AT125607B - Mikrophon für Mikrotelephone. - Google Patents

Mikrophon für Mikrotelephone.

Info

Publication number
AT125607B
AT125607B AT125607DA AT125607B AT 125607 B AT125607 B AT 125607B AT 125607D A AT125607D A AT 125607DA AT 125607 B AT125607 B AT 125607B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
microphone
mouthpiece
plate
capsule
housing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Telephon Czeija Nissl & Co filed Critical Ver Telephon Czeija Nissl & Co
Application granted granted Critical
Publication of AT125607B publication Critical patent/AT125607B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mikrophon für Mikrotelephone. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechapparate und insbesondere auf Mikrotelephone. 



   Es ist jedoch zu bemerken, dass die Erfindung nicht auf Apparate dieser Art beschränkt ist. 



   Das Hauptmerkmal der Erfindung bezieht sich auf Mikrotelephone der genannten Art, bei der die Sprache zu einem in nächster Nähe des Mundes des Benutzers liegenden Teil der Mikrophonmembran geleitet wird, um den möglichst kürzesten Sprechweg zu erzielen. 



   Diese Wirkung wird am besten durch Schaffung einer Sprechmuschel erreicht, die in geeigneter Weise und abnehmbar am   Mikrophongehäuse   montiert ist, das derart geformt ist, dass Schall- wellen nicht gegen die Mitte, sondern gegen einen andern Teil der Membran gerichtet werden. 



   Diese Merkmale sowie andere Merkmale der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben, in welcher die Fig. 1 eine vergrösserte Schnittansicht des Mikrophons und der Sprechmuschel für ein Mikrotelephon darstellt. Fig. 2 zeigt einen vergrösserten Schnitt einer   abgeänderten   Form der Sprechmuschel und des Mikrophons. 



   In Fig. 1 ist die Bauart der Sprechmuschel nach der ersten Ausführungsart der Erfindung veranschaulicht, wobei die Sprechmuschel mittels Schrauben abnehmbar am Mikrophongehäuse 2 montiert ist und aus einem festen kuppelförmigen   Pressgutstück   besteht, in der ein geneigter
Schalldurchgang 3 gebildet ist. 



   Die Mikrophonkapsel 4, welche die nicht dargestellte Kohlenkörnerkammer und die Membran enthält, ist im Gehäuse 2 ungefähr in einer Linie mit dem Hörer montiert und wird, wie dargestellt, von der Innenfläche der Sprechmuschel in seiner Stellung gehalten, wobei ein   Filz- oder Flachsring   6 zwischen dieser Fläche und der Kapsel 4 eingesetzt ist, der als Abdeckring für die Kapsel 4 dient und verhindert, dass von aussen herrührende Schwingungen die Kapsel beeinflussen. 



   Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, ist der Schalldurchgang 3 zur Ebene der Membran geneigt und hat derartige Ausmasse, dass Sprechwellen auf einen exzentrichen Teil derselben in nächster Nähe des Mundes des Benutzers im wesentlichen über den möglichst kürzesten Sprechweg gerichtet werden. Die Grösse des Schalldurchganges ist in hohem Grade von den akustischen Eigenschaften des Mikrophons abhängig, doch ist zu bemerken, dass der dargestellte kurze Sprechweg stets derartige Ausmasse hat, dass die Wirksamkeit des Mikrophons sowie die Güte der   übermittelten Sprache   in gegenseitiger Beziehung sich auf einem Höchstpunkt befinden und besser sind, als es mit der üblichen Art von Sprechmuscheln erzielt werden kann. 



   Der Schalldurchgang 3 ist vorzugsweise durch ein im Pressgutstück gebildetes Gitter 7 abgeschlossen, um die Ansammlung von Staub im Durchgang zu verhindern, jedoch kann der letztgenannte, wenn gewünscht, vollständig offen gelassen werden. 



   Es ist demnach zu ersehen, dass mit dieser Sprechmuschel der möglichst kürzeste Sprechweg zur Membran erzielt wird, da die Sprache gegen ein Segment der Membran oberhalb ihres Mittelpunktes gerichtet wird, d. h. auf einen exzentrischen Teil der Membran in nächster Nähe des Mundes des Benutzers. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 durch die Montierungsplatte für das Mikrophongehäuse gebildet ist, welches, wenn es an Ort und Stelle ist, den Durchgang 8 vollendet. Das Ende des Griffes ist, wie bei 9 dargestellt, ausgehöhlt, wobei der Querschnitt der Ausnehmung im wesentlichen eine kleeblattförmige Form hat, um drei Befestigungsschrauben aufzunehmen. Der Querschnitt des Griffes ist im wesentlichen so wie dargestellt.

