DE412466C - Vorrichtung, um elektrische Stromschluesse durch bewegliche Kugeln in vom Zufall abhaengiger Weise zu schliessen - Google Patents

Vorrichtung, um elektrische Stromschluesse durch bewegliche Kugeln in vom Zufall abhaengiger Weise zu schliessen

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DE412466C
DE412466C DESCH68105D DESC068105D DE412466C DE 412466 C DE412466 C DE 412466C DE SCH68105 D DESCH68105 D DE SCH68105D DE SC068105 D DESC068105 D DE SC068105D DE 412466 C DE412466 C DE 412466C
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ball
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contact springs
conductive
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Description

(Sch
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Herstellen eines bei ihrer Betätigung vom Zufall abhängigen Stromschlusses, der also nicht willkürlich, d.h. abhängig von der größeren oder geringeren Geschicklichkeit oder von der Berechnung der Person, die die Vorrichtung betätigt, hervorgerufen werden kann. Zu diesem Zweck hat man bereits rollende Kugeln benutzt. Dem gegenüber besteht das Hauptmerkmal der Erfindung darin, daß in einem Gehäuse eine oder mehrere Kugeln mit teils leitender, teils nichtleitender Oberfläche und zwei voneinander isolierte Kontaktfedern angeordnet sind, zwisehen die jeweilig eine Kugel vermittels eines Stoßbolzens o.dgl. gedrückt werden kann. Dabei kommt ein Stromschluß nur dann zustande, wenn infolge der vom Zufall beeinflußten Bewegung der Kugeln leitende Teile der Oberfläche der eingedrückten Kugel mit den beiden Kontaktfedern in Berührung kommen. Die das Stromschlußstück für die beiden Kontaktfedern abgebenden Kugeln können entweder ihrer Anzahl nach, aus teils leitendem, teils nichtleitendem Material bestehen, so daß ein Stromschluß nur beim 'Eindrücken einer leitenden Kugel zwischen die beiden Kontaktfedern zustande kommt, oder jede Kugel ist aus verschiedenem Material derart zusammengesetzt, daß nur ein Teil ihrer Oberfläche stromleitende Eigenschaft beistzt.
Die beschriebene Vorrichtung kann als Glücksspielapparat in der Weise Verwendung finden, daß durch die Kontaktvorrichtung ein geeignetes Signal, beispielsweise eine Glühlampe, eingeschaltet wird, so daß derjenige Spieler, dem zufällig die Schließung des Stromkreises gelingt, als Gewinner zu gelten hat. Die neue Vorrichtung kann aber auch als Mittel dazu dienen, bestimmte Personen ganz unwillkürlich auszulosen. Beispielsweise können bei Arbeiterkontrollen diejenigen, welche untersucht werden sollen, in der Weise ausgewählt werden, daß sämtliche Arbeiter die beschriebene Vorrichtung' in Tätigkeit setzen müssen, und daß sich dann diejenigen., bei denen dabei zufällig ein Stromschluß eintritt, genauer untersuchen lassen müssen. =
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Abb. ι zeigt die Vorrichtung von vorn gesehen, bei der die Vorderwand des Gehäuses zur Freilegung des Innern weggeschnitten ist. Abb. 2 stellt eine Seitenansicht von Abb. 1 dar. In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer zusammengesetzten Kugel im Schnitt dargestellt. In dem Gehäuse 2 befinden sich drei Kugeln 3, 3"> 3h- Die untere Kugel 3* stützt sich auf 'die Stirnfläche des Stoßbolzens 4. Die darüber befindliche Kugel y wird von einer Feder 6 und einer Zwischenwand 13 im Gehäuse 2 gestützt. Die obere Kugel 3 findet Lagerung zwischen den beiden Kontaktfedern I5 an die der Stromkreis für ein geeignetes Signal, Glühlampe o.dgl. angeschlossen wird. Wird der Stoßbolzen 4 von einem Handhebel nach oben gedrückt, so schiebt sich die Kugel 3* an die Stelle der Kugel 3«, und diese drückt die zwischen dem Kontaktfederpaar ι befindliche Kugel 3 heraus und tritt selbst an deren Stelle. Die herausgedrückte Kugel 3 fällt frei durch den Kanal 5 herunter und kann beim Zurückgehen des Stoßbolzens 4 an die Stelle der unteren Kugel 3l>, die in ihrer neuen