DE409307C - Waermeschutzmasse und Verfahren zur Herstellung von Diatomitsteinen aus ihr - Google Patents
Waermeschutzmasse und Verfahren zur Herstellung von Diatomitsteinen aus ihrInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
Description
- Wärmeschutzmasse und Verfahren zur Herstellung von Diatomitsteinen aus ihr. Gegentand der Erfindung ist eine Wärmeschutzmasse, die im wesentlichen aus Kieselgur besteht und insbesondere für die Umhüllung von Dampfrohren sowie zur Schalenfabrikation sich eignet. Ferner läßt sich die Masse auch reit Vorteil zur Herstellung von l)iatomitsteinen verwenden.
- Gemäß der Erfindung besteht die Wärine-.,chutzmasse aus Kieselgur mit einem Zusatz von Asbestfasern, kalzinierter Soda und Bikarbonat. Durch Beimischung von Bikarbonat wird die Porosität der Masse erhöht. Die Beifügung kalzinierter Soda hat den Zweck, die Masse sehr hart zu machen und ein Abbröckeln zu verhüten. Die neue Masse ist so fest, daß sie keiner äußeren Umhüllung bedarf, wenn man sie. beispielsweise zuin Schutz eines Dampfrohres verwendet.
- Ein weiterer Vorteil der neuen Masse besteht darin, daß sie keine Feuchtigkeit anzieht. Schließlich läßt sich die Isolierung bedeutend schneller aufbringen, da bei der Verarbeitung der Masse weder Blasen noch Risse entstehen. Man braucht nicht wie bisher zu warten, his die erste Lage beim Auftragen auf das Dampfrohr o. dgl. angetrocknet ist, sondern man kann eine Schicht unmittelbar nach der anderen aufbringen, bis die gc@-wünschte Stärke erreicht ist.
- Bei Anwendung der Masse zur Herstellung von Schalen rührt man den Brei etwas steifer an. Das gleiche gilt in (lern Fall, wo man die Masse zur Herstellung von Diatomitsteinen verwendet. Man erzielt gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beliebig harte und poröse Diatomitsteine, indem man die aus der Masse geformten Steine bei einer Temperatur von etwa ioo° C erhärten läßt. Bisher mußte man bei der Herstellung von Diatomitsteinen Temperaturen von etwa i ooo° aufwenden. Das neue Verfahren läßt sich also mit wesentlich geringeren Kosten durchführen.
- Die lasse kann vorteilhaft beispielsweise wie folgt zusammengesetzt sein: 83 Teile reinen Kieselgur, 7 Teile Asbestfasern, 5 Teile kalzinierte Soda, 5 Teile Bikarbonat.
Claims (1)
- PATEN T-AN SPRIJ CHE i. Wärmeschutzmasse, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kieselgur mit einem Zusatz von Asbestfasern, kalzinierter Soda und Bikarbonat besteht. a. Verfahren zur- Herstellung von Diatomitsteinen aus der Wärmeschutzmasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß man die Steine bei etwa ioo" C erhärten läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED44848D DE409307C (de) | 1924-01-31 | 1924-01-31 | Waermeschutzmasse und Verfahren zur Herstellung von Diatomitsteinen aus ihr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED44848D DE409307C (de) | 1924-01-31 | 1924-01-31 | Waermeschutzmasse und Verfahren zur Herstellung von Diatomitsteinen aus ihr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409307C true DE409307C (de) | 1925-02-02 |
Family
ID=7048596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED44848D Expired DE409307C (de) | 1924-01-31 | 1924-01-31 | Waermeschutzmasse und Verfahren zur Herstellung von Diatomitsteinen aus ihr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409307C (de) |
-
1924
- 1924-01-31 DE DED44848D patent/DE409307C/de not_active Expired
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