DE412128C - Membranstethoskop - Google Patents

Membranstethoskop

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DE412128C
DE412128C DEF54860D DEF0054860D DE412128C DE 412128 C DE412128 C DE 412128C DE F54860 D DEF54860 D DE F54860D DE F0054860 D DEF0054860 D DE F0054860D DE 412128 C DE412128 C DE 412128C
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DE
Germany
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stethoscope
membrane
air
housing
tension
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Expired
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DEF54860D
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JEAN JOSEPH HENRI FROSSARD
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JEAN JOSEPH HENRI FROSSARD
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B7/00Instruments for auscultation
    • A61B7/02Stethoscopes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Stethoskop zum Behorchen des menschlichen Körpers, bestehend aus einem mit Hörschläuchen ausgestatteten, schachteiförmigen Gehäuse, dessen vordere öffnung durch eine Membran verschlossen ist. Im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen dieser Art ist das Stethoskop gemäß der Erfindung dem menschlichen Mittelohr nachgebildet, das ein dicht schließendes, spannungsfreies Trommelfell und eine druckausgleichende, sogenannte eustachische Röhre hat.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
Das Stethoskop besteht aus einem Gehäuse 1 mit einer Membran 2, deren äußerer Rand nur auf der ringförmigen Stirnfläche des Stethoskopgehäuses aufliegt und durch einen mit
ao Gewinde versehenen Klemmring 5 von L-förmigem Querschnitt luftdicht auf diese Stirnfläche gepreßt wird. Diese Art der Membranbefestigung gibt einen völlig luftdichten Verschluß· des Stethoskopraumes und läßt die Membran frei von inneren Spannungen. Die Membran schließt so den schalleitenden Stethoskopraum in gleicher Weise ab, wie im menschlichen Ohr das Trommelfell das Mittelohr nach außen abschließt, nämlich luftdicht und ohne innereEigenspannung der Membran. Der Stethoskopraum verjüngt sich schalltrichterförmig und geht in einen kurzen Rohrstutzen über, der sich in bekannter Weise zur Befestigung von zwei Hörschläuchen in zwei Zweigstutzen 3, 3 gabelt.
Um Spannungsänderungen der im Stethoskop befindlichen Luft zu beseitigen, welche bei der ärztlichen Untersuchung durch die wechselnde Körperwärme hervorgerufen werden und die Genauigkeit des Hörens beeinträchtigen, ist in der Gehäusewand ein verschließbarer Luftkanal angeordnet, der in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel durch eine Schraube 4 verschlossen ist. Durch öffnen dieses Kanals kann die den Schall fortpfianzende Luft des Stethoskops mit der äußeren atmosphärischen Luft in Verbindung gesetzt und dadurch ein Druckausgleich herbeigeführt werden, wie in ähnlicher Weise die eustachische Röhre den Mittelohrraum druckausgleichend mit der äußeren Luft in Verbindung setzt und dadurch Spannungsänderungen der Luft zwischen Trommelfell und ovalem Fenster ausgleichend vorbeugt.
Das öffnen und Schließen des Druckausgleiehkanals kann mit Hilfe des Fingers oder mittels einer Schraube, eines Stöpsels, einer federbelasteten Klappe o. dgl. erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Membranstethoskop mit Hörschläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Stethoskopgehäuse (1) durch eine selbst nicht gespannte Membran (2) luftdicht abgeschlossen ist und einen verschließbaren Druckausgleichkanal besitzt.·
DEF54860D Membranstethoskop Expired DE412128C (de)

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DEF54860D DE412128C (de) Membranstethoskop
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