DE4112754C2 - Drucktastenschalter - Google Patents
DrucktastenschalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Drucktastenschalter nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE 34 47 085 A1 ist ein Tastenschalter der
gattungsgemäßen Art bekannt geworden, der aus einer
kegelstumpfförmigen Schalterkappe aus synthetischem Gummi
oder einer Kunststoffspritzmasse o. dgl. besteht. Eine
solche flexible Schalterkappe wird in der Literatur auch
als Membran, Federbalg oder Federelement bezeichnet.
Ähnliche Drucktastenschalter sind aus der DE 31 22 456 A1
oder der DE 33 07 659 A1 bekannt.
Wie aus dem Kraft-Weg-Diagramm der DE 34 47 085 A1
(Fig. 3) erkennbar ist, verhalten sich derartige
gummielastische Schalterkappen bei Kraftbeaufschlagung
zunächst derart, daß bis zu einer maximalen Kraft von ca.
1,5 N ein nahezu linearer Kurvenverlauf (F = f(s))
vorliegt. Danach gibt die elastische Kegelflächenmembran
schlagartig nach, so daß die erforderliche Druckkraft
abfällt. Die Kraft-Weg-Kurve steigt dann parabelförmig bis
zur Festkontaktüberbrückung an. Danach stellt sich ein
sogenannter Nachlaufweg ein, den die Taste nach dem
Schließen noch zurücklegt um sicherzustellen, daß die
Kontakte auf jeden Fall geschlossen und mit ausreichender
Kontaktkraft zusammengepreßt sind.
Bekannt sind auch Tastenschalter, die aus einer gewölbten
Metallscheibe bestehen, die sowohl die Funktion des
Überbrückungskontakts als auch des Rückstellelements
übernehmen. Derartige Metallscheiben weisen einen
geringeren Vorlaufweg auf, vermitteln jedoch einen
deutlich merkbaren Schaltkontakt. Demgegenüber verhalten
sich Schaltkappen aus elastischem Material undefinierter
und vermitteln einen nicht so präzisen Schaltvorgang.
Ein weiterer Tastschalter mit einer Schalterkappe ist in der
DE 35 43 751 C2 gezeigt. Die Schalterkappe dieses Schalters
besteht aus Kunststoff, bei dem es sich um ein Blockcopolymer mit
einer Shore-Härte D von ungefähr 35 bis 40 handeln kann.
Besonders vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen
Schalterkappe die Kontaktbahn bzw. die Kontaktfläche zur
Festkontaktüberbrückung an einer zur Kegelspitze hinweisenden
Ringfläche des zylinderringförmigen Oberteils angebracht. Damit
ist die Kontaktfläche als Ringfläche um die basisteilförmige
Kegelstumpfspitze herum außerhalb des Kegelstumpfs angeordnet.
Dies ergibt eine wesentlich größere Kontaktfläche und damit einen
sicheren Schaltkontakt.
Der erfindungsgemäße Drucktastenschalter mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat gegenüber
den bekannten Tastenschaltern den Vorteil, daß ein
Schaltelement geschaffen wird, welches in seiner
Schaltcharakteristik den bekannten Metallscheiben
nahekommt. Insbesondere werden hohe Lebensdauer und
Reproduzierbarkeit der Tasteneigenschaften gewährleistet.
In Verbindung mit einem sehr exakten Schaltvorgang wird
ein für gummielastische Schalterkappen kleiner Schaltweg
mit einem genügend großen Nachlauf, wie er für derartige
Schalterkappen aus gummielastischem Material
charakteristisch ist, erzielt.
Übliche gummielastische Schalterkappen werden aus
Naturgummi oder auch aus Kunststoff, z. B. aus Silikon, im
Preßgießverfahren mit anschließendem Vulkanisieren
hergestellt. Dabei erfolgt eine Vernetzung des Kunststoffs
durch Wärme und Druckeinwirkung beim Vulkanisieren. Ein
vernetzter Kunststoff weist dabei ein bestimmtes Maß an
Formrückerinnerungsvermögen bei seiner Verformung auf,
welches das Maß der Elastizität des Werkstoffs bestimmt.