Stellung durch die Feder 6 am Herabfallen gehindert wird, treten. Die Kugeln sind teilweise aus Metall und teilweise aus Isoliermaterial hergestellt. Beispielsweise ist eine aus Isoliermaterial bestehende Kugel, wie durch Abb. 3 veranschaulicht ist, durchbohrt, und diese Bohrung mit Metall ausgefüllt, so daß an ihrer Oberfläche Metallstellen tn entstehen. Meistens wird eine solche Kugel keinen Kontakt herstellen, weil die Kontaktfedern 1 nur mit den aus Isoliermaterial bestehenden OberfLächenteilen der Kugel Berührung erhalten. Stellt sich die Kugel jedoch so, daß die Metallstellen m die Kontaktfedern 1 berühren, so tritt Stromschluß ein. Je nach der Größe der Metallstellen m der Kugeln kann man die Wahrscheinlichkeit des Kontaktes erhöhen oder vermindern. Bei Verwendung solcher Kugeln mit leitender Einlage kommt man mit drei oder mit hur zwei Kugeln im Gehäuse rollständig aus, so daß dieses beliebig klein ausgebildet werden kann. Aber auch schon mit einer einzigen Kugel ist diese Vorrichtung zu betreiben. Da die herausgedrückte Kugel in dem Kanal 5, durch den sie nach ihrem Eintritt aus ihrer Lage zwischen den beiden Kontaktfedern 1 hindurchfällt, um in ihre Ruhelage auf den Stoßbolzen 4 zu gelangen, einer freien Bewegung überlassen ist, wird sie im allgemeinen das nächste Mal in einer anderen Stellung zwischen die Kontaktfedern ! gedrückt werden, so daß nicht vorher be- ! rechnet werden kann, ob ein Stromschluß erfolgen wird. Es kann auch die Anordnung getroffen sein, daß nur ein Teil der im Gehäuse 2 befindlichen Kugeln mit Kontakte schließendem Material versehen ist.
Eine abgeänderte Ausführungsform wird dadurch erreicht, daß eine größere Anzahl der Kugeln vollständig aus nichtleitendem Material und eine geringere Anzahl der Kugeln vollständig aus leitendem Material besteht. Beispielsweise können neun Kugeln aus Isoliermaterial und die zehnte aus Metall bestehen. Ein Stromschluß kommt nur dann zustande, wenn die Metallkugel zwischen die Kontaktfedern 1 gedrückt wird. Dabei ist dem Gehäuse 2 eine entsprechende Abmessung zu geben, damit die aus dem Kontaktfederpaar herausgedrückte Kugel genügend Spielraum hat, um sich in die Kugelreihe einzuordnen. Man kann auch mehrere Metallkugeln in den Apparat legen und so die Wahrscheinlichkeit der Kontaktgabe steigern öder vermindern.
Die Mittel zum Eindrücken der einzelnen sich in ihrer Bahn frei bewegenden Kugeln zwischen die Kontaktfedern sind für das Wesen der Erfindung von untergeordneter Bedeutung. Demnach kann an Stelle des auf den Abbildungen veranschaulichten Stoßbolzens auch eine andere Vorrichtung treten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung, um elektrische Stromschlüsse durch bewegliche Kugeln in vom Zufall abhängiger Weise zu schließen, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung einer oder mehrerer Kugeln (3) mit teils leitender, teils nichtleitender Oberfläche in einem Gehäuse mit zwei voneinander isolierten Kontaktfedern 1, daß jeweilig eine dieser Kugeln zwischen die beiden Kontaktfedern (1) gedrückt werden kann, Wobei nur dann ein Kontakt entsteht, wenn leitende Teile der Oberfläche der eingedrückten Kugel mit den beiden Kontaktfedern (1) in Berührung kommen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kugeln (3) aus verschiedenem Material (Abb. 3) derart zusammengesetzt sind, daß nur ein Teil ihrer Oberfläche (m) stromleitende Eigenschaft besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH68105D 1923-06-30 1923-06-30 Vorrichtung, um elektrische Stromschluesse durch bewegliche Kugeln in vom Zufall abhaengiger Weise zu schliessen Expired DE412466C (de)

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DE (1) DE412466C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515043A (en) * 1943-05-01 1950-07-11 Us Navy Safety switch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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