DE413644C - Pneumatische_Hochdruckausblasevorrichtung fuer Gasleitungen - Google Patents

Pneumatische_Hochdruckausblasevorrichtung fuer Gasleitungen

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DE413644C
DE413644C DES65568D DES0065568D DE413644C DE 413644 C DE413644 C DE 413644C DE S65568 D DES65568 D DE S65568D DE S0065568 D DES0065568 D DE S0065568D DE 413644 C DE413644 C DE 413644C
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Germany
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hammer
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pneumatic
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push pin
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Expired
Application number
DES65568D
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English (en)
Original Assignee
Simon Pierre Senati
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Publication date
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Publication of DE413644C publication Critical patent/DE413644C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D3/00Arrangements for supervising or controlling working operations
    • F17D3/16Arrangements for supervising or controlling working operations for eliminating particles in suspension

Description

  • Pneumatische_Hochdruckausblasevorrichtung für Gasleitungen. Der Gegenstand der Erfindung besteht aus einer pneumatischen Ausblasevorrichtung, mittels deren Körper, die in Gasleitungen eine Verstopfung verursachen, mit Hilfe eines Strahls eines hochgespannten Hilfsfluidums, wie Druckluft, flüssiger Kohlensäure u. .dgl., ausgestoßen werden sollen. Diese Ausblasevorrichtung ist bei allen Rohrleitungen - anwendbar, in denen irgendein Gas fortgeleitet wird, ,aus dem sich Stoffe abscheiden können, die die Leitung verstopfen; sie ist jedoch bauptsächlich für Leuchtgasleitungen bestimmt, die so häufig durch eine zu große Ablagerung von Naphthalin verstopft werden.
  • Die Benutzung der pneumatischen Ausblasevorrichtung bietet den Vorteil, den Umfang und das Gewicht der zum Ausblasen unter Benutzung eines Hilfsfluidums unter hohem Druck dienenden Gegenstände beträchtlich zu vermindern; vielmehr erfordert die Vorrichtung einen sehr geringen Raum. Sie schafft auf diese Weise ein sehr leicht beu-egliches Gerät, durch das einerseits die Arbeitsdauer und die Kosten und anderseits die Handhabung verringert werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweisse in einer Ausführungsform dargestellt. Abb. z ist eine Seitenansicht und Abb. a die Vorderansicht der Ausblasevorrichtung. Abb.3 zeigt einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung, bei der der Bügel herabgeklappt und der Hammer aufgerichtet ist. Abb. ¢ ist ein senkrechter Querschnitt des Gehäuses nach der Linie x-x der Abb. t. Abb. 5- ist ein. wagerechter Schnitt des Gehäuses nach der Linie y-y der Abb. t. Abb. 6 zeigt schematisch die Stellung des Hammers bei der Ausübung des Stoßes vor dem Zurückprallen.
  • Die Ausblasevorrichtung ist so ausgeführt, daß sie an einen Behälter eines horch verdichteten Hilfsfluidums angeschlossen werden kann. Sie enthält einen Körperteil A in Gestalt eines Blockes, der mit dem betreffenden Behälter durch einen gebogenen Kanal B in Verbindung gebracht werd--n kann; dieser Kanal ist in einem Gewindestutzen C hergestellt und kann durch Vermittlung eines anderen Stutzens D die Vorrichtung mit der auszublasenden Rohrleitung in Verbindung bringen. Ein das Ho-chdruckauslaßventil öffnender Stoßstift E ist gleichachsig im Kanal B geführt und durchsetzt den Körper A nach oben hin, wobei er mit leichter Reibung verschiebbar ist und die Dichtung durch einfaches Einölen erzielt wird. Der Körper A trägt ferner einen Anschlag in Form einer. einstellbaren Schraube F, gegen die eine Sperrfeder G wirkt. Eine am unteren Teil des Körpers A mit Hilfe des Teils I be- festigte Hülse H schließt eine dreifache Spannvorrichtung 7, J' und J" mit ihren Federn I(. I(' und I(" ein. Ferner ist der Körper A mit zwei Vorsprüngen L versehen, durch die der Drehstift M eines Hammers N hindurchragt. Dieser Hammer N hat einen Handgriff O und zwei als Handhaben dienende Knöpfe P und P'.