Demgegenüber kann beim erfindungsgemäßen Drucktastenschalter
ein völlig anderes Ausgangsmaterial, nämlich ein
thermoplastisches Elastomer verwendet werden, welches
im Spritzgießverfahren verarbeitet wird. Hierdurch
erübrigt sich das aufwendige Vulkanisieren der bekannten
Einrichtungen zur Herstellung der Vernetzung. Die
Elastizität wird bei dem erfindungsgemäßen Tastenschalter
durch die Materialeigenschaft des neuen elastischen
Kunststoffwerkstoffs erzielt, der für andere
Anwendungszwecke unter der Bezeichnung "HYTREL" der Firma
Du Pont bekannt ist. Hier handelt es sich um ein
sogenanntes Blockcopolymer, d. h. um eine lange
Molekülkette, die in einem bestimmten Verhältnis aus
harten und weichen Segmenten aufgebaut ist. Die harten
Segmente werden aus einem kristallinen Polybutylen-
Terephtalat und die weichen amorphen Segmente auf der
Basis langkettiger Polyetherglykole gebildet. Die
elastischen Eigenschaften des Materials werden vom
Verhältnis der harten zu den weichen Segmenten bestimmt.
Im vorliegenden Fall wird das Verhältnis der beiden
Bestandteile so gewählt, daß sich eine Shore-Härte D = 35
-40 ergibt.
Die gesamte Schalterkappe besteht demnach aus einem
einheitlichen Werkstoff, dessen Elastizität durch dessen
besonderen Eigenschaften gebildet wird, wobei die
Wandstärke der dünnwandigen Kegelflächenmembran im
Verhältnis zur Kegelhöhe die besonderen elastischen
Eigenschaften dieses Teils mitbestimmt.
Das Schaltverhalten des erfindungsgemäßen
Drucktastenschalters wird auch maßgeblich durch das
Verhältnis der Kegelstumpfhöhe der elastischen
dünnwandigen Kegelflächenmembran zum Drückergesamtweg
bestimmt. Um einen möglichst präzisen Schaltverlauf zu
erzielen, wird der Drückergesamtweg etwas weniger als
doppelt so groß als die Kegelstumpfhöhe gewählt, wobei der
Drückergesamtweg etwa das 1,3- bis 2fache der flexiblen
Kegelstumpfhöhe entspricht.
In den Unteransprüchen sind weitere erfindungsgemäße
Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch
angegebenen Drucktastenschalters angegeben.
Die erfindungsgemäße Schalterkappe im Drucktastenschalter
kann vorzugsweise in verschiedenen Geräten und
Tastenschalter zum Einsatz kommen. Die erfindungsgemäße
Schalterkappe kann auch auf einer Platine angeordnet sein und
über ein separates Betätigungsglied betätigt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung unter
Angabe weiterer Vorteile näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Schalterkappe mit
Schaltkontaktflächen am
längsverschiebbaren Oberteil,
Fig. 2 die zugehörigen Kontaktflächen auf der
Leiterbahn in verkleinerter Darstellung,
Fig. 3 ein Kraft-Weg-Diagramm der
Schalterkappe nach Fig. 1 und
Fig. 4, 5 eine Anwendung der Schalterkappe nach
Fig. 1 in einem Druckschalter.
Der beispielhaft in den Fig. 4 und 5 zum Einsatz kommende
erfindungsgemäße Drucktastenschalter 1 besteht nach Fig. 1 aus
einer Schalterkappe 15. Die Schalterkappe 15 weist in Fig. 1 ein
zylinderstumpfförmiges Basisteil 7' und ein breiteres
zylinderringförmiges Oberteil 4' auf. Das Oberteil 4' und das
Basisteil 7' sind über die dünnwandige Kegelflächenmembran 10'
mit der Wandstärke "s" miteinander verbunden.
