AT216934B - Abschußwaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb - Google Patents

Abschußwaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb

Info

Publication number
AT216934B
AT216934B AT605058A AT605058A AT216934B AT 216934 B AT216934 B AT 216934B AT 605058 A AT605058 A AT 605058A AT 605058 A AT605058 A AT 605058A AT 216934 B AT216934 B AT 216934B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
housing
stop
trigger
projectile
firing
Prior art date
Application number
AT605058A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Energa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Energa filed Critical Energa
Application granted granted Critical
Publication of AT216934B publication Critical patent/AT216934B/de

Links

Landscapes

  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abschusswaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb 
Die Erfindung betrifft eine Abschusswaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb, bestehend aus einem an beiden Enden offenen Abschussrohr, einer im Mittelteil der Waffe angebrachten Abzugsvorrichtung, einer   Schlagbolzenvorr1chtung,   die eine im hinteren Teil der Waffe vorgesehene Verriegelung mit einem in das Abschussrohr ragenden Anschlag aufweist, welche Verriegelung das Geschoss innerhalb des Rohres in der richtigen Lage zum Schlagbolzen hält, weiters mit einer zweiten Verriegelungsvorrichtung, deren vorzugsweise im mittleren Bereich der Waffe angeordneter, bzw. im Vorderteil des Geschosses angreifender Anschlag das Geschoss zusätzlich gegen eine unbeabsichtigte Bewegung nach vorne sichert. 



   Eine   bekannte Abschuss waffe für Geschossemit   Selbstvortrieb weist eine einzige Verriegelungsvorrichtung auf, deren ins Rohrinnere ragender Anschlag durch die Bewegung des Schlagbolzenträgers gesteuert wird. Abgesehen davon, dass bei dieser Konstruktion der Riegel bzw. Anschlag gegen die Wirkung eines elastischen Organs   zurückgeschoben-werden   kann, hat sich eine einzige Verriegelungsvorrichtung als ungeeignet erwiesen, eine unbeabsichtigte Vorbewegung des Geschosses im Abschussrohr sicher zu verhindern. 



   Bei einer andern bekannten Abschusswaffe soll die Sicherung gegen eine unbeabsichtigte Vorbewegung des Geschossesdurch einen zusätzlichen Riegel bzw. Anschlag erreicht werden, der sich vor die Geschossspitze legt. Hiebei ist dieser Riegel gegen die Kraft einer Feder vom Geschoss selbst zurückschiebbar. Dadurch ist es aber auch hier möglich, dass das Geschoss unbeabsichtigt über den Riegel hinweggelangt, insbesondere wenn letzteres stärker nach vorne getrieben wird, wie z. B. beim Laden der Waffe. 



   Eine unzulängliche Bewegungssicherung des Geschosses im Abschussrohr kann jedoch zu Unfällen   fuh-   ren. 



   Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil, u.   zw. dadurch,   dass der Anschlag der zweiten Verriegelungsvorrichtung auf dem einen Ende eines doppelarmigen Hebels sitzt, der um eine am Abschussrohr gelagerte Achse schwenkbar ist, wobei das andere Ende jenes doppelarmigen Hebels vom Abzughahn gesteuert ist. 
 EMI1.1 
 steuerten ersten Verriegelungsvorrichtung vollkommen unabhängig. Das Geschoss ist also selbst dann, wenn die schlagbolzengesteuerte Verriegelung ausfällt, bewegungsgesichert. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist hiebei zwischen dem doppelarmigen Hebel und dem Abzughahn ein um die Achse schwenkbar gelagerter vorzugsweise S-förmiger Hebel vorgesehen, dessen einer Arm mit dem andern Ende des den Anschlag tragenden doppelarmigen Hebels in Eingriff steht und sich mit dem andern Arm von hinten gegen den Abzughahn anlegt. Auf diese Art wird eine praktisch direkte Steuerung des zweiten Anschlages durch den Abzughahn erreicht. 



   In der Zeichnung ist   einAusführungsbeispiel   der Erfindung dargestellt, u.   zw. zeigt Fig. l   eine Gesamtansicht des Abschussrohres in kleinem Massstab, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den mittleren Teil des Abschussrohres mit der Abzugvorrichtung in der Verriegelungsstellung in grösserem Massstab, Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt, der die Abzugvorrichtung in der Abschussstellung zeigt, und Fig. 4 einen Teilquerschnitt nach der Linie   4 - 4   in Fig. 2. 



