweckdienlich sein,
daß das von dem Synchronsignal-Trennkreis 112 oder
dem Synchronsignal-Trennkreis 119 abgegebene horizon
tale Synchronsignal einer AFC zugeführt wird und der
art gesteuert wird, daß es eine im wesentlichen feste
Frequenz aufweist, wobei das stabile horizontale Syn
chronsignal dem Phaseneinstellkreis 132 geliefert
wird.
Beispielsweise wird in den Ausführungsbeispielen nach
den Fig. 57 bis 60 ein von dem Synchronsignal-Trenn
kreis 112 oder dem Synchronsignal-Trennkreis 119 aus
gegebenes horizontales Synchronsignal dem Phasenein
stellkreis 132 über die AFCs 113, 118 zugeführt, im
Gegensatz zu den Ausführungsbeispielen nach Fig. 52
bis 55, bei denen das von dem Synchronsignal-Trenn
kreis 112 oder dem Synchronsignal-Trennkreis 119 ab
gegebene horizontale Synchronsignal direkt dem Pha
seneinstellkreis 132 zugeführt wird. Die Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen entsprechend einem
derartigen Aufbau zeigt die gleichen Ergebnisse wie
das Ausführungsbeispiel nach Fig. 52.
Fig. 61 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 61 wird
mit 12 ein Synchronsignal-Trennkreis, mit 32 ein Pha
seneinstellkreis, mit 636 ein erster Entzerrerkreis,
mit 637 ein zweiter Entzerrerkreis und mit 618 ein
Schalterkreis bezeichnet. Der Synchronsignal-Trenn
kreis 12 trennt das horizontale Synchronsignal H vom
Helligkeitssignal Y, das von dem Demodulatorkreis 7
abgegeben wird. Der Phaseneinstellkreis 32 stellt die
Phase und die Impulsdauer des horizontalen Synchron
signals H, das von dem Synchronsignal-Trennkreis 12
abgegeben wird, ein. Der Entzerrerkreis 636 dient zum
Aufbringen des Spitzenwertes ähnlich dem üblichen
Entzerrerkreis 6. Der zweite Entzerrerkreis 637 dient
zum Anheben des Pegels des unteren Seitenbandes des
FM Helligkeitssignals YFM. Der Schalterkreis 618
schaltet gesteuert ein vom ersten Entzerrerkreis 636
ausgegebenes Signal und ein vom zweiten Entzerrer
kreis 637 ausgegebenes Signal in Übereinstimmung mit
einem vom Phaseneinstellkreis 32 gelieferten Signal.
Andere Elemente, die identisch mit denen in Fig. 1
sind, werden durch das gleiche Bezugszeichen bezeich
net.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Wiedergabe des Videosignals nach Fig. 61 be
schrieben. Das Verfahren zum Reproduzieren des Trä
gerfarbsignals C und des Helligkeitssignals Y aus dem
Frequenz-Multiplexsignal S ist das gleiche wie bei
der Vorrichtung nach dem Stand der Technik entspre
chend Fig. 1. Demgemäß wird die Beschreibung dieses
Vorganges ausgelassen.
Der Demodulatorkreis 7 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM um das Helligkeitssignal Y zu repro
duzieren und liefert das reproduzierte Helligkeits
signal Y an den Ausgangsanschluß für das Helligkeits
signal 8. Gleichzeitig liefert der Demodulatorkreis 7
das Helligkeitssignal Y an den Synchronsignal-Trenn
kreis 12. Der Synchronsignal-Trennkreis 12 extrahiert
nur das horizontale Synchronsignal H aus dem Hellig
keitssignal Y, indem der Videosignalbereich daraus
entfernt wird und liefert das extrahierte horizontale
Synchronsignal H an den Phaseneinstellkreis 32. Der
Phaseneinstellkreis 32 stellt die Phase und die Im
pulsdauer des Steuersignals auf der Basis des hori
zontalen Synchronsignals H ein und liefert das einge
stellte Steuersignal an den Schalterkreis 618. Das
Steuersignal ist bezeichnend für einen Befehl, ein
Signal zu schalten, das mit demodulierten Bereichen
des Synchronsignals und des Videosignals des FM Hel
ligkeitssignals YFM ausgewählt werden soll. Der Pha
seneinstellkreis 32 kann beispielsweise wie in Fig. 6
gezeigt aufgebaut sein. Das von dem Hochpaß 5 ausge
gebene Helligkeitssignal YFM wird dem ersten und dem
zweiten Entzerrerkreis 636, 637 zugeführt. Der erste
Entzerrerkreis 636 legt den Spitzenwert ähnlich dem
üblichen Entzerrerkreis 6 entsprechend Fig. 2(b) an
und liefert das resultierende Signal an einen der
Eingangsanschlüsse des Schalterkreises 618. Der zwei
te Entzerrerkreis 637 hebt den Pegel des unteren Sei
tenbandes des FM Helligkeitssignals YFM an und lie
fert das resultierende Signal an den anderen Ein
gangsanschluß des Schalterkreises 618. Der Schalter
kreis 618 wählt durch Schalten entweder das vom er
sten Entzerrerkreis 636 oder vom zweiten Entzerrer
kreis 637 ausgegebene Signal aus, wobei das Steuersi
gnal vom Phaseneinstellkreis 32 abgegeben wird und
das ausgewählte Signal dem Demodulatorkreis 7 zuge
führt wird. Wenn das Signal entsprechend dem Videosi
gnalbereich vom Phaseneinstellkreis 32 abgegeben
wird, d. h., wenn das in Fig. 7(d) gezeigte Signal auf
einem L-Pegel liegt, wählt der Schalterkreis 618 das
vom ersten Entzerrerkreis 636 gelieferte Signal aus
und gibt es an den Demodulatorkreis 7. Auf diese Wei
se wird die übliche Überhöhung mit der Charakteristik
entsprechend Fig. 2(c) in dem dem Videosignal des FM
Helligkeitssignal entsprechenden Bereich aufgebracht.
