DE4119692C2 - Verteiler für die Zündanlage eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Verteiler für die Zündanlage eines VerbrennungsmotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verteiler
für die Zündanlage eines Verbrennungsmotors
nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs.
Die Fig. 4 und 5 stellen ein Ausführungsbeispiel eines
bekannten Verteilers zur Verwendung in einer
Brennkraftmaschine dar, wobei das Bezugszeichen (1) ein
Gehäuse bezeichnet, (2) eine Kappe zur Abdeckung eines
offenen Endes des Gehäuses (1), und (3) eine Welle, die
drehbar vom Gehäuse (1) gehalten wird und mit einer (nicht
dargestellten) Motorkurbelwelle zur synchronen Drehung mit
dieser verbunden ist.
Das Bezugszeichen (4) bezeichnet einen elektrischen
Signalgenerator, der innerhalb des Gehäuses (1) montiert
ist und eine Hall-Effekt-Sensoreinheit umfaßt, bei
welcher ein Hall-Effekt-IC-Magnetfeldsensor und ein Magnet
im Gehäuse (1) mittels eines hitzehärtbaren Kunststoffes
unter Vorsehung eines zwischen ihnen vorhandenen Spaltes
(8) befestigt sind. (5) bezeichnet eine umlaufende
Magnetabschirmung oder einen Flügel aus magnetischem
Werkstoff, der an der Welle (3) mittels eines Aufsatzes
(6) und einer Schraube (7) zur gemeinsamen Drehung
befestigt ist. Wie am besten aus den Fig. 6 und 7
hervorgeht, ist die umlaufende magnetische Abschirmung (5)
ein im wesentlichen scheibenförmiges Element, das an einer
umfangsseitigen Kante einer Scheibe (5d) in gleichen
Abständen vier umgebogene Abschirmungszungen (5a) ha. Die
Abschirmungszungen (5a) der umlaufenden Magnetabschirmung
(5) treten in den Spalt (8) ein, der zwischen dem
Feldsensor und dem Magnet des elektrischen
Signalgenerators (4) gebildet wird, während die umlaufende
Magnetabschirmung (5) von der Welle (3) gedreht wird.
Das Bezugszeichen (9) bezeichnet einen Verteilerrotor, der
auf der Welle (3) zur Drehung mit dieser befestigt ist und
der eine Elektrode (11) im elektrischen Kontakt mit einer
auf der Kappe (2) angeordneten Mittelelektrode (10) hat.
(12) bezeichnet Umfangselektroden, die entsprechend den
(nicht dargestellten) Zündkerzen in jedem (nicht
dargestellten) Motorzylinder um den Rotor (9) angeordnet
sind, und erhalten eine verteilte Sekundärspannung aus der
Rotorelektrode (11) zur Erzeugung von Zündfunken an den
Zündkerzen.
Beim bekannten Verteiler mit dem vorstehend aufgeführten
Aufbau einer Brennkraftmaschine treten die
Abschirmungszungen (5a) der umlaufenden magnetischen
Abschirmung (5) durch den Spalt (8) im Signalgenerator
(4), während die umlaufende Magnetabschirmung (5), die an
der Welle (3) befestigt ist, durch die Drehung der
Motorkurbelwelle gedreht wird, und der vom Magnet zum
Hall-Effekt-IC-Sensor durch den Spalt (8) fließende
Magnetfluß wird unterbrochen. Diese Änderung des
Magnetflußes im Spalt (8) wird vom Hall-Effekt-IC-Sensor
(4a) erfaßt und ein elektrisches Signal wird erzeugt, das
die Drehung der Welle (3) anzeigt. Dieses Signal wird
einer (nicht dargestellten) Zündzeitpunktsteuereinheit
zugeführt, wo es zur Steuerung des Zündzeitpunktes der
jeweiligen Zündkerzen in den Motorzylindern verwendet wird.
Bei der bekannten umlaufenden Magnetabschirmung (5) sind
die Abschirmungszungen (5a) im wesentlichen rechtwinklig
relativ zum scheibenförmigen Hauptkörper (5d) mit einem
geringen Krümmungsradius umgebogen, wie durch die scharfen
Ecken (5c) in Fig. 7 angegegeben ist. Ferner bilden die
Seiten der Abschirmungszunge (5a) und der Umfang der
Scheibe (5d) im wesentlichen rechtwinklige Ecken (5b) mit
einem sehr geringen Krümmungsradius. Daher können während
des Betriebes der Brennkraftmaschine Risse an den scharfen
Ecken (5c) und den randseitigen Ecken (5b) entstehen, da
die Abschirmungszungen (5a) infolge der hohen Drehzahl
Zentrifugalkräften sowie Motorschwingungen unterworfen
sind.