Beim Ausführungsbeispiel des Drucktastenschalters nach
Fig. 1 befindet sich die Schalterkappe 15 gegenüber einer
herkömmlichen Schalterkappe quasi auf den Kopf
gestellt. Demzufolge ist das zylinderstumpfförmige Basisteil
7' mit seiner unteren Stirnseite 16 auf einer Platine 6
befestigt. Die kegelstumpfförmige Kegelflächenmembran 10' öffnet
sich unter einem Winkel α2 ≈ 60° nach oben hin und geht in das
entsprechende Oberteil 4' über. Die
Kraftbeaufschlagung durch die Kraft F auf die in Fig. 1
dargestellte Schalterkappe 15 erfolgt von oben auf das
Oberteil 4', so daß sich dieses gegen die Platine 6 bewegt.
Zur Herstellung des Schaltkontakts weist das Oberteil
4' eine im Querschnitt kreisringförmige
Zusatzschulter 12' auf, die an ihrer nach unten
gerichteten Stirnseite die im Querschnitt kreisringförmige
Kontaktbahn 9' aufweist. Die aufgetragene Kontaktbahn 9' kann aus
einer leitfähigen Paste aus Kohlelack, Silberleitlack oder auch
Goldleitlack bestehen. Die Kontaktbahn 9' wirkt dann mit
einem auf der Platine 6 vorgesehenen Festkontakt 11', 11"
zusammen. Diese Kontaktflächen auf der Platine 6 sind
in Fig. 2 nochmals verkleinert dargestellt, wobei jeweils
gegenüberliegende Kontaktsegmente 11', 11" durch die
Kontaktbahn 9' kurzgeschlossen werden. Damit wird eine
elektrische Kontaktüberbrückung der Festkontakte 11; 11'
ausgelöst.
Die Gesamthöhe der Schalterkappe 15 beträgt h1, die Höhe des
Oberteils 4' ist mit h2 angegeben. Die Höhe der
Kegelflächenmembran 10' beträgt h3, die Höhe des
Drückergesamtweges h4. Mit h7 ist die Einbauhöhe des
Oberteils 4' bis zur Einrastkante 27 bezeichnet.
In Fig. 1 ist der Außendurchmesser der Schalterkappe 15
mit d1, der Außendurchmesser der Kegelflächenmembran 10' mit d2
und der Innendurchmesser der Kegelflächenmembran 10' mit d3
bezeichnet. Der Außendurchmesser der Kontaktbahn 9' hat den
Durchmesser d4, der Innendurchmesser der Kontaktbahn 9' den
Durchmesser d5. Der Innendurchmesser d3 der Kegelflächenmembran
entspricht dem Außendurchmesser des zylinderstumpfförmigen
Basisteils 7'.
Die Außenmantelfläche des Oberteils 4' ist leicht
konisch ausgebildet und bildet einen Winkel von α3.
In Fig. 2 ist der Außendurchmesser der Festkontakte 11',
11" mit d6, der Innendurchmesser mit d7 angegeben.
Der Abstand zwischen den einzelnen Kontaktbahnsegmenten
11', 11" beträgt a.
Folgende Werte können in einem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1, 2 eingenommen werden:
h1 = 2,8 mm
h2 = 1,8 mm
h3 = 0,6 mm
h4 = 1 mm
h7 = 1,2 mm
h2 = 1,8 mm
h3 = 0,6 mm
h4 = 1 mm
h7 = 1,2 mm
d1 = 6 mm
d2 = 3 mm
d3 = 2 mm
d4 = 5,5 mm
d5 = 3,4 mm
d6 = 6,5 mm
d7 = 2,5 mm
d2 = 3 mm
d3 = 2 mm
d4 = 5,5 mm
d5 = 3,4 mm
d6 = 6,5 mm
d7 = 2,5 mm
a = 0,5 mm
α3 ≈ 12°.
α3 ≈ 12°.
