DE412658C - Kuehl- oder Heizvorrichtung fuer die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben - Google Patents
Kuehl- oder Heizvorrichtung fuer die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren KolbenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Kühl- oder Heizvorrichtung für die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben und bezweckt, sie mit Wasser oder andern Flüssigkeiten oder mit Gasen oder Dämpfen zu kühlen oder zu erwärmen. Dementsprechend wird die Kolbentrommel nach der Erfindung mit einer Anzahleinzelner Kammern versehen, welche mit einem zent tral.en Zuführungs- und einem zentralen Abführungskanal in Verbindung stehen, so daß die Flüssigkeit, die Gase oder Dämpfe in die einzelnen Kammern gelangen und wieder abfließen können. Diese Zuführungs- und Abführungswege befinden sich in der Welle der Kolbentrommel. Die Welle besteht meistens aus Stahl, der Körper der Kolbentrommel dagegen meistens aus einem gießbaren Stoff, wie Gußeis@en, Bronze, Aluminium, welchem Aufbau die Einrichtung der Drehtrommel angepaßt ist. Die Zuleitung oder die Ableitung der Flüssigkeit oder der Gase oder Dämpfe zur Kolbentrommel kann zudem mit Regelungsorganen versehen werden, um die Kühlung oder Heizung gewissen Erfordernissen anzupassen, die durch die Längenausdehnung der Maschinenteile durch die Temperaturveränderung und andere Einflüsse bedingt sind.
- In der Zeichnung bedeutet Abb. r einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Querschnitt durch die Kolbentrommel mit Kammern.
- A ist die Welle, B der gegossene Körper, der meistens unmittelbar um die Welle herumgegossen wird, um einen aus einem einzigen Stück bestehenden Kolbenkörper zu erhalten. C sind Schlitze im Kolbentrommelkörper, in welchen die Kolben radial ein- und auswärts gleiten. Durch diese Schlitze wird der Körper der Kolbentrommel in eine Anzahl von Segmenten B1 zerlegt, welche hohl. gestaltet werden, um den kühlenden oder erwärmenden flüssigen oder gas- und dampfförmigen Stoffen den Durchfluß zu gestatten. Die Kammern B2 in den Segmenten B1 .stehen durch Kanäle B3 mit dem Zuflußkanal A1 der Welle in Verbindung, anderseits aber wieder durch Kanäle B4 mit dem Abflußkanal A@ der Welle. Die Welle A ist mit einer zentralen Bohrung versehen, in welcher noch ein Rohr D steckt, so daß sein innerhalb des Rohres liegender Zuflußkanal A1 entsteht und ein außerhalb des Rohres liegender Abflußkanal A2 von ringförmigem Querschnitt.
- Main könnte zwar den Zufluß durch das linke Ende und den Abfluß durch das rechte Ende der Welle getrennt vornehrnen, doch ist aus Fest,igkeitsgrün.den die vorbeschriebene Anordnung vorzuziehen. Das Wellenende, das dem Antriebe dient, kann dann. ohne Bohrung ausgeführt werden, so daß es in keiner Weis". geschwächt wird.
- Aus Festigkeitsrücksichten wird ebenfalls davon abgesehen, jede Kammer B., unmittelbar mit dem Zuflußka,nal Al und mit dem Abflußkanal A. zu verbinden. Es wird vorgezogen, auf die Welle A zwei Hülsen E aufzuziehen, welche um die Welle A herum. je einen ringförmigen Hohlraum El und E2 begrenzen, welche Hohlräume durch die Kanäle B3 und B4 mit den Kammern B2 in Verbindung stehen. Die ringförmigen Hohlräume E1 und E2, gebildet durch die Hülsen E, stehen anderseits durch je eine oder zwei Bohrungen A3 und A4 mit den Zu- und Abflußkanälen A1 und A. der Welle A in Verbindung. Die ringförmigen Hohlräumne El und E2, gebildet durch die Hülsen E, dienen, daher als Verteilungsorgane.
- Diese Anordnung gestattet nun, bei der Herstellung der Welle, bevor sie mit dein Gußkörper umgossen wird, die BohrungenA3 und A4 im voraus anzubringen und dann mit den Hülsen E zu verdecken, so daß sie beirr Gießen nicht verstopft werden. Die Bohrungen oder Kanäle Bi, B4 dagegen können nach dem Guß des Kolbentrommelkörpers leicht gebohrt werden-, wobei die Zuführungsbohrungen im äußeren Mantel des Kolbentrommelkörpers nach der Ausführung der Bohrungen wieder verschlossen werden. Es ist natürlich. möglich, unter Umständen auch ohne die Hülsen E auszukommen, nämlich besonders dann, wenn der Körper B der Kolbentrommel nicht unmittelbar um die Welle herum, sondern für sich allein mit einer zentralen Bohrung gegossen wird, in welche die Welle A nachträglich eingesetzt werden kann. Dia ringförmigen Verteilungsräume El, E2, welche durch die Hülsen E erzeugt werden, werden. dann einfach in den gegossenen Körper unmittelbar gegossen oder herausgearbeitet. Dann wird die Welle A eingesetzt und im Drehkolbenkörper B befestigt, beispielsweise durch autogene Schweißeng, derart, daß der ganze Kalbe:ntromm@elkörp:--r wasserdicht wird.
