DE409702C - Wechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder - Google Patents

Wechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder

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DE409702C
DE409702C DET28340D DET0028340D DE409702C DE 409702 C DE409702 C DE 409702C DE T28340 D DET28340 D DE T28340D DE T0028340 D DET0028340 D DE T0028340D DE 409702 C DE409702 C DE 409702C
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Germany
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lever
gears
fork
shaft
motorcycles
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DET28340D
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VINCENZO TIRONE
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VINCENZO TIRONE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder. Die Erfindung bezieht sich auf Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder, mit sowohl auf der Motorwelle als auch auf der Hilfswelle mittels eines einzigen Steuerhebels verschiebbaren Zahnrädern. Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Schalten dieses Getriebes. Diese Schaltvorrichtung besteht aus einem Hebel, der die Zahnräder auf der Motorwelle unmittelbar schaltet und der außerdem gelenkig und kraftschlüssig kuppelbar eine Gabel trägt, die zum Schalten der Zahnräder auf der Hilfswelle dient.
  • In der Zeichnung ist eine besondere Art eines Geschwindigkeitswechselgetriebes dargestellt mit dem Schalthebel gemäß der Erfindung. Es zeigt Abb. i einen Schnitt nach einer Ebene durch die Achse der Hauptwelle und durch die Achse einer der Nebenwellen (Linie i-i in Abb. 3).
  • Abb.2 zeigt teilweise die zweite Nebenwelle. Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 in Abb. i.
  • Abb. q. ist eine Draufsicht und zeigt auch den Steuerhebel.
  • Abb. 5 ist ein seitlicher, teilweise geschnittener Aufriß des Steuerhebels.
  • Abb. 6 bis 9 sind Teilansichten dieses Hebels.
  • Abb. io bis 13 zeigen in verkleinertem Maßstabe Ansichten entsprechend Abb, q., in denen die Teile die den verschiedenen möglichen Übersetzungen entsprechende Stellungen zeigen.
  • 2 eben der Motorwelle 2 sind zwei - Nebenwellen 3 und 4 vorhanden, auf denen Zahnräder sitzen, durch deren Verschieben der Geschwindigkeitswechsel erreicht wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß an einem am Gehäuse festen Arm 22 (Abb. 3 und 5) bei 23 ein Hebel 24 gelagert, der von außen in beliebiger Weise bewegt werden kann, z. B. mit einer biegsamen Übertragung (Bowdenzug). Mit diesem Hebel 24 ist am Ende ein Arm 25 (Abb. 3 und .4) starr verbunden, an dein mit Hilfe eines Zapfens 26 (Abb. 5) ein Block 27 schwenkbar gelagert ist. In letzterem kann sich ein Ansatz 28 eines das Zahnradpaar 16, 17 umfassenden Ringes 29 (Abb. i und 3) achsial verschieben. An dem Befestigungspunkt des Armes 25 am Hebel 24 ist unterhalb des letzteren eine Gabel 3o drehbar angelenkt, die das kitzel2o mit ihren beiden Zinken so umgreift, daß das Kitzelpaar 2o, 21 damit achsial auf der Welle 3 verschoben werden kann. Die Gabel 30 ist an einem mit dem Hebel 4 starr verbundenen Zapfen 31 gelagert. Die Nabe der Gabel 3o wird durch eine von der Schraube 32 gehaltene Feder 33 gegen die anliegende Seite des Hebels 24 gepreßt. Gegenüber dem Hebel 4 kann die Gabel zwei verschiedene Winkelstellungen einnehmen. Hierbei treten die Vorsprünge 34 am Hebel 24 (Abb. 6) entweder in Nuten 35 oder 35' an der Gabel (Abb. 8) unter Wirkung der Feder 33 ein. Die Verschiebung der Kitzelpaare 16 , 17 und 2o, 21 beim Übergang von einer Übersetzung zur anderen wird durch Schwenken des Hebels 24 erreicht, an dem sich die Gabel 30 unter der Wirkung einer Kraft verschieben kann, die durch verschieden starkes Anziehen der Schraube regelbar ist.