Wenn das Signal entsprechend den das horizontale Syn
chronsignal des FM Helligkeitssignals zentrierenden
Bereichen vom Phaseneinstellkreis 32 abgegeben wird,
d. h., wenn das in Fig. 7(d) gezeigte Signal auf dem
H-Pegel liegt, wählt der Schalterkreis 618 das vom
zweiten Entzerrerkreis 637 gelieferte Signal aus und
gibt es an den Demodulatorkreis 7. Somit wird der
Pegel des unteren Seitenbandes des FM Helligkeitssi
gnals YFM in dem Bereich entsprechend dem Synchronsi
gnal des FM Helligkeitssignals YFM angehoben. Der
Demodulatorkreis 7 demoduliert das FM Helligkeitssi
gnal YFM, dessen unteres Seitenband in dem Synchron
signalbereich angehoben ist, um das Helligkeitssignal
Y zu erzeugen dessen Synchronsignalbereich ein gutes
S/N-Verhältnis aufweist. Das reproduzierte Hellig
keitssignal Y wird dem Synchronsignal-Trennkreis 12
zugeführt und an den Ausgangsanschluß 8 des Hellig
keitssignals geliefert.
Der übliche Entzerrerkreis weist eine Entzerrercha
rakteristik auf, die die oberen Wellenkomponenten
betont, um das Auftreten einer Umkehrung zu verhin
dern. Allerdings hat diese Charakteristik in umge
kehrter Weise das S/N-Verhältnis des demodulierten
Signals beeinflußt. In Hinsicht darauf wird bei die
ser Erfindung ein zur Umkehrung neigender Videosi
gnalbereich in einem Entzerrerkreis verarbeitet, der
die übliche Entzerrercharakteristik aufweist und nur
ein nicht zum Umkehren neigender Synchronsignalbe
reich wird in dem Entzerrerkreis mit einer Entzerrer
charakteristik bearbeitet, die die unteren Wellenkom
ponenten mit einem guten S/N-Verhältnis verstärken.
Somit hat das demodulierte Signal ein gutes S/N-Ver
hältnis. Als Ergebnis können im Hochfrequenzband ent
haltene Zitterkomponenten oder Bildstörungskomponen
ten verringert werden und das Kantenrauschen kann auf
dem Bildschirm eines Videobandgerätes, auf dem das
Videobild angezeigt wird, verringert werden. Die obi
gen und andere Effekte wurde experimentell bestätigt.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel wird die
Entzerrercharakteristik in einer Entzerrervorrichtung
geschaltet, die aus dem ersten Entzerrerkreis 636,
dem zweiten Entzerrerkreis 637 und dem Schalterkreis
618 besteht. Allerdings kann jede Entzerrervorricht
ung geeignet sein, unter der Voraussetzung, daß die
Entzerrercharakteristik gesteuert geschaltet werden
kann mit demodulierten Bereichen des Videosignalbe
reichs und des Synchronsignalbereichs des FM Hellig
keitssignals. Beispielsweise kann ein Entzerrerkreis
mit dem Aufbau nach Fig. 8 verwendet werden.
Der Entzerrerkreis 636 und der zweite Entzerrerkreis
637 können einen Emitterüberhöhungskreis (Emitter-
Peaking-Kreis) oder einen Kollektorüberhöhungskreis
umfassen, wie der in Fig. 8 gezeigte Entzerrerkreis
612. Allerdings ist jeder Entzerrerkreis geeignet,
vorausgesetzt, daß er eine Überhöhungscharakteristik
entsprechend dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel
aufweist, wie beispielsweise ein "Cosinus" Entzerrer
kreis, der als Filter des Typs linearer Phase ausge
bildet ist. Beispielsweise kann der Entzerrerkreis
einen Aufbau haben, wie er in bezug auf die Fig. 12
und 13 beschrieben wurde.
Die Verzögerungszeiten des ersten und des zweiten
Entzerrerkreises 636, 637 werden einander gleich ge
setzt. Im Falle, daß die Verzögerungszeiten sich von
einander unterscheiden, wird der Unterschied in dem
Verzögerungskreis kompensiert.
Fig. 62 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen entsprechend einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig.
62 wird mit 13 eine AFC zum Stabilisieren der Fre
quenz der ihr eingegebenen Signale bezeichnet. Andere
Elemente, die mit denen nach Fig. 61 identisch sind,
sind mit dem gleichen Bezugszeichen belegt.