   Im Mikrophongehäuse 11 ist die Mikrophonkapsel 12 befestigt, die in einer derartigen Lage zur Ebene des (nicht dargestellten)   Hörers   geneigt ist, dass die Körner in der Kammer 13 infolge der Schwerkraft bestrebt sind, mit der Membran 14 auf einen weiten Bereich von Winkelstellungen, die das Mikrotelephon einnehmen kann, in Kontakt zu bleiben. Auf der Vorderseite der Membran und von dieser durch eine Dichtungsplatte 15 getrennt, ist ein dünnes Blatt   15 a   aus Zelluloseazetat, ungefähr   0'013 mm dick, angeordnet,   das verhindert, dass Feuchtigkeit durch das Atmen in die Kapsel eindringt und das mit einem wasserdichten Stoff, z. B. Schellack präpariert wird, so dass es keine Feuchtigkeit aufnehmen kann.

   Das   Zelluloseazetatblatt wird   durch eine auf seiner Vorderseite angebrachte durchlochte Schutzplatte 15 b gegen mechanische Beschädigungen geschützt, und der   ganze Membranaufbau   wird in der Kapsel 12 durch den Festhaltering 16 gehalten. 



   Die Sprechmuschel   1'7,   die vorzugsweise aus Pressgut hergestellt ist. ist mit einem   annähernd   hornförmigen Kanal oder Trichter 18 versehen, der zur Ebene der   MikropholllUell1bran   geneigt ist, wenn die Sprechmuschel in ihrer Stellung am Gehäuse 11 montiert ist. und vorzugsweise durch ein Gitter 19, das eine Mehrzahl von Schlitzen gegen das äussere Ende des Kanals bildet, abgeschlossen, jedoch kann der Kanal, wenn gewünscht, vollständig offen gelassen werden. Die Sprechmuschel ist auf dem   Mikrophongehäuse   11 auf irgendeine passende Weise montiert, und das innere Ende des Kanals 18 ist gegen ein Segment der Membran oberhalb des Mittelpunktes derselben und nahe dem Mund des Sprechers gerichtet, anstatt gegen die Mitte der Membran, wie dies in der Praxis früher der Fall war.

   Wie zu ersehen ist. bildet dieses Segment, gegen das Schallwellen gerichtet werden, einen exzentrischen Teil der Membran in nächster Nähe des Mundes des Benutzers, und wird durch diese Anordnung der möglichst kürzeste Sprechweg erzielt. 



   Der Trichter oder Kanal 18 nimmt einen verhältnismässig kleinen Teil des gesamten Rauminhaltes der Sprechmuschel ein, und der Hauptteil des verbleibenden Teiles im Innern der Muschel ist herausgeschnitten, um den Apparat so leicht als möglich zu machen. Die Lufthöhle,20, die auf diese Weise gebildet ist, wird mittels einer Abdeckplatte 21 daran gehindert, die Wirkungsweise der Sprechmuschel zu behindern, wobei diese Abdeckplatte gleichzeitig zum Abschliessen der Kapsel dient, wenn die Sprechmuschel auf dem Mikrophongehäuse montiert ist. Die Platte 21 ist mit Laschen 22 versehen, die einen Gummiring 23 mit U-förmigem Querschnitt in seiner Stellung festhalten, wenn das Mikrophon zusammengebaut ist, und einen schalldichten Abschluss der Kapsel gegen die Sprechmuschel bewirken. 



   Die Abdeckplatte 21 ist mittels einer Schraube 24 an die Sprechmuschel befestigt und mit einem Loch 25 versehen, das sich gegenüber dem inneren Ende des Trichters oder Kanals 18 befindet und derart geformt ist, dass es die Öffnung bis zur Kapsel hin glatt fortsetzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mikrophon für Mikrotelephone mit einer Sprechmuschel, in welcher ein einziger Schalldurchgang gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldurchgang (3) zur Ebene der   Mikrophonmembran (4)   geneigt ist und sich von der Aussenwand der Sprechmuschel zu einem exzentrischen Teil der Membran in nächster Nähe des Mundes des Benutzers im wesentlichen auf dem möglichst kürzesten Sprechweg erstreckt.

