DE40862C - Neuerung an der unter Nr. 35039 patentirten Maschine zum Schleifen, Poliren und Facettiren von Glas- und Steinplatten - Google Patents
Neuerung an der unter Nr. 35039 patentirten Maschine zum Schleifen, Poliren und Facettiren von Glas- und SteinplattenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D13/00—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
- B24D13/02—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
- B24D13/08—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery comprising annular or circular sheets packed side by side
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
von Glas- und Steinplatten.
Zusatz zum Patent No. 35039 vom 3. Juli 1885.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1887 ab. Längste Dauer: 2. Juli 1900.
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf den Ersatz der bei dieser Maschine angewendeten,
mit Filz überzogenen Holzwalzen durch solche aus Filzringen ,"""sowie auf die
Anordnung einer zweckmäfsigeren Vorrichtung zur Verschiebung der Walze nach axialer
Richtung.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι die Ansicht der Maschine, Fig. 2 einen
Längsschnitt der Walze, Fig. 3 einen Querschnitt, während Fig. 4 und 5 den Verschiebungsmechanismus
zeigen.
Bei den früher angewendeten, mit Filzsäcken überzogenen Holzwalzen war es sehr schwierig,
den Filz in der ganzen Fläche gleichmäfsig aufzuziehen, und hatte aufserdem die Verwendung
von Holzwalzen als Kern den Nachtheil, dafs dieselben sich infolge der durch das
Arbeiten eindringenden Feuchtigkeit u. s. w. verzogen, so dafs ein Schlagen, d. h. Unrundlaufen
der Walze sehr bald eintrat, was für die Erzielung eines gut polirten Glases sehr
hinderlich ist.
Die vorliegende Walze wird auf folgende Weise hergestellt:
Auf der Welle α ist eine Scheibe b aufgekeilt. In gewissen Entfernungen von α werden
Scheiben c von geringerem Durchmesser angeordnet. Die Scheibe b hat Löcher und
die Scheiben c auf der Peripherie Ausschnitte für die Zugstangen d. Der Durchmesser der
Scheibe c ist gleich dem inneren Durchmesser der Filzringe e. Nachdem nun eine Anzahl
Filzringe e durch Metallringe/" und Niete oder
Schrauben g zu einem breiteren Ringe h fest zusammengezogen sind, werden diese gröfseren
Ringe h auf die Zugstangen d nach der Scheibe b zu aufgeschoben. Ist die Länge der Walze
erreicht, so wird eine Scheibe i, welche analog der Scheibe b mit Löchern für die Zugstangen
versehen ist, auf die Welle α geschoben und das Ganze fest zusammengeschraubt.
Die Filzringe werden so fest zusammengeprefst, dafs ein Abdrehen dieser Filzwalze
auf der Drehbank möglich ist und infolge dessen ein Schlagen der Walze ausgeschlossen
ist. Die Abnutzung ist eine durchaus gleichmäfsige und die eindringende Feuchtigkeit kann
nicht mehr wie sonst die innen befindliche Holzwalze aufquellen.
Das absolute Rundlaufen und das Vermeiden des Schiagens der Walze hat zur Folge, dafs
die Leistungsfähigkeit gröfser und der Bruch der Gläser geringer ist.
Zum Zweck der stetig rückkehrenden Verschiebung in axialer Richtung ist am Ende
der Welle eine Schnecke k angeordnet, welche zwischen dem Lagerbock I aufgekeilt ist. Das
Schneckenrad m ist auf einem Zapfen η in Z
gelagert und hat auf der entgegengesetzten Seite einen excentrisch angeordneten Stift o.
Der Stift ο wird durch den im Bock q be-
findlichen senkrechten Schlitz p bei Drehung des Schneckenrades m auf- und niedergeführt.
Da der Bock q am Maschinengestell festgeschraubt ist, so mufs eine hin- und hergehende
Bewegung der Achse α erfolgen. Behufs Vermeidung der Reibung läuft der Stift ο in
einer Rolle r.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der durch Patent No. 35039 geschützten Maschine:i. Der Ersatz gewöhnlicher Arbeitswalzen durch aus Filzringen bestehende Walzen, welche derart construirt sind, dafs die zu einem breiteren Ringe vereinigten einzelnen Filzringe auf durch Scheiben gehaltene Zugstangen aufgeschoben und schliefslich zwischen den die Länge der Walze begrenzenden Scheiben fest zusammengeprefst werden, zum Zweck der Herstellung einer dauerhaften, absolut rundlaufenden Walze.
Als Ersatz des im Haupt-Patente gewählten Mechanismus zum Hin- und Herbewegen der Schleifwalze in ihrer Längsrichtung ein Mechanismus, welcher .besteht aus einem Schneckenrade m, welches einerseits in einem auf der Welle α festgekeilten Bock I gelagert ist und auf der anderen Seite einen excentrisch angeordneten Stift 0 trägt, der in einem Schlitz des am Maschinengestell befestigten Bockes q derart geführt wird, dafs bei Drehung eine wiederkehrende Bewegung der Walzenwelle in axialer Richtung erfolgen mufs.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40862C true DE40862C (de) |
Family
ID=316384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40862D Expired - Lifetime DE40862C (de) | Neuerung an der unter Nr. 35039 patentirten Maschine zum Schleifen, Poliren und Facettiren von Glas- und Steinplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40862C (de) |
-
0
- DE DENDAT40862D patent/DE40862C/de not_active Expired - Lifetime
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