DE413192C - Anordnung zur Ferneinstellung der Seitenrichtung von Geschuetzen, Scheinwerfern o. dgl. - Google Patents

Anordnung zur Ferneinstellung der Seitenrichtung von Geschuetzen, Scheinwerfern o. dgl.

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DE413192C
DE413192C DES59333D DES0059333D DE413192C DE 413192 C DE413192 C DE 413192C DE S59333 D DES59333 D DE S59333D DE S0059333 D DES0059333 D DE S0059333D DE 413192 C DE413192 C DE 413192C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/14Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns
    • F41G5/16Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns gyroscopically influenced

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Anordnung zur Ferneinstellung der Seitenrichtung von Geschützen, Scheinwerfern o. dgl. Es sind Anordnungen zur Ferneinstellung der Seitenrichtung von Geschützen bekannt, bei denen vom Leitfernrohr eine besondere Hilfsvorrichtung gesteuert wird, die ihrerseits mit besonderen, zum Teil aus eigener Kraft laufenden und entsprechend von Kursen, Fahrtgeschwindigkeiten und gegenseitiger Lage zweier Gegner mechanisch verstellten Antriebsvorrichtungen die Geschütze bewegt.
  • Die Erfindung sieht eine besonders zweckmäßige Ausführung derartiger Anlagen vor und ermöglicht es, die ballistische Treffpunktsz' der Seite nach zu ermitteln und gleichzeitig die Seitenstellung der Batterie bei vorübergehendem Ausfall des Leitfernrohres wciterztisteuern.
  • Die Treffpunktsverlegung für die eigene Fahrt entspricht der Formel T, = f # t # bin a, in der f die Fahrt des eigenen Schiffes in 1@Ietern proSekunde, t ciieFlugzeit des Geschos:cs und u den Winkel zwischen Geschützachse und "\Iittschiffslinie darstellt.
  • Die Treffpunktsverlegung für die Fahrt des Gegners entspricht der Formel T"-g#t#sirnß, in der g die Fahrt des Gegners in Metern pro Sekunde, t wieder die Flugzeit und ß den Winkel darstellt, den die Einfallsrichtung des Geschosses in der Horizontalebene mit der Mittschiffslinie des Gegners bildet.
  • Beide Formeln können andererseits auch zusammengefaßt werden zu der Formel -T, + T., = o) # t, in der t wieder die Flugzeit unci (u die Winkelgeschwindigkeit tedeutet, mit der die Richtung, in der der Gegner erscheint, auswandert. Dieser letzte Wert läßt sich praktisch durch :Messen der Geschwindigkeit ermitteln, mit der das den Gegner beobachtende Lenkfernrohr gedreht wird.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung gezeigt.
  • In der Abb. i bezeichnet G die mit dem nicht gezeichneten Lenkfernrohr verbundene elektrische Gebevorrichtung der Fernsteuerungsanlage. Lind zwar stellen gl und g_ beispielsweise ein Grob- und ein Feinsystem dar, die über die schematisch gezeigten Leitungen i und 2, z. B. eines Dreileiterwechselstroinsysteins, außer mit den Geschützen mit Empfängern e, und e;, einer besonderen Empfangsstation F_, z. B. in der Schiffszentrale, verbunden sind. Den ferngesteuerten Zeigern s, und w_ werden in bekannter Weise zunächst mittels der Kurbel k, über ein Torgelege, Planetenrad p, und Welle 3 Gegenzeiger -; und N. nachbewegt, die durch Zahnräder und Zwischenglieder t" t2 die Kontrollgeber g3 und g,, Lewegen. Diese Kontrollgeber g3 und g., stehen über die schematisch gezeigten Leitungen d..und 5 mit den Kontrollempfängern e3 und e,, an der Gebevorxichtung G in Verbindung. Auch die Zeiger N; und .s, der Kontrollempfänger arbeiten mit Gegenzeigern s;, z, zusammen, die direkt von den Gebern g" g: über Zwischenglieder t3, t., ebenso wie in der Anlage E angetrieLen werden. Die von der Kurbel k, antreibbare `'Felle 3 dreht ferner über ein Zahnradv orgelege 6 den Bügel b1 einer Sinuskulisse fekannter Bauart. Der Kulissenstein s, dieser Kulisse wird in belcannterWei#;P durch Drehen der Kurbel k_, Welle ;, Vorgelege 8, g und Spindel io bewegt. Die Welle 7 trägt einen Zeiger --n, an dem die Einstellung der Kurbel lez auf einer entsprechend der Flugzeit oder der Zielentfernung, die ja die Flugzeit als Funktion enthält, geeichten Teilung .