DE548909C - Mikrotelephon mit abnehmbar angeordnetem trichterlosen Mundstueck - Google Patents

Mikrotelephon mit abnehmbar angeordnetem trichterlosen Mundstueck

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DE548909C
DE548909C DE1930548909D DE548909DD DE548909C DE 548909 C DE548909 C DE 548909C DE 1930548909 D DE1930548909 D DE 1930548909D DE 548909D D DE548909D D DE 548909DD DE 548909 C DE548909 C DE 548909C
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Germany
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mouthpiece
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funnel
detachable
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/03Constructional features of telephone transmitters or receivers, e.g. telephone hand-sets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

Es sind Mundstücke für Mikrotelephone bekannt geworden, bei denen der Schallkanal exzentrisch zur Membran in Form einer trichterförmigen Luftkammer ausgebildet ist, während das untere Ende des Mundstückes einen stetig verstärkten Querschnitt aufweist. Hierdurch ■ wird dem Mundstück nicht nur eine größere Festigkeit gegeben, sondern es wird auch dessen schädliches Mitschwingen vermieden.
Die eben erwähnte Anordnung hat jedoch den Nachteil der Materialverschwendung. Bildet man zwecks Materialersparnis den unteren Teil des Mundstückes hohl aus, so besteht wieder die Gefahr des schädlichen Mitschwingens. Die Erfindung bezweckt, trotz des im Mundstück vorhandenen Hohlraumes die Gefahr des Mitschwingens zu beseitigen. Sie erreicht dies durch eine dem Mundstück innen anliegende Platte, welche eine dem im oberen Teile des Mundstückes verlaufenden Schallkanal entsprechende Öffnung besitzt und den im unteren Teil des Mundstückes befindlichen Teil des Hohlraumes abschließt.
Die anderen Merkmale der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung eingehend erklärt. Die Abbildung stellt im vergrößerten Maßstabe eine der Erfindung entsprechende Form des Mundstückes und des Mikrotelephon s dar.
Nach der Abbildung ist im Mikrotelephongehäusen die Mikrophonkapsel 12 zu dem nicht gezeichneten Hörer derart geneigt, daß die Körner in der Kammer 13 in der Sprechlage des Mikrotelephons infolge der Schwerkraft mit der Membran 14 in Berührung bleiben. Vor der Membran ist ein Ring 15 vmd davor ein dünnes Blatt 15° aus Celluloseacetat (ungefähr ^100 mm stark) angebracht. Das Blatt i5a verhindert das Eindringen von Mundfeuchtigkeit in die Kapsel und kann mit einer wassersicheren Substanz, z.B. Schellack, überzogen werden, um das Aufnehmen von Feuchtigkeit zu verhindern; es ist mittels einer durchlochten Platte 156 vor mechanischer Beschädigung geschützt. Der ganze Membranaufbau liegt in der Kapsel 12 und wird durch einen federnden Ring 16 gehalten.
Das zweckmäßig gepreßte Mundstück 17 besitzt einen annähernd hornförmigen Kanal oder Trichter 18; dieser liegt schräg zu der Mikrophonmembran und wird zweckmäßig durch ein Gitter 19 mit mehreren quer über das äußere Ende des Kanals verlaufenden Schlitzen geschlossen; der Kanal kann jedoch auch, wenn es gewünscht wird, offen bleiben. Das Mundstück wird an dem Mikrophongehäuse 11 in zweckentsprechender Weise befestigt. Nach innen verläuft der Kanal 18 statt zu dem Mittelpunkt der Membran, wie es sonst üblich ist, zu einem Abschnitt der Membran, der außerhalb ihrem Mittelpunkt
liegt und sich nahe dem Munde des Sprechers befindet.
Der Trichter oder Kanal 18 nimmt einen verhältnismäßig kleinen Teil des Gesämtraumes von dem Mundstück in Anspruch; der übrigbleibende größere Teil des Inneren ist derart ausgestaltet, daß der Apparat so leicht wie möglich wird. Der Hohlraum 20 wird so ausgebildet, daß er mittels einer Abschlußplatte 21 die Wirkung des Mundstückes nicht beeinflußt. Die Platte 21 bildet auch den Abschluß für die Kapsel, sobald das Mundstück an dem Mikrophongehäuse befestigt ist. Die Platte 21 besitzt Lappen 22, welche einen Gummiring mit U-förmigem Querschnitt festhalten, um die übertragung von Schwingungen zwischen Kapsel und Mundstück zu verhindern.
Die Abschlußplatte 21 wird durch eine Schraube 24 an dem Mundstück festgehalten und hat eine Öffnung 25, welche dem inneren Ende des Trichters oder Kanals 18 gegenüberliegt und so geformt ist, daß sie sich allmählich zur Kapsel hin erweitert.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Mikrotelephon mit abnehmbar angeordnetem trichterlosen Mundstück, gekennzeichnet durch eine an dem Mundstück innen anliegende Platte (21), welche den' im unteren Teil des Mundstücks befindlichen Hohlraum (20) abschließt und eine dem im oberen Teil des Mundstücks verlaufenden Schallkanal (18) entsprechende öffnung (25) besitzt.
2. Mikrotelephon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (21) auch gleichzeitig den Abschluß für die Mikrophonkapsel (12) bildet.
3. Mikrotelephon nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gummiring (23) zwischen der Platte (21) und der Mikrophonkapsel (12) liegt.
4. Mikrotelephon nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (21) Lappen (22) enthält, die den Gummiring (23) in seiner Lage halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930548909D 1930-09-16 1930-09-16 Mikrotelephon mit abnehmbar angeordnetem trichterlosen Mundstueck Expired DE548909C (de)

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