Im folgenden wird die Betriebsweise der AFC 13 be
schrieben. Ein von dem Synchronsignal-Trennkreis 12
geliefertes horizontales Synchronsignal H wird der
AFC 13 zugeführt. Die AFC 13 steuert das horizontale
Synchronsignal H, so daß es eine im wesentlichen fe
ste Frequenz hat und liefert das stabile horizontale
Synchronsignal an den Phaseneinstellkreis 32. Somit
arbeitet im Falle, daß das reproduzierte Videosignal
ausfällt oder verzerrt ist oder die Phase des hori
zontalen Synchronsignals sich drastisch ändert, ein
Steuersignal, das den demodulierten Bereich des hori
zontalen Synchronsignals des frequenzmodulierten Hel
ligkeitssignals in der Weise, daß es nicht vom aktu
ellen demodulierten Bereich des horizontalen Syn
chronsignals abweicht. Dies verhindert den Nachteil,
daß das Schalten der Entzerrercharakteristik auf dem
Bildempfänger, wie ein Fernsehapparat, erkennbar ist
oder der Videosignalbereich wird mit einer Entzerrer
charakteristik verarbeitet, die die unteren Wellen
komponenten betont, wodurch das Videosignal inver
tiert wird.
Fig. 63 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 63 ist mit
22 ein Synchronsignal-Filterkreis zum Ausfiltern ei
nes Synchronsignals direkt aus dem FM Helligkeitssi
gnal YFM, mit 21 ein Verzögerungskreis zum Verzögern
des FM Helligkeitssignals YFM um eine Zeit, die der
Verarbeitungszeit des Synchronsignal-Filterkreises 22
und des Phaseneinstellkre 21909 00070 552 001000280000000200012000285912179800040 0002004136557 00004 21790ises 32 bezeichnet. Andere
Elemente, die identisch mit denen nach Fig. 61 sind,
sind mit dem gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise des Verzögerungs
kreises 21 und des Synchronsignal-Filterkreises 22
beschrieben. In diesem Fall wird das vom Hochpaß 5
ausgegebene FM Helligkeitssignal YFM dem Verzöge
rungskreis 21 und gleichzeitig dem Synchronsignal-
Filterkreis 22 zugeführt.
Der Synchronsignal-Filterkreis 22 hat beispielsweise
einen Aufbau wie in den Fig. 64, 65 gezeigt wird. In
Fig. 64 ist mit 221 ein Eingangsanschluß, dem das vom
Hochpaß 5 ausgegebene FM Helligkeitssignal YFM zuge
führt wird, mit 23 ein Demodulator zum Demodulieren
des FM Helligkeitssignals YFM und mit 222 ein Aus
gangsanschluß bezeichnet, über den das Synchronsignal
an den Phaseneinstellkreis 32 geliefert wird. Der
Demodulatorkreis 23 demoduliert das FM Hellig
keitssignal YFM, um das Helligkeitssignal Y zu repro
duzieren und liefert das reproduzierte Helligkeits
signal Y an den Synchronsignal-Trennkreis 12. Der
Synchronsignal-Trennkreis 12 extrahiert nur das hori
zontale Synchronsignal H aus dem Helligkeitssignal Y,
indem der Videosignalbereich daraus entfernt wird,
und liefert das extrahierte horizontale Synchronsi
gnal H an den Phaseneinstellkreis über den Ausgangs
anschluß 222.
In Fig. 65 wird mit 24 ein Resonanzkreis zum Auswäh
len einer derartigen Resonanzfrequenz (Q-Faktor) be
zeichnet, bei der ein Frequenzband von einer Frequenz
entsprechend dem Sync Chip des FM Helligkeitssignals
YFM bis zu einer Frequenz entsprechend dem Schwarz
wertpegel Resonanz hat. Der Q-Faktor wird weitgehend
groß festgelegt. Mit 25 wird ein Erfassungskreis zum
Erfassen des von dem Resonanzkreis ausgegebenen Si
gnals und zum Extrahieren nur der Komponenten einer
vorbestimmten Dauer und eines vorbestimmten Zyklus
aus dem erfaßten Signal bezeichnet. Der Resonanzkreis
24 bewirkt, daß das Frequenzband von der Frequenz
entsprechend dem Sync Chip des FM Helligkeitssignals
YFM vom Hochpaß 5 bis zu einer Frequenz entsprechend
dem Schwarzwertpegel bei dem großen Q-Faktor in Reso
nanz schwingt und liefert das resultierende Signal an
den Erfassungskreis 25. Der Erfassungskreis 25 erfaßt
das vom Resonanzkreis 24 ausgegebene Signal und er
zeugt Impulse in einem Bereich, der nicht niedriger
ist als ein vorbestimmter Pegel, wodurch die Impulse,
die schmaler sind als die Dauer des horizontalen Syn
chronsignals, entfernt werden. Auf diese Weise werden
nur die Signalbereiche mit einer Dauer, die größer
ist als die des horizontalen Synchronsignals, torge
steuert, wodurch nur das Signal entsprechend dem ho
rizontalen Synchronsignal extrahiert wird. Folglich
wird das extrahierte Signal über den Ausgangsanschluß
222 and den Phaseneinstellkreis 32 geliefert.
