AT93014B - Sprechmaschine. - Google Patents

Sprechmaschine.

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AT93014B
AT93014B AT93014DA AT93014B AT 93014 B AT93014 B AT 93014B AT 93014D A AT93014D A AT 93014DA AT 93014 B AT93014 B AT 93014B
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AT
Austria
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membrane
sound box
machine
needle carrier
rubber
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Horace Hurm
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Horace Hurm
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sprechmaschine.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Sprechmaschinen und hat den Zweck, die Wirkungsweise durch besondere Ausgestaltung einzelner Bestandteile zu verbessern. 



   Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass gewisse Wandteile der Sprechmaschine, beispielsweise die der Schalleitungen und insbesonders des Schalltrichters aus Kautschukmoos hergestellt sind.   Kautschukmoos   ist eine Gummimasse, in welcher sich mikroskopisch feine Zellen befinden, die mit Gas unter Druck gefüllt sind ; sie stellt einen erstarrten kolloidalen Körper dar, der durch feine Zellen unterteilt ist und die erzeugten Töne nicht absorbiert. Dieser Belag ist dem aus den Mundschleimhautzellen gebildeten Belag sehr ähnlich, wodurch eine dem natürlichen Ton angenäherte Klangreinheit erzielt wird. Weitere Merkmale der Erfindung bilden z. B. die Anordnung eines dichten Universalgelenks 
 EMI1.1 
 
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.

   Fig. 1 und 2 zeigen die Schalldose in Vorderansicht und im Querschnitt, Fig. 3 und 4 in gleicher Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform der Schalldose. Fig. 5 und 6 veranschaulichen zwei   Ausführungsformen   der Membran. 



  Fig. 7 zeigt eine Schalldose, die in solcher Art ausgestattet ist, dass beide Seiten der Membran benutzt werden können. Fig. 8 und 9 zeigen den Schalltrichter in Gebrauchsstellung und in Offenstellung und Fig. 10 zeigt den Tonarm der Sprechmaschine. 



   Die Schalldose der Sprechmasehine ist mit einer Membran a aus elastischem Material, beispielsweise Metall, agglomerierter Kohle, geschmolzenem Quarz oder Glas, ausgestattet, die ebene Form besitzen kann, aber vorteilhaft leicht gekrümmt ist, wie dies auf der Zeichnung in übertriebenem Masse dargestellt ist. Die Wandstärke der Membran kann durchaus gleich sein, oder aber, wie Fig. 4,5 und 6 zeigen, in der Mitte grösser sein als der Umfang. Gemäss diesen Figuren ist der verdünnte Teil der Membran kreisringförmig gestaltet, was zur Folge hat, dass der von diesem eingeschlossene Mittelteil ähnlich einem starren Block in Schwingung versetzt wird. 



   Die Einrichtung zum Tragen der Membran a besteht aus einem Gehäuse b, welches mit einer entsprechend gestalteten Stützfläche für die Aufnahme des Randes der Membran a versehen ist. Die Stützfläche kann zylindrische oder, wie dies die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform zeigt, konische Form besitzen. Sie wird vorteilhaft an einem besonderen Einsatzring c des Gehäuses angeordnet, der aus elastischem Material, beispielsweise Kautschuk hergestellt wird. Der Einsatzring ist mit einer Rille ausgestattet, in welche der Rand der Membran a eingefügt wird. Erfindungsgemäss kann auch in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise die Membran mit ihrem Rande gegen eine Kreisringfläche einer winkelrechten Ausdrehung des Gummiringes anliegen. 



   Der Nadelträger besteht aus einem Hebel d, dem solche Gestalt gegeben wird, dass er grosse Starrheit besitzt. Gemäss der dargestellten Ausführungsform hat er die Form eines Gitterträgers und wird aus einem Material geringer Dichtigkeit, beispielsweise Duraluminium,   Magnalium   oder Fasermaterial hergestellt. 



  Der die Nadel e aufnehmende Teil des Trägers besitzt eine durchgehende Bohrung, damit Nadeln grosser Länge benutzt werden können. Dieselben werden der gewünschten Tonstärke entsprechend tief in die Bohrung eingesetzt. 

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   Der Nadelträger ist mit einer Einrichtung ausgestattet, welche das Ende dl mit entsprechendem Druck gegen die Mitte der Membran a anpresst. Die Membran, die im unbelasteten Zustande bombiert ist, wird dabei derart deformiert, dass sie die Gestalt einer ebenen Platte annimmt. Durch die auf diese Weise erzeugte elastische Spannung werden Membran und Nadelträger dauernd in Eingriff gehalten. 



