DE409865C - Mit Handstempel versehene Kontrollvorrichtung an selbsttaetigen Registrierapparaten - Google Patents

Mit Handstempel versehene Kontrollvorrichtung an selbsttaetigen Registrierapparaten

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DE409865C
DE409865C DET26680D DET0026680D DE409865C DE 409865 C DE409865 C DE 409865C DE T26680 D DET26680 D DE T26680D DE T0026680 D DET0026680 D DE T0026680D DE 409865 C DE409865 C DE 409865C
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Germany
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wheel
automatic
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control device
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DET26680D
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TAXAMETER AKT GES
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TAXAMETER AKT GES
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Mit Handstempel versehene Kontrollvorrichtung an selbsttätigen Registrierapparaten. Es sind selbsttätige Registrierapparate vorhanden, bei denen mittels Handstempels auf hegistrierbändern o. dgl. Markierungen vorgenommen «erden können, welche beispiels-«-eise den Fahrpreis anheben. Die neue Erfindung bezieht sich auf eine Handsteinpelvorrichtung an Registrierapparaten der bekannten Art, bei welchen ein mit Stundeneinteilung versehenes Kreisblatt vorhanden ist. Die Handstempelvorrichtung hat den Z«@eck, daß außer den selbsttätig verzeichneten Schaulinien oder Vorgängen auch die Ursachen solcher Vorgänge auf der Kreisscheibe festgelegt werden sollen. Der das Registrierblatt 'Nachpriifende soll beispielsweise, ohne erst rückfragen zu müssen, aus iler Registrierscheibe selbst Aufklärung darüber erhalten, weshalb gewisse Unregelmäßigkeiten stattfinden. Wird durch den Handstempelapparat auf der Kreisscheibe eine bestimmte Zahl aufgedruckt, so kann diese Zahl beispielsweise bedeuten, daß der Stillstand eines Kraftwagens aus dein Grunde stattfand, weil ein Motorfehler, ein Reifendefekt o. dgl. auftrat, indem den verschiedenen aufzudruckenden Zahlen von vornherein die entsprechende Bedeutung zugeteilt wurde.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt geworden, z. B. Stühle für Frisiergeschäfte, bei denen durch Niederdrücken des Stuhlsitzes ein Uhrwerk eingekuppelt wird, und auf diese Weise die Zeit der Benutzung angibt, und bei denen außerdem ein von Hand einstellbarer, mit Arbeitsbenennungen versehener Typenzylinder auf einem Papierstreifen angibt, welches die Art der Arbeitsverrichtung war, z. B. Haarschneiden, Frisieren o. dgl.
  • Das Wesen der neuen Erfindung besteht darin, daß der Fläche der bekannten rotierenden, die selbsttätigen Registrierungen aufnehmenden Scheibe ein mit :den verschiedenen Typen versehener Stempel gegenübersteht, der vorteilhaft als Rad ausgebildet ist und zum Abdruck der verschiedenen Typen durch eine besondere Handhabe eingestellt und alsdann durch einen besonderen Druckstempel niedergedrückt werden kann. Die ganze zur Stempelung dienende Vorrichtung ist also in dein kleinen Apparat vereinigt, so daß der Handhabende besondere lose Vorrichtungen, z. B. lose Druckstempel, nicht verwenden braucht. Außerdem kommt es bei der Erfindung auf die besondere Ausbildung der Vorrichtung an, in ihrer Anpassung auf die verhältnismäßig kleinen Registrierapparate, insbesondere in ihrer runden Form und in derjenigen Ausbildung, bei welcher der das Schreibwerk aufnehmende Deckel abklappbar von dem übrigen Gehäuseteil ausgebildet ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i ist die Ansicht eines Registrierapparates mit aufgelegter Scheibe bei geöffnetem Deckel.
  • Abb. >- ist ein Schnitt durch das Gehäuse nach A-B (Abb. i) bei geöffnetem Deckel. Abb. 3 ist der gleiche Schnitt bei geschlossenem Deckel.
  • Abb. ;4 ist ein Schnitt durch den Gehäusedeckel nach D-E (Abb. i).
  • Abb. 5 ist eine Seitenansicht des geschlossenen Apparates.
  • Abb. 6 ist eine Seitenansicht der Markiervorrichtung bei hineingedrückter Stellung.
  • h ist die Befestigungswand des Registrierapparates. b1 ist der Deckel des Gehäuses, der mit dem Gehäuse durch das Scharnier c verbunden ist und in geschlossenem Zustande durch Haken dl und Öse d2 mittels Plombe oder Vorhängeschlosses gegen Öffnen gesichert werden kann, so daß die Registriervorrichtung nur dein Brechtigten zugänglich ist. b2 ist die untere Uhrwerkplatine, b3 ist die obere Uhrwerkplatine und zugleich Widerlager für die Registrierscheibe. Das Zahnrad ä, welches in 2_l. Stunden sich einmal umdreht, wird vom Uhrwerk angetrieben. Auf der 'Nabe des Zahnrades g kann die kreisförmige Registrierscheibe la aufgelegt und durch die Mutter 7 befestigt werden. Die Scheibe ist in 2 X i2 Stunden eingeteilt und hat ein abgegrenztes, ringförmiges Feld zur Aufnahme des Diagramms und der Markierungen. Der Schreibstiftträger wa ist auf einer Brücke der Grundplatte b4 drehbar gelagert. Eine Federn . ist bestrebt, den Schreibstiftr, r bis zum