-?, ablesbar ist. Der Kulissenstein s1 verschiebt die Kulisse h, parallel zu dem als Zahnstange i i ausgebildeten Balken. Dieser Balken i i dreht über Zahnrad 12 den Bügel b, einer zweiten Sinuskulisse, deren Kulissenstein s.= von der Kurbel k, über Welle 13, Vorgelege 14, 15 und Spindel 16 bewegt wird. Die Welle 13 trägt einen Geiger z,o, der die Einstellung der Kurbelkin dernach»EigenerFahrt in misek.« geeichten Teilung A,_, anzeigt. Der Stein .s_ bewegt wieder die Kulisse h., parallel zu ihrem als Zahnstange 17 ausgeführten Balken, der über ein Zwischengetriebe 18, i9 .die Welle 2o dreht. Die @N"elle 2o bewegt Über Vorgelege 21 den Zeiger '-i" der ül-er der nach »Seitenverbesserung für eigene Fahrt« geeichten Teilung A,, spielt. Ferner bewegt die Welle 2o über das Getriebe 22 die Reibungsrolle r, längs der Schraubenspindel 23. Die Reibungsrolle r, nimmt von der von einem Motor 31 üLer das Zwischengetriebe 24. und Welle 25 angestriebenen Reibungsscheibe f, die Bewegung ab und überträgt sie auf eine zweite Reibungsscheibe f;, die über Zwischengetriebe 26, 27 ein Planetenrad p.= bewegt. Dies Planetenrad p.= steht üLer Kegelrad 28 mit dem an der Welle 3 festen Planetenrad p1 in Verbindung.
  • Die vom Motor l1 angetriebene Welle 25 dreht ferner über eine Reibungsscheibe f.. und die auf der Spindel 29 mit der Kurbel k., verschiebbare Reibungsrolle r., die Reil.ungsscheibe f,. Diese dreht ürer die Zwischengetriebe 30, 31 ein Wendegetriebe TV bekannter Bauart und Kegelrad 32 das auf der Welle 33 sitzende Planetenrad p. Auf (las Planetenrad p., wirkt ferner über ein Zwischengetrie'Ie 3,1 der Kreiselkompas h. Die Welle 33 stellt über Kegelrad 35 wieder mit dem Plsnetenrad p, in Verbindung: Die von der Kurbel k,, gedrehte Spindel 2y dreht ferner über ein Zwischengetriebe 36 die Welle 37, die fest mit einer Unrundscheibe C, verbunden ist. Der Schnitt dieser Unrundscheibe richtet sich nach dein annähernd quadratisch wachsenden Übersetzungsverhältnis zwischen den Scheil-en f,; und f," das durch die Form der Scheibe Cl in eine gleichförmige Bewegung verwandelt werden soll. Die Scheibe C, bewegt den in der feststellenden Kulisse lr;, geführten Kulissenstein s3. Dieser Stein s;, gleitet ferner im Schlitz einer um die Achse der Hohlwelle 38 drehbaren Kulisse h, Die Drehung dieser Kulisse lt, iiberträgt sich durch Zwischengetriebe 39, 4o und Kegelrad .4i auf das auf der Welle 42 sitzende Planetenrad p" das andererseits üler Kegelrad .t3 finit der von der Kurbel k., bewegten Welle 7 in Verbindung steht. Die Welle 4.2 trägt an ihrem freien Ende eine U nrundscheibe C_, die der Steigerung der Flugzeit entsprechend geschnitten ist. Gegen diese Scheibe C., drückt durch die Kraft einer nicht gezeichneten Feder ein in der Kulisse lt., geführterKulissenstein s, der finit seinem freien Ende in die Kulisse h; greift. Die Kulisse h" kann sich nur parallel zu ihrem als Zahnstange ausgebildeten Balken 44 verschieben. Diese Zahnstange greift in ein Zahnrad .1 .5, dessen Welle .t6 den auf der nach »Seitenverbesserung für Gegnerfahrt« geeichten Teilung _1, spielenden Zeiger s1, bewegt.
