DE408367C - Einkammerbremse - Google Patents

Einkammerbremse

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DE408367C
DE408367C DEL59646D DEL0059646D DE408367C DE 408367 C DE408367 C DE 408367C DE L59646 D DEL59646 D DE L59646D DE L0059646 D DEL0059646 D DE L0059646D DE 408367 C DE408367 C DE 408367C
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DEL59646D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/56Other control devices or valves characterised by definite functions for filling reservoirs by means of a secondary supply pipe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Einkammerbremse. Es ist eine Einkammerbremse bekannt, bei der ein Zweikammerzylinder zum Zwecke des stufenweisen Lösens Verwendung findet. Sofern der Zweikammerzylinder nur den Zweck hat, das stufenweise Lösen der Einkammerbremse zu ermöglichen, verteuert er die An-Lage wesentlich, macht sie verwickelt und beeinflußt das Eigengewicht des Fahrzeuges unangenehm.
  • Bei der vorliegenden Erfindung werden die geschilderten Mängel dadurch beseitigt, daB (ler Zweikammerzylinder in Fortfall kommt, dagegen die Ausgleichsleitung in der Lösestellung mit dem Hilfsluftbehälter verbunden ist. Das hat den weiteren Vorteil, daß die Hauptleitung nur zur Beeinflussung des Steuerventils dient, wodurch eine schnellere und gleichzeitigere Wirkung aller Bremsen eines Zuges erreicht wird. -Bei einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird ferner erreicht, daß in der Bremsstellung des Steuerventils eine Verbindung zwischen der Druckleitung und dem Bremszylinder besteht, um entweder eine stärkere Bremsung zu erreichen und die durch Undichtigkeiten zwischen Bremskolben und-Zylinderwand entweichende Luft zu ersetzen oder nur den letzteren Vorteil zu erreichen.
  • Die Abb. i zeigt die Bremse in Lösestellung gezeichnet. Der Kanal i des Steuerventils A ist durch die Druckleitung C mit der Ausgleichsleitung I_ verbunden. Diese ist neben der Hauptleitung F durch den ganzen Zug geführt. Die Ausgleichsleitung wird von dem Hauptluftbehälter J, welcher bei d an eine Luftpumpe angeschlossen ist, über den Druckminderer H gefüllt. Es genügt, wenn in einem Fahrzeug eines Zuges eine Luftpumpe, ein Hauptluftbehälter und ein Druckminderer vorhanden ist. Von diesem Fahrzeug aus wird den Steuerventilen der übrigen Fahrzeuge durch die Ausgleichsleitung I_ und die Leitung C Luft zugeführt.
  • Zum Lösen der Bremse wird Luft durch die Hauptleitung F und die Leitung B, in die Kammer I geleitet. Der Steuerkolben k wird dadurch ganz nach rechts gedrückt. Dieser nimmt die beiden Schieber a und ä mit, bis (ler Bremszylinder K mit der Außenluft und der Hilfsluftbehälter G mit der Leitung C verbunden ist. In dieser Stellung wird der Bremszylinder entleert, während der Hilfsluftbehälter gefüllt wird.
  • Um stufenweise zu lösen, wird die Hauptleitung F und damit auch die Kammer I nur teilweise gefüllt. Das Steuerventil wird dadurch zunächst in die Lösestellung (Abb. i) gebracht. Ist der Druck in. dem Hilfsluftbehälter G und zugleich in der Steuerschieberkammer 1I wenig über denjenigen in der Kammer I gestiegen, so wird- der Steuerkolben k und mit diesem der Abstufungsschieber a so weit nach links bewegt, daß der rechte Anschlag der Steuerkolbenstange sich gegen den unverändert stehengebliebenen Grundschieber g legt. Die Abb. 2 zeigt die Schieber in der Löseabschlußstellung. Diese kann bis zum vollständigen Lösen der Bremse beliebig oft eingenommen werden.
  • Die Abb. 3 zeigt die beiden Schieber in Brems- und die Abb. q. in Bremsabschlußstellung.
  • Die Abb. 5 zeigt die weitere Ausbildung der Erfindung. Das Steuerventil A ist um den Kanal 13 im Grundschieber ,; und den Kanal i i sowie ein Rückschlagventil c im Ventil-. gehäuse erweitert.
  • Die Vorgänge bei dem vollständigen wie auch bei dem stufenweisen Lösen sind dieselben wie bei der Bremse nach Abb. i bis d.. Die Lösestellung der beiden Schieber a und ist in Abb. 5 und, die Löseabschlußstellung derselben in Abb. 6 wiedergegeben.
  • Bei einer Bremsung wird der Steuerkolben k nach dem Sinken des Druckes in der Kammer I durch den höheren Druck in der Kammer II ganz nach links bewegt. Dabei nimmt der Steuerkolben den Abstufungsschieber a und den Grundschieber g mit in ihre in Abb. 7 gezeigte Bremsstellung. In dieser Stellung ist eine Verbindung zwischen dem Hilfsluftbehälter G und dem Dremszylinder K durch Leitung E, Kanäle 1q., 17, 16, i5, 12 und io sowie Leitung D vorhanden. Außerdem gelangt Luft aus der Druckleitung C durch die Kanäle i, 1i, 13, 16, 15, 12 und io sowie Leitung D in den Bremszylinder K. Somit wirkt der volle Leitungsdruck auf den Bremskolben. Außerdem wird die an undichten Stellen zwischen Bremskolben und Zvlinderwand entweichende Luft ersetzt. Die Gefahr, , daß Züge, welche längere Zeit in einer Steigung halten müssen, wegen Undichtigkeiten im Bremszylinder abrollen, ist: dadurch beseitigt. -Bei einer anderen nicht abgebildeten Bauart ist der Kanal 13 so eng bemessen, daß durch die vorstehend beschriebene Verbindung nur 'so viel Luft in den Bremszylinder strömt, wie ungefähr an undichten Stellen entweicht.
  • Das Rückschlagventil c verhindert, daß in der Bremsstellung des Steuerventils A Luft aus der Druckleitung C in den Hilfsluftbehälter gelangt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPR-üeHE: i. Einkammerbremse, deren Steuerventil durch Hauptleitungs- und Hilfsluftbehälterdruck beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsleitung (L) in der Lösestellung (Abb. i) mit dem Hilfsluftbehälter (G) verbunden ist.
  2. 2. Einkammerbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremszylinder- (K) in der Bremsstellung des Steuerventils (A) mit der Ausgleichsleitung (L) verbunden ist.
DEL59646D 1924-02-29 1924-03-01 Einkammerbremse Expired DE408367C (de)

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DEL59646D DE408367C (de) 1924-02-29 1924-03-01 Einkammerbremse

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DE230077X 1924-02-29
DEL59646D DE408367C (de) 1924-02-29 1924-03-01 Einkammerbremse

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DE408367C true DE408367C (de) 1925-01-15

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