DE413344C - Rost mit uebereinanderliegenden Staeben - Google Patents
Rost mit uebereinanderliegenden StaebenInfo
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- DE413344C DE413344C DEB107506D DEB0107506D DE413344C DE 413344 C DE413344 C DE 413344C DE B107506 D DEB107506 D DE B107506D DE B0107506 D DEB0107506 D DE B0107506D DE 413344 C DE413344 C DE 413344C
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- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
- Rost mit übereinanderliegenden Stäben. Die Erfindung bezieht sich auf einen aus mehreren übereinander- und versetzt zueinander liegenden, auf ihrer Unterseite mit einem Längskanal versehenen Stäben bestehenden Rost zum Verfeuern bituminöser Brennstoffe. Die Verfeuerung solcher Brennstoffe, namentlich in. Dauerbrandöfen u. a., bietet infolge des technischen Verhaltens dieser Brennstoffe während des Verbrennungsvorganges große Schwierigkeiten. Soll diesen Schwierigkeiten abgeholfen werden, so kommt es darauf an, daß der Brennstoff, bevor .er in die eigentliche Vergasungszone gelangt, in möglichst hohem Grade bereits entgast ist, daß diese Entgasungsprodukte (Schwelgase) in möglichst großer Menge mit der besonders zugeführten Sekundärluft zusammentreffen, und daß erstere durch ihre Verbrennung mittel jener eine möglichst große Wärmewirkung auf den im Füllschacht des Ofens dem Ab-Brand entsprechend nach unten gleitenden Brennstoff zum Zwecke der Trocknung und Entgasung ausüben. Von dieser Wärmewirkung aber wird bei stückigem Brennstoff erfahrungsgemäß das Innere des einzelnen Brennstoffstückes weit weniger betroffen als die Oberfläche. Desgleichen ist die Entgasung im Füllsdhachtinnern eine wesentlich unvollständigem als in der die innere Füllschachtwand berührenden Mantelzone. Der Brennstoff. gelangt also zum großen Teil nur unvollkommen entgast in die Verbrennungszone, und der Verbrennungsvorgang wird durch die auftretende starke Schwelgasbildung gehemmt, und die Verbrennungsterrperatur kann bei den in Hausbrandfeuerungen zur Verfügung stehenden geringen Zugstärken nicht aufrechterhalten werden.
- Diesem Übelstand wird durch die Erfindune abgeholfen, die in der besonderen Ausbildung des obenerwähnten Rostes besteht. Nach dieser sind die einzelnen Roststäbe' in spitzwinkeligem Querschnitt ausgeführt und so mit Einkerbungen versehen, daß zwischen diesen spitze Dorne als Brennstoffträger stehenbleiben. Zwischen diesen Dornen sind Durchbrechungen angebracht, die mit den Kanälen der Stäbe in Verbindung stehen;. Durch diese Ausbildung wird erreicht, da3 der nach unten gleitende, nur teilweise entgaste Brennstoff gerade in dem Augenblick und an der Stelle aufgebrochen und in seinem Inneren der Restentgasung zugänglich gema.cht wird, an der einerseits durch di° Wärme der heißen Vergasungszone die Grundlage für eine günstige und beschleunigte Entgasung gegeben und anderseits durch die unmittelbare Nähe der Sekundärluftöffnung eine schädliche Abkühlung der Schwelgase unter die Flarrmpunktstemperatur vermieden und damit deren möglichst vollständige Verbrennung gewährleistet ist. Ferner wird dadurch, daß die spitzwinkeligen Roststäbe mit den spitzen Dornen nebeneinander-, hintereinander- und übereinanderliegende Kammern bilden, .eine lose Brennstofflagerung geschaffen,. Infolge dieser findet die Berührung jedes kleinsten Brennstoffteilchens mit Luft statt, wodurch eine vollständige Verbrennung des Brennstoffes gewährleistet wird.
- In der Zeichnung ist die Rosteinrichtung nach der Erfindung in einen Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einem Dauerbrandofen mit Füllschacht und Vortrocknung des Brennstoffes dargestellt.
- Abb. i zeigt den Ofen in einem senkrechten Schnitt nach Linie I-1 der Abb. 2 und 3 und Abb.2 in einem senkrechten Schnitt nach Linie 11-II der Abb. i und 3.
- Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III der Abb. i und 2.
- Abb..l zeigt einen der Abb. 3 entsprechenden Querschnitt durch einen Rundofen. Der durch die Verbrennungsgase vorgetrocknete Brennstoff (Braunkohle o. dgl.) rutscht im Füllschacht i nach unten in den eigentlichen Feuerraum 4., wo seine Entzündung und Verbrennung erfolgt. Um zu verhindern, daß von dem Brennstoff, der während der Verbrennung in immer kleinere Teile zerfällt, solche Teile unvollkommen verbrannt in den Aschenraum fallen, ist in dem Raum q. ein zwei- oder mehrgliedriger Rost vorgesehen. Die einzelnen Roststäbe i i weiseneinen spitzwinkeligen Querschnitt auf und bilden somit auf ihrer Unterseite Kanäle 12, die in der Längsrichtung verlaufend auf die öffnungen 13 münden. Die einzelnen Stäbe i i sind in der Längsrichtung mit Einkerbungen 1.1 versehen, so daß zwischen diesen spitze Dorne 15 als Brennstoffträger stehenbleiben. Zwischen diesen Dornen 15 sind Durchbrechungen 16 (Abb. 3) angebracht, die mit den Kanälen 12 in Verbindung stehen. Die Roststäbe i i mit den Dornen 15 sind in senkrechter und wagerechter Richtung so zueinander versetzt, daß sowohl nebeneinander, hintereinander und übereinander kleine Kammern gebildet werden. Durch diese Kammern fällt die verbrennende und zerbröckelte Kohle in immer kleiner werdenden Teilchen, ohne die Kanäle 12 zu verschließen. Es ergibt sich dadurch eine durchaus lockere Brennstofflagerung, die die Berührung jedes kleinsten Kohlenteilchens mit Luft und infolgedessen seine vollständige Verbrennung bewirkt. Selbst allerkleinste Teilchen kommen auf dem weiten Planrost 17 und auf denn zweiten mit seinen Schlitzen zu den Schlitzen jenes Roste versetzten Planrost 18 zum Abbrand. Die Rostreinigung erfolgt mittels eines Rostrechens 19, der mit nach unten gerichteten kurzen Zinken 2o und mit nach oben gerichteten, abwechselnd kürzeren und längeren Zinken 21, 22 versehen ist. Hierdurch ist eine gründliche Reinigung der Planroste 17, 18 und der darüberliegenden beiden Roststabreihen ermöglicht. Die Reinigung der oberen Roststabreihe erübrigt sich, da hier nur grobstückige Kohle in die Verbrennung eintritt.
- Die Rosteinrichtung kann leicht durch die Feuertür herausgenommen und durch einen Korbrost für Ant'hrazitdauerbrandfeuerung ersetzt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i.. Rost mit mdhrerenübereinander- und versetzt zueinander liegenden, auf ihrer Unterseite mit einem Längskanal veisehenen Stäben zum Verfeuern bituminöser Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Roststäbe (i i) spitzwinkeligen Querschnitt haben und mit Einkerbungen (14) derart versehen sind, daß zwischen diesen spitze Dorne (15) als Brennstoffträger ste'henbleiben.
- 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stäben (i i) zwischen den Dornen (15) Durchbrechungen (16) angebracht sind, die mit den Kanälen (12) der Stäbe ( i i ) in Verbindung stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB107506D DE413344C (de) | 1922-12-03 | 1922-12-03 | Rost mit uebereinanderliegenden Staeben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB107506D DE413344C (de) | 1922-12-03 | 1922-12-03 | Rost mit uebereinanderliegenden Staeben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413344C true DE413344C (de) | 1925-05-05 |
Family
ID=6991940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB107506D Expired DE413344C (de) | 1922-12-03 | 1922-12-03 | Rost mit uebereinanderliegenden Staeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413344C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068450B (de) * | ||||
| DE973748C (de) * | 1951-07-14 | 1960-05-25 | Rudolf Dipl-Ing Karrer | Ummantelter Bau-Trocknungsofen |
-
1922
- 1922-12-03 DE DEB107506D patent/DE413344C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068450B (de) * | ||||
| DE973748C (de) * | 1951-07-14 | 1960-05-25 | Rudolf Dipl-Ing Karrer | Ummantelter Bau-Trocknungsofen |
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