DE409196C - Traggestelleinrichtung fuer Mikrotelephone - Google Patents
Traggestelleinrichtung fuer MikrotelephoneInfo
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- DE409196C DE409196C DEST37874D DEST037874D DE409196C DE 409196 C DE409196 C DE 409196C DE ST37874 D DEST37874 D DE ST37874D DE ST037874 D DEST037874 D DE ST037874D DE 409196 C DE409196 C DE 409196C
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- Germany
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- arm
- telephones
- micro
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- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 210000000629 knee joint Anatomy 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
- H04M1/04—Supports for telephone transmitters or receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
Es sind Traggestelle für Mikrotelephone an Fernsprechstellen bekannt, bei denen, damit
der Sprechende beide Hände zum Schreiben usw. frei behalten kann, das Mikrotelephon
an einem um eine senkrechte Achse drehbaren Arm frei schwebend angebracht ist. Nach Beendigung des Gespräches wird bei
derartigen Einrichtungen das Mikrotelephon zur Seite geschwenkt, wobei zugleich mit
ίο seiner Drehbewegung selbsttätig die im ortsfesten
Fernsprechkasten enthaltene Umschaltvorrichtung wieder auf Weckstellung geschaltet
wird. Auch gibt es bereits derartige Tragarme, die nicht allein gestatten, das Mikrotelephon um die Drehachse zu schwenken,
sondern auch dasselbe nach Benutzung außerdem an die Drehachse heranzuschieben, was dadurch erreicht wird, daß der Tragarm
aus mehreren ineinanderschiebbaren Teilen besteht oder auch nach dem Prinzip einer sogenannten
Nürnberger Schere gebaut ist oder endlich aus mehreren Kniegelenken besteht,
so daß der Tragarm innerhalb gewisser Grenzen verkürzbar ist.
Aber auch bei solchen Einrichtungen mit nicht nur schwenkbarem, sondern auch zugleich
verkürzbarem Arm geschieht nach den bisher bekannten Verfahren die Umschaltung
der Weckereinrichtung stets allein durch die . Drehbewegung des Tragarmes, so daß also
die Vorrichtung nur bei gewissen Winkel- ; Stellungen des Tragarmes zum Telephonieren
; benutzt werden kann, während in anderen ■ Stellungen die Fernsprechstelle auf Weckstellung
steht. Dies bedeutet aber bei Tischfernsprechstellen insofern eine Unvollkommenheit,
als es nicht möglich ist, daß bei einer beliebigen Anzahl um einen Tisch : gruppierter Personen eine jede dieser Per-
; sonen die Vorrichtung benutzen kann, ohne j ihren Platz verlassen, zu müssen.
j Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen 1 Übelstand, und zwar besteht die Neuerung ; darin, daß die Umschaltung der Fernsprechi einrichtung (d. h. die Schaltung auf Weck- bzw. Sprechstellung) ganz unabhängig von der Winkelstellung des Tragarmes lediglich 1 durch die Verkürzung bzw. Verlängerung des Tragarmes vor sich geht, mit andern Worten durch die radiale Hin- bzw. Herbewegung ! des Mikrotelephons bewirkt wird. Bei einer derartigen Einrichtung ist somit die Winkeli Stellung des Tragarmes ohne jeden Einfluß auf die Schaltung der Sprechstelle, und das 1 Mikrotelephon kann nach jeder beliebigen «55 Richtung zur Benutzung herangezogen werden.
j Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen 1 Übelstand, und zwar besteht die Neuerung ; darin, daß die Umschaltung der Fernsprechi einrichtung (d. h. die Schaltung auf Weck- bzw. Sprechstellung) ganz unabhängig von der Winkelstellung des Tragarmes lediglich 1 durch die Verkürzung bzw. Verlängerung des Tragarmes vor sich geht, mit andern Worten durch die radiale Hin- bzw. Herbewegung ! des Mikrotelephons bewirkt wird. Bei einer derartigen Einrichtung ist somit die Winkeli Stellung des Tragarmes ohne jeden Einfluß auf die Schaltung der Sprechstelle, und das 1 Mikrotelephon kann nach jeder beliebigen «55 Richtung zur Benutzung herangezogen werden.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele dieses Grundgedankens zur Darstellung
gebracht.
In der Abb. ι ist in einem ortsfest angebrachten
Ständer α ein Rohr b mittels des Stellringes c in der Höhe verstellbar und
um die Senkrechte drehbar angeordnet. Mit dem Rohr b fest verbunden ist der Tragarm
dy, in welchem teleskopartig verschiebbar
ein zweiter Armteil d2 geführt ist. Statt der gezeichneten Zweiteilung des wagerechten
Tragarmes kann dieser, wie bekannt, auch aus mehr als zwei ineinanderschiebbaren
Teilen zusammengesetzt sein. Am freien Ende des Armes d2 ist das Mikro telephon h \
in irgendeiner Weise abnehmbar und verstellbar befestigt. Das hintere Ende des Armes d*
trägt eine Schnurs, die über eine Roller ge- i
führt ist und am unteren Ende ein Gewicht g· j trägt, dessen Schwere die eines Mikrotele- ,
phons zweckmäßig etwas übersteigt. Ein , Winkelstücke, das auch als Hebelwerk mit
entsprechender Übersetzung ausgebildet sein j kann, vermittelt die Steuerung der Gabel k.
