DE409133C - Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern - Google Patents

Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern

Info

Publication number
DE409133C
DE409133C DEST33749D DEST033749D DE409133C DE 409133 C DE409133 C DE 409133C DE ST33749 D DEST33749 D DE ST33749D DE ST033749 D DEST033749 D DE ST033749D DE 409133 C DE409133 C DE 409133C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
traveling
bars
chains
grate bars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST33749D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST33749D priority Critical patent/DE409133C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE409133C publication Critical patent/DE409133C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkörpern. Es sind Wanderroste bekannt, welche zwischen einzelnen Rostketten liegende, feststehende Rostkörper haben, die dann von Unterlagstücken getragen werden. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von bekannten Einrichtungen ähnlicher Art dadurch, daß sich zur Verzögerung der Wanderung des Blennstoffs an die festen Rostplatten in der Nähe der Feuerbrücke zwischen den Rostketten in- ihrer Neigung verstellbar ausschwingbare Roststäbe anschließen. Die Ausschwingung dieser beweglichen Roststäbe erfolgt. im Betrieb des Rostes beständig durch ein mit dem Rost verbundenes Gestänge. Gleichzeitig aber kann die Größe der Ausschwingung der ausschwingbaren Roststäbe durch eine einstellbare Sperrung bestimmt werden. Die Unterstützungsglieder aus festen Rostplatten dienen gleichzeitig zur Unterstützung der Rostketten und bieten auch Auflagerfläche für auswechselbare Luftführungsplatten, die unterhalb der luftdurchlässigen Rostkettenglieder angebracht sind.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. i ist ein Querschnitt durch einen solchen aus Ketten und Festrost bestehenden, Rost; I- Abb. a zeigt -im Längsschnitt den oberen Teil des Rostes, Abb.3 in etwas größerem Maßstabe den unteren Teil desselben; Abb.4, 5, 6, 7 zeigen in Draufsichten, Seitenansicht. Längs- und Querschnitt ein nur beispielsweise gewähltes Unterlagsstück für die festen Roststäbe; Abb.8 ist ein Querschnitt in größerem Maßstabe durch einige Kettenglieder und die zwischen ihnen liegenden Festroststäbe; Abb.9 ist eine Teildraufsicht auf diese Anordnung, und Abb. 1o zeigt die Seitenansicht von zwei Kettengliedern mit den damit verbundenen Luftschiebern.
  • Die Brennstoffzufuhr erfolgt von der Leitrinne 42 (Abb. 2) in die Feuerungskammer, die von den Seitenwänden 44 begrenzt ist und durch Längswände 45 (Abb.2 und 3) in mehrere Längskammern zerlegt ist. Die Wände .14. und .15 setzen sich aus mehreren Einzelstücken 44a bzw. 45a, v, c zusammen. Der Rost liegt schräg, und die Wände 45 werden im rückwärtigen Teil durch die Pfosten 46 unterstützt. Die Luftzufuhr ist nicht im einzelnen dargestellt.
  • Zur Unterstützung der Kette liegt nahe dem unteren Ende des Rostes eine Querwelle 48, auf welcher Kettenräder .f9 angeordnet sind, während nahe dem oberen Teil eine Querwelle 52 die entsprechenden Kettenräder 51 für den Rost 50 trägt.
  • Die Rostplatten 85, welche zwischen die Kettenstränge verlegt sind, ruhen auf Unterlagsplatten 86 (Abb. 2 und 8), und je nach ihrer Lage sind diese Teile bei 85a, b, c USW. und 86a, b, e USW. verschieden gehalten., um an verschiedenen Stellen verschieden große Luftmengen durchtreten zu lassen. Die Rostplatten 85 sind kastenartig ausgebildet (Abb.8) und haben die Seitenwände i 1o mit den Querrippen i i i, welche an verschiedenen Roststäben (Abb.2 und 3) verschiedenartig gekrümmt und verschieden dick gehalten sind. In der oberen Abschlußwand 113 der Rostplatten 85 befinden sich die Schlitze I 14, durch welche die Verbrennungsluft austritt, und neben diesen Schlitzen haben diese Kästen Längsnuten 115, um die feineren Brennstoffstücke ein wenig gegen Eintritt in die Ketten zu sichern. Die Seitenwände i 1o sind bei IIoa unterschnitten, um den herausragenden Enden der Zapfen 81 der Kette Spielraum zu geben.