- Bei kleinen Drelikolben kann es schwierig werden, die Kammern B2 unmittelbar zu gießen, da die Kerne zu dümi ausfallen und leicht brechen können. Unter diesen Um. -ständen erscheint eiempfehlenswert, Metallrohre F einzugIeßen, wie in Abb. i und 2 als besondere Ausführungsform dargestellt ist. Diese Rohre F brauchen nicht einen kreisförmigen Querschnitt zu haben, sondern können .auch so gemacht sein, daß ihr Querschnitt sich demjenigen des S.egmientes B. anpaßt, so daß eine größere Kühlfläche entsteht. Der Welle A der Kolbentrommel mu@ß die Kühl- oder Heißflüssigkeit durch ein feststehendes Organ zugeführt werden, da die Welle selber in Drehbewegung zu denken ist. Als Zuführungsorgan dient die Lünette G, welche zwei Hohlräume enthält, den Raum G1, ia welchen die Kühl- oder Heizflüssigkeit zufließt, von wo aus sie in den Zuflußkanal A, der Welle A gelangt. Aus dem AbflußkanalA. der Welle dagegen gelangt sie in den Abflußraum G3 der Lü,nette G, und zwar durch den, kurzen Kanal A5.
- In die ZufuB- oder Abflußleitung des Kühl- oder Heizmittels können Regelungsorgane eingeschaltet werden, um die Heizung oder Kühlung auf einen gewissen Temperaturgrad zu bringen, z. B. so, daß die Längenausdehnung der Kolbentrommel gleich oder nahezu gleich der Längenausdehnung des Maschinengehäuses ist, das ebenfalls gekühlt oder geheizt wird.
- Die Kühlung oder Heizung der Kolbentrommel mit einer Flüssigkeit, Gasen oder Dämpfen vollzieht sich nun wie folgt: Die Zuführung des die Wärme übertragenden Mittels zur Kolbentrommel erfolgt durch die Lünette G aus der Kammer Gi, in welche das Zuleitungsrohr mündet. Dann gelangt es in den Zuführungskanal A1 der Welle A, von dort durch die Kanäle A3 in den ringförmigen Verteilungsraum El und aus diesem durch die Kanäle B3 in die Kammern B2, wo die eigentliche Wärmeübertragung von der Kolbentrommel an das -Mittel oder von diesem an die Kolbentrommel sich vollzieht. Der Abfluß geschieht durch die Kanäle B4 in :den Verteilungsraum E2, weiter durch die Kanäle A, in den zentralen Abflußkanal A2 in der Welle A, der durch die Bohrung A5 mit dem Abflußraume G3 der Lünette G in Verbindung steht. Aus diesem Raume strömt das Mittel durch neinentsprechend angeschlossenes Rohr ab.
- Die beiden Kammern der Lünette G sind sD angeordnet, daß die Zuflußkammer G, hinter der Abflußkammer G3 gelegen ist. Finden Undichtigkeitsverlwste aus der Zuflußkanuner statt, so gelangt die Leckflüssigkeit unmittelbar in die Abflußkammer G3, aus der sie abfließt, ohne nach außen gelangen zu, können. Es gestattet dies, eine verwickelte Stopfbüchsenbaua;rt zu vermeiden. Die Lünette G ist auf die Welle A aufgeschliffen.
Claims (1)
- PATENT-ANspRÜcHE: i. Kühil- Moder Heizvorrichtung für die Kolbentrommel von Drehkolhenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Kolbenschlitzen je eine Wärmeaustauschkammer angebracht ist, die mit mindestens einem die Zuleitung und mindestens einem die Ableitung des fließenden Wärmeaustauschmittels ermöglichenden, ringförmigen Verteilungsraum verbunden sind, von denen der eine mit dem Zuleitungskanal, der andere mit dem Ableitungskanal der Welle in Verbindung steht. a. Kühl- oder Heizvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Vertieilungsräume durch auf die Wellte aufgesetzte Hülsen (2) erzeugt werden, .die man vor ;dem Guß der Kolbentrommel auf die Welle aufzieht. 3. Kühl-,oder Heizvorrichtung nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaustauschkamme:m durch in den Drehkolben eingegossene Rohre erzeugt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH64862D DE412658C (de) | Kuehl- oder Heizvorrichtung fuer die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH64862D DE412658C (de) | Kuehl- oder Heizvorrichtung fuer die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412658C true DE412658C (de) | 1925-04-25 |
Family
ID=7438395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH64862D Expired DE412658C (de) | Kuehl- oder Heizvorrichtung fuer die Kolbentrommel von Drehkolbenmaschinen mit in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412658C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5131323A (en) * | 1989-03-20 | 1992-07-21 | Hermann Siebert | Packing sheet calender |
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- DE DESCH64862D patent/DE412658C/de not_active Expired
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