  • In der einen äußersten Stellung des Hebels 24, entsprechend . der unmittelbaren Kraftübertragung von der Motorwelle 2 auf das das Hinterrad antreibende Kettenrad 6 (Abb. io), steht das Ende 25 des Hebels 24 am nächsten der Gehäusewand i, an der das Kitzel 7 anliegt. Dabei sind die Kuppelklauen 8 und 18 im Eingriff, so daß die Drehung der Welle 2 sich unmittelbar dem Kitzel 7 und dem Rade 6 mitteilt, während die Wellen 3 und 4. leer laufen. Die die Kitzel 2o und 21 tragende Muffe nimmt ihre äußerste Stellung nach der Wand i hinein, und die das Ritze12o umfassende Gabel3o ist unter einem stumpfen Winkel gegenüber dem Hebel 24 festgestellt.
  • Um zur Stellung nach Abb. i i überzugehen, die dem Eingriff des Kitzels 17 mit dem Kitzel 13 der Welle 4 und des Kitzels 21 der Welle 3 mit dem Kitzel 14 der Welle 4 entspricht, wird der Hebe124 geschwenkt, dessen Ende 25 mit dem Block 27 das Kitzelpaar 16, 17 verschiebt. Diese Verschiebung bietet einen geringeren Widerstand als der Widerstand der Eingriffsteile 34, 35, unter Wirkung der Feder 33, so daß die Gabe13o ihre frühere Winkelstellung zum Hebel 24 beibehält. Dabei -kommt das Kitzel 2 i mit dem Kitzel 14 der Welle 4 in Eingriff. Beim Übergang zur Stellung nach Abb. 12 verdreht sich die Gabel 30 in bezug auf den Hebel 24, weil, während der Ring 29 das Kitzel 16 in Eingriff mit dem Kitzel ii der Welle 4 bringt, die Kitzel 2o, 21, die ihre äußerste Stellung erreicht haben, sich nicht mehr verschieben lassen. Dabei bleibt das Zahnrad 21 in Eingriff mit dem Kitzel 14 der Welle 4.
  • Zum Erreichen der Stellung nach Abb. 13 wird der Hebel 24 in entgegengesetztem Sinne wie vorher geschwenkt, so daß der Block 27 den Ring 29 und damit das Kitzelpaar 16, 17 in die Stellung bringt, die sie schon in Abb. ii hatten. Die Gabel 30 verdreht sich in bezug auf den Hebel 24 nicht, und zwar wegen der Kupplung 34, 35, die imstande ist, unter Wirkung der Feder 33 den Widerstand gegen die Verschiebung auf der Welle 3 zu überwinden.
  • Bei der folgenden Schwenkung des Hebels 24 bei Übergang zur Stellung nach Abb. io verdreht sich die Gabel 30 gegenüber dem Hebel 24, denn die Muffe 2o, 2 1 kann sich nicht weiter verschieben, weil sie ihre äußerste Stellung erreicht hat.
  • Auf diese Weise bewirkt die Schwenkung des Hebels 24 von einer zur anderen Stufe gleichzeitig die Verstellung sämtlicher beweglicher Kitzelpaare.

Claims (2)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Wechselgetriebe, insbesondere für Motorräder, mit sowohl auf der Motorwelle als auch auf der Nebenwelle mittels eines einzigen Steuerhebels verschiebbaren Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (24) zum Schalten des Wechselgetriebes unmittelbar die Zahnräder auf der Motorwelle verschiebt und eine ihm gegenüber schwenkbare, mit ihm durch eine kraftschlüssige Kupplung verbundene Gabel (30) trägt, die die Zahnräder auf der Nebenwelle verschiebt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (3o) an dem dem Getriebe zugekehrten Ende des Steuerhebels (24) gelagert ist, zu dem sie zwei verschiedene Winkelstellungen einriehmen kann, in denen sie durch eine unter Federwirkung stehende Klauenkupplung (33, 34, 35, 35') festgehalten wird und aus denen sie entgegen dem Widerstande der Klauenkupplung dadurch verdreht wird, daß die von ihr verschobenen Zahnräder in ihren äußersten Stellungen einen festen Anschlag bilden.
DET28340D 1923-12-15 1923-12-15 Wechselgetriebe, insbesondere fuer Motorraeder Expired DE409702C (de)

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DE409702C true DE409702C (de) 1925-02-10

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