  • Statt der Querrippen i i i hat die Gruppe der obersten Roststäbe 85a (Abb. 2) eine Abschlußwand 117, die durch Längsrippen 118 versteift ist und durch eine Querrippe i 19 unter Vermittlung des Bolzens 12o an eine Verlängerung 96 (Abb. 4. bis 6) des obersten Unterlagsstückes 86a angeschlossen ist.
  • Ein solches Unterlagsstück einer Gruppe ist in den Abb. 4 bis 7 gezeigt, und in den Unterlagsstücken anderer Gruppen von Roststäben sind die Abstände, durch welche Luft hindurchtritt, breiter oder weniger breit gehalten. Diese Unterlagsstücke 86a sind ebenfalls kastenartig gehalten und bestehen aus den Seitenrippen 89, die in Abständen durch die Querrippen 91 und Endstücke 9o verbunden sind. Die Querrippen wiederum sind durch eine Längsrippe 92 verbunden, die über die Querrippen 91 nach oben ragt und in ihrer Mitte Ansätze 93 hat, um welche sich Ansätze 125 an den Roststäben 85 herumlegen, um so eine Längsverschiebung der Roststäbe mit Bezug auf die Unterlagen möglichst zu verhindern. Das oberste Unterlagsstück hat bei 96 eine Verlängerung nach vorn hin, die sich unter den vordersten Rost des Stabes 85a hin erstreckt und bei 97 kastenartig erweitert ist, um Luft zuzulassen. Auch die vordere Abschlußwand 96U dieses Kastens ist mit einer Bohrung zur Aufnahme des Bolzens i 2o (Abb.2) versehen.
  • Die Ketten 50 setzen sich aus nebeneinander verlegten Gliederreihen zusammen, und die Glieder werden durch die Zapfen 81 gelenkig miteinander verbunden und haben nahe ihren oberen Kanten die Rippen 8o, welche Luft durch die Kerben 82 durchtreten lassen.
  • In den zwischen zwei benachbarten Unterlagsstücken 86 verbleibenden Räumen unterhalb der Ketten 5o liegen Schieberplatten 131 (Abb.8 bis i o), die durch seitlich nach unten gehende Flanschen 132 versteift sind und sich vermittels der Haken 13:1 um Ansätze 133 an den Seitenrippen 89 der Unterlagsstücke 86 legen. Durch die zwischen diesen Platten verbleibenden Räüriie 135 kann also Luft zu den Kettengliedern hin in die Brennstoffmasse eintreten.
  • Um die Bewegung des Brennstoffes auf den festen Rostabteilen ungefähr gleichmäßig mit der Bewegung des Brennstoffes auf der Kette zu gestalten, sind nun nach der Erfindung die festen Roststäbe nahe dem Wendepunkt der Kette durch schwingbare Roststäbe 14o ergänzt (Abb. 3).. Diese Stäbe 140 sind ebenfalls kastenartig ausgebildet und haben die obere Abschlußwand 141, verstärkt durch eine Mittelrippe 142, sowie Seitenwände 143. Das hornartige Ende 143 besitzt einen nach unten gehenden Verlängerungsteil 146, der ebenfalls durch Wände 162 versteift ist. In der Bodenwand 147 befindet sich ein Schlitz 151, während in der oberen Abschlußwand schlitzartige Öffnungen 149 vorgesehen sind. Die Verbindung dieser ausschwingbaren Roststäbe mit den Unterla.gsstücken 165 erfolgt einerseits durch den Flansch 152 an dem Ansatz 15o nahe dem Vorderende und anderseits durch einen nach unten ragenden Ansatz 155, der durch einen Bolzen 171 festgehalten wird. Die Unterlagsstücke 165 sitzen fest unter Vermittlung der Schrauben 17¢ auf den Schwingwellen 173 und sind zu diesem Zweck mit Naben 172 ausgerüstet. Ansätze 168 nahe dem rückwärtigen Ende wirken mit den Ansätzen i55 der Roststäbe zqo zusammen, um die Roststäbe in Stellung zu halten.