   Die Einrichtung zum Anpressen des Nadelträgers besteht aus zwei   Schrauben f,   die in   Fortsätze   g des Gehäuses b derart eingesetzt sind, dass die Spitzen nach aussen gerichtet sind, und einer Querschiene   h   mit einem Belag aus Fasermaterial od.   dgl.,   deren Länge etwas grösser ist als der Abstand der Schraubenspitzen, die in entsprechende Ausnehmungen der Schiene vorragen. An der Querschiene   h   ist das eine Ende d2 des Nadelträgers befestigt, während das andere Ende   dl   ungefähr vor die Mitte der Membran a zu liegen kommt. Die Querschiene h durchsetzt vorteilhaft eine Ausnehmung des Trägers d derart, dass die Ausnehmungen der Schiene, welche die Schraubenspitzen aufnehmen, zum Träger symmetrisch liegen. 



   Eine Feder   i   verbindet den Träger mit dem Gehäuse b in der Weise, dass das Ende d'einen entsprechenden
Druck auf die Membran a ausübt. Als Feder kann eine Schraubenfeder Verwendung finden, deren eines
Ende mit einer Schlinge i aus Kautschuk oder einer Schnur versehen ist, die um einen Haken d3 am unteren
Ende d2 des Trägers gelegt wird, während das andere Ende an einem Fortsatz   7c   des Gehäuses befestigt wird, der im Mittel der beiden Ansätze g, diesen gegenüberliegend, angeordnet ist. 



   Die gemäss der Erfindung ausgestattete Schalldose bietet folgende Vorteile : 1. Unbehinderte Beweglichkeit der elastischen Membran, dadurch veranlasst, dass der Mittelteil derselben freibleibt. Diese Beweglichkeit kann   durch Verstellung des Nadelträgers d   mittels der Schrauben f nach Belieben geändert werden, um die günstigsten Verhältnisse für eine gute Wiedergabe zu schaffen. 2. Einfache Handhabung beim Auswechseln der Membran a. Es ist hiezu nur notwendig, die Schlinge der Feder   i   vom Haken   ä2   zu lösen und den Nadelträger abzunehmen. 



   Zwischen die Membran a und das Ende   dl des Trä. gers   wird vorteilhaft eine kleine Scheibe   ! aus   elastischem Material, beispielsweise Kautschukmoos, Gummi, Kork oder Leder eingeschaltet, deren Dicke ebenso wie der Durchmesser etwa 3 mm beträgt. Diese Seheibe verhindert die Reibung zwischen der Membran a und dem   Träger   d und ist in ähnlicher Weise wie ein   Kugelgelenk'wirksam.   



   Die Seitenwände der durch das Gehäuse b gebildeten Kammer, in welcher die Tonbildung vor sich geht, zumindest aber ein Teil dieser Seitenwände, insbesondere der ringförmige Boden der Kammer wird mit einem nicht tönenden Material m, vorteilhaft Kautschukmoos, verkleidet. 



   Wird der Ring, beispielsweise durch eine Verschraubung, in das Gehäuse b verschiebbar eingesetzt, so kann das Volumen der von der Membran a und der Scheibe m begrenzten, nach Art eines Resonanzkastens wirksamen Schallkammer geändert werden. Es ist vorteilhaft, das ganze Gehäuse aus dem gleichen Material herzustellen. 



   Wenn die Feder   i   in Fortfall kommt, kann die Deformation   der Membran durch das Gewicht   der
Schalldose selbst und durch die Reaktion der Fläche, gegen welche sich die Nadel stützt, erhalten werden. 



   Die Sprechmaschine gemäss der Erfindung ist mit einem besonderen   Schalltrichter 1'1,   Fig. 8 und 9, ausgestattet, der in der Weise hergestellt wird, dass er keine Eigenschwingungen erfahren kann, die zu den
Schwingungen der Membran hinzutreten würden. Er hat nur den Zweck, die Schwingungen fortzuleiten, ohne dieselben aber zu modifizieren. Ein Mittönen durch ungleichförmige Verstärkung des Tones und Hervorrufung von Interferenzwirkungen findet nicht statt. Der Trichter beeinträchtigt demnach den Ton in keiner Weise und dämpft parasitäre Schwingungen. 