Der Verzögerungskreis 21 verzögert das vom Hochpaß 5
gelieferte FM Helligkeitssignal um einen Zeitraum,
der der Verarbeitungszeit des Synchronsignal-Filter
kreises 22 und des Phaseneinstellkreises 32 unter
Abzug der Verarbeitungszeit des ersten und zweiten
Entzerrerkreises 626, 627 entspricht, in Antwort auf
das horizontale Synchronsignal, das durch das vom
Phaseneinstellkreis 32 dem Schalterkreis 618 eingege
bene Steuersignal bezeichnet wird, so daß die von dem
ersten und dem zweiten Entzerrerkreis 636, 637 ausge
gebenen Signale dem horizontalen Synchronsignal ent
sprechen. Das verzögerte FM Helligkeitssignal wird
dem ersten und dem zweiten Entzerrerkreis 636, 637
zugeführt. Dadurch wird das demodulierte horizontale
Synchronsignal des FM Helligkeitssignals spezifiziert
mit der Verwendung des horizontalen Synchronsignals,
das behandelt wird, nicht mit der Verwendung des ho
rizontalen Synchronsignals vor einem horizontalen
Abtastzyklus. Somit arbeitet selbst in dem Fall, in
dem das reproduzierte Videosignal ausfällt oder ver
zerrt ist oder die Phase des horizontalen Synchronsi
gnals drastisch variiert, das Steuersignal, das den
demodulierten Bereich des horizontalen Synchronsi
gnals des frequenzmodulierten Helligkeitssignals spe
zifiziert, derart, daß es nicht von dem aktuellen
demodulierten Bereich des horizontalen Synchronsi
gnals abweicht. Dies verhindert den Nachteil, daß das
Schalten der Entzerrercharakteristik auf einem Bild
schirm, wie einem Fernsehempfänger, sichtbar wird,
oder der Videosignalbereich mit einer Entzerrercha
rakteristik arbeitet, die die unteren Wellenkomponen
ten verstärkt, wodurch das Videosignal invertiert
wird.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel wird der
Verzögerungskreis 21 vor dem Entzerrerkreis vorgese
hen. Allerdings kann der Verzögerungskreis 21 auch
nach dem Entzerrerkreis angeordnet sein. Beispiels
weise zeigt Fig. 66 ein Ausführungsbeispiel, in dem
ein Verzögerungskreis nach dem Entzerrerkreis vorge
sehen ist. In Fig. 66 werden die Verzögerungszeiten
des ersten Verzögerungskreises 216 und des zweiten
Verzögerungskreises 217 gleichgesetzt.
Fig. 67 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen entsprechend einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig.
67 ist mit 27 ein Tiefpaß zum Durchlassen eines Fre
quenzbandes des FM Helligkeitssignals bezeichnet.
Andere Elemente, die identisch mit denen nach Fig. 61
sind, werden mit den gleichen Bezugszeichen be
zeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise des Tiefpasses 27
beschrieben. Ein Schaltrauschen ist auf dem geschal
teten Signalbereich des FM Helligkeitssignals YFM,
das vom Schalterkreis 618 durch die Schaltoperation
ausgegeben wird, überlagert. In dem Fall, in dem das
Schaltrauschen durch Null geht, wenn das FM Hellig
keitssignal YFM, in dem das Schaltrauschen überlagert
ist, in dem Demodulatorkreis demoduliert wird, tritt
eine impulsive Geschwindigkeitsschwankung auf der
schwarzen Seite des Helligkeitssignals Y auf. Die
impulsive Geschwindigkeitsschwankung (whisker) be
wirkt Nachteile in der Verarbeitung des Signals, wie
eine Fehlfunktion des Synchronsignal-Trennkreises in
einem Fernsehempfänger oder Einsenkungen. Der Tiefpaß
27 leitet das Frequenzband des FM Helligkeitssignals,
in dem das Schaltrauschen überlagert ist, weiter. Der
Tiefpaß 27 entfernt das Schaltrauschen in Form eines
in dem geschalteten Bereich des FM Helligkeitssignals
YFM überlagerten Stoßes und liefert das resultierende
FM Helligkeitssignal YFM an den Demodulatorkreis 7.
Auf diese Weise können durch Schaltrauschen auftre
tende Probleme verhindert werden.
Fig. 68 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach einem anderen
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei ist mit 28
ein Mischkreis zum Ändern des Mischverhältnisses der
Ausgangssignale des ersten Entzerrerkreises 636 und
des zweiten Entzerrerkreises 637 in Übereinstimmung
mit dem Ausgangssignal des Phaseneinstellkreises 32
bezeichnet. Andere Elemente, die mit denen nach Fig.
61 identisch sind, werden durch das gleiche Bezugs
zeichen bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise des Mischkreises
28 beschrieben. Wenn Signale entsprechend einem Vi
deosignal vom Phaseneinstellkreis 32 abgegeben wer
den, mischt der Mischkreis 32 die Ausgangssignale des
ersten und des zweiten Entzerrerkreises 636, 637 bei
einem Verhältnis von 1 zu 0. Wenn andererseits Signa
le entsprechend einem Bereich, der das horizontale
Synchronsignal zentriert, vom Phaseneinstellkreis 32
ausgegeben werden, mischt der Mischkreis 38 die Aus
gangssignale des ersten und des zweiten Entzerrer
kreises 636, 637 bei einem Verhältnis von 0 zu 1.
