DE412309C - Reittierschlitten, dessen Fortbewegung durch die Schaukelbewegung eines Wiegenpferdes erfolgt - Google Patents

Reittierschlitten, dessen Fortbewegung durch die Schaukelbewegung eines Wiegenpferdes erfolgt

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DE412309C
DE412309C DET28412D DET0028412D DE412309C DE 412309 C DE412309 C DE 412309C DE T28412 D DET28412 D DE T28412D DE T0028412 D DET0028412 D DE T0028412D DE 412309 C DE412309 C DE 412309C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G15/00Rocking horses on runners adapted for progressive movement
    • A63G15/04Rocking horses on runners adapted for progressive movement with arrangements for pushing forward

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  • Toys (AREA)

Description

  • Reittierschlitten, dessen Fortbewegung durch-die Schaukelbewegung eines Wiegenpferdes erfolgt. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß ein Wiegenpferd auf einem Schlittengestell so montiert wird, daß durch ciie Schwerpunktsverlegung des Reiters eine wippende Bewegung, aber gleichzeitig eine horizontale Verschiebung des Wiegenpferdes in der Längsachsenrichtung hervorgerufen wird. Durch ein angeschlossenes Kurbelgestänge werden die hervorgerufenen Bewegungen auf zwei Kurbelwellen, die auf dem vorderen und hinteren Teil der Schlittenkufen federnd gelagert sind, übertragen, so daß die paarweise auf den Kurbelwellen angeordneten, in rotierende Bewegung versetzten Schneegreifer für die Fortbewegung des Schlittens Sorge tragen. Zur Lenkung des Schlittens sind seitlich am vorderen Schlitten.-kufenteil zwei Fußbremsen angeordnet, so daß durch die Betätigung oder Hemmung der einen oder anderen Schlittenkufenseite eine Schwenkung des Schlittens veranlaßt wird.
  • Durch die wippende Bewegung des Wiegenpferdes und gleichzeitige Verschiebung in der Richtung der Längsachse des Wiegenpferdes wird ein Kurbelmechanismus in eine rotierende Bewegung versetzt, so daß die damit fest vereinigten Schneegreifer eine Bewegung hervorrufen. Die daneben gelagerten Schlittenkufen übertragen diese Bewegung in eine Gleitbewegung, um für die automatische Vorwärtsbewegung Sorge zu tragen, so daß der Schlitten auf einer Schnee-, aber auch gleichzeitig auf einer Sandfläche gleiten kann, ohne daß Hemmungen eintreten. Durch einen Fußtritt auf die am vorderen Schlittenkufenteil angeordneten Lenkschuhe werden die Schlittenkufen in der Fahrtrichtung beeinflußt, so daß hierdurch eine automatische Lenkung des Schlittens erfolgt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und es zeigen Abb. i eine Seitenansicht des Reittierschlittens, Abb. 2 einen Grundriß des Antriebsmechanismus, Abb. 3 eine Ansicht der zu beiden Seiten der Schlittenkufen angeordneten Lenkvorrichtung.
  • Auf dem Schlittenkufengestell a werden zwei Tragböcke b angeordnet, die oberhalb je mit einem Gleitführungsschlitz c ausgebildet sind, der zur Aufnahme des am Pferderumpf eingebauten Tragzapfens d, der durch eine gegenseitige_ doppelt wirkende Druckfederwirkung e stets in die Normallage zurückgedrängt wird, dient. Durch die Verlegung des Körpergewichts des Reiters wird das Pferd in eine wippende Bewegung, aber gleichzeitig auch in eine hin und her gleitende Bewegung versetzt. Diese Bewegung wird mit Hilfe -von Kurbelstangen f. die unterhalb ain Pferderumpf im Punkt g gelenkartig angeschlossen sind, auf die an den vorderen und hinteren Seiten der Schlittenkufen a in je zwei Gleitführungen b gelagerten und unter Federdruck i stehenden Kurbelwellen k übertragen. Auf diesen Kurbelwellen k sind seitlich je zwei Schneegreifer L angeordnet. Durch die rotierende Bewegung der Schneegreifer l wird eine Gleitbewegung auf die .Schlittenkufen a übertragen. Durch schnelles Gleiten der Schlittenkufen wird erreicht, daß die Schneegreifer selbsttätig mit fortgerissen werden, und daher dem Reiter ein leichtes !#'ahren des Schlittens ohne große Kraftanstrengung möglich ist. Seitlich an dem vorderen Teil der Schlittenkufen wird innerhalb oder außerhalb derselben je ein Lenkschuh Erz angeordnet, der je nach dem Bedürfnis vom Reiter mittels Fußdruckes auf einen Fußliebel ya, der unter Federdruck steht, betätigt wird, so daß eine sofortige Schwenkung des Schlittens nach der linken oder rechten Fahrrichtung erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Reittierschlitten, dessen Fortbewegung durch die Schaukelbewegung eines Wiegenpferdes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Wiegenpferd auf einem Schlittengestell (a) von Tragböcken (b) in zwei Gleitführungsschlitzen (c) mittels der zwischen Druckfedern (e) beiderseitig eingespannten Tragzapfen (d), die bei Verschiebung stets in die normale Lage zurückgedrängt werden, getragen ist und durch Verlegung des Körpergewichts des Reiters in eine pendelnde, aber gleichzeitig auch in eine hin und her gleitende Bewegung versetzt werden kann.
  2. 2. Reittierschlitten, dessen Fortbewegung durch die Schaukelbewegung eines Wiegenpferdes erfolgt, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelstangen (f) des vorderen und hinteren Kurbelwellenmechanismus in der Mitte am unteren Pferderumpf in einem Scharniergelenk (g) gemeinschaftlich gelagert sind, so daß bei der wippenden Bewegung oder horizontalen Verschiebung oder bei Anwendung beider Bewegungen des Pferderumpfes die Kurbelwellen (k) der Schneegreifer (L) bewegt werden.
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