DE413161C - Kippvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen - Google Patents
Kippvorrichtung fuer selbsttaetige WaagenInfo
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- DE413161C DE413161C DEF55356D DEF0055356D DE413161C DE 413161 C DE413161 C DE 413161C DE F55356 D DEF55356 D DE F55356D DE F0055356 D DEF0055356 D DE F0055356D DE 413161 C DE413161 C DE 413161C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
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Description
- Kippvorrichtung für selbsttätige Waagen. Die Verwendung von Kippschalen bei selbsttätigen Waagen stößt auf die Schwierigkeit, daß die für die Kippung vorgesehenen Hebel mit den Hebelarmen der Waage im Augenblick ihrer Betätigung in irgendeiner Weise gekuppelt werden müssen, wodurch die Genauigkeit des Wiegeresultates beeinflußt wird. Andererseits wirken die Hebelanordnungen bei Änderungen der Gewichtsmengen nicht immer sicher, sie sind vielfach verwikkelt und führen daher leicht zu Störungen. Kippschalen sind aber für Nettowiegungen erforderlich, will man nicht zu tarierten Gefäßen übergehen, die öfter, z. B. bei Flaschen, nur mit größeren Schwierigkeiten hergestellt werden können. Diese Nachteile sollen durch den Gegenstand der Erfindung dadurch vermieden werden. daß in einem parallel geführten, auf Schneiden schwingenden Rahmen die Lastschale drehbar angeordnet und durch einen Magneten im gegebenen Augenblick gekippt wird. Der Magnet kann entweder an dem schwingenden Rahmen befestigt werden oder, um jede störende Beeinflussung des Wiegeergebnisses zu vermeiden, unmittelbar neben ihm angeordnet werden. Dabei kann vorteilhaft der Anker des Magneten als SpannschloE benutzt werden, auch können die Kontakte der Kippvorrichtung gleichzeitig zur Dämpfung der Schwingungen der Waage herangezogen werden. Eine beispielsweise Aüs#ührungsform der Kippvorrichtung ist .in der-kichnung dargestellt: ' ' " Auf dem gabelförmigen Hebel i der Waage schwingt der Rahmen 3 mit der Parallelführung 2. Unten im Rahmen hängt die Lastschale q. an der Welle 5, auf deren Verlängerung die Schnurscheibe 6 sitzt. Auf der Verlängerung der Blindwelle 7, welche von der Parallelführung 2 lose umfaßt wird, sitzt eine zweite lose Schnurscheibe B. Seitlich neben dem Rahmen ist eine Magnetspule g angebracht, durch deren mittlere Öffnung die über die beiden Rollen geführte Schnur und ein massiver oder geblätterter Eisenkern io bewegt werden kann. Um ein Gleiten der Schnur zu vermeiden, ist diese über die Scheibe dreimal herumgelegt und der aufgewickelte Teil in der Mitte fest mit den Scheiben verbunden. Zweckmäßig erfolgt die Ausbildung des Eisenkernes als Spannschloß io, wobei die Schnur durch zwei ösenschrauben i i und Gegenmuttern 12 bequem gespannt werden kann. Spielt die Waage ein, so wird ein Stromkreis geschlossen, die Spule zieht das Spannschloss in sich hinein und bringt dadurch die Lastschale zum Kippen. Schwingt nach der Entleerung die Waage unter dem Einfiuß eines Gegengewichtes zurück, so hört die magnetische Einwirkung auf, so daß die Schale infolge ihrer Schwere in die Anfangslage zurückkehrt. Vorteilhaft ist es ferner, die Kontakte, welche im Augenblick des Einspielens der Waage in bekannter Weise in Tätigkeit treten, federnd auszubilden, so daß sie die beschleunigten Massen des Waagesystems auffangen. Dies kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß ein Kontaktstift 13 auf zwei nach unten ausweichende Kontaktfinger 14 aufstößt. Hierbei wird eine äußerst gute und sichere Kontaktschließung sowie eine wirksame Dämpfung der Waage herbeigeführt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kippvorrichtung an selbsttätigen Waagen, bei welchen die Lastschale innerhalb eines Rahmens drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß vermittels eines Ankers (io) durch einen Magneten die mit der Lastschale (q.) fest verbundene Schalenwelle (5) so gedreht wird, daß eine Entleerung der Schale (q.) erfolgt.
- 2. Ausführungsform der Kippvorrich= tung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (i o) des Magneten gleichzeitig als Spannschloß ausgebildet ist. 3.. Ausführungsform der Kippvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Kontakte (14) der Kippvorrichtung gleichzeitig zur Dämpfung der Abwärtsschwingung der Waage dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF55356D DE413161C (de) | 1922-11-02 | 1922-11-02 | Kippvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF55356D DE413161C (de) | 1922-11-02 | 1922-11-02 | Kippvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413161C true DE413161C (de) | 1925-05-08 |
Family
ID=7107642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF55356D Expired DE413161C (de) | 1922-11-02 | 1922-11-02 | Kippvorrichtung fuer selbsttaetige Waagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413161C (de) |
-
1922
- 1922-11-02 DE DEF55356D patent/DE413161C/de not_active Expired
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