  • Die Gel@estation G des Lenkfernrohres und die Empfangsstation E sind ferner durch eine unabhängig. von der beschriebenen Anlage arbeitende, optische oder akustische, nicht gezeichnete Befehlsablage beliebiger Bauart (Schauzeichen, Telegraph, Teleplion, Sprachrohr) verbunden.
  • Die Anlage arbeitet wie folgt: Der Bedienungsmann bei E stellt nach den durch die besondere Befehlsanlage übermittelten Angaben der Befehlsstelle G die Zielentfernung (oder Flugzeit) finit der Kurbel k., auf der Teilung Al, die eigene Fahrt mit der Kurbel k" auf der Teilung A, ein, läßt den Motor JI an und schaltet das Wendegetriebe entsprechend den vom Lenkfernrohr aus gegebenen Angaben. dann vom Lenkfernrohr (las "Ziel aufgenommen, so werden die Geier gl und g, bewegt und damit die Empfängerzeiger ~l und .J., verstellt. Zum ersten Auffinden des Zieles (sowie bei Zielwechsel) dreht der Bedienungsmann mit der Kurbel k, die Gegenzeiger s;, und w4 in Deckung mit den Zeigern --, und s,. Hierdurch «-erden gleichzeitig an der Gebestelle G die Zeiger --,_, und N,; mit den von den Gebern hl und g .., mitbewegten Zeigern z., und ü, zur Deckung gebracht. -\ach diesem Indeckungbringen wird die Kurbel k1 losgelassen und in beliebiger Art mechanisch verriegelt. Durch (las Drehen der Kurbel k1 wird gleichzeitig über das Zwischengetriebe 6 der Bügel b, entsprechend der Seitenstellung (Winkel a) gedreht, und da die Flugzeitfunktion an der Teilung _-l, eingestellt ist, wird selbsttätig die Zahnstange T i um den Betrag Flugzeit X sin a verschoben. Um den gleichen Betrag wird der Bügel 37., verstellt. Da auf der Teilung . i., die eigene Fahrt eingestellt ist, wirf! nun die Zahnstange 17 und das ihr nachgeordnete Getriebe (bis Welle 23) entsprechend der Formel Flugzeit X eigene Fahrt X sin a bewegt. Diese- Bewegung stellt die nötige Seitenverbesserung für eigene Fahrt dar, die an der Teilung 21; nunmehr ablesbar ist.
  • Es sei nunmehr zunächst angenommen, der Gegner habe keine Fahrt, die Reibungsrolle r, habe die Nullstellung und das eigene Schiff halte genau Kurs, d. h. .der Kreiselkompas K steht still. Durch die Drehung der Welle 23 ist die Reibungsrolle r1 entsprechend den Bewegungen des eigenen Schiffes und der Zielentfernung verstellt worden, und der Motor ilI dreht nun diesen Angaben entsprechend über 24., 25, f1, f.,, -26, 27 das Planetenrad p,. Da (las Kegelrad 35 unter den obigen Voraussetzungen stillsteht, wird von p., über 28 und p1 die Welle 3 gedreht, und damit wandern die Gegenzeiger s, und z, selbsttätig der Änderung der Zielpeilung entsprechend. Die durch das Halten des Zieles voni Lenkfernrohr aus ferngesteuerten Zeiger N, und @_ bleil en daher ohne l;esondere Nachrichten in der Empfangs= stelle E mit den Zeigern ,-.j und z,, in Deckung. Da in der Nullstellung der Reibungsrolle r, die beiden Kulissen h., und h"-parallel stehen, hat die bei der Einstellung der Zielentfernung (oder Flugzeit) durch die Kurbel k, bewirkte Drehung der Unrundscheibe C., über die Welle 7, 43, h, .42 nur eine Verschiebung des Kulissensteines s" aber keine Bewegung der Kulisse l: ; und damit keine Verstellung des Zeigers z1, veranlaßt. Entsprechend der Auswanderung des Zieles und der dadurch bedingten Änderung der Seitenstellung wird selbsttätig von der Welle 3 aus ül:er 6 und bi die Stellung des Zeigers z" und der Reihungsrolle r1 geändert.