Anschlag des mit dem Schreibt e stiftträger na verbundenen Armes real am Exzenter v (Abb. i und 2) zu drehen. Das Exzenter v ist auf dem einen Ende einer gleichfalls am Gehäusedeckel drehbar gelagerten Welle ir befestigt, auf deren anderem Ende ein Kegelrad t sitzt. Dieses greift bei geschlossenem Gehäuse in ein 'im Gehäuse gelagertes Kegelrad s ein, welches von außen zwangläufig in- Drehung gesetzt wird. Der Schreibstift p ist im Schreibstiftträger in verschieb()ar gelagert und wird durch eine Fe-der q gegen die Registrierscheibe h gedrückt, sobald der Deckel geschlossen ist. Wenn leide Kegelräder im Eingriff stehen, so wird (ler Schreibstift entsprechend den Bewegungen des Kegelrades s hin und her bewegt und schreibt auf der Scheibe (Abb. i) ein Diagramm.
  • Die Markiervorrichtung hat den Zweck, die auf dem Diagramm (Abb. i) ersichtlichen Zwischenzeiten, während welcher der Apparat nur kreisförmige Linien zog, also nicht in Bewegung war, aufzuklären.
  • Es sei angenommen, daß der Apparat zur Registrierung der Arbeitsvorgänge an einem Bagger montiert war, und sei die Anwendung und der Aufbau wie folgt beschrieben: Sobald eine unfreiwillige Pause, also Arbeitsunterbrechung, eintritt und die Ursache derselben ermittelt ist, stellt der Maschinenwärter den Knopf w auf eine die Art der Störung bezeichnende Zahl (Abb. 5) ein und drückt auf den Knopf z, wobei sich auf der Scheibe das Zeichen markiert. Bei dem abge-. bildeten Ausführungsbeispiel (Abb. i) liegen die Markierungszeichen H und S nicht unmittelbar am Diagramm, sondern auf der anderen Hälfte der Scheibe, aber genau in derselben Zeiteinteilung.
  • Die Typenrolle i ist mit ihrer Rolle fest verbunden und drehbar gelagert in der Gabel q.. Durch den Knopf w kann die Rolle von außen je nach Wunsch und Bedarf auf ein beliebiges Zeichen eingestellt werden. Ferner ist die Typenrolle durch die Achse mit einem Sperrstern 2 (Abb. 2) fest verstiftet, wodurch ein Verstellen oder Verschieben von selbst ausgeschlossen ist, da eine Sperrklinke 3 mit Federdruck den Sperrstern festhält.
  • Der Winkel x hat zwei Führungsflächen, welche je mit einem Langloch versehen sind und als Führung für die Gabel ¢ und die Rolle i dienen. Die Gabel ,4 hat nach oben einen runden Führungshals, welcher durch eine Gehäusebohrung herausragt und an seinem Ende den Knopf z mit einer eingebauten Feder 5 (Abb. 2) trägt, welche den Stempelmechanismus nach dem Drücken in seine ursprüngliche Lage zurückführt. Der I# arbkissenhebel y, welcher am unteren Ende (Abb. 2 und 6) ein Farbkissen 6 trägt und im Bock 7 drehbar gelagert ist, ist am anderen Ende Winkel- und gabelförmig ausgebildet und greift um die Gabel d..
  • Diese Gabel d. hat nach beiden Seiten je einen Stift, welche als Mitnehmer der Gabel des Farbkissenhebels y dienen. Beim Drücken des Knopfes z bleibt der Hebel y mit dem Farbkissen infolge des Schlitzes in seiner Gabel und der Feder 9 stehen, und erst, wenn die Rolle gegen das Farbkissen gedrückt und Stempelfarbe aufgenommen hat, drücken die in den Schlitzen laufenden Mitnehmerstifte 8 den Farbkissenhebel mit dem Farbkissen zur Seite, und der Platz für die Typenrolle (Abb.6) wird frei. Der beschriebene Vorgang wird durch einen einzigen leichten Druck ausgeführt und der Knopf z durch eine Feder in seine ursprüngliche Lage zurückgeworfen. Da die Typenrolle einen vertikalen Hub ausführen muß, so ist zwischen dieser und dem Knopf w ein Tellergetriebe io eingebaut (Abb. i und 4).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Handstempel versehene Kontrollvorrichtung an selbsttätigen keffi Cr strierapparaten, dadurch gekennzeichnet, claß der Fläche einer bekannten rotierenden, die selbsttätigen Registrierungen aufnehmenden Scheibe (h) ein mit mehreren Typen versehener Stempel, der vorteilhaft als Rad (l) ausgebildet ist, gegenübersteht, welcher zum Abdruck der verschiedenen Typen durch eine besondere Handhabe (w) eingestellt und alsdann durch einen besonderen Druckstempel niedergedrückt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Einstellen des Typenrades dienender drehbarer Handgriff (w) aus der Seitenwandung des Gehäuses herausragt, während der Druckstempel (z) zum Niederdrücken des Rades aus der oberen Deckelfläche hervortritt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei festliegender Achse der Einstellvorrichtung (w) für das Typenrad die Bewegungsübertragung durch zwei Tellerzahnräder (io) vorgenommen wird, zwischen denen ein Zahnrad mit senkrechter Achse liegt (Tellergetriebe). ,4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Stempele orrichtung in dem in bekannter Weise abklappbaren Deckel (b') des Gehäuses angebracht ist, welcher auch den Antrieb für den Schreibstift (p) enthält, so daß sie durch Aufklappen dieses Deckels zugänglich ist.
DET26680D Mit Handstempel versehene Kontrollvorrichtung an selbsttaetigen Registrierapparaten Expired DE409865C (de)

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