Wenn darüber hinaus ein vom Phaseneinstellkreis 32
abgegebenes Steuersignal von einem den Bereich ent
sprechend dem Videosignal repräsentierenden Steuersi
gnal auf ein Steuersignal ändert, das den das hori
zontale Synchronsignal zentrierenden Bereich reprä
sentiert, verringert der Mischkreis 28 graduell den
Prozentsatz der Ausgangssignale des ersten Entzerrer
kreises 636, während der Prozentsatz der Ausgangssi
gnale des zweiten Entzerrerkreises 637 erhöht wird.
Wenn andererseits das vom Phaseneinstellkreis 32 ab
gegebene Steuersignal von einem Steuersignal, das den
das horizontale Synchronsignal zentrierenden Bereich
repräsentiert, auf ein den Bereich entsprechend dem
Videosignal repräsentierendes Steuersignal geändert
wird, erhöht der Mischkreis 28 graduell den Prozent
satz der Ausgangssignale des ersten Entzerrerkreises
636, während er den Prozentsatz der Ausgangssignale
des zweiten Entzerrerkreises 637 verringert. Der
Mischkreis 28 schaltet die Ausgangssignale des ersten
und des zweiten Entzerrerkreises 636, 637, ohne ein
Schaltrauschen zu erzeugen, das auftritt, wenn die FM
Helligkeitssignale YFM kurz in dem Schalterkreis ge
schaltet werden.
In Fig. 69 ist ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei
ist mit 29 ein Phaseneinstellkreis zum Einstellen der
Phase und der Impulsdauer eines horizontalen Syn
chronsignals H mit Werten unterschiedlich zu denen,
mit denen der vorbeschriebene Phaseneinstellkreis 32
die Phase und die Impulsdauer des horizontalen Syn
chronsignals H einstellt, bezeichnet. Andere Elemen
te, die mit denen nach Fig. 61 identisch sind, sind
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise des Phasenein
stellkreises 29 beschrieben. Der Phaseneinstellkreis
29 weist beispielsweise einen Aufbau nach Fig. 6 auf.
Die genaue Betriebsweise des Phaseneinstellkreises 29
wird unter Bezugnahme auf die Fig. 70(a) bis 70(d)
beschrieben. Ein horizontales Synchronsignal, das
eine Wellenform entsprechend Fig. 70(b) aufweist,
wird von dem Helligkeitssignal Y getrennt, das von
dem Demodulatorkreis 7 ausgegeben wird und die Wel
lenform nach Fig. 70(a) aufweist. Das horizontale
Synchronsignal H wird dem Eingangsanschluß 321 zuge
führt. Ein erster Impulseinstellkreis 322 erzeugt
Impulse mit einer Impulsdauer T1 von der Vorderflan
ke, wie in Fig. 70(b) gezeigt wird, und liefert ein
Signal mit der in Fig. 70(c) gezeigten Wellenform an
einen zweiten Impulseinstellkreis 323. Der zweite
Impulseinstellkreis 323 erzeugt Impulse, die eine
Impulsdauer T3 von der Rückflanke der Impulse nach
Fig. 70(c) aufweisen, und liefert das Signal mit ei
ner Wellenform entsprechend Fig. 70(d) an den Schal
terkreis 618 über den Ausgangsanschluß 324. Somit ist
ein dem Schalterkreis 618 zugeführtes Steuersignal
als Impulse ausgebildet, die nur den Vorderflankenbe
reich des horizontalen Synchronsignals einschließen
und nicht den Rückflankenbereich, wie in Fig. 70(d)
gezeigt wird. Auf diese Weise spezifiziert das Steu
ersignal nur den demodulierten Vorderflankenbereich
des horizontalen Synchronsignals. Daher wird das
Farbsynchronsignal, das auf der hinteren Schwarz
schulter überlagert ist, nicht dem Einfluß des Steu
ersignals unterworfen.
Fig. 71 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei ist mit 22
ein Synchronsignal-Filterkreis, mit 32 ein Phasenein
stellkreis, mit 636 ein erster Entzerrerkreis, mit
637 ein zweiter Entzerrerkreis, mit 726 ein erster
Demodulatorkreis, mit 727 ein zweiter Demodulator
kreis und mit 618 ein Schalterkreis bezeichnet. Der
Synchronsignal-Filterkreis dient zum Ausfiltern eines
Synchronsignals direkt aus dem FM Helligkeitssignal
YFM. Der Phaseneinstellkreis 32 dient zum Einstellen
der Phase und der Impulsdauer des Horizontalsynchron
signals H, das vom Synchronsignal-Filterkreis 22 aus
gegeben wird. Der erste Entzerrerkreis 636 dient zum
Aufbringen einer Überhöhung ähnlich dem üblichen Ent
zerrerkreis 6. Der zweite Entzerrerkreis 637 dient
zum Anheben des Pegels des unteren Seitenbandes des
frequenzmodulierten Helligkeitssignals. Der erste
Demodulatorkreis 726 dient zum Demodulieren des FM
Helligkeitssignals, das von dem ersten Entzerrerkreis
636 abgegeben wird. Der zweite Demodulatorkreis 727
dient zum Demodulieren des vom zweiten Entzerrerkreis
637 abgegebenen FM Helligkeitssignals. Der Schalter
kreis 618 schaltet die Ausgangssignale des ersten und
des zweiten Demodulatorkreises 726, 727 in Überein
stimmung mit dem Ausgangssignal des Phaseneinstell
kreises 32. Andere Elemente die mit denen nach Fig.
