DE413018C - Trag- und Ausgleichvorrichtung fuer die Oberwalze eines Walzwerks - Google Patents

Trag- und Ausgleichvorrichtung fuer die Oberwalze eines Walzwerks

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DE413018C
DE413018C DED45552D DED0045552D DE413018C DE 413018 C DE413018 C DE 413018C DE D45552 D DED45552 D DE D45552D DE D0045552 D DED0045552 D DE D0045552D DE 413018 C DE413018 C DE 413018C
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Germany
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rolling mill
wedge
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Expired
Application number
DED45552D
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English (en)
Inventor
Anton Cremer
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DINGLERSCHE MASCHINENFABRIK AG
Original Assignee
DINGLERSCHE MASCHINENFABRIK AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/24Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal by screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Trag- und Ausgleichvorrichtung für die Oberwalze eines Walzwerks. Durch die Erfindung wird bezweckt, eine Trag- und Ausgleichvorriclitung für die Oberwalze eines Walzwerks zu schaffen, bei der unter Vermeidung des störenden L berbanes über dem Walzgerüst, von Druckwasser enthaltenden Ausgleichszylindern üsw. eine gleichmäßige und sichere Wirkungsweise gewährleistet ist. Es ist bereits eine Trag- und Ausgleichvorrichtung ohne einen solchen Überbau bekannt. Diese Vorrichtung, die an jedem der beiden Walzenenden angeo.rdn:et ist, ist mit zwei ineinanderliegenden Muttern versehen, von denen die eine im Walzenständer. .fest-. sitzt und eine in ihr drehbare Mutter hält, die -ihrerseits wieder die ihn der Druckspindel hängenden Massen trägt. Abgesehen von dem geringen Wirkungsbereich dieser bekannten Vorrichtung ist deren Wirkungsweise unsicher, weil eine Drehung der einen Mutter erforderlich ist, 'diese Drehung aber ;nur schwer hervorgerufen werden kann.
  • Nach der Erfindung ist zur Lösung dieser Aufgabe ein grundsätzlich anderer Weg beschritten, indem an jedem Walzenende zwei aufeinan_derliegende Keile Verwendung finden, von denen der eine das Gewicht der an der Druckspindel hängenden Massen aufnimmt und auf den zweiten Keil' überträgt, der auf' dem Walzenständer aufliegt und mit dem entsprechenden Keil der anderen. Seite durch eine Spannvorrichtung verbunden ist. Bei; dieser Ausgleichvorrichtung findet eine gleichmäßige und gleichzeitige Anspannung auf beiden Seiten statt, weil die gemeinsame Spannvorrichtung auf die Keilpaare beider Seiten zugleich einwirkt, während bei den; bisher bekannten Vorrichtungen jede Seite für sich und unabhängig von der anderen angespannt wurde.
  • Eine besonders einfache Ausführung der Vorrichtung ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der mit der Druckspindel: verbundene heil eines jeden Keilpaares als Mutter mit schräger Unterfläche ausgebildet ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • In jedem der beiden Walzenständer i sitzt in üblicher Weise die Druckmutter 2, welche die Druckspindel 3 hält. Oberhalb des Walzenständers i ist auf die Spindel 3 ein als Mutter ausgebildeter Keil 4 aufgeschraubt, der mit seiner schrägen Unterfläche auf der entsprechend abgeschrägten Oberfläche eines Keiles 5 aufliegt. Der Keil 5 ruht oben auf dem Walzenständer i und umgibt die Spindel 3 mit einem Langloch 6. An dem Keil 5 befindet sich eine Stange 7, an der mittels eines Bolzens 8 .eine Stange 9 angreift. Die Stange 9 ist durch einen Bolzen io mit einer Hülse i i verbunden, auf der eine Hülse 12 verschiebbar isst. Die Hülse 12 trägt Innengewinde, in das eine Hülse 13 eingeschraubt ist. In die Hülse 13 ragt eine Stange 14 hinein, auf de: en Enden zwei starke Federn 15, 16 sitzen. :Mittels eines Balzens 17 einer Stange 18 und eines weiteren Bolzens 19 ist die Stange 14 mit einer Stange 2o verbunden, die ebenso wie die Stange 7 an dem unteren Keil 5' des auf dem Walzen-Ständer i' gelagerten zweiten Keilpaares 4', 5' der Ausgleichvorrichtung angreift.
  • Das Gewicht der Druckspindeln 3, 3' und der an diesen hängenden Massen wird von den Oberkeilen ¢, ¢' aufgenommen und auf die Unter oder Tragkeile 5, 5' übertrag,-n, die dieses Gewicht ihrerseits den Walzenständern i, i' übermitteln. Die zwischen den beiden Walzenständern liegende Spann- und Ausgleichvorrichtung 7-2o bewirkt die gleichzeitige und gleichmäßige Anspannung der beiden auf den Ständern i, i' liegenden Teile der Tragvorrichtung.
  • Die beschriebene Vorrichtung weist den weiteren Vorzug auf, d:aß zwIschen den Druckspindeln 3, 3' und den Druckmuttern 2, 2' in der Richtung des Walzdrucks kein Spiel entstehen kamn und infolgede ssen die so gefährlichen Stöße in. den :Druckmuttern beim Blockeinstich verhindert sind.
  • Infolge der einfachen Ausführung der ganzen Vorrichtung, bei der di-- Auswechselung schadhaft gewordener Teile leicht möglich ,ist, ist der wirtschaftliche Vorteil erreicht, daß ein längeres Stilliegen auf der Straße und die daduirch bedingte starke Beschränkung der Leistungsfähigkeit, wie sie bei, den bisher bekannten Tragvorrilchtungen mit hohem über dem Walzgerüst und mit Druckzylindern auftreten, ausgeschaltet sind. Sollte der Verschleiß der einen Dru,ckinutter 2 größer sein als der der anderen Druckmutter 2', so findet trotzdem ein gleichmäßiger Ausgleich auf beiden Seiten statt, weil dann die Seite, auf der ein größerer Verschleiß der Druckmutter eingetreten ist, selbsttätig stärker nachgestellt wird als die andere Seite.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trag- und Ausgleichvorrichtung für die Oberwalze eines Walzwerks, gekennzeichnet durch zwei an jeder Seite des Walzgerüstes angeordnete, aufeinander--liegende Keile (q., 5), von denen der eine (¢) das Gewicht der an der Druckspindel (3) hängenden Teile aufnimmt und auf den zweiten Keil (5) überträgt, der auf dem Walzenständer (i) aufliegt und mit dem entsprechenden Keil des auf der anderen Seite befindlichen Keilpaares durch eine Spannvorrrchtung (7-2o) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Druckspindel (3) verbundene Keil als Mutter mit schräger Unterfläche ausgebildet ist.
DED45552D 1924-05-28 1924-05-28 Trag- und Ausgleichvorrichtung fuer die Oberwalze eines Walzwerks Expired DE413018C (de)

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DE413018C true DE413018C (de) 1925-04-30

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