   Das Abschussrohr besteht, wie Fig. 1 erkennen lässt, aus einem an beiden Enden offenen Rohr   1,   einer in einem darunter vorgesehenen Griff 2 angeordneter Abzugvorrichtung und einer Schlagbolzenvorrichtung, die in einem am hinteren Ende des Abschussrohres angeordneten Kasten 3 eingebaut ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die in Fig. 2 und 3 wiedergegebene Abzugvorrichtung weist einen Abzughahn 4 auf, der um einen in dem Griff 2 befestigten Zapfen 5 schwenkbar gelagert ist. Dieser Abzughahn ist mit einem   Finget   6 versehen, der um einen an dem Hahn angeordneten Stift 6a schwenkbar ist und durch einen Federstössel 7 nach hinten gedrückt wird. Das obere Ende des Fingers ist mit einer Nase versehen, die aber einen um eine Achse 10 schwenkbaren Winkelhebel 9 auf eine Übertragungsstange 8   einwirken   kann.   Der Winkelhe-   bel 9 und der Abzughahn 4 sind durch eine Zugfeder   104   miteinander verbunden.

   Die   Abzugsicherung   wird durch von Hand erfolgendes Drehen eines im Querschnitt   halbkreisförmigen   Stiftes 9. bewirkt, dessen konvexe Seite eine Schwenkbewegung des Winkelhebels 9 verhindert. 



   Die Abzugvorrichtung weist ausserdem eine Verriegelungsvorrichtung mit einem Anschlag 14 auf, der das Geschoss P innerhalb des Rohres 1 gegen eine Bewegung nach vorn sichert und der bei der Betätigung 
 EMI2.1 
 einen etwa S-förmigen Hebel 11 auf, der ebenfalls um die Achse 10 schwenkbar ist. Der untere Arm des Hebels legt sich von hinten gegen   den. Abzughahn 4 an, während   der obere, nach hinten gerichtete Arm unter den vorderen Arm eines um eine Achse 13 schwenkbaren doppelarmigen Hebels 12 greift, der an seinem nach hinten gerichteten Arm einen Anschlag 14 trägt, der in das Innere des   Abschusslohres   1 eingreift und das Geschoss P gegen eine Bewegung nach vom hält. Eine Feder 15 sucht den Hebel 12 stets so zu halten, dass der Anschlag in das Abschussrohr ragt.

   Diese Vorrichtung ist durch ein Gehäuse   16, 17 geschUtzt,   das zum Teil an dem Griff 2 und zum andern Teil an dem Rohr 1 befestigt ist. 



   Die Vorrichtung arbeitet wie folgt : Vor dem   Abschuss   wird das Geschoss P von hinten in das Abschussrohr 1 eingeführt, wobei der Anschlag 14 die in Fig. 2 dargestellte Lage des Geschosses bestimmt. 



   Beim Abschuss zieht der Schütze den Abschusshahn 4 nach hinten durch, wodurch die Schlagbolzenvorrichtung über den Finger 6, den Winkelhebel 9 und die Übertragungsstange 8 betätigt wird. Gleichzeitig wird der S-förmige Hebel 11 durch den Abzughahn 4 um die Achse 10 verschwenkt und drückt dadurch von unten gegen den vorderen Arm des Hebels 12, so dass der Anschlag 14 aus dem Abschussrohr 1 zurückgezogen und das Geschoss freigegeben wird. 



   Die Rückkehr des Anschlages 14 in die Verriegelungsstellung erfolgt nicht, bevor das Geschoss den Anschlag passiert hat. Die Form der Berührungsfläche zwischen demAbzughahn 4 und dem unteren Arm des Hebels 11 ist so gewählt, dass die Bewegung des Hebels 11 eine genügende Verzögerung erhält, selbst wenn der Schütze den Abzughahn unmittelbar nach der Zündung des Geschosses   loslässt,   wie dies Fig. 3 erkennen lässt. 



   Um der Gefahr eines zuhohen Gasdruckes im   Innern des Gehäuses 16, 17 zu begegnen, trägt der an dem   Abschussrohr 1 angeordnete Teil   n   des Gehäuses auf   seinenbeiden Seitenwänden   eine Entlastungsvorrichtung, die aus einem biegsamen Metallstreifen 18 besteht, der durch zwei Schrauben 19 flach gegen die Wand gehalten wird und eine Öffnung 20 überdeckt. Die eine Schraube ist durch ein Langloch 21 des Metallstreifens 18 geführt. Entsteht im Innern des Gehäuses durch Einströmen von Vortriebsgasen an dem Anschlag 14 vorbei ein stärkerer Überdruck, so hebt sich der Metallstreifen dank seiner Biegsamkeit und der durch das Langloch 21 gegebenen Ausweichmöglichkeit von dem Loch ab und lässt die Gase austreten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abschusswaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb, bestehend aus einem an beiden Enden offenen Ab- 
 EMI2.2 
 die eine im hinteren Teil der Waffe vorgesehene Verriegelung mit einem in das Abschussrohr ragenden Anschlag aufweist, welche Verriegelung das Geschoss innerhalb des Rohres in der richtigen Lage zum Schlagbolzen hält, weiters mit einer zweiten Verriegelungsvorrichtung, deren   vorzugsweise   im mittleren Bereich der Waffe angeordneter, bzw.

