-
Scherzspielzeug in Gestalt eines Auges. Für diese Anmeldung ist gemäß
dem Unionsvertrage vom a. Juni 19< < die Priorität auf Grund der Anmeldung
in England %om 25. September tgz3 beansprucht. Die Erfindung bezieht sich
auf ein Scherzspielzeug, welches die Nachahmung eines in einem Rahmen sitzenden
Auges darstellt. Gemäß der Erfindung kann der Augapfel aufgeblasen und aus seiner
Fassung herausgedrückt werden.
-
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigt Abb. z einen Einglas.rahmen. Abb. z ist die Ansicht der biegsamen und
nachgiebigen Hülle mit einer mittleren Öffnung zur Darstellung der oberen und unteren
Augenlider. Abb.3 ist ein aufblasbarer Augapfel. Abb. ¢ ist das aus den Einrichtungen
der Abb. i, z und 3 zusammengesetzte Spielzeug. Abb.5 ist eine andere Ausführungsform
des Spielzeuges, bei welcher die Augenlidglieder aus Flachmaterial bestehen. Abb.
6 ist eine Kan enansicht -der Abb.5. Abb.7 ist eine hintere Ansicht der Abb.5.-
Abb.8 ist eine besondere Ausführungsform
des Einglasrahmens. Abb.9
ist eine weitere Ausführungsform, bei welcher eine elektrische Glühbirne mit dem
Spielzeugauge Verwendung findet.
-
Mit Bezug auf die Abb. i bis q. ist mit i der aus schwarzem Vulkanit
bestehende Einglasrahmen bezeichnet, an welchem zwei gebogene Drahtkränze 2 befestigt
sind. Die das Augenlid darstellende Umhüllung 3 besteht aus fleischfarbigem Gummi
und beshzt eine mandelförmige Öffnung. Die Augenwimpern sind auf die Kanten der
Öffnung aufgemalt, und die Umhüllung wird an dem Augenglasrahmen in geeigneter Weise
durch Anbinden oder Ankleben befestigt. Der Augapfel 4 besteht aus einer Kugel ,1
aus dünnem Gummi, die in ihrer Form und Gestalt dem menschlichen Augapfel ähnlich
ist. Die Kugel wird bemalt oder in anderer Weise gefärbt, um das menschliche Auge
vorzutäuschen, d. h. die Kugel besitzt eine schwarze Pupille mit einer weißen Umgebung.
Der Augapfel ist auf einer geeigneten steifen Unterlage 5, beispielsweise Karton,
befestigt, die beiderseits des Augapfels über diesen hinausragt, wie es in der Abb.3
dargestellt ist. Der Augapfel hat einen Rohransatz 6, an den sich ein dünnes Gummirohr
7 anschließt. Der Augapfel wird in die Umhüllung 3 eingeschoben, wobei der Ansatz
6 durch einen entsprechenden rohrförmigen Ansatz 8 der Umhüllung 3 gesteckt wird.
Dieser Ansatz 8 sitzt in einer Öffnung eines seitlichen Lappens 9 in dem Augapfelrahmen
i. Eine längere Führung wird in das Rohr eingesetzt, um das Auge in seiner Stellung
festzuhalten, und um zu verhindern, daß das Rohr durch das Loch des Augenglasrahmens
weiter geschoben wird, als es erforderlich ist. Das Rohr 7 ist mit einem Gummiball
27 verbunden.
-
Bei der in den Abb. 5, 6 und 7 dargestellten Ausführungsform besteht
das Spielzug aus kreisförmigen vorderen und hinteren Stücken io und i i aus steifem
Material, beispielsweise Karton. Das vordere Stück io besitzt eine mandelförmige
Öffnung und sind die Öffnungsränder bemalt, um die oberen und unteren Augenlider
darzustellen. Zwischen dem vorderen und hinteren Kartonstück wird der Augapfel 1
2 eingesetzt. Der Augapfel 12 ist ähnlich dem in der Ausführungs@orm der Abb.3 beschriebenen
ausgebildet. Es kann auch ein durch Gummi begrenzter Hohlraum für den Augapfel ohne
die Rückwand verwendest werden. Der rxiittlere Teil, welcher die Pupille darstellt,
kann in seiner Wandung dünner gehalten werden, als die übrigen Wandungsteile des
Augapfels. Ein Gummischlauch wird an dem Augapfel befestigt und mündet in einen
Handball, wie bei der oben angegebenen Ausführungsform. Bei beiden Ausführungsformen
kann, wenn erforderlich, der Augapfel aufgeblasen gehalten werden.
-
Der in der Abb. 8 dargestellte Augenglasrahmen besteht aus einem Metallring
13 mit den Kränzen 14 und einem seitlichen Lappen 15 an Stelle des in der Abb. i
veranschaulichten Vulkanitrahmens. Das Auge kann in eine Fassung einer Brille eingesetzt
werden, in welchem Falle das andere Glas eine Linse oder auch ein. gewöhnliches
flaches Glas sein kann. Der entsprechende Augenglasrahmen der Brille kann auch frei
bleiben.
-
In der Abb.9 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher eine
elektrische Birne zur Beleuchtung innerhalb des Augapfels angeordnet ist. Bei dieser
Ausführungsform ist die hintere Wandung der aufblasbaren Kugel 17 mit einer Öffnung
versehen, durch welche eine kleine elektrische Glühhirne und ein zur Befestigung
dienender Flansch 18 eingesetzt werden. Die Glühbirne wird dann durch eine Kartonrückwand
gesteckt, wie es 'bei der Ausführungsform der Abb. 5 bis 7 veranschaulicht ist,
und ein mit einem Flansch versehener Ring 2o wird auf das Fassungsgewinde der Glühlampe
aufgeschraubt, um auf diese Weise die Kartonrückwand i9 fest gegen die hintere Wandung
18 des Augapfels zu drücken, so daß an der Stelle, w 'o sich die Öffnung befindet,
eine luftdichte Verbindung hergestellt wird. Die elektrische Verbindung mit der
Glühlampe erfolgt durch zwei federnde Streifen 21, wobei die Rückseite der Vorrichtung
von einer Isolationsscheibe 22 bedeckt ist. Die anderen Teile können wie bei den
obenbeschriebenen Ausführungsformen ausgebildet werden.