Claims (1)

  1. 2. Mikrophon nach Anspruch 1 mit einer Sprechmuschel, die ein kuppelförmiges Pressgutstück aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldurchgang (18) einen verhältnismässig kleinen Teil des gesamten Rauminhaltes der Sprechmuschel einnimmt, wobei der Hauptteil des verbleibenden Teiles im Innern der Sprechmuschel herausgeschnitten ist, wodurch eine Lufthöhle (20) gebildet wird, die durch eine Platte (21) abgeschlossen werden kann.
    3. Mikrophon für Mikrotelephone nach Anspruch 1 oder 8 mit einer auf demselben abnehmbar montierten Sprechmuschel, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldurchgang (3) aus einem kurzen Kanal oder Trichter besteht, der in jenem Teil der Sprechmuschel gebildet ist, der, wenn letztere in Stellung auf dem Mikrophon montiert ist, sich in nächster Nähe zum Sprecher befindet und der in einem derartigen Winkel geneigt ist und an dem der Mikrophonmembran benachbarten Ende derartige Ausmasse hat, dass Schallwellen auf einen exzentrischen Teil der Membran (4) in nächster Nähe des Mundes des Benutzers gerichtet werden. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Mikrophon nach Anspruch 2, enthaltend Elektroden und einen Membranaufl) au, der innerhalb einer im Mikrophongehäuse befestigten Kapsel montiert ist, sowie eine auf demselben abnehmbar montierte Sprechmuschel, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (21) an der Sprechmuschel in einer solchen Weise befestigt ist, dass sich eine darin gebildete Öffnung (25) gegenüber dem inneren Ende des Schalldurchganges (M,) befindet, wobei die Platte (21) sowohl als Abschlussplatte für die Kapsel (12) als auch als Abdeckplatte für den ausgenommenen Teil (20) der Sprechmuschel dient, wenn die letztere in ihrer Stellung am Mikrophongehäuse (11) montiert ist.
    5. Mikrophon mit einer Sprechmuschel nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gummiring (23) zwischen der Platte (21) und der Mikrophonkapsel (12) eingesetzt ist und einen schalldichten Abschluss der Kapsel (12) gegen die Sprechmuschel bildet, wenn das Mikrophon zusammengebaut ist.
    6. Mikrophon naeh Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (21) Laschen (22) besitzt, durch welche der Gummiring (. in seiner Stellung festgehalten wird. wenn das Mikrophon zusammengebaut ist.
    7. Mikrophon nach einem der vorhergehenden Anspruche, bei welchen das Mikrophongehäuse an dem Mikrotelephongriff abnehmbar befestigt ist. dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrophongehäuse einen Abschluss für eine im wesentlichen radiale Sclmurvertiefung bildet, die in die Oberfläche der Montierungsplaite für das Mikrophongehäuse am Handgriff geformt oder sonst irgendwie hergestellt ist. EMI3.1
AT125607D 1930-09-22 1930-09-22 Mikrophon für Mikrotelephone. AT125607B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT125607T 1930-09-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT125607B true AT125607B (de) 1931-11-25

Family

ID=3634406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT125607D AT125607B (de) 1930-09-22 1930-09-22 Mikrophon für Mikrotelephone.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT125607B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102013108796B4 (de) Kopfhörer mit passiven Schallmembranen
DE1134713B (de) Elektronischer Hoerapparat
DE2343818C3 (de) Kopfhörer
DE2933286A1 (de) Elektretmikrophon
AT125607B (de) Mikrophon für Mikrotelephone.
DE513878C (de) Hoervorrichtung
CH681841A5 (en) Combined microphone and headphone device for radio communications - has neck hoop supporting throat microphone and moulded earpiece incorporating headphone with resilient ear ring
DE1256699B (de) Elastische Mikrophonaufhaengung
DE8328154U1 (de) Im-ohr-hoergeraet
DE2236017A1 (de) Stethoskop
DE2152025A1 (de) Druckgradientenmikrofon
DE878964C (de) Schalltrichter fuer Fernsprechapparate
DE1139549B (de) Hinter dem Ohr zu tragendes Schwerhoerigengeraet
DE721670C (de) Elektrisches Hoergeraet fuer Schwerhoerige
DE548909C (de) Mikrotelephon mit abnehmbar angeordnetem trichterlosen Mundstueck
DE1960963A1 (de) Hoergeraet fuer Schwerhoerige
CH200196A (de) Gehäuseteil an Telephonen oder Mikrophonen, welcher dem Ohr resp. dem Mund zugekehrt ist.
DE640853C (de) Vorrichtung zum Schutze der Membran bei akustischen Geraeten gegen Zerstoerung durchuunmittelbar auftreffende starke Knallgeraeusche
EP1162812B1 (de) Schallzutritt eines Mikrofones , insbesondere für einen Telefonhörer
DE929683C (de) Gehaeuse fuer Mikrophone
DE641678C (de) Vorrichtung zum Schutz der Membran von akustischen Geraeten
DE538935C (de) Hoervorrichtung
DE557818C (de) Lautsprecher mit Grossflaechenmembran und daran anschliessendem Schalltrichter
DE2218496A1 (de) Gehaeuselautsprecher
DE2230637C3 (de) Hör-Sprech-Garnitur