1 identisch sind, werden durch die gleichen Bezugs
zeichen bezeichnet.
Im folgenden wird die Betriebsweise der Vorrichtung
zur Wiedergabe von Videosignalen nach Fig. 71 be
schrieben. Das Verfahren zum Reproduzieren des Farb
trägersignals C und des Helligkeitssignals C aus dem
Frequenz-Multiplexsignal S, das vom Magnetkopf 1 ab
gegeben wird, ist ähnlich dem Verfahren der Vorrich
tung zur Wiedergabe von Videosignalen nach dem Stand
der Technik. Somit wird die Beschreibung davon ausge
lassen.
Das vom Hochpaß 5 abgegebene FM Helligkeitssignal YFM
wird dem ersten Entzerrerkreis 636, dem zweiten Ent
zerrerkreis 637 und dem Synchronsignal-Filterkreis 22
zugeführt. Der Synchronsignal-Filterkreis 22 hat bei
spielsweise einen Aufbau entsprechend Fig. 64 oder
65. Der Synchronsignal-Filterkreis 22 filtert nur das
horizontale Synchronsignal H aus und liefert das ex
trahierte horizontale Synchronsignal H an den Phasen
einstellkreis 32. Der Phaseneinstellkreis 32 stellt
die Phase und die Impulsdauer des Steuersignals auf
der Basis des horizontalen Synchronsignals H ein und
liefert das eingestellte Steuersignal an den Schal
terkreis 618. Das Steuersignal ist bezeichnend für
einen Befehl, ein von dem Schalterkreis 618 zu wäh
lendes Signal mit den demodulierten Bereichen des
Synchronsignals und des Videosignals des FM Hellig
keitssignals YFM zu schalten. Der Phaseneinstellkreis
32 kann beispielsweise einen Aufbau entsprechend Fig.
6 haben. Das vom Hochpaß 5 abgegebene FM Helligkeits
signal YFM wird dem ersten und dem zweiten Entzer
rerkreis 636, 637 zugeführt. Der erste Entzerrerkreis
636 bringt eine Überhöhung ähnlich dem üblichen Ent
zerrerkreis 6 nach Fig. 2(b) auf und liefert das re
sultierende FM Helligkeitssignal YFM an den ersten
Demodulatorkreis 726. Der erste Demodulatorkreis 726
demoduliert das Helligkeitssignal YFM, um das Hellig
keitssignal Y zu reproduzieren und liefert das repro
duzierte Helligkeitssignal Y an einen Eingang des
Schalterkreises 618. Der zweite Entzerrerkreis 637
hebt den Pegel des unteren Seitenbandes des FM Hel
ligkeitssignals YFM an und liefert das resultierende
Signal an den zweiten Demodulatorkreis 727, der zur
Erzeugung des Helligkeitssignals Y das FM Hellig
keitssignal YFM demoduliert und das reproduzierte
Helligkeitssignal Y an den anderen Eingang des Schal
terkreises 618 liefert. Der Schalterkreis 618 schal
tet die von dem ersten und dem zweiten Demodulator
kreis 726, 727 gelieferten Signale in Übereinstimmung
mit einem vom Phaseneinstellkreis 32 ausgegebenen
Steuersignal und gibt das ausgewählte Signal über den
Ausgangsanschluß 8 für das Helligkeitssignal aus.
Wenn das Signal entsprechend dem Videosignal vom Pha
seneinstellkreis 32 ausgegeben wird, d. h., wenn das
Signal entsprechend Fig. 7(d) auf dem L-Pegel liegt,
wählt der Schalterkreis 618 das vom ersten Demodula
torkreis 726 ausgegebene Signal aus und liefert das
ausgewählte Signal an den Ausgangsanschluß 8. Dabei
wird in dem Bereich, der dem Videosignal des FM Hel
ligkeitssignals entspricht, das Helligkeitssignal Y,
das durch Demodulieren des FM Helligkeitssignals er
halten wird, dem eine Überlagerung mit einer üblichen
Charakteristik entsprechend Fig. 2(c) aufgegeben wur
de, über den Ausgangsanschluß 8 ausgegeben. Wenn der
das horizontale Synchronsignal zentrierende Bereich
von dem Phaseneinstellkreis 32 ausgegeben wird, d. h.,
wenn das Signal in Fig. 7(d) auf dem H-Pegel liegt,
wählt der Schalterkreis 618 das von dem zweiten Demo
dulatorkreis ausgegebene Signal aus und liefert das
ausgewählte Signal an den Helligkeitssignal-Ausgangs
anschluß 8. Dabei wird in dem Bereich, der dem hori
zontalen Synchronsignal des FM Helligkeitssignals
entspricht, das Helligkeitssignal Y, das durch Demo
dulieren des FM Helligkeitssignals erhalten wird,
dessen Pegel des unteren Seitenbandes angehoben wur
de, über den Ausgangsanschluß 8 ausgegeben. Somit
werden die durch die Entzerrerkreise hindurchgehenden
FM Helligkeitssignale jeweils demoduliert und mit dem
Grundbandsignal geschaltet. Somit kann die Entzerrer
charakteristik geschaltet werden, ohne eine Phasenbe
ziehung des FM Helligkeitssignals zu zerstören.
In dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel kann vor
dem Entzerrerkreis ein Verzögerungskreis vorgesehen
werden, der das demodulierte horizontale Synchronsi
gnal des FM Helligkeitssignals spezifiziert mit der
Verwendung des horizontalen Synchronsignals, das be
handelt wird, nicht mit der Verwendung des horizonta
len Synchronsignals vor einem horizontalen Abtastzy
klus. Beispielsweise zeigt Fig. 72 ein Ausführungs
beispiel, in dem ein Verzögerungskreis 21 vor dem
Entzerrerkreis vorgesehen ist.
Weiterhin kann in dem vorbeschriebenen Ausführungs
beispiel eine AFC zum Stabilisieren der Frequenz des
horizontalen Synchronsignals H, das von dem Synchron
signal-Filterkreis 22 abgegeben wird, nach dem Syn
chronsignal-Filterkreis 22 vorgesehen werden. Bei
spielsweise zeigt Fig. 73 ein Ausführungsbeispiel, in
dem die AFC 13 nach dem Synchronsignal-Filterkreis 22
angeordnet ist.
Darüber hinaus kann im vorbeschriebenen Ausführungs
beispiel das horizontale Synchronsignal H aus dem von
dem ersten Demodulatorkreis 726 oder dem zweiten De
modulatorkreis 727 ausgegebenen Helligkeitssignal Y
extrahiert werden. Beispielsweise zeigt Fig. 74 ein
Ausführungsbeispiel, in dem ein Synchronsignal-Trenn
kreis nach dem ersten Demodulatorkreis 726 vorgesehen
ist. Weiterhin kann in dem vorgegebenen Ausführungs
beispiel der Verzögerungskreis zum Spezifizieren des
demodulierten horizontalen Synchronsignals des FM
Helligkeitssignals mit der Verwendung des horizonta
len Synchronsignals, das behandelt wird, nicht mit
der Verwendung des horizontalen Synchronsignals vor
einem horizontalen Abtastzyklus vor dem Schalterkreis
618 angeordnet sein. Beispielsweise zeigt Fig. 75
ein Ausführungsbeispiel, in dem ein erster Verzöge
rungskreis 216 und ein zweiter Verzögerungskreis 217
vor dem Schalterkreis 618 angeordnet sind. In dem
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 74 und 75 werden
die gleichen Wirkungen wie bei dem Ausführungsbei
spiel nach Fig. 61 erzielt, ohne den Synchronsignal-
Filterkreis 22 vorzusehen.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 72, 73
und 75 arbeitet selbst in den Fällen, in denen das
reproduzierte Videosignal ausfällt oder verzerrt ist
oder die Phase des horizontalen Synchronsignals dra
stisch variiert, ein Steuersignal, das den demodu
lierten Bereich des horizontalen Synchronsignals des
frequenzmodulierten Helligkeitskeitssignals spezifi
ziert, in der Weise, daß es nicht vom aktuellen demo
dulierten Bereich des horizontalen Synchronsignals
abweicht. Dies verhindert den Nachteil, daß das
Schalten der Entzerrercharakteristik auf dem Bildemp
fänger, wie ein Fernsehempfänger, sichtbar wird oder
der Videosignalbereich mit der Entzerrercharakteri
stik bearbeitet wird, die die unteren Wellenkomponen
ten verstärkt, wodurch das Videosignal invertiert
wird.
Claims (16)
1. Vorrichtung zur Wiedergabe von Videosignalen aus
einem aufgezeichneten Frequenz-Multiplexsignal,
das ein sich von einem oberen Frequenzbandbereich
bis zu einem unteren Frequenzbandbereich
mit einer Trägerwelle in der Mitte erstreckendes
frequenzmoduliertes Helligkeitssignal einschließt,
mit einer Korrekturvorrichtung (61)
zum Korrigieren des Pegels des frequenzmodulierten
Helligkeitssignals in Übereinstimmung mit
einer Amplituden-Frequenz-Charakteristik, einer
Demodulatorvorrichtung (7) zum Demodulieren des
frequenzmodulierten Helligkeitssignals, das von
der Korrekturvorrichtung (61) korrigiert wurde,
einer Trennvorrichtung (12) zum Abtrennen eines
horizontalen Synchronsignals aus dem Helligkeitssignal,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vorrichtung (32) zur Erzeugung eines Steuersignals
unter Verwendung des abgetrennten horizontalen
Synchronsignals als Referenz vorgesehen
ist, das den Frequenzbereich in dem frequenzmodulierten
Helligkeitssignal bestimmt, in dem das
horizontale Synchronsignal moduliert ist, wobei
das Steuersignal in diesem Frequenzbereich von
einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand
wechselt und daß die Korrekturvorrichtung (61)
von dem Steuersignal derart gesteuert wird, daß
der Pegel des oberen Frequenzbandbereichs des
frequenzmodulierten Helligkeitssignals angehoben
wird, wenn das Steuersignal den ersten Zustand
aufweist und der Pegel des unteren Frequenzbandbereichs
des frequenzmodulierten Helligkeitssignals
angehoben wird, wenn das Steuersignal den
zweiten Zustand aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Korrekturvorrichtung (61) einen
ersten Entzerrerkreis (612, 616), der den
Pegel des oberen Frequenzbandbereichs anhebt und
einen zweiten Entzerrerkreis (613, 617) aufweist,
der den Pegel des unteren Frequenzbandbereichs
anhebt und weiterhin eine Auswahlvorrichtung
