DE760952C - Hoer- und Sprachrohr - Google Patents

Hoer- und Sprachrohr

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DE760952C
DE760952C DEB194176D DEB0194176D DE760952C DE 760952 C DE760952 C DE 760952C DE B194176 D DEB194176 D DE B194176D DE B0194176 D DEB0194176 D DE B0194176D DE 760952 C DE760952 C DE 760952C
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DE
Germany
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speaking
hearing
ear
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funnel
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Expired
Application number
DEB194176D
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English (en)
Inventor
Ernst Dr Phil Bieri
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/30Non-electric hearing aids, e.g. ear trumpets, sound amplifiers or ear-shells

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Otolaryngology (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Hör- und Sprachrohr Die Erfindung bezieht sich auf ein Hör-und Sprachrohr milt einem die unteren Gesichtsteile umschließenden Schallaufnahmetrichter, der durch ein Rohr mit einem Ohr des Sprechenden selbst oder einer zweiten Person verbunden ist.
  • Es sind Hör-Sprachrohre bekannt geworden, bei denen durch einen Schalltrichter möglichst viele Schallwellen gesammelt und durch ein Diaphragma auf das Ohr übertragen werden. Ferner wurde ein akustisches Rohr bekannt, bei dem die Schallwellen des Mundes beim Sprechen unmittelbar auf das Ohr übertragen werden können. Bei einem weiteren Gerät sind für den Mund eine konische hohle Muschel und für das Ohr eine flache Muschel vorgesehen, die durch einen Gummiscbfauch miteinander für die Sohallübertragung verbunden sind.
  • Durch diese Geräte kann wohl eine verstärke Schallübertragung auf den Schwerhörigen oder Tauben stattfinden, aber der Schwerhörige kann die Mundbewegungen des Sprechenden beim Sprechen nicht sehen, und auch seine Mundhewegungen können nicht kontrolliert werden.
  • Jede Hörschädigung weicht sich für den davon Betroffenen in doppelter Hinsicht aus. Er hört nur noch unvollkommen oder überhaupt nicht, tvas man zu ihm sagt, und er hört auch sich selbst nur mangelhaft oder gar nicht mehr und verliert damit die Selbstkontrolle über die Eigensprache.
  • Diesen Nachteil beseitigt das erfinduì1gsgemäße Hör- und Sprachrohr mit Schallaufnahmetrichter aus durchsichtigem Material.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Hör- und Sprachrohr mit einem die unteren Gesichtsteile umschließenden Schallaufnahmetrichter aus einem durchsichtigen Ntaterial. z. E.
  • Glas, Kunstharz. Celluloid oder ähnlichem durchsichtigem Werkstoff. vodurch außer dem Hören und Tasten der Sprache gleichzeitig das Absehen der Sprechbewegungen vom Munde des Sprechenden ermöglicht wird.
  • Die durch das Einsprechen in den Schallaufnahmetrichter des apparates unmittelbar auf das Ohr des Tauben eindringenden Luftstöße vermögen die ihrer Schwingungsform und Dauer entsprechenden klanglichen Qualitäten nicht mehr und bei Schwerhörigen nur unvollkommen und verändert zur Geltung zu bringen. Um so stärker wirken aber die unmittelbar in das Ohr dringenden Luftstöße al Tastreize (Druck-, Wärme- und Kälteempfindung), die einander ebenso in rhythmischer Gliederung folgen, wie die klanglichen Qualitäten der Hörform.
  • Nuf der Zeichnung sind beispielsweise kusführungsformen des Gerätes nach der Ertindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Gerätes nach einer ersten Ausführungsform.
  • Fig. 2 zeigt eine ansicht einer weiteren Ausführungsform.