Eine ähnliche Magnetabschirmung
ist aus der DE
29 35 412 A1 bekannt.
Bei einer aus DE 29 17 404 A1
bekannten
Magnetabschirmung ragen
die Zungen von der
kreisförmigen Scheibe
radial nach außen und
sind an ihren Enden
senkrecht zur Ebene der
Scheibe abgebogen. Im
Bereich der Biegekanten
entstehen dadurch
zwangsläufig Spannungskonzentrationen,
so daß
hier die Gefahr eines
Bruchs besteht.
Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, bei
einem Verteiler für die
Zündanlage eines Verbrennungsmotors
die Widerstandsfähigkeit
der Magnetabschirmung
gegen einen Bruch der
Abschirmungszungen zu
vergrößern.
Die Aufgabe wird durch
die Merkmale des kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs gelöst.
Die Erfindung wird
nachfolgend anhand
eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung
erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Grundriß der erfindungsgemäßen
umlaufenden Magnetabschirmung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1
dargestellten erfindungsgemäßen
umlaufenden Magnetabschirmung;
Fig. 3 einen Grundriß eines geformten
Magnetblechmaterials, aus dem die
Abschirmungszungen umgebogen werden, um die
erfindungsgemäße umlaufende, magnetische
Abschirmung zu bilden;
Fig. 4 einen Längsschnitt eines bekannten
Verteilers für eine Brennkraftmaschine;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 4
gezeigten bekannten Verteilers für eine
Brennkraftmaschine;
Fig. 6 einen Grundriß der bekannten umlaufenden
Magnetabschirmung;
Fig. 7 eine Seitenansicht der bekannten
umlaufenden Magnetabschirmung gemäß Fig.
6; und
Fig. 8 einen Grundriß eines
Magnetblechformteiles, aus dem die
Abschirmungszungen umgebogen werden, um die
bekannte, in den Fig. 6 und 7 dargestellte
magnetische Abschirmung zu bilden.
Es wird auf die Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsform Bezug genommen. Die Fig. 1 und 2 zeigen
eine umlaufende Magnetabschirmung (30) des
erfindungsgemäßen Verteilers für eine Brennkraftmaschine,
die einen Grundaufbau ähnlich jenem der Fig. 4 und 5 hat.
Der einzige Unterschied liegt darin, daß die Ausbildung
der umlaufenden Magnetabschirmung (30) sich von der
umlaufenden Magnetabschirmung (5) nach den Fig. 6 bis 8
unterscheidet, so daß die Beschreibung des übrigen
Aufbaus des Verteilers nicht wiederholt wird.
Gemäß den Fig. 1 und 2 umfaßt die umlaufende
Magnetabschirmung (30) eine im wesentlichen kreisförmige
scheibenartige Hauptplatte (31), die an ihrer Mitte
mittels eines zentralen Loches (32) an der Welle (3) (Fig.
4 und 5) zur Drehung mit dieser befestigt ist.
Die Hauptplatte (31) hat an ihrem Umfang (4), der durch
eine strichpunktierte Kreislinie angedeutet ist,
einstückig mit ihr ausgebildete Übergangsabschnitte (33),
die sich von der Hauptplatte (31) radial wegerstrecken.
Jeder Übergangsabschnitt (33) weist einen flachen, im
wesentlichen trapezförmigen Abschnitt (34) auf, der sich
in der Ebene der scheibenartigen Hauptplatte (31)
erstreckt. Der trapezförmige Abschnitt (34) hat
beiderseits gekrümmte Seiten oder Ausrundungen (35). Der
Übergangsabschnitt (33) weist ferner eine abgerundete
Umbiegung (36) auf, die sich einstückig von einem äußeren
Ende des trapezförmigen Abschnittes (34) wegerstreckt und
im wesentlichen rechtwinklig mit einem verhältnismäßig
großen Krümmungsradius (siehe Fig. 2) gebogen ist, so
daß eine Spannungskonzentration an dieser
Umbiegungsfläche wesentlich verringert ist.
Eine magnetische Abschirmungszunge (37) wird einstückig am
äußeren Ende einer jeden abgerundeten Umbiegung (36) des
Übergangsabschnittes (33) gebildet, so daß sich die
Abschirmungszungen (37) im wesentlichen senkrecht zur
Hauptplatte (31) erstrecken.
