DE408410C - Unterseeboot mit im Druckkoerper angeordnetem Torpedoausstossrohr - Google Patents

Unterseeboot mit im Druckkoerper angeordnetem Torpedoausstossrohr

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DE408410C
DE408410C DEK84370D DEK0084370D DE408410C DE 408410 C DE408410 C DE 408410C DE K84370 D DEK84370 D DE K84370D DE K0084370 D DEK0084370 D DE K0084370D DE 408410 C DE408410 C DE 408410C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/28Arrangement of offensive or defensive equipment
    • B63G8/32Arrangement of offensive or defensive equipment of torpedo-launching means; of torpedo stores or handlers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/08Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes
    • F41F3/10Rocket or torpedo launchers for marine torpedoes from below the surface of the water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Unterseeboot mit im Druckkörper angeordnetem Torpedoausstoßrohr: Die Erfindung bezieht sich auf Unterseeboote mit im Druckkörper angeordnetem Torpedoausstoßrohr für Breitseitschußrichtung und bezweckt, den Einbau derartiger Torpedoausstoßrohre auch auf Booten mit verhältnismäßig kleinem Druckkörperdurchmesser zu ermöglichen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung reit einem schwenkbaren Torpedoatlsstoßrolrr in @N agerechtem Längsschnitt durch die in Betracht kommenden Teile des Unterseebootes dargestellt.
  • Mit A ist der Druckkörper und- mit B die Außenhaut des Bootes bezeichnet. In einem am Druckkörper = befestigten Unterbau al =ist mittels eines Zapfens cl eine Wiege C schwenkbar gelagert, in der das Torpedoausstoßrohr D in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. In an der Wiege sitzenden Lagern c= ist quer zur Längsrichtung der Wiege eine Welle E mit einer Handkurbel eangeordnet. Auf der Welle E sitzt ein Zahnrad e2, das mit einer auf dem Ausstoßrohr D angeordneten Zahnstange d' in Eingriff steht. An seinem hinteren Ende ist das Ausstoßrohr mit einem Bodenverschlußstück d2 versehen, das am Ausstoßrohr D mittels eines Scharnieres d3 aufklappbar befestigt ist. Die Gelenkachse dieses Scharnieres liegt vom Hinterende des Au$stoßrohres D aus in der Längsrichtung des Ausstoßrohres etwas nach vorn zu. Im Bereich des vorderen Endes des Ausstoßrohres D ist der Druckkörper A auf beiden Seiten durch je einen druckfesten Anbau mit gekrümmter Seitenwandung a2 versehen, die so angeordnet ist, daß ihre Krümmungsachse die lotrechte Längsmittelebene des Druckkörpers A schneidet. Nach außen ist jeder Anbau durch einen gewölbten Boden a3 abgeschlossen, an dem ein Mündungsstutzen 0 angeordnet ist, dessen Achse die durch den Zapfen c' bestimmte Schwenkachse des Ausstoßrohres schneidet. Die innere Stirnfläche a5 des Mündungsstutzens a4 ist ebenso wie die zur Anlage an ihr bestimmte vordere Stirnfläche d4 des Ausstoßrohres D eben. Nach außen ist der Mündungsstutzen a4 durch eine Klappe F verschließbar, die in behannter Weise vom Innern des Druckkörpers aus durch geeignete - auf der Zeichnung nicht dargestellte - Mittel bewegt «-erden kann. In jeder vom Ausstoßrohr beim Schuß eingenommenen Richtung, die durch die Lage der Mündungsstutzen a4 bestimmt ist, ist der Druckkörper auch im Bereich des hinteren Endes des Ausstoßrohres durch einen Anbau verbreitert, dessen gekrümmte Seitenwandung all die gleiche Anordnung aufweist wie die Seitenwandungen a2 der im Bereich des vorderen Endes des Ausstoßrohres vorgesehenen Anbauten.
  • Auf der Zeichnung ist das Ausstoßrohr D, vor einer der beiden Mündungsstutzen a4 liegend, in Schlußstellung dargestellt. Ist der Torpedo abgeschossen, so wird zunächst die Klappe F geschlossen und das Ausstoßrohr entwässert. Hierauf wird das Bodenverschlußstück d2 in Offenstellung gebracht und das Ausstoßrohr D durch Drehen der Kurbel el- so weit zurückgezogen, daß sein vorderes Ende von der Druckkörperwandung freigeht, worauf es in die Richtung der Längsmittellinie des Bootes geschwenkt und geladen wird. Nach dem Laden wird das Ausstoßrohr je nach Wunsch nach der einen oder der anderen Seite soweit geschwenkt, bis J seine Achse mit derjenigen eines Mündungsstutzens a4 zusammenfällt, worauf es durch Drehen der Kurbel el vorgeschoben wird, bis seine vordere Stirnfläche d4 zur Anlage an der inneren Stirnfl:cheaG des Mündungsstutzensa' kommt. Durch Schließen des Bodenverschlußstückes d2 und Öffnen der Klappe F wird die Schußbereitschaft wiederhergestellt.
  • Die Ausbildung der Anbauten gemäß der Erfindung ist besonders vorteilhaft, weil sie wenig Gewicht erfordert und keinerlei den Baum beengende Aussteifungen nötig macht. Zugleich mit der Verschiebbarkeit des Rohres D gegenüber seiner durch den Zapfen clbestimmten Schwenkachse und der besonderen Ausbildung des Scharnieres d3 des Bodenverschlußstückes d2 ergibt sie eine besonders günstige Raumausnützung. Die Längsver schiebbarkeit des Rohres D erleichtert ferner die Bearbeitung der vorderen Stirnfläche d4 des Rohres D und die der inneren Stirnfläche a5 des Mündungsstutzens a4, da diese Flächen eben sind, während sie sonst nach einer Zylinderfläche gestaltet werden müßten.
  • Bei der gezeichneten Anordnung wird der Rückstoß über die Wiege C hinweg auf den Druckkörper A übertragen. Es liegt im Bereich der Erfindung, den Rückstoß unmittelbar vom Rohr D aus auf den Druckkörper dadurch zu übertragen, daß man in bekannter Weise zur Verbindung des vorderen Endes des Rohres D mit dem Mündungsstutzen a4 eine leicht lösbare Kupplung vorsieht.

Claims (2)

  1. FATENT-ANsPRÜcHE: r. Unterseeboot finit im Druckkörper angeordnetem, in Richtung seiner Längsachse verschiebbarem Torpedoausstoßrohr für Breitseitschußrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (A) im Bereich des Ausstoßrohres (D) durch mindestens einen druckfesten Anbau mit gekrümmter Seitenwandung (a2 oder a`') verbreitert ist, deren Krümmungsachse die lotrechte Längsmittelebene des Druckkörpers (A) schneidet.
  2. 2. Unterseeboot nach Anspruch i mit Torpedoausstoßrohr, insbesondere für schräge Schußrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei auf verschiedenen Seiten des Druckkörpers angeordnete, sich in der beim Schuß vom Austoßrohr (D) eingenommenen Richtung gegenüberliegende Anbauten (a2 und a°) vorgesehen sind.
DEK84370D 1922-12-21 1922-12-21 Unterseeboot mit im Druckkoerper angeordnetem Torpedoausstossrohr Expired DE408410C (de)

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