DE4091C - Hydrostatische Sicherheits-Petroleumlampe - Google Patents
Hydrostatische Sicherheits-PetroleumlampeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
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- F21V37/0045—Fuel supply using hydrostatic pressure or weights
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Claims (1)
1878.
Klasse 4.
GEORG von BESSERER-THALFINGEN in NEU-ULM. Hydrostatische Sicherheits- Petroleumlampe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1878 ab.
. In der nach dem Volumen zu berechnenden Mitte eines Gefafses von ungefähr der Form
einer gewöhnlichen Petroleumlampenvase ist eine horizontale Metallplatte angebracht, welche diesen
Behälter in zwei Abtheilungen, eine obere und untere, A und B der Zeichnung, scheidet.
Die Verbindung ist hergestellt mittelst zweier Röhren, von welchen die eine, C, auf die Mitte
der Platte aufgesetzte bis ungefähr zu 1J3 der
Höhe des Gefäfsrandes sich erhebt und da in Parallelrichtung umgebogen bis nahe an die
Platte abfällt. Die zweite Röhre D, am Rande der unteren Plattenfläche befestigt, setzt sich in
absteigender Richtung bis in den Vasenzapfen fort. Zwischen der Platte und dieser letzteren
Röhre ist ein horizontaler Hahnverschlufs E angebracht zur Regulirung der Communication von
A mit B) gegenüber dieser Vorrichtung ist die in den unteren Behälter B mündende, mit
Schraube verschliefsbare OefFnung F zum Einfüllen des Erdöles. Ueber die in der Plattenmitte
aufsteigende Röhre C ist ein kleiner, hohler Metallcylinder Ga gestürzt bezw. an die Platte
angeschraubt, welcher unmittelbar über der Biegung des Mittelrohres durch eine Platte H geschlossen
ist. Diese Platte enthält eine kleine Seitenöffnung, welche den Zuflufs des Erdöles
an den Docht vermittelt. Am oberen Ende eines weiteren (Glas-) Cylinders Gb, ebenfalls
durch Schraube mit G α verbunden, wird der Brenner angeschraubt. Im Vasenzapfen etwas
oberhalb der Mündung des Rohres D ist schliefslich ein kleiner Hahn ^angebracht zum Ablassen
des gesammten Gefäfsinhaltes mit Ausnahme der Füllung des Cylinders Ga.
Der Brenner hat einen gewöhnlichen Rundbrennerdocht mit Saugdocht, dessen mit etwas
Blei, Zinn etc. beschwerte Enden auf der Platte H aufliegen.
Wenn man nun die Lampe zum Anzünden fertig machen will, so wird, vor allem der Cylinder
G α mit Wasser gefüllt, welches zur Hälfte mit Glycerin und etwas Salicylsäure gemischt
sein kann. Diese Füllung ist gewissermaafsen ein eiserner Bestand des Lampeninhalts, welcher
sich wegen der darüberstehenden Oelschicht nicht durch Verdunstung vermindern kann. Dann
wird durch die Oeffnung F so viel Wasser eingegossen,
dafs die Spitze der Röhre D unter Wasser steht, was daran erkennbar ist, dafs aus
dem Hahn / etwas Wasser ausfliefst. Durch
dieselbe Oeffnung F wird dann nach Verse'
des Hahnes auch das Erdöl eingefüllt bis
mittelbar unter die Platte und bis an der
gufsstelle der Petroleumspiegel sichtbar wr
Zuletzt wird auch die Abtheilung A mit Wasser gefüllt. Dasselbe, durch die Röhre D in feinem Strahle oder tropfenförmig (die Regulirung hat man mittelst des Hahnes E ganz in der Hand) in die unter dem Erdöl stehende Wasserschicht K abfliefsend, hebt das Petroleum in die mittlere gebogene Röhre C, aus welcher es durch die Wasserschicht G α und die Seitenöffnung der Platte H an den Docht gelangt und durch Dochtsaugung zum Brenner geführt wird.
des Hahnes auch das Erdöl eingefüllt bis
mittelbar unter die Platte und bis an der
gufsstelle der Petroleumspiegel sichtbar wr
Zuletzt wird auch die Abtheilung A mit Wasser gefüllt. Dasselbe, durch die Röhre D in feinem Strahle oder tropfenförmig (die Regulirung hat man mittelst des Hahnes E ganz in der Hand) in die unter dem Erdöl stehende Wasserschicht K abfliefsend, hebt das Petroleum in die mittlere gebogene Röhre C, aus welcher es durch die Wasserschicht G α und die Seitenöffnung der Platte H an den Docht gelangt und durch Dochtsaugung zum Brenner geführt wird.
Das Ende des Dochtes soll nach dem Anzünden der Lampe nicht höher als 1 bis 2 mm
in das Erdöl eingetaucht sein, was schon durch Adjustirung des Durchmessers der Spitze der
Röhre C je nach dem anzunehmenden O,elconsum erreichbar ist, abgesehen von der Regulirung
mittelst des Hahnes E.
Läfst man das Erdöl in G b höher steigen, so hat man immerhin noch eine Sicherheitslampe,
weil auch dann dieses kleinere Erdölreservoir rings von Wasser umgeben ist, aber es
ist nicht mehr die »absolute«.
Ein weiterer Vorzug vorstehender Lampe ist der, dafs das Nachfüllen des Erdöles während
des Brennens der Lampe ohne alle Gefahr geschehen kann, nachdem man mittelst des Hahnes T
vorher dieselbe Quantität Wasser abgelassen hat. Die Lampe brennt während der paar, hierzu erforderlichen
Minuten ruhig fort. A soll dann ebenfalls wieder aufgefüllt werden. Wird die
Lampe umgeworfen, so löscht das Wasser der Behälter G α und A die Flamme, und können
aus dem Erdölreservoir nicht mehr Erdöltropfen ausfliefsen, als wenn die Lampe steht.
Der Erdölbehälter B und die Röhren sind zweckmäfsig von Metall; ebensovielleichtauchGa;
während G b und A aus Glas bestehen.
Patent-An spruch:
Patent-An spruch:
Eine Lampenconstruction, vermöge welcher das Erdöl innerhalb zweier über einander gestellter,
durch eine Röhre verbundener Wasserschichten abgeschlossen, in ein gebogenes Rohr
oberhalb gehoben und eine dritte Wasserschicht durchsetzend in eine beliebig zu regulirende
Verbindung mit dem Brennerdocht gesetzt ist, in der Weise, wie dies im obigen beschrieben
und in der Zeichnung dargestellt ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4091C true DE4091C (de) |
Family
ID=282917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4091D Active DE4091C (de) | Hydrostatische Sicherheits-Petroleumlampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4091C (de) |
-
0
- DE DENDAT4091D patent/DE4091C/de active Active
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