DE412997C - Elektrischer Fliegenfaenger mit zwei an die beiden Pole einer Stromquelle angeschlossenen Leitflaechen, zwischen denen der Fliegenkoerper den Stromschluss herbeifuehrt - Google Patents
Elektrischer Fliegenfaenger mit zwei an die beiden Pole einer Stromquelle angeschlossenen Leitflaechen, zwischen denen der Fliegenkoerper den Stromschluss herbeifuehrtInfo
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- DE412997C DE412997C DEF56960D DEF0056960D DE412997C DE 412997 C DE412997 C DE 412997C DE F56960 D DEF56960 D DE F56960D DE F0056960 D DEF0056960 D DE F0056960D DE 412997 C DE412997 C DE 412997C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/22—Killing insects by electric means
- A01M1/223—Killing insects by electric means by using electrocution
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 29. APRiL 1925
AM 29. APRiL 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 412997 -.
KLASSE 45 k GRUPPE 1
KLASSE 45 k GRUPPE 1
(F56960
Dominik Fillier in Wien.
Elektrischer Fliegenfänger mit zwei an die beiden Pole einer Stromquelle angeschlossenen
Leitflächen, zwischen denen der Fliegenkörper den Stromschluß herbeiführt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1924 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Österreich vom 4. August 1924 beansprucht.
der Anmeldung in Österreich vom 4. August 1924 beansprucht.
Die bekannten elektrischen Fliegenfänger gewährleistet wird, daß die leitenden Flächen
mit lotrechten oder annähernd lotrechten wagerecht angeordnet sind, so daß die etwa'
Leitflächen, zwischen denen die Fliege selbst nur betäubte Fliege bei jedem Versuch, sich
den Stromkreis schließt, um dann in eine1 aufzurichten, einen neuerlichen Stromschluß,
Sammelschale o. dgl. zu fallen, sind bei den herbeiführt.
üblichen Spannungen bis 220 Volt unwirk- In der Zeichnung sind vier Ausführungs-
sam, indem die Fliegen meist nur betäubt; beispiele eines solchen Fliegenfängers darge-
werden und bald wieder davonfliegen. stellt, und zwar zeigen die Abb. 1 und 2
Die Erfindung betrifft einen elektrischen bzw. 3 und 4 je eine Ausführungsform im
Fliegenfänger, dessen Wirksamkeit dadurch lotrechten Schnitt und in der Draufsicht, wäh-
rend die Abb. 5 und 6 je ein weiteres Aus- ; führungsbeispiel je im lotrechten Schnitt ver- '
anschaulichen. j
Über einen Rahmen 1 aus Isoliermaterial j
(Abb. ι und 2) sind zwei parallel laufende, ! abwechselnd positive und negative Drähte 2
und 3 gewickelt, bei 4, 5 an der Rahmeiir
wand befestigt und bei 6, 7 an dem zu einem Steckkontakt o. dgl. führenden Zuleitungskabel
8 angeschlossen. Der Rahmen 1 ist zwischen Führungsleisten 9 eines Rahmens i
10 eingeführt, um den ein Draht 11 als beider- j seitiger Schutzrost für den Rahmen 1 ge- '
wunden ist, der demnach nach der Seite des Anschlusses 6, 7 zwecks Reinigung aus dem
Rahmen 10 herausgezogen werden kann. Vorteilhaft sind die Drähte 2, 3 mit Baumwolle
o. dgl. umwickelt, die mit einer leitenden Flüs- ■
sigkeit getränkt wird. Unterhalb des Rah!- j mens 1 befindet sich der Köder. |
Beim Ausführungsbeispiel nach den Abb. 3 und 4 ist der Rahmen 12 oben mittels eines
Schutzgitters 13 und unten mittels einer Platte 14 abgeschlossen. Im Rahmen ist ein
Drahtgewebe 15 und nahe unterhalb dessel- j ben eine Tasse 16 eingeschoben, die einenj
mit einer leitenden, gegebenenfalls den Köder bildenden Flüssigkeit getränkten Filz o. dgl.
enthält. Den Anschluß an eine elektrische Leitung vermittelt ein zweiadriges Kabel 8,
dessen einer Pol an das Gitter 13 und dessen1
anderer Pol an die Tasse 16 angeschlossen wird. j
Statt der Tasse 16 kann auch ein Drahtsieb verwendet werden.
Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform des Fliegenfängers nach Abb. 1 und 2 als Teil
einer Schutzglocke 17, die über einen Teller ' 18 mit einer Speise 19, Obst o. dgl. gestülpt |
wird, die gleichzeitig den Köder für die Flie- j gen bildet. ;
Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 liegt | auf dem Boden eines Gefäßes 20 aus Isoliermaterial,
wie Glas oder Porzellan, eine Metallplatte 21, die bei 22 an dem einen Pol
des Kabels 8 angeschlossen ist. Auf der ins Gefäß 20 eingegossenen, einen Köder bildenden
leitenden Flüssigkeit schwimmt ein rahmenförmiger Schwimmer 23, über den mit
Isolierzwischenlage 24 ein Metallgitter 25 I gespannt ist, das mittels einer Leitung 26 j
bei 27 an den zweiten Pol des Kabels 8 ' angeschlossen ist. Schwimmer und Gitter j
sind derart bemessen, daß das Gitter 25 in | entsprechendem Abstand vom Flüssigkeits- |
spiegel gehalten wird. Auf dem Rand des j Gefäßes 20 ist ein Schutzgitter 28 auf ge- |
legt. l
Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald sich die Fliege auf das Gitter 25 setzt und
mit dem Rüssel oder meinem anderen Körperteil
die stromleitende Flüssigkeit berührt, wird sie betäubt und fällt entweder in die-Flüssigkeit
oder wird bei jedem Versuch, sich aufzurichten, neuerlich betäubt.
Zur Vermeidung von Kurzschlüssen ist es zweckmäßig, diese Vorrichtungen in bekannter
"Weise mit einem Vorschaltwiderstand zu versehen.
Claims (6)
1. Elektrischer Fliegenfänger mit zwei an die beiden Pole 'einer Stromquelle angeschlossenen
Leitflächen, zwischen denen der Fliegenkörper den Stromschluß herbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß
diese beiden Leitflächen wagerecht übereinander angeordnet sind.
2. Fliegenfänger nach Anspruch I1 dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Leitflächen von zwei miteinander parallel laufenden, abwechselnd positiven und negativen
Drähten (2 und 3) gebildet werden, die über einem Isolierrahmen (1)
gewickelt sind (Abb. 1 und 2).
3. Fliegenfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierrahmen
(1) samt seiner Drahtumwicklung; (2 und 3) zwischen Führungsleisten (9)
eines Schutzrahmens (10) eingeschoben und zwecks Reinigung stromlos aus diesem Rahmen herausgezogen werden kann
(Abb. ι und 2).
4. Fliegenfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzrahmen
(10) für den umwickelten Isolierrahmen (1) als Schutzglocke für Nahrungs-
oder Genußmittel ausgebildet ist, die gleichzeitig als Köder dienen (Abb. 5).
5. Fliegenfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der
beiden Leitflächen aus einem in einen Schutzrahmen (12) einschiebbaren Drahtgewebe
(15) und die zweite aus einer nahe unter derselben eingeschobenen Tasse (16),
einem Drahtsieb o. dgl. besteht, die einen mit einer leitenden Flüssigkeit getränkten
Filz o. dgl. enthält (Abb. 3 und 4).
6. Fliegenfänger nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichniet, daß die eine Elektrode von einem Flüssigkeitsspiegel gebildet
wird, auf dem die zweite, gitterförmige Elektrode (25) mittels eines Schwimmers (23) in entsprechendem Abstand gehalten
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT412997X | 1924-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412997C true DE412997C (de) | 1925-04-29 |
Family
ID=3673799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF56960D Expired DE412997C (de) | 1924-08-04 | 1924-09-27 | Elektrischer Fliegenfaenger mit zwei an die beiden Pole einer Stromquelle angeschlossenen Leitflaechen, zwischen denen der Fliegenkoerper den Stromschluss herbeifuehrt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412997C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051560B (de) * | 1955-12-19 | 1959-02-26 | Georg Ehrhardt | Elektrische Schreckvorrichtung zum Vertreiben von Voegeln |
-
1924
- 1924-09-27 DE DEF56960D patent/DE412997C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051560B (de) * | 1955-12-19 | 1959-02-26 | Georg Ehrhardt | Elektrische Schreckvorrichtung zum Vertreiben von Voegeln |
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