  • Wird nun angenommen, (laß das eigene Schiff dreht, so wird sich für jeden Grad Drehung auch die Peilung des Zieles, d.li. die Seitenstellung, ändern. Die hierdurch bedingte Änderung der Zeiger und -,sowie des Bügels b1 wird in diesem Falle selbsttätig durch den Kreiselkoinpaß K über 3d., Pa, 33, 35, A-#, 28, p, ttna Welle 3 veranlaßt. Auch die unbeabsichtigten kleinen Ausschläge des Schiffes durch ungenaues Steuern werden hierdurch jederzeit verbessert.
  • Endlich werde angenommen, daß sich der Kurs des eigenen Schiffes nicht ändert, also 1i steht, aber der Gegner fahre, und zwar auf parallelem Kurs finit gleicher Geschwindigkeit im laufenden Gefecht. Da hierbei kein Auswandern der Peilung, also keine Änderung der Seitenstellung eintritt, sollen, (la die Zeiger z, und z., stillstehen, auch die Zeiger z. und z., stillstehen. Diese werden jedoch durch die Einstellung der Rolle r1 von Motor 1l üEer (las Planetenracl p, bewegt. Uni diese Bewegung aufzuheben, wird finit der Kurbel k,, die Rolle r :, so lange verschoben, bis die Zeiger z;; und z,, in Deckung mit den Zeigern z, und z. stillstehen, (1. h. die Bedienung der Anlage F beschränkt sich nach der ersten Einstellung beim Zielsuchen mit der Kurbel hl darauf, (laß der Bedienungsmann in E nunmehr mit der Kurbel h. seine Gegenzeiger z;; und z., mit den ferngesteuerten Zeigern z1 und z., in Deckung hält. Das tritt ein, wenn die vom Motor ?LT angetriebene `delle 25 über f;;, f, 30, 31, bis, 32, p3, 33, 35 auf p, dieselbe Bewegung überträgt wie die Räder 27. Die Stellung der Rolle r, ist somit ein Maß für die durch die Gegnerfahrt bedingte Auswanderung des Zieles. Ihre Einstellung wird nun von der Welle 29 über 36, 37 auf C, Übertragen. Hierdurch wird der Stein s., gehoben, der die Xtilisse h, uni die Achse der Welle 38 schwenkt und dabei durch den der Flugzeit entsprechend verstellten Stein s., auch die Kulisse 1a, bewegt. Hierdurch wird der Zeiger z1, auf der Teilung .1,, uni ein der Seitenverbesserung für Gegnerfahrt entsprechendes Maß gedreht. In (lern gewählten Beispiel, gleiche Gegnerfahrt und paralleler Kurs ini laufenden Gefecht, wird die Angabe auf _1, der von .13 gleich sein. Die Kupplung des Wendegetriebes wird auf »Minus« stehen, und die ballistische Seitenverbesserung ergibt sich daher richtig als »Null«.
  • Liegen beide Gegner diametral versetzt mit gleichen Fahrten ini Kreisgefecht, so ist das Wendegetriebe auf ?.Plus« umgelegt, und das Rad 32 läuft mit der gleichen Geschwindigkeit in umgekehrter Richtung. Die Übertragung auf das Planetenrad p" wird jedoch nun im Kreisgefecht durch den drehenden Kreiselkompaß K über 3.1 so verändert, daß p,; und damit 35 wieder die gleiche Geschwin-(ligkeit wie 27 hat, (l. h. die Zeiger stehen. Die ballistische Seitenverbesserung ergibt sich nun als Summe der beiden Gegnerfahrten.