Die gesamte Schalterkappe 15 ist aus
einem elastischen Kunststoff hergestellt, der unter der
Bezeichnung "HYTREL" der Firma Du Pont bekannt geworden
ist. Hier handelt es sich um ein sogenanntes
Blockcopolymer, welches aus einem harten, kristallinen
Segment aus Polybutylen-Terephtalat und einem weichen,
amorphen Segment auf der Basis langkettiger
Polyetherglykole besteht. Es werden demnach lange
Molekülketten gebildet, die abwechslungsweise jeweils ein
festes und ein elastisches Element bilden, wobei die
Flexibilität durch die Einbindung der elastischen Teile
bewirkt wird. Je nach Verhältnis der harten zu den weichen
Segmenten sowie der Aufbereitung der Segmente werden die
Eigenschaften des elastischen Kunststoffs in bestimmtem
Maße verändert. Dabei wird die Elastizität des Materials
nicht durch eine Vernetzung des Kunststoffs, wie beim
bekannten Silikon durch einen Vulkanisierungsvorgang,
sondern durch den Aufbau des Blockcopolymers als solches
gebildet. Dieses Verhältnis wird bei der erfindungsgemäßen
Schalterkappe derart gewählt, daß sich eine Shore-Härte
von D ≈ 35-40 einstellt.
Bei der erfindungsgemäßen Schalterkappe 15 sind das
Oberteil 4' sowie das Basisteil 7' aufgrund der massiven
Formgebung relativ starr und steif ausgebildet, während
die flexible Membran 10' aufgrund der Dünnwandigkeit sehr
elastisch ausgebildet ist. Die Herstellung erfolgt im
Spritzgießverfahren, ohne daß eine nachfolgende aufwendige
Vulkanisierung erforderlich ist.
In Fig. 3 ist schematisch das Kraft-Weg-Diagramm für die
Schalterkappe 15 dargestellt. Nach einem Weg von ca.
s ≈ 0,5 mm wird bei einer maximalen Druckkraft von F ≈ 2 N
ein spürbarer Schaltpunkt erreicht. Bei einem
zurückgelegten Weg s = h4 = 1 mm ist der maximale
Drückergesamtweg bei einer Restkraft von F ≈ 1 N
durchlaufen. Die Kraft steigt dann ohne Zurücklegen eines
weiteren Weges auf den vom Betätiger aufgebrachten Wert
an.
Ein Drucktastenschalter 1 mit einer Schalterkappe 15 gemäß
der Ausführungsform nach Fig. 1 ist in Fig. 4 und 5
dargestellt. Hier ist die Schalterkappe 15 mit ihrem nach
unten gerichteten, zylinderstumpfförmigen Basisteil 7' auf
einer Platine 6 befestigt. Das Oberteil 4' der
Schalterkappe 15 ist in einem
Schaltergehäuse 24 mit einer entsprechend angepaßten,
zylindrischen Ausformung 25 eingebettet und über Rastnasen
26 verankert. Die Rastnasen 26 des Gehäuses 24 greifen in
entsprechende Aussparungen 27 (siehe Fig. 1) des
Oberteils 4' ein. Das Schaltergehäuse 24 ist an einem
Auslegerarm oder Schwenkarm 28 befestigt, der über den
Hebelarm 13 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkrichtung
ist mit Pfeil 29 angedeutet. Die Aufwärtsbewegung des
Schaltergehäuses 24 bei der Rückstellung wird durch einen
Haken 30 begrenzt, welcher durch eine Bohrung 31 durch die
Platine 6 hindurchragt und sich an der Unterseite 32 der
Platine 6 abstützt. In Fig. 4 ist weiterhin die an der
Zusatzschulter 12' des Oberteils 4' aufgebrachte
Kontaktbahn 9' dargestellt, die beim Zusammendrücken der
Schalterkappe 15 gegen die Festkontakte 11', 11" auf der
Leiterbahn 6 läuft. Dabei ist das Oberteil 4' im geöffneten
Schalterzustand um einen Winkel α5 gegenüber der Horizontalen
geneigt angeordnet, so daß bei der nach unten gerichteten
Schwenkbewegung, beim Kontakt der Kontaktbahn 9' mit dem
Festkontakt 11', 11", eine parallele Anordnung zur Horizontalen
gewährleistet ist. Dieser Winkel α5 beträgt ca. 4°.
Das Schaltergehäuse 24 wird mit einer zusätzlichen
Schutzkappe 33 versehen, die eine Länge l4 ≈ 10,5 mm
aufweist und unter der eine Kennzeichnung der
auszulösenden Funktion angeordnet werden kann, welche auch
auswechselbar sein kann. Der Hebelarm l3 zur
Durchführung der Schwenkbewegung beträgt l3 ≈ 14,5 mm.