Die einstückig gebildeten Ausrundungen (35), die sich
zwischen der Umfangskante (entsprechend dem
strichpunktierten Kreis) der scheibenartigen Hauptplatte
(31) und den Seitenkanten der magnetischen
Abschirmungszungen (37) erstrecken, dienen dazu, die
Spannungskonzentration an den Seitenkanten der
Übergangsabschnitte (33) zu verringern. Bei der
dargestellten Ausführungsform sind die Ausrundungen (35)
benachbarter Seiten der beiden nebeneinander liegenden
Übergangsabschnitte (33) so ausgebildet, daß sie zusammen
einen im wesentlichen kontinuierlichen, einzelnen
gekrümmten Rand mit sehr großem Krümmungsradius bilden.
Anders ausgedrückt, die Fläche der scheibenartigen
Rotorplatte (31) ist sehr klein im Vergleich zur bekannten
Ausführung gemäß Fig. 6, was zu dem Vorteil führt, daß
die umlaufende Magnetabschirmung mit geringem Gewicht
gefertigt werden kann.
Fig. 3 stellt einen Magnetblechwerkstoff (40) dar, der so
ausgebildet ist, daß die in den Fig. 1 und 2 gezeigte
umlaufende Magnetabschirmung (30) gefertigt werden kann,
indem der Abschnitt des Magnetblechwerkstoffes (40)
umgebogen wird, der den Umbiegungen (36) entspricht, die
gestrichelt eingezeichnet sind.
Wie vorausgehend beschrieben wurde, umfaßt die
erfindungsgemäße umlaufende Magnetabschirmung eine
scheibenartige Hauptplatte, die an ihrer Mitte mit der
Welle zur Drehung mit dieser befestigt ist, eine Anzahl
Abschirmungszungen, die am Umfang der Hauptplatte
angeordnet sind und sich im wesentlichen senkrecht zu
dieser erstrecken, sowie einen Übergangsabschnitt, der
einstückig zwischen der Rotorhauptplatte und jeder der
Abschirmungszungen verläuft. Die Übergangsabschnitte
weisen jeweils, zusätzlich zu einer abgerundeten
Umbiegung, bei welcher der Übergangsabschnitt im
wesentlichen rechtwinklig umgebogen ist, einstückige
Ausrundungen auf, die den Umfang der Hauptplatte und die
Seitenkanten der Abschirmungszungen in glatter Weise
verbinden, um eine Spannungskonzentration an den Rändern
der Übergangsabschnitte zu verringern. Die Biegung des
Übergangsabschnittes kann ebenfalls einen ausreichenden
Krümmungsradius haben, um die Spannungskonzentration an
den Biegungsabschnitten des Übergangsabschnittes zu
verringern.
Somit sind, selbst wenn die Abschirmungszungen (37)
Motorschwingungen und Zentrifugalkräften als Folge einer
Drehung der umlaufenden Magnetabschirmung (30) mit hoher
Drehzahl während des Betriebes der Brennkraftmaschine
unterliegen, die Spannungen an den Rändern zwischen der
kreisförmigen Rotorplatte (31) und den Seitenkanten der
Abschirmungszungen (37) erheblich verringert und es können
sich nicht leicht Risse an den Seitenkanten bilden. Daher
wird die Lebensdauer des Verteilers erheblich verbessert.
Claims (1)
- Verteiler für die Zündanlage eines Verbrennungsmotors, mit einer von der Motorwelle angetriebenen Welle (3),
einer leistungsverteiler-Elektrodeneinheit, welche eine mit der Welle (3) verbundene Rotorelektrode (9) sowie stationäre Elektroden aufweist,
einem Hall-Signalgenerator (4) zum Erzeugen eines die Drehzahl der Welle (3) repräsentierenden Signals, und
einer mit der Welle (3) verbundenen Magnetabschirmung (30), bestehend aus einer Scheibe (31) und mit dieser einstückig verbundenen, im wesentlichen senkrecht in Axialrichtung der Welle abgebogenen Abschirmungszungen (37), welche beim Umlauf der Scheibe in einen Spalt (8) zwischen dem Feldsensor und dem Magnet des Signalgenerators (4) treten,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Scheibe (31) und den einzelnen Abschirmungszungen (37) der Magnetabschirmung (30) jeweils ein Übergangsabschnitt (33) ausgebildet ist, der einen im wesentlichen trapezförmigen Abschnitt (34) mit beiderseits konkav gekrümmten Seitenkanten aufweist, welcher sich in der Ebene der Scheibe von der Scheibe radial wegerstreckt, und der am äußeren Ende seines trapezförmigen Abschnitts (34) eine mit großem Krümmungsradius abgerundete Umbiegung (36) aufweist, an die sich die axial ausgerichhtete Abschirmungszunge (37) anschließt, und
daß zwischen benachbarten Übergangsabschnitten (33) eine durch Abrundungen (35) gebildete, längs der Ebene de r Scheibe (31) kontinuierlich konkav gekrümmte Kante (35) ausgebildet ist.
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