DE412495C - Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer Widerstandsschweisstransformatoren - Google Patents

Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer Widerstandsschweisstransformatoren

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DE412495C
DE412495C DEK88529D DEK0088529D DE412495C DE 412495 C DE412495 C DE 412495C DE K88529 D DEK88529 D DE K88529D DE K0088529 D DEK0088529 D DE K0088529D DE 412495 C DE412495 C DE 412495C
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resistance welding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

(K 88529
Um einwandfrei Schweißungen in Abhängigkeit vom Schweißstrom und der Schweißzeit zu erhalten dient der nachstehend beschriebene Schalter mit elektrischer Auslösung. Durch zwangläufige Verbindung des lose auf der Welle b gelagerten Schalthebels a in Abb. ι mit dem Gestänge oder den beweglichen Elektroden an Punkt-, Stumpf- oder Kettenschweißmaschinen, wird derselbe beim
ίο Ingangsetzen der Maschine um die Achse b um einen bestimmten Winkel gedreht. Der Schalthebel endigt auf der Welle in einer Scheibe c. An letzterer ist eine Klinke d befestigt. Durch Drehung des Hebels a in der Pfeilrichtung wird die fest auf der Welle b sitzende Nase e durch die Klinke mitgenommen, wodurch der Hebel/, welcher ebenfalls starr mit der Welle b verbunden ist, in der Pfeilrichtung bewegt wird. Diese Bewegung wird nun durch das Gelenk g entgegen der Wirkung einer Zugfeder t auf den Schalthebel h übertragen, wodurch die Kontakte i vom Kontakte überbrückt werden.
In diesem Moment fließt der Strom durch den Transformator I. Der Primärstrom wird durch entsprechende Schaltung durch die Spule m des Relais geführt. Das Relais wird erregt und sein Anker dreht sich in der Pfeilrichtung. . Zur Dämpfung und Einstellung nach Zeit dient die Luftbremse 0. Hat der Anker« seine Drehung vollendet, so bringt der Hebel p, welcher zwangläufig mit dem Anker verbunden ist, die beiden Kontakte q zusammen. Hierdurch wird ein Stromkreis geschlossen, in welchem die Auslösespule r liegt; durch diese wird der als Winkelhebel ausgebildete Anker s angezogen und mit seinem einen Schenkel die Klinke d aus ihrer Ruhelage gebracht. Hierdurch wird die Nase e frei, und das System b, f, g, h, k wird durch die Feder t in seine Anfangsstellung zurückgebracht und damit der gesamte Strom-
kreis des Transformators einschließlich des Relais unterbrochen.
Sobald nun der Hebel a in seine Ruhelage zurückgekehrt ist, schnappt die Klinke d wieder ein, und nun kann der nächste Schaltvorgang folgen.
An Stelle des Relais m, n, o, p, q kann auch das Relais in Abb. 2 in Anwendung gebracht werden.
Über der Stromzuführung i (Kabel Oberarm usw.) der Elektroden wird der U-förmige Eisenkern» gesteckt. Der durch den Arm fließende Schweißstrom erzeugt nun ein magnetisches Feld und verursacht eine Dre-
hung des Ankers w. Die Luftbremse χ dient zur Dämpfung und zur Zeitregulierung. Infolge der Drehung des Ankers w wird der Hebel y gegen die Kontakte ζ bewegt. Hierdurch werden dieselben geschlossen. Die Schaltung der Kontakte ζ ist dieselbe wie die der Kontakte q in Abb. 1.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Schaltvorrichtung für Widerstandsschweißtransformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß bei Intriebsetzung der Schweißmaschine zwangläufig ein Schalthebel mit Hilfe einer Klinke und eines Hebelgestänges den Primärstrom einschaltet, welcher ein Stromrelais durchfließt, dessen mit einer Luftdämpfung versehener Drehanker nach einer bestimmten Zeit die Kontakte für ein zweites Relais schließt, dessen Anker die Klinke vom Hebelgestänge löst und so das öffnen des Hauptschalters bewirkt.
2. Selbsttätige Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dahin abgeändert, daß die vom Primärstrom durchflossene Wicklung des ersten Relais in Fortfall gekommen und sein Eisenkern über einen der Elektrodenarme geschoben ist.
Abb.
Abb.
U
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