  • Die Ausblasevorrichtung wirkt in folgender Weise: Nachdem der Behälter des verdichteten Hilfsfluidums bei C und die auszublasende Rohrleitung bei D angeschlossen worden sind, spannt man den Hammer N durch Zug an den Knöpfen P und P'. Die Federn R und I(" werden hierbei gespannt, wie in den Zeichnungen ersichtlich ist. Man bringt alsdann durch einen leichten Stoß auf den Kopf des Hammers N diesen zur Wirkung, wobei der Hammer auf die Stoßstange E niedergeschnellt wird und gegen den einstellbaren. Anschlag F trifft, von dem er zurückprallt, während er gleichzeitig die Stoßstange freigibt und sofort seine unwirksame Ruhestellung einnimmt. Das Maß des öffnens des Ventils des Behälters für das verdichtete Hilfsfluidum wird durch den von der Stoßstange zurückgelegten Weg bestimmt, der seinerseits wieder von dem Mal,) des Herausragens des regelharen Anschlags F abhängt. Wenn das Vorstehen des Vorsprunges verringert wird, wird das Öffnen des Ventils vergrößert und auf diese Weise der Strahl verstärkt.
  • Die pneumatische Ausblasevorrichtung enthält alle Einzelteile einer Vorrichtung zum Hindurchsc'hicken eines Strahls eines gasförmigen, unter hohem Druck stehenden Hilfsfluidums durch eine verstopfte Gasrohrleitung.
  • Um eine allmähliche und regelbare Öffnung der Ausblasevorrichtung zu -ermöglichen, ist ein Bügel Q mit :seinem unteren Teil am Hauptkörper der Vorrichtung befestigt und' kann nach vorn um seine Befestigungszapfen geschwungen werden. Durch den oberen Teil des Bügels ragt eine Schraube R zwischen. seine beiden Schenkel. Das untere zugespitzte Ende der Schraube R legt sich in eine konische Einkerbung auf dem Kopfe des Hammers N der Ausblasevorrichtung. Wonn man die Schraube R abwärts schraubt, drückt ihre untere Spitze auf den Hammer N und verschiebt gleichzeitig die auf ein Ventil wirkende Druckstange E und öffnet damit den Auslaß des Gases. Um die Regelung der öfnnung für den Auslaß der Gase zu erreichen, ist durch den Kopf der Schraube R ein Stift quer hindurchgesteckt, der zum Drehen der Schraube -mit der Hand dient. Man kann auf diese Weise den Gasdruck in der auszublasenden Leitung leicht vergrößern oder vermindern.
  • Wenn man nur eine plötzliche Druckwelle erzeugen will, wird der Bügel Q nach vorn herabgeklappt, und der Hammer N wird ausgelöst, nachdem er vorher, wie oben beschrieben, gespannt worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatische Hochdruckausblasevorrichtung für Gasleitungen, gekennzeichnet durch einen Block (A) mit einer Winkelbohrung, die durch einen Anschlußstutzen (D) mit der auszublasenden Leitung und durch einen anderen Stutzen (C ) mit dem Behälter für das Druckfluidum verbunden ist, .einen Stoßstift (E), der den Block mit leichter Reibung durchsitzt, in den zweiten Anschlußstutzen (C) hineinragt und zum Öffnen des Ventils am Druckluftbehälter bestimmt ist, und diitt,-ns durch einen drehbaren, oberhalb des Blokkes (A) gelagerten Hammer (M) mit Abzugsgriff (O), der durch Federkraft veranlaßt werden kann, auf den Stoßstift (E) zu schlagen, um die Verbindung der Winkelbohrung (C-D) mit dem Druckluftbehälter plötzlich herzustellen. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Schlages des Hamm--rs durch das Heraus- oder Herinschrauben eines mittels Gewinde einstellbaren Anschlages (F) erfolgt, und zwar kraftschlüssig oder zur Erzielung einer allmählichen und regelbaren Eröffnung der Ausblasevorrichtung mit Hilfe eines umklappbaren Bügels (Q, der mit einer mittels der Hand einstellbaren Schraube (R) versehen ist, die auf den Hammer und damit auf den Stoß- und Ventilstift drückt.
DES65568D 1923-03-31 1924-03-30 Pneumatische_Hochdruckausblasevorrichtung fuer Gasleitungen Expired DE413644C (de)

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DE (1) DE413644C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007056121B3 (de) * 2007-11-15 2008-09-25 Lindauer Dornier Gmbh Breitschlitzdüse und Anlage zum Beschichten mit thermoplastischem Beschichtungsmaterial

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007056121B3 (de) * 2007-11-15 2008-09-25 Lindauer Dornier Gmbh Breitschlitzdüse und Anlage zum Beschichten mit thermoplastischem Beschichtungsmaterial

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