Der Armteil d2 ist in der gezeichneten Stellung so weit ausgezogen, daß das Gewicht
g das Winkelstück e und damit die Gabel k nach unten drückt. Wird nun der '
Teilo?2 vollends ausgezogen, so wird das Gewicht
g gehoben, die nach oben strebende Gabel £ hebt das Winkelstücke, und die Einrichtung
ist auf Sprechstellung geschaltet. ■ Selbstverständlich muß die Reibung zwischen
dx und d2 die Schwere des Gewichts g über- ,
treffen. Wird das RohröL mit dem Mikro- ■
telephon h weiter, als in der Abb. 1 dargestellt,
in das Rohr dx hineingeschoben, so bleibt das Gewicht g in seiner tiefsten Lage
stehen, während die Schnur sich zwanglos in den Rohren zusammenlegt.
Der in der Abb. 1 gewählte geringe Spiel- ; raum zwischen der völlig ausgezogenen Lage !
des Armes d2 und derjenigen Lage, bei welcher die Schnur 5 gerade noch gespannt ist
(bei welcher also das Telephon schon »abgestellt« ist), kann erheblich vergrößert werden,
wenn man dem Gewicht g durch andere Formgestaltung (etwa lange zylindrische Form)
einen größeren Bewegungsspielraum verleiht. Das Gewicht kann auch durch eine Feder :
ersetzt werden. '
Die Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform desselben Grundgedankens. Hier wirkt
ein mit dem ausziehbaren Armteil d2 starr verbundener, durch einen Schlitz/« des Roh- ,
res dx ragender Ansatz η auf ein oben glockenähnlich
ausgebildetes Glied /, welches unter dem Druck der Feder / nach, oben strebt.
Das die Gabel- steuernde Winkelstück ο ist hier mit / fest verbunden. Die Zeichnung
stellt die Einrichtung dar in abgestellter Lage (nach unten gedrückter Stellung von l,o,k).
Wird aber jetzt das Rohr^i2 aus ^i herausgezogen,
so entfernt sich der Ansatz« von dem Körper I1 dieser wird freigegeben und
durch die Feder/ nach oben gedrückt. Damit wird die Gabel k freigegeben, und das Telephon
ist auf Sprechstellung geschaltet. Man erkennt aus der Abb. 2, daß die gezeichnete
abgestellte Lage ganz unabhängig. von der Winkelstellung des Tragarmes di} d2 ist.
Dieser kann vollständig im Kreise gedreht werden, ohne daß sich die Stellung der
Gabel k im geringsten veränderte. Dieselbe Unabhängigkeit von der Winkelstellung des
Tragarmes findet auch bei ausgezogenem d2 und freigegebener Gabel k statt, wie ohne weiteres
einleuchtet.
In der Abb. 3 ist noch eine andere Ausführungsform der Teile/ und ti dargestellt. Der
Teili ist oben als flacher Teller ausgebildet, und die beim Bewegen des Armes d2 in der
Pfeilrichtung nach unten drängende schräge Fläche ist an dem Ansatz ti angeordnet.
Die Abb. 4 zeigt eine weitere Ausführungsart ähnlich derjenigen nach Abb. 2
bzw. Abb. 3. An die Stelle des mit dem Armteil d2 starr verbundenen Teiles ti (Abb. 2)
tritt hier ein an das Rohr dt bei ρ angelenkter
Hebel p, dessen schräg verlaufender Ansatz q durch einen Spalt/« in den Wirkungsbereich
des Rohres d2 hineinragt derart, daß nach entsprechend weitem Einschieben des Rohres
d2 der Hebel λ nach unten gedrückt wird,
so daß das Winkelstück ο mit k sich nach unten bewegt und den Fernsprecher abstellt,
während die gezeichnete Lage die der Sprechschaltung entsprechende ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Traggestelleinrichtung für Mikrotelephone zwecks Freilassens beider Hände des Sprechenden, bei welcher der Hörer am Ende eines um eine senkrechte Achse drehbaren und zugleich in radialer Richtung verkürzbaren Armes angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Umschaltung des Fernsprechers auf Sprech- bzw. Weckstellung unabhängig von der Drehbewegung des Tragarmes lediglich durch die radiale Bewegung des Hörers in Richtung des Tragarmes bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37874D DE409196C (de) | 1924-04-16 | 1924-04-16 | Traggestelleinrichtung fuer Mikrotelephone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37874D DE409196C (de) | 1924-04-16 | 1924-04-16 | Traggestelleinrichtung fuer Mikrotelephone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409196C true DE409196C (de) | 1925-02-02 |
Family
ID=7463059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST37874D Expired DE409196C (de) | 1924-04-16 | 1924-04-16 | Traggestelleinrichtung fuer Mikrotelephone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409196C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2531648A (en) * | 1947-02-20 | 1950-11-28 | George J Rovnak | Combined remote control and extension for telephones |
| US2696528A (en) * | 1949-05-25 | 1954-12-07 | Sanford C Chesick | Accessory for use with telephones |
| US2766330A (en) * | 1953-04-17 | 1956-10-09 | Olsen William | Telephone hand set holder |
-
1924
- 1924-04-16 DE DEST37874D patent/DE409196C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2531648A (en) * | 1947-02-20 | 1950-11-28 | George J Rovnak | Combined remote control and extension for telephones |
| US2696528A (en) * | 1949-05-25 | 1954-12-07 | Sanford C Chesick | Accessory for use with telephones |
| US2766330A (en) * | 1953-04-17 | 1956-10-09 | Olsen William | Telephone hand set holder |
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