DE413156C - Vorrichtung zur Entlueftung der Apparatur bei der Raffination mit fluessiger schwefliger Saeure - Google Patents

Vorrichtung zur Entlueftung der Apparatur bei der Raffination mit fluessiger schwefliger Saeure

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DE413156C
DE413156C DEA41555D DEA0041555D DE413156C DE 413156 C DE413156 C DE 413156C DE A41555 D DEA41555 D DE A41555D DE A0041555 D DEA0041555 D DE A0041555D DE 413156 C DE413156 C DE 413156C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents
    • C10G21/06Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents characterised by the solvent used
    • C10G21/08Inorganic compounds only
    • C10G21/10Sulfur dioxide

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Description

  • Vorrichtung zur Entlüftung der Apparatur bei der Raffination mit flüssiger schwefliger Säure. Bei der Raffinatian von Erdölen und ihren Derivaten durch Schwefligsäure wird der der Raffination zu unterwerfende Stoff mit gekühlter Schwefligsäure gemischt und dadurch in Extrakt und Raffinat getrennt. Die Austreibung der Schwefligsäure aus dem Eitrakt sowohl wie aus dem Rafiinat erfolgt hauptsächlich durch Wärmezufuhr und Kondensation der ausgetriebenen Schwefligsäure in einem Kondensator. Die dann noch zurückbleibenden SO.,-Reste werden aus dem erwärmten Raffmat bzw. Extrakt mittels eines Kompressors angesaugt und ebenfalls in denselben Kondensator oder einen parallel geschalteten Kondensator bin°ingedrückt.
  • Bei diesem Vorgang kommen fortgesetzt, je nach Art des zu behandelnden Stoffes, wechselnde Mengen von Luft oder schwer kondensierbaren Gasen in das System hinein, die den Kondensationsvorgang sehr hemmen. Ihre stetige Abführung ist daher sehr erwünscht und für ein kontinuierliches Arbeiten Voraussetzung. Diese Entfernung der Luft geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß an die Leitung der verflüssigten Schwefligsäure, in ähnlicher Weise wie bei Kondensatoren von Kältemaschinen, ein nach oben abzweigendes Entlüftungsgefäß angeschlossen wird, in das die nicht zur Kondensation gelangenden Luft- bzw. Gasreste emporsteigen können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in Abb. i dargestellt, während Abb. ? eine, Sonderausführungsform betrifft.
  • i ist der Hauptverdampfer, aus dem die Schwefligsäure allein durch Wärmezufuhr ausgetrieben wird. Sie strömt durch die Rohr-Leitung 2 unmittelbar in den wagerecht liegenden Kondensator 3. Mit 4. ist der 'Nachverdampfer bezeichnet, aus dem die SO.,-Reste vermittels der Rohrleitung 6 durch den Kompressor 5 abgesaugt und ebenfalls vermittels der Leitung 7 in den Kondensator 3 gedrückt werden. Die in der Schwefligsäure befindlichen Luftteilchen werden durch das aufsteigende Rohr 8 abgefangen und steigen in den ebenfalls mit flüssiger Schwefligsäure zum Teil gefüllten Behälter 9 empor, von wo sie durch das Entlüftungsrohr 16 ins Freie abgelassen werden können. Das von Luft freie Kondensat fließt dann durch die Leitung io in denn Sammelbehälter i i.
  • Bei dem Ablassen der Luft aus dem Entlüftungsbehälter würdenerhebliche Mengen gasförmiger Schwefligsäure mit entweichen., entsprechend dem Parti,aldruck der Schwefligsäure bei der gegebenen Temperatur, wenn man nicht diesen Partialdruck wesentlich herabsetzt. Dies geschieht nun nach der Erfindung durch künstliche Kühlung des Gefäßinhaltes, und zwar beim Ausführungsbeispiel dadurch, daß ein Teil der SO.-Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter durch die Rohrleitung 12 und das Regulierventil 13 in eine Verdampferspirale 14. strömt, die in dem Gefäß .9 untergebracht ist. Der Kompressor 5 saugt mittels des Rohres 15 die SO2-Dämpfe ab, um sie wieder in -den Kondensator zu drücken. Durch die Wirkung der Spirale i-. werden in dem Gasraum des Behälters 9 die Dämpfe der Schwefligsäure niedergeschlagen; so daß durch das Entlüftungsrohr 16 nunmehr eine je nach der Temperatur der Abkühlung von Schwefligsäure befreite Luft abgeblasen werden kann. Gegebenenfalls, insbesondere bei größeren Anlagen, empfiehlt es sich, ,einen eigenen Kompressor zum Kühl-en des Behälters 9 vermittels der Schlange 1.1. zu verwenden.
  • In Abb. 2 ist die Anwendung des Entlüftungsbehälters dargestellt für den Fall, daß mehrere Kondensatoren,die auf verschiedener Höhe liegen oder unter verschiedenem Kondensationsdruck arbeiten, an einen gemeinsamen Behälter angeschlo-3sen werden, der durch einen Solemantel gekühlt wird. Die Kondensatoren 17, 18 und i 9 sind durch die nach oben abzweigenden Rohre 2o, 21 und =2 mit dein gemeinsamen Entlüftungsbehälter 23 verbunden. Die Druckdifferenz in den einzelnen Kondensatoren oder auch die Höhendifferenz bei gleicher Druckdifferenz ist durch die verschiedene Höhe der Rohre 2o, 21 und 2 2 ausgeglichen. 24 ist ein Flüssigkeitsstandrohr, an dem mann den Stand der Schwefligsäure in dem Rehälter erkennen kann. Ist der Stand der Schwefligsäure bis :nahe an die Mündung des unteren Rohres gesunken, so wird die Luft durch öffnen des Hahnes 25 abgelassen, bis der Flüssigkeitsspiegel die Mündung des Rohres 21 wieder erreicht hat. Die erforderliche Kühlung kann in einer ähnlichen 'Weise wie in Abb. i oder beispielsweise auch durch (einen Kühlmantel 26 durchgeführt werden., der von einem Kühlmittel, z. B. Sole, durchströmt wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Entlüftung derApparatu,r bei der Raffination mit flüssiger Schwefligsäwee, dadurch gekennzeichnet, daß an bzw. hinter dem Kondensator ein Entlüftungsgefäß angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsgefäß an den höchsten Punkt eines wagerecht gelagerten Kondensators oder einer anschließenden Leitung angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsgefäß mit einer Kühlvorrichtung versehen ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3; dadu,rch gekennzeichnet, daß im Entlüftungsgefäß (9) Beine Verdampferspiral_e angeordnet ist, die seinerseits unter Zwischenschaltung eines Regulierventils (13) an den Behälter (i i) für das Kondensat, anderseits an den Kompressor (5) angeschlossen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, bei Verwendung mehrerer Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß dieverschiedenen Kondensatoren (17, 18, i g) einer Anlage ein gemeinsames Entlüftungsgefäß (23) besitzen, in das sie durch Rohre (2o, 21, 22) münden, deren Längzn so bemessen sind, daß die in diesen sich bildenden Flüssigkeitssäulen die Druckunterschiede zwisch-ea dem Entlüftungsgefäß (23) und jedem :einzelnen Kondensator (17, i8, i9) ausgleichen.
DEA41555D 1924-02-15 1924-02-15 Vorrichtung zur Entlueftung der Apparatur bei der Raffination mit fluessiger schwefliger Saeure Expired DE413156C (de)

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