DE4119530A1 - Windschutz fuer cabriolets oder aehnliche fahrzeuge - Google Patents

Windschutz fuer cabriolets oder aehnliche fahrzeuge

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DE4119530A1
DE4119530A1 DE19914119530 DE4119530A DE4119530A1 DE 4119530 A1 DE4119530 A1 DE 4119530A1 DE 19914119530 DE19914119530 DE 19914119530 DE 4119530 A DE4119530 A DE 4119530A DE 4119530 A1 DE4119530 A1 DE 4119530A1
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DE19914119530
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Wilfried Ball
Ludwig Bolte
Michael Stahmer
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Bayerische Motoren Werke AG
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Bayerische Motoren Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/22Wind deflectors for open roofs
    • B60J7/223Wind deflectors for open roofs specially adapted for convertible cars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Windschutz für Ca­ briolets oder ähnliche Fahrzeuge, mit einer transparenten Scheibe, die hinter den Lehnen von Fahrzeugsitzen in eine über die Lehnenoberkante nach oben ragende Wirkstellung gebracht und aus dieser Stellung wieder entfernt werden kann.
Ein bekannter derartiger Windschutz (DE-U-17 97 558) be­ steht aus einer mittig geteilten Plexiglasscheibe, deren zwei Teilscheiben durch ein Scharnier miteinander verbun­ den sind, um sie aneinander klappen und daraufhin besser im Fahrzeug verstauen zu können. An die beiden Teilschei­ ben schließt sich nach unten eine bis zum Fahrzeugboden reichende Schürze an.
Ein weiterer bekannter Windschutz (DE-U-86 17 748) be­ steht aus einer quer über die ganze Fahrzeugbreite rei­ chenden Scheibe, die unmittelbar hinter den Vordersitzen auf einer die Rücksitze des viersitzigen Cabriolets über­ deckenden Abdeckung vorgesehen ist. Ein vergleichbarer Windschutz ist auch durch die DE-C-35 37 644 bekannt.
Es ist ferner bekannt (DE-C-6 91 474), einen in der Höhe verstellbaren Windschutz - allerdings für Einzelsitze - vorzusehen. Schließlich ist es auch schon bekannt, (DE-A-38 36 375), als Windschutz ein in einem Rahmen ein­ gespanntes elastisch verformbares Netz zu verwenden, das einen Großteil der vom Fahrzeugheck zu den Vordersitzen strömenden "Rückströmung" abhält, einen Teil in ver­ gleichmäßigter Form jedoch durchläßt, um ein gewisses Ca­ brio-Gefühl weiter aufrechtzuerhalten.
Der Vorteil einer gewissen Teildurchlässigkeit eines Windschutzes gegenüber einer geschlossenen Scheibe ist schon sehr früh beschrieben worden (GB-A-2 35 477). Dort wird ein elastisches, ggf. aufrollbares, Drahtnetz als Windschutz beschrieben.
Elastisch verformbare Netze befriedigen noch nicht voll­ kommen hinsichtlich des optischen Eindrucks, wenn sie verformt werden. Sie können außerdem zum Flattern neigen. Außerdem können sie leichter beschädigt werden, auch wenn sie aus Draht bestehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wind­ schutz der eingangs genannten Art zu schaffen, der op­ tisch wenig stört, eine gute Sicht nach hinten ermöglicht und dessen geringe Winddurchlässigkeit ggf. auch gesteu­ ert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Windschutz der vorausgesetz­ ten Gattung dadurch gelöst, daß die Scheibe mit Durchbre­ chungen versehen ist. Auf diese Weise kann für den Wind­ schutz eine hohe Transparenz bewahrt bleiben, so daß die Sicht nach hinten wenig beeinträchtigt ist. Trotzdem las­ sen sich mit den Durchbrechungen gezielte geringere Luft­ strömungen von hinten zu den Vordersitzen hin aufrechter­ halten, die in einem geringen Ausmaß durchaus erwünscht sind. Mit einer Scheibe läßt sich eine ansprechende Äs­ thetik erreichen. Auch eine Versenkbarkeit unter die Gür­ tellinie des Fahrzeugs ist mit einer weitgehend starren Scheibe gut realisierbar.
Die Erfindung ist im folgenden anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in einer per­ spektivischen Teilansicht eines Cabriolets mit abgesenktem Windschutz;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, jedoch mit hochgefahrenem Windschutz;
Fig. 3 eine gegenüber der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 etwas abgewandelte Ausführungs­ form in einer Seitenansicht auf ein Cabriolet;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform, wiederum in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 4 und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 4.
Das in den Fig. 1 und 2 angedeutete Cabriolet weist in dem hinter den beiden Vordersitzen 1 gelegenen Bereich eine durchgehend annähernd über die Innenraumbreite des Fahrzeugs verlaufende transparente Scheibe 2 auf. Sie ist aus der in Fig. 1 ersichtlichen abgesenkten Stellung im wesentlichen translatorisch in die in Fig. 2 ersichtliche Wirkstellung verlagerbar, in der sie über die Lehnenober­ kante nach oben ragt. In die beiden dargestellten End­ stellungen, aber auch in jede beliebige Zwischenstellung, ist die Scheibe entweder manuell, beispielsweise über eine Kurbel, oder auch elektrisch über einen Antriebsmo­ tor verlagerbar.
Wie man in der Zeichnung erkennt, ist die Scheibe 2 mit einer Vielzahl von Durchbrechungen 3 versehen. Der so ge­ bildete in sich relativ stabile Windschutz hält einen großen Teil der vom Fahrzeugheck nach vorne zu den Sitzen gerichteten "Rückströmung" ab. Er läßt jedoch durch die Durchbrechungen 3 eine geringe Luftströmung hindurch, die in dem geringen Ausmaß als durchaus angenehm empfunden wird.
Die Scheibe 2 kann mit unterschiedlich großen Durchbre­ chungen 3 versehen sein. Die Durchbrechungen können, wie in der Zeichnung angedeutet, rund sein, sie können aber auch in Form von Langlöchern ausgebildet sein. Ferner ist es möglich, die Durchbrechungen 3 mit einer unterschied­ lichen Dichte je Flächeneinheit der Scheibe 2 anzuordnen. Damit läßt sich eine geringe Luftdurchlässigkeit der Scheibe 2 erreichen, die den jeweiligen Bedürfnissen, die auch von der Karosserieform abhängig sein können, ange­ paßt ist.
Gemäß Fig. 3 kann zusätzlich zu der in der Höhe verlager­ baren Scheibe 2 dann noch eine Abdeckung 4 vorgesehen werden, wenn die Scheibe 2 unmittelbar hinter den Vorder­ sitzen 1 vorgesehen ist. Diese Abdeckung 4 kann bei­ spielsweise aus einem Rollo bestehen, das auf einer Auf­ wickelwelle 5 aufgenommen und von dort etwa in Höhe der Brüstung 5 nach hinten abgezogen und an der Karosserie eingehängt werden kann.
Die eben beschriebene Abdeckung 4 kann unter Umständen entfallen, wenn die Scheibe 2′ im Bereich der zwischen dem Fahrgastraum und dem Kofferraum vorgesehenen Trenn­ wand 6 angeordnet wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 6 sind zwei in geringem Abstand hintereinander angeordnete Scheiben 7 vorgesehen. Beide Scheiben 7 sind wiederum mit Durchbrechungen 3 versehen, die in den beiden Scheiben 7 in deren Ebene zueinander seitlich versetzt ausgebildet sind. Auf diese Weise kann man die geringe erwünschte Luftströmung durch die beiden Scheiben noch gezielter steuern. Die beiden Scheiben 7 sind in einem Rahmen 8 ge­ halten, über den sie auch in einer geeigneten Führung 9 vertikal verschiebbar sind. Die Führung 9 dient auch zur Halterung einer unterhalb der Brüstungshöhe liegenden und nicht verlagerbaren Doppelscheibe 10, die ebenfalls mit den schon mehrfach erwähnten Durchbrechungen 3 versehen werden kann. Da diese Doppelscheibe 10, anders als die beiden vertikal verlagerbaren Scheiben 7, stets unterhalb der Brüstungshöhe verbleibt, muß sie nicht notwendig transparent sein.
Die beiden Scheiben 7 können ebenfalls durch einen Ver­ stellantrieb ein- und ausgefahren werden und auch in einer Zwischenstellung angehalten werden. Vorzugsweise erfolgt das Ausfahren der Scheiben 7 beim Einschalten der Zündung. Es ist aber auch möglich, die Scheiben 7 erst ab einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit aus ihrer Ruheposi­ tion unterhalb der Fahrzeugbrüstung nach oben zu verla­ gern. Mann kann dabei weiterhin vorsehen, daß der Ver­ stellweg geschwindigkeitsabhängig ist.
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Ausführungsform sieht für den über die Brüstung nach oben vorstehenden Windschutz mindestens zwei Scheiben vor, die den gesamten Windschutz horizontal unterteilen und jeweils nach Art eines Lamellensystems auch um eine Fahrzeugquerachse schwenkbar sein können.