  • Jedes dieser Unterlagsstücke 165 hat einen nach unten ragenden Arm 175. Die Welle 173 erstreckt sich zwischen je zwei Zwischenwänden 45, und da nun eines dieser Unterlagsstücke 165 zwischen je zwei solchen Zwischenwänden mit einer gegabelten Verlängerung 176 versehen ist, so kann durch einen Zug an dieser Verlängerung eine Ausschwingung des Unterlagsstückes und damit des Roststabes 140 erfolgen.
  • Die Gabelung 176 enthält den Zapfen 177, an welchem gelenkig die Stange 178 angeschlossen ist. Diese Stange geht durch die bei i8o abgeschrägte Führungsbuchse 179 sowie durch die Muffen 181 an den verschiedenen Trägern 87, und nahe dem Vorderende (Abb. 2) steht die Stange 178 durch die Schelle 182 gelenkig mit einer Verlängerung 183 in Verbindung. Das Vorderende dieser Verlängerung setzt sich unter Vermittlung des Zapfens 185 an die Schwinge 184 an. Die Schwinge 184 wiederum führt zur Stoßstange 188, welche in den Lagern 189 ruht, und das Vorderende i 9 i dieser Stange durchsetzt die Wand i 9o an der Feuerung und ist als Zahnstange 192 ausgerüstet. Eine Verschiebung kann durch den Hebel 195 erfolgen, der bei 19:1 schwingbar gelagert ist und den gezahnten Sektor 193 ausschwingt, so daß durch die Einstellung .dieses Hebels alle Roststäbe iq.o in einer bestimmten Lage gesichert werden. Leicht auswechselbare Stifte 196 tragen dabei zur Sicherung der Lage des Kopfes i 9 i der Stange 188 bei. Während durch den Hebel 195 eine einmalige Einstellung dieser Roststäbe stattfindet, kann während des Betriebes unter Vermittlung der Welle 77 (Abb. 2) eine beständige Ausschwingung stattfinden, wenn die Welle 52 gedreht wird, d. h. wenn also die Rostkette selbst in Bewegung ist. Auf der Welle 77 sitzt ein Exzenter Zoo, umschlossen von dem Ring toi, an welchem sich der Kurbelarm 202 ansetzt. An dem Zapfen 2ö3 dieses Kurbelarmes ist die Schwinge 184 angeschlossen. Bei Drehung der Welle 77 werden also gruppenweise (es sind ebenso viele Exzenter als Gruppen vorhanden) die Roststäbe 140 ausgeschwungen.
  • Der Zutritt von Druckluft, welche zwischen der oberen und unteren Rostbahn einströmt, wird gegen das rückwärtige Ende dieser Kammer durch den Träger io6 (Abb.3) abgesperrt sowie durch eine Platte 2 i 3, die sich von diesem Träger bis zur Nabe 172 der Unterlagsstücke 165 erstreckt. Um auch einen Luftzutritt durch die Glieder der unteren Kettenbahn möglichst zu vermeiden, geht die untere Kettenbahn durch eine Führung in Gestalt eines Gehäuses 220.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkörpern, welche von Unterlagsstücken getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß sich zur Verzögerung der Wanderung des Brennstoffs an die ortsfesten Roststäbe (85) in der Nähe der Feuerbrücke zwischen den Rostketten in ihrer Neigung verstellbare, ausschwingbare Roststäbe (140) anschließen.