  • Da die Auswanderung der Zeiger z, und z den oben in der Formel 3 genannten (.-Wert darstellt und von dem Zwischengetriebe 27 aus stets der Wert T, der Formel i auf das Rad p, iibertragen wird, so ergibt sich, daß die Stellung der Rolle i:= und damit der Kulisse h-, stets dein Wert T,it entspricht. -Da nun der gemäß der Flugzeit verstellte Stein s., diesen Wert niit t multipliziert, ergibt sich, daß die Stellung des Zeigers stets bei allen Fahrten und Kursen des Gegners die entsprechende Seitenverbesserung liefern muß.
  • Hat der Bedienungsmann in E nun die Zeiger z.; und z., entsprechend der Bewegung von z, und z, einreguliert und (las Lenkfernrohr in G verliert durch Rauchverschleierung das Ziel, so kann nach einer entsprechenden Benachrichtigung über die Sonderbefehlsleitung (z. B. »Nicht folgen!<;) ohne besondere Umschaltung der dann am Lenkfernrohr sein Fernrohr so drehen, daß seine Zeiger z; und zs den wie bisher weiterlaufenden Zeigern z; und z,; folgen. Er wird dann bei Aufhören der Rauchverschleierung auch l:ei Kursänderungen oller unbeabsichtigtem Gieren des Schiffes (las bisherige Ziel wieder im Fernrohr haben.
  • Die Abb. a zeigt eine Ausführungsform, die firn wesentlichen der in Abb. i entspricht, nur (las Reibungsgetriebe hat eine andere Aushildung erfahren. Gleiche oder genau entsprechende Teile haben dieselbe Bezeichnung wie in Abb. i erhalten. Der wesentliche Unterschied gegen Abb. i besteht darin, daß der Motor aI iil-er 21., 25 nur ein Paar von Reibungsscheiben f2;, f,; antreibt.
  • Diese Zusammenlegung der Reibungsgetriebe bedingt ferner eine Umlegung des Wendegetriebes, da die Summe oller Differenz der Bewegungskomponenten beider Gegner bereits in der Stellung der Reibungsrolle r3 enthalten sein muß. In der Ausführungsform nach Abb.2 wirkt daher die Welle 2o über das Zwischengetriel:e 47 auf ein Planetenrad p;, ein. (las über die Spindel 48 die Reibungsrolle r;, entsprechend der Bewegung des eigenen Schiffes verstellt. Die Bewegung der Kurbel k,, wirkt über die Welle 29 auf das Getriebe 46 und weiter wie ol:en beschrieben. Von der Welle 29 wird ferner über die Zwischengetriebe _l9, 5o, (las Wendegetriebe W und Zwischengetriebe 51 gleichzeitig (las Planetenrad p; bewegt, so daß hierdurch die Reibungsrolle r; der Bewegung des Gegners entsprechend eine Zusatzbewegung erhält. Die Verstellung der Reibungsrolle r.. ändert das l'bersetzungsverhältnis zwischen der wie oben beschriebenen vom Motor M angetriebenen Reibungsscheibe f;, und der Scheibe f,- Diese Scheite überträgt ihre Bewegung wie vorbeschrieben, jedoch unter Ersparung eines Planetenzwischengetriebes über 30, 34 32, P:;, 33, 35, p, auf die die Gegenzeiger nachdrehende Welle 3.
  • Die Zusammenfügung der beiden Fahrkomponenten beider Gegner kann außer in den beiden geschilderten Arten auch in beliebiger anderer Form, z. B. durch ein Kegelgetriebe, erfolgen.