Claims (13)

1. Windschutz für Cabriolets oder ähnliche Fahrzeuge, mit einer transparenten Scheibe, die hinter den Leh­ nen von Fahrzeugsitzen in eine über die Lehnenober­ kante nach oben ragende Wirkstellung gebracht und aus dieser Stellung wieder entfernt werden kann, da­ durch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2, 2′, 7) mit Durchbrechungen (3) versehen ist.
2. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2, 2′, 7) mit unterschiedlich großen Durchbrechungen (3) versehen ist.
3. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (3) mit einer unterschiedli­ chen Dichte je Flächeneinheit angeordnet sind.
4. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Scheiben (7) in geringem Abstand hinterein­ ander angeordnet sind.
5. Windschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (3) in beiden Scheiben (7) in der Ebene der Scheiben (7) zueinander seitlich versetzt ausgebildet sind.
6. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2, 7) aus ihrer Wirkstellung in eine unterhalb der Brüstungshöhe liegende Ruhestel­ lung verschiebbar ist.
7. Windschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben (7) in einem gemeinsamen Rahmen (8) gehalten sind.
8. Windschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2, 7) durch einen Verstellantrieb verschiebbar ist.
9. Windschutz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausfahren der Scheibe (2, 7) beim Einschal­ ten der Zündung erfolgt.
10. Windschutz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausfahren ab einer bestimmten Fahrgeschwin­ digkeit erfolgt.
11. Windschutz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellweg geschwindigkeitsabhängig ist.
12. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe horizontal unterteilt ist und die Teilscheiben um jeweils eine Querachse schwenkbar sind.
13. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2′) im Bereich der zwischen dem Fahrgastraum und dem Kofferraum vorgesehenen Trenn­ wand (6) vorgesehen ist.
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