  2. 2. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschwingung der beweglichen Roststäbe im Betriebe des Rostes beständig durch ein mit dem Rost verbundenes Gestänge erfolgt.
  3. 3. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagsstücke (165) für die ausschwingbaren Roststäbe (iq.o) drehbar auf einem Zapfen (173) sitzen und einen Ansatz (176) haben, an dem ein Zuggestänge (178, 183, 188) angelenkt ist, dessen nach außen ragendes Ende in eine Zahnstange (192) ausläuft, mit der ein mittels eines Hebels (195) ausschwingbares Zahnradsegment (193) kämmt, so daß durch Einstellung dieses Gestänges die Größe der Ausschwingung der Roststäbe (140) während des Betriebes des Rostes bestimmt wird. q..
  4. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützungsglieder für die festen Roststäbe gleichzeitig zur Unterstützung der Rostketten dienen.
  5. 5. Wanderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützungsglieder gleichzeitig Auflagerfläche für auswechselbare Luftführungsplatten bieten, die unterhalb der luftdurchlässigen Rostkettenglieder angebracht sind.
DEST33749D 1920-11-10 1920-11-10 Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern Expired DE409133C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST33749D DE409133C (de) 1920-11-10 1920-11-10 Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST33749D DE409133C (de) 1920-11-10 1920-11-10 Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE409133C true DE409133C (de) 1925-02-02

Family

ID=7461904

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST33749D Expired DE409133C (de) 1920-11-10 1920-11-10 Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE409133C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE806859C (de) Verbindungssteg zwischen zwei Eisenbahnwagen
DE409133C (de) Wanderrost mit zwischen einzelnen Rostketten liegenden, feststehenden Rostkoerpern
DE225538C (de)
AT16759B (de) Rundwebstuhl.
EP0480123B1 (de) Rostplattenträger für einen Schubrostkühler
DE942618C (de) Kastenartige Formvorrichtung, z.B. Stahlform, zur Sofortentschalung hochwertiger, durch Ruettlung verdichteter Betonwerkstuecke
DE449718C (de) Maschinengehaeuse, insbesondere fuer Luftfahrzeugmotoren
DE673919C (de) Hauptantriebswelle fuer Rechenmaschinen
DE488463C (de) Feuerungsrost mit durch Schraegstellen der Roststaebe veraenderlicher freier Rostflaeche
DE506582C (de) Kippbare Sinterpfanne
DE450276C (de) Wanderrost mit auf Quertraegern gelagerten Roststaeben
DE932022C (de) Weichenstellvorrichtung, die in eine Zungensicherung umgewandelt werden kann
DE597820C (de) Universalschienenanordnung an Schreibmaschinen
DE400220C (de) Vorrichtung zum Giessen von Metallbloecken in Trommeln
DE711757C (de) Vorrichtung zum Ausstechen von Teigstuecken aus einem laufenden Teigband
DE908902C (de) Wanderrost mit quer liegenden Roststaeben
DE1123097B (de) Kuebelgreifer mit hydraulischem Antrieb zum Verschwenken der beiden Kuebelhaelften
DE506745C (de) Gestell fuer Schreibmaschinen mit langem Papierwagen
DE845631C (de) Nasssetzmaschine zum Aufbereiten vom Mineralien
DE590665C (de) Sperreinrichtung fuer Stellvorrichtungen der Eisenbahnweichen-Signale
DE364161C (de) Setzmaschine mit doppelt wirkendem Setzkolben
DE694897C (de) Selbsttaetige Unterschubfeuerung mit einem oder mehreren Mittel- und zwei Seitenrosten
DE413458C (de) Wanderrost mit an Quertraegern drehbar aufgehaengten Roststaeben
DE560557C (de) Schraeg- oder Treppenrost mit drehbar an Zapfen gelagerten Rostplatten, die in ihrer Mittellage dachziegelartig uebereinanderliegen
AT228375B (de) Fadenführerwechseleinrichtung für Motorflachstrickmaschinen