  • Die Erfindung ist ferner nicht auf das geschilderte Folgezeitprinzip beschränkt, sondern kann ebenso auch für direkte Fernsteuerung Verwendung finden. Zu diesem Zweck wird die Handkurbel k4 durch eine Antriebsvorrichtung, etwa einen kleinen Motor, ersetzt, der in l-ekannter Weise durch Kontaktvorrichtungen an den Empfangssysteinen e. und e_ eingeschaltet wird und die Rolle r:. so lange verschiebt, bis sich durch das Nachdrehen des von f_, angetriebenen Gestänges diese Kontakte wieder öffnen. Die Zentralgebestelle G erhält dann zweckmäßig einen Schalter, mit dem sie bei Rauchverschleierung o. dgl., die sonst mit den Gebern gl und g= hängenden Apparate auf die Reservegeber und g, umschaltet und mit dem sie gleichzeitig den Stromkreis für den die Kurbel lz,, ersetzenden Motor unterbricht.

Claims (6)

  1. PATEN T-Ax sPRLTcHE: i. Anordnung zur Ferneinstellung jer Seitenrichtung von Geschützen, Scheinwerfern o. dgl. mit beweglicher Plattform auf ein bewegliches Ziel mit einer besonderen, vom Leitfernrohr gesteuerten Hilfsvorrichtung, die von mit besonderen zum Teil aus eigener Kraft laufenden und entsprechend von Kursen, Fahrtgeschwindigkeiten und gegenseitiger Lage 1-eider Gegner mechanisch verstellten Antriebsvorrichtungen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieseHilfsvorrichtung selbsttätig die ballistische Treffpunktsverlegung der Seite nach ermittelt und anzeigt und gleichzeitig die Seitenstellung der Batterie bei vorübergehendem- Aus fall des Leitfernrohres weitersteuert.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Gesamttreffpunktsverlegung der Seite nach auch noch die nur durch die eigene Fahrt des Schiffes bedingte Treffpunktsverlegung an einer besonderen Skala angezeigt wird.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtungen (p" k2, k3) über hintereinanderliegende Sinuskulissen mechanisch eine Reibungsrolle (r" Abb. i ; r, Abb. 2) verschieben, deren Verschiebung das übersetzungsverhältnis eines die Gegenzeiger oder das Gegensystem mechanisch bewe-Clenden von einer l:esonderen Antriebsvorrichtung (hl) angetriebenen Reibungsgetriebes (f1, f=, Abb. i; f5, f@, Abb.2) verändert. a..
  4. Ausführungsform nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine von den Einstellvorrichtungen für die Seitenstellung (p) für die Zielentfernung (k.=) und für die eigene Fahrt (k;) unabhängige zusätzliche Einstellvorrichtung (k4), deren Bewegung durch mechanisches Verschieben einer Reibungsrolle (r., Abb. i ; r.., Abb. 2) das durch die Einstellvorrichtungen für die bekannten Größen (p1, k=, k;;) eingestellte Übersetzungsverhältnis zwischen der Antriebsmaschine (M) und den Gegenzeigern oder Gegensystemen so verändern kann, daß die von der Antriebsmaschine (1l1) auf die Gegenzeiger oder Gegensysteme (z3, z,) übertragene Geschwindigkeit der vom Leitfernrohr den ferngesteuerten Zeigern oder Systemen (z, z.) mitgeteilten Geschwindigkeit gleicht, wodurch die Verstellung dieser zusätzlichen Einstellvorrichtungen (k.,) ein Maß für die Bewegungen des Zieles wird.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch dadurch gekennzeichnet. daß die Einstellvorrichtung (k,,) für die Bewegungsgröße des Zieles über beliebige Zwischengetriebe, wie Kurvenkörper und Schlittengetriebe, gemeinsam mit einer Einstellvorrichtung für die Geschoßflugzeit (C.) in mechanischer Verbindung mit einem Zeiger (z,_) steht, der über einer nach Einheiten für die Seitenverbesserung geeichten Skala (<34) spielt.
  6. 6. Ausführungsform nach Anspruch und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung für die Zielentfernung (k.,) gleichzeitig über mechanische Zwischenglieder (.a.3, p." 42, C.) mit dem die Seitenverbesserung für Gegnerfahrt anzeigenden Zeiger (z1) in mechanischer Verbindung steht.
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