In Fig. 5 ist das Schaltergehäuse 24 zur Aufnahme der
Schalterkappe 15 einschließlich dem
Auslegerarm 28 und dem Abstützhaken 30 nochmals in seinen
wichtigen Abmessungen dargestellt. Die Aussparung 25
entspricht in ihren Abmessungen denjenigen der
Schalterkappe, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist.
Demzufolge beträgt der Öffnungsdurchmesser d1 ≈ 6 mm,
die Höhe h7 ≈ 1,2 mm. Der radiale Vorsprung b der
Rastnasen beträgt b ≈ 0,2 mm, die axiale Tiefe c ≈ 0,3 mm.
Der Keilwinkel des Oberteils 4' ist wie in Fig. 1 mit
α3 ≈ 12°, der Freiwinkel α5 mit ca. 4° angegeben.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und
beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt
auch vielmehr alle fachmännischen Weiterentwicklungen und
Ausgestaltungen im Rahmen der Schutzrechtsansprüche ohne eigenen
erfinderischen Gehalt.
Claims (9)
1. Drucktastenschalter mit einer als Rückstellelement wirkenden Schalterkappe (15),
wobei die Schalterkappe (15) aus einem
zylinderstumpfförmigen Basisteil (7') und einem breiteren zylinderringförmigen Oberteil (4')
besteht, wobei das Basisteil (7') und das Oberteil (4') durch eine flexible, dünnwandige
Kegelflächenmembran (10') verbunden sind, die als auf dem Kopf stehender Kegelstumpf
ausgebildet ist, und wobei das Oberteil (4') an seiner die Kegelflächenmembran (10') nach
außen überragenden, zur Kegelspitze hinweisenden Kreisringfläche (12') eine Kontaktfläche
(9') aufweist, die bei einer Hubbewegung der Schalterkappe (15) in Richtung der Kegelspitze
Festkontakte (11', 11") überbrückt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterkappe (15) im
Bereich des Basisteils (7') mit einer Leiterplatte (6) verbunden ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterkappe (15)
einen Hub h4 von etwa 1 mm bei einer maximalen Auslösedruckkraft F von etwa 2 N mit
einem Nachlauf von etwa 1/3 des Gesamthubes aufweist.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalterkappe (15) mit ihrem breiteren Oberteil (4') in einem Druckschaltergehäuse (24)
gelagert und mit ihrem schmaleren Basisteil (7') auf einer Platine (6) befestigt ist und daß die
Betätigung des Druckschaltergehäuses (24) zu einer axialen Verschiebung des Oberteils (4')
zur Platine (6) im Sinne einer Festkontaktüberbrückung (11', 11") führt.
5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckschaltergehäuse
(24) über einen Hebelarm (28) schwenkbar an der Platine (6) gelagert ist, wobei vorzugsweise
ein Haken (30) zur Rückstellbegrenzung vorgesehen ist.
6. Schalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalterkappe (15) insgesamt aus einem im Spritzgießverfahren hergestellten
Blockcopolymer besteht, der zum einen aus einem harten kristallinen Segment aus
Polybutylen-Terephtalat und zum anderen aus einem weichen, amorphen Segment auf der
Basis langkettiger Polyetherglykole besteht.
7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis aus harten und
weichen Segmenten des Blockcopolymers derart gewählt wird, daß sich eine Shore-Härte D
von etwa 35-40 ergibt.
8. Schalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
dünnwandige Kegelflächenmembran (10') eine Wandstärke s von etwa 0,1 bis 0,3 mm
aufweist und daß das Verhältnis h3 : h4 der Kegelstumpfhöhe h3 der Kegelflächenmembran
(10') zum Schaltweg h4 (Schalterhubbewegung) etwa 1 : 1,3 bis 2 beträgt, wobei der
Kegelwinkel α2 etwa 60° beträgt.
9. Schalter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenmantelfläche des zylinderringförmigen Oberteils (4') konisch mit einem Winkel α3, der
insbesondere in etwa 12° beträgt, ausgebildet ist.
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