   Zwecks Erzielung dieser Wirkungsweise wird auch der Trichter aus   Käutschukmoos   hergestellt, welches annähernd die gleichen Eigenschaften besitzt wie die menschlichen Schleimhäute und dadurch dem Trichter die Eigenschaften des menschlichen Mundes erteilt. Das Material kann entweder als Innenbelag für Trichter bekannter Ausgestaltung verwendet werden oder aber es wird, wie dies die Fig. 8 und 9 zeigen, der Trichter aus einer Tafel aus Kautschukmoos gerollt und mit einem Belag aus Leder, Zelluloid od. dgL biegsamem Material versehen. Der Belag   W   aus Leder od. dgl. überragt die eine Kante und ist mit Einrichtungen ausgestattet, mittels welcher er an Köpfen   n2   od. dgl. der anderh Kante befestigt werden kann. Steht der Verstärker nicht in Verwendung, so kann er flach gelegt werden.

   Die Verbindung des Verstärkers mit dem Tonarm erfolgt durch einen Schnallenriemen f. 



   Kautschukmoos kann auch an andern Stellen der Sprechmaschine vorgesehen sein, beispielsweise zwischen der die Platte tragenden Scheibe und der Platte selbst ;
Die Wirkungsweise einer Sprechmaschine ist umso besser, je grösser die Dichtheit der Verbindung der Teile ist, welche die durch die Membran erzeugten Luftschwingungen weiterleiten. Es erweist sich daher vorteilhaft, das Universalgelenk des Tonarmes luftdicht auszugestalten, indem es aus zwei Gruppen von Bälgen o,   0",     p', p" hergestellt   wird, die unter   90    gegeneinander versetzt sind. Durch ein Band oder eine Stange q wird die Verlängerung des Tonarmes verhindert. 



   Die Schalldose wird vorteilhaft derart ausgestaltet, dass beide Seiten der Membran a verwendet werden können. Das Gehäuse erhält dann solche Gestalt,   dass zu   beiden Seiten der Membran a je eine Tonkammer angeschlossen ist, von welchen jede mit einem besonderen Trichter verbunden ist, Fig.   7.   



  Auf diese Weise werden die Schwingungen an beiden Seiten der Membran   nutzbargemacht und den1llach   eine Verdopplung der Klangstärke erzielt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sprechmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbelag des Schalltrichters oder dessen Wandung selbst aus Kautschukmoos (einer Gummimasse, die äusserst feine, mit Gas unter Druck gefüllte Zellen enthält) besteht.
    2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, deren Schalltrichter aus einem zusammengerollten Trichter besteht, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Innenbelag (a) aus Kautschukmoos annähernd die gleiche Schichtstärke besitzt, wie die in bekannter Weise aus Leder oder einem ähnlichen nicht tönenden Stoff von grösserer Festigkeit hergestellte Aussenwand.
    3. Sprechmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Universalgelenk des Tonarmes aus zwei unter rechtem Winkel zu einander versetzten Bälgen besteht, die luftdicht aneinander anschliessen.
    4. Sprechmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an die beiden Bälge an- schliessenden Teile des Tonarmes durch ein Zugorgan miteinander verbunden sind, welches eine Längen- änderung des Tonarmes verhindert.
    5. Sprechmaschinenschalldose, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelträger als Gitterträger ausgebildet ist, um seine Deformierung in der Sehwingungsebene durch die beim Betrieb auftretenden Kräfte unmöglich zu machen.
    6. Sprechmaschinenschalldose nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die den Nadelträger tragende Querschiene sich gegen einstellbare Schrauben des Schalldosengehäuses abstützt und durch eine Feder od. dgl. mit den Schrauben in Eingriff gehalten wird, durch die gleichzeitig auch der in bekannter Weise mit der Membran nicht verbundene Nadelträger angepresst wird.
    7. SprechmaschinenschÅalldose nach Anspruch 6 mit gewölbter Membran, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran durch den mittels einer parallel zum Nadelträger angeordneten Feder regelbaren Druck des Nadelträgers zu einer ebenen Platte deformiert wird.
    8. Sprechmasehinenschalldose nach Anspruch 7, deren Membran in einem in der Schalldose angeordneten konischen Gummiring gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran sich mit ihrem Rand gegen eine Kreisringfläche einer winkelrechten Ausdrehung des Gummiringes anlegt und durch den Anpressungsdruck des Nadelträgers in Stellung gehalten wird (Fig. 4).
    9. Sprechmaschinenschalldose nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen zwischen der Membran und gegenüberliegenden Schalldosenwand veränderbar ist.
    10. Sprechmaschinenschalldose, dadurch gekennzeichnet, dass ein Belag aus Kautschukmoos in Form einer Ringplatte (M an der der Membran gegenüberliegenden Wand der Schalldose vorgesehen ist.
AT93014D 1919-05-13 1920-06-26 Sprechmaschine. AT93014B (de)

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AT93014D AT93014B (de) 1919-05-13 1920-06-26 Sprechmaschine.

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