  • Das Gerät nach der ersten Ausführungsform, Fig. I. besitzt einen den Luftschallstrom des Sprechenden aufnehmenden Sprechtrichter 1, der den Mund und die Nasenöffnungen oder nur den und überdeckt. Dieser Luft-Schall-Aufnahmetrichter ist durchischtime. damit von Mitschülern und anderen Personen die Bewegung des Mundes beim Sprechen abgelesen werden kann. Der Sprechtrichter liegt dicht auf dem Gesicht auf und geht in einen rohrförmigen Ansatz 2 über. An den .Ansatz 2 schließt sich die Röhre 3 an. die am entgegengesetzten Ende die Muschel 4 trägt, die unmittelbar mit dem Ohr des Schwerhörigen in Verbindung gebracht wird und mittels der Hand, eines Bandes oder Bügels 5 am Kopf festgehalten wird. Wird in den Sprechtrichter gesprochen, so übertragen sich die Schallwellen durch die Röhre 3 und Muschel 4 unmittelbar auf das Ohr des Sprechenden.
  • Vorbeschriebene Ausführungsform dient ciem Sprechenden zur Selbstkontrolle.
  • Wird die Röhre 3 gemäß Fig. 2 verlängert. so kann der Sprechtrichter I von einer zweiten Person zu Mitteilungen an den Schwerhörigen benutzt werden. indem die zweite Person in den Sprechtrichter 1 spricht, während die Muschel am Ohr des Schwerhörigen befestigt bleibt.
  • Ein solches Gerät unterscheidet sidi von der ersten Ausführungsform nur durch die längere Verbindungsröhre zwischen Sprechtrichter und Hörmuschel. Das Eand oder der Bügel 5 kann an der Übergangsstelle angebracht werden.
  • Der Sprechtrichter I wird aus durchsichtigem Material. Celluloid oder Kunstfaserstoff o. dgl. hergestellt, damit die Mundbewegungen des Schwerhörigen oder diesem die Äfund bewegungen des mit ihm Sprechenden sichtbar werden und abgelesen werden können. Die Verbindungsröhre kann aus Kunstharz oder Gummi oder einem Metallschlauch mit Gummidichtung bestehen, während für die Muschel zweckmäßig ein undurchsichtiger Preßstoff cder anderes Material Verwendung finden kann.
  • Das Hörgerät nach der ersten und das Sprechgerät nach der letzten Ausführungsform können in ein Gerät zusammengefaßt eine. ohne von der Erfindung abzuweichen.
  • Das Gerät kann mit der Hand durch Bänder oder Bügel am Kopf gehalten werden. Der untere Teil des Aufnahmetrichters ist so geformt, daß das gleiche Gerät für das linke oder das rechte Ohr verwendbar ist.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Hör- und Sprachrohr mit einem die unteren Gesichtsteile umschließenden Schallaufnahmetrichter. der durch ein Rohr mit einem Ohr des Sprechenden selbst oder einer zweiten Person verbunden ist. dadurch gekennzeichnet. daß der Schallaufnahmetrichter aus einem durchsichtigen Material, z. B. Glas, Kunstharz.
    Celluloid oder ähnlichem durchsichtigem Werkstoff besteht.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 3056, 680 170.
    618 736. 459 918: französische Patentschrift No. 623 026.
DEB194176D 1940-06-11 1941-05-08 Hoer- und Sprachrohr Expired DE760952C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH760952X 1940-06-11

Publications (1)

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DE760952C true DE760952C (de) 1950-10-05

Family

ID=4534681

Family Applications (1)

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DEB194176D Expired DE760952C (de) 1940-06-11 1941-05-08 Hoer- und Sprachrohr

Country Status (1)

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DE (1) DE760952C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2153806A1 (de) * 2007-12-13 2010-02-17 Ineos Europe Limited Ohrschutz
ES2849261A1 (es) * 2019-02-15 2021-08-17 Diego Cervera Amplificador acustico de voz

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3056C (de) * L. CONSOLIN in Paris Schmierapparat für Dampfcylinder
FR623026A (fr) * 1926-02-16 1927-06-14 Tube acoustique amplificateur des sons
DE459918C (de) * 1928-05-15 Hausmann A G Schweiz Medizinal Hoerrohr
DE618736C (de) * 1935-09-14 Chem Fab Dr Hugo Stoltzenberg Gasschutzmaske aus elastischem, durchsichtigem Baustoff
DE680170C (de) * 1937-02-19 1939-08-23 Dr Josef Riese Gesichtsmaske

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