(618) umfaßt, die von dem Steuersignal gesteuert
wird und abhängig von diesem das Ausgangssignal
des ersten oder das Ausgangssignal
des zweiten Entzerrerkreises auswählt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der untere Frequenzbandbereich
ein Frequenzband ist, das dem vom
Synchronsignalboden bis zum Schwarzwertpegel des
frequenzmodulierten Helligkeitssignals entspricht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlvorrichtung
(618) das ausgewählte Ausgangssignal der
Demodulatorvorrichtung (7) zuführt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiefpaßfilter
zwischen der Auswahlvorrichtung und der Demodulatorvorrichtung
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Stabilisiervorrichtung
(13) vorgesehen ist, die das abgetrennte
Synchronsignal stabilisiert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung
(12) das horizontale Synchronsignal aus dem Ausgangssignal
der Demodulatorvorrichtung (7) abtrennt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung
das horizontale Synchronsignal aus dem frequenzmodulierten
Helligkeitssignal abtrennt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6
oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kompensationsvorrichtung
vorgesehen ist, die zur Kompensation
der Verarbeitungszeit der Trennvorrichtung
(12) und der Vorrichtung (32) zur Erzeugung
des Steuersignals das frequenzmodulierte
Helligkeitssignal verzögert.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (32)
zur Erzeugung des Steuersignals den Frequenzbereich
in dem frequenzmodulierten Helligkeitssignal
bestimmt, in dem zumindest ein Vorderflankenbereich
des horizontalen Synchronsignals
moduliert ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Entzerrerkreise
(636, 637) mit einem Mischkreis (28) verbunden
sind, der von der Auswahlvorrichtung (32) gesteuert
wird und abhängig von dem Steuersignal
die Ausgangssignale der Entzerrerkreise mit unterschiedlichen
Mischverhältnissen mischt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder
8, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Entzerrerkreis
ein erster Demodulatorkreis und dem
zweiten Entzerrerkreis ein zweiter Demodulatorkreis
zugeordnet sind und daß die Auswahlvorrichtung
abhängig vom Steuersignal das Ausgangssignal
des ersten oder des zweiten Demodulatorkreises
auswählt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennvorrichtung das horizontale
Synchronsignal aus dem Ausgangssignal des
ersten Demodulatorkreises abtrennt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
weiterhin gekennzeichnet durch eine Referenzsignal-Erzeugungsvorrichtung
(117) zum Erzeugen
eines horizontalen Referenzsynchronsignals, eine
Vergleichsvorrichtung (114) zum Vergleich des
abgetrennten horizontalen Synchronsignals mit
dem horizontalen Referenzsynchronsignal, wobei
ein in dem horizontalen Synchronsignal enthaltener
Zeitbasisfehler erfaßt wird, und eine Verzögerungsvorrichtung
(111) zum Verzögern des Helligkeitssignals
in Übereinstimmung mit dem erfaßten
Zeitbasisfehler, wodurch der Zeitbasisfehler
kompensiert wird, wobei die Vorrichtung
(32) zur Erzeugung des Steuersignals dieses unter
Verwendung des abgetrennten horizontalen
Synchronsignals oder des horizontalen Referenzsynchronsignals
erzeugt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Extrahiervorrichtung zum Extrahieren
des frequenzmodulierten Helligkeitssignals
aus dem Frequenz-Multiplexsignal vorgesehen
ist, und daß die Verzögerungsvorrichtung
vor die Extrahiervorrichtung geschaltet ist und
das Frequenz-Multiplexsignal in Übereinstimmung
mit dem erfaßten Zeitbasisfehler verzögert.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Extrahiervorrichtung zum Extrahieren
des frequenzmodulierten Helligkeitssignals
aus dem Frequenz-Multiplexsignal vorgesehen
ist, daß die Demodulatorvorrichtung einen
ersten und zweiten Demodulator aufweist, daß die
Trennvorrichtung das horizontale Synchronsignal
aus dem von dem zweiten Demodulator erhaltenen
Helligkeitssignal abtrennt, daß die Verzögerungsvorrichtung
zwischen Korrekturvorrichtung
und erstem Demodulator angeordnet ist und daß
die Ausgangssignale des ersten und des zweiten
Entzerrerkreises der Korrekturvorrichtung über
die Verzögerungsvorrichtung an den ersten Demodulator
geleitet werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP29919590 | 1990-11-05 | ||
| JP3262107A JP2507843B2 (ja) | 1990-11-05 | 1991-10-09 | 映像信号再生装置及び時間軸補正装置 |
Publications (2)
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|---|---|
| DE4136557A1 DE4136557A1 (de) | 1992-05-07 |
| DE4136557C2 true DE4136557C2 (de) | 1994-09-29 |
Family
ID=26545390
Family Applications (1)
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