   im Vorderteil des Geschosses angreifender Anschlag das Geschoss zusätzlich gegen eine unbeabsichtigte Bewegung nach vorne sichert, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (14) der zweiten Verriegelungsvorrichtung auf dem einen Ende eines doppelarmigen Hebels (12) sitzt, der um eine am Abschussrohr   (1)   gelagerte Achse (13) schwenkbar ist, wobei das andere Ende jenes doppelarmigen Hebels vom Abzughahn (4) gesteuert ist.

Claims (1)

  1. 2. Abschusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem doppelarmigen Hebel (12) und dem Abzughahn (4) ein um die Achse (10) schwenkbar gelagerter vorzugsweise S-förmiger Hebel (11) vorgesehen ist, dessen einer Arm mit dem andern Ende des den Anschlag (14) tragenden doppel- EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3>
    3. Abschusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (11, 12) für den Anschlag (14) in einem Gehäuse (16, 17) angeordnet sind, das mit einer Entlastungsvorrichtung (18-21) versehen ist, die verhindert, dass in dem Gehäuse ein zu hoher Druck entsteht.
    4. Abschusswaffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlastungsvorrichtung aus einem elastischen Metallstreifen (18) besteht, der eine in der Wand des Gehäuses (16, 17) vorgesehene Öffnung (20) abdeckt und so an beiden Enden gehalten ist, dass er sich unter einem in dem Gehäuse herrschenden Überdruck nach aussen durchbiegen kann.
    5. Abschusswaffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Metallstreifen (18) durch zwei Schrauben (19) an der Wand des Gehäuses (16, 17) gehalten wird, von denen die eine durch ein Langloch (21) des Metallstreifens hindurchgeführt ist.
AT605058A 1957-10-05 1958-08-29 Abschußwaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb AT216934B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH216934X 1957-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT216934B true AT216934B (de) 1961-08-25

Family

ID=4449857

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT605058A AT216934B (de) 1957-10-05 1958-08-29 Abschußwaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT216934B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1703769C3 (de)
DE2902377A1 (de) Sicherungsvorrichtung fuer automatische pistolen
DE2133551B2 (de) Sicherungsvorrichtung fuer den schlagbolzen von handfeuerwaffen
DE2931626A1 (de) Sicherheitsvorrichtung zum sperren des hahns einer feuerwaffe
EP1181495B1 (de) Handfeuerwaffe mit spannstücksicherung
DE19613987C2 (de) Ladehebelanordnung
DE3238265C2 (de)
EP0489024B1 (de) Durchladeeinrichtung für selbstladende handfeuerwaffen
DE3510087C1 (de) Luftdruckwaffe mit Spannmechanismus
CH620987A5 (de)
DE677179C (de) Selbstladepistole
DE2023523B2 (de) Durchladeeinrichtung für automatische Handfeuerwaffen
DE3202806A1 (de) Granatwerfer-zusatzwaffe zum anbau an schnellfeuergewehre
DE19959964C5 (de) Sicherung
AT216934B (de) Abschußwaffe für Geschosse mit Selbstvortrieb
DE1728141A1 (de) Gewehr,insbesondere fuer Jagd- und Sportzwecke
DE388458C (de) Selbstladepistole
DE1051168B (de) Abzugsvorrichtung fuer Raketenabschussrohre od. dgl.
DE593045C (de) Vorrichtung zum Blockieren des Verschlussstueckes bei selbsttaetigen Schusswaffen
DE926717C (de) Maschinenpistole
DE739997C (de) Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge
DE506922C (de) Abzugvorrichtung fuer selbsttaetige Schusswaffen
DE3132284A1 (de) Sicherung an kurz- und langwaffen mit schlaghebel, insbesondere selbstladepistole
DE2230619A1 (de) Schlagstiftanordnung fuer feuerwaffen
DE1553849A1 (de) Feuerwaffe