DE40764C - Verfahren zur Herstellung von gemustertem Sammt oder Plüsch - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gemustertem Sammt oder Plüsch

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DE40764C
DE40764C DENDAT40764D DE40764DA DE40764C DE 40764 C DE40764 C DE 40764C DE NDAT40764 D DENDAT40764 D DE NDAT40764D DE 40764D A DE40764D A DE 40764DA DE 40764 C DE40764 C DE 40764C
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DENDAT40764D
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C. M. CHWALLA'S söhne in Wien VII., Apollogasse 4
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/29Mechanical finishing of velvet or needled velvet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Zusatz zum Patent No. 39038 vom 1. August 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1886 ab. Längste Dauer: 31. Juli 1901.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein einfaches Verfahren zum Fixiren der Florfäden sammt- oder plUschartiger Gewebe, welche beim Mustern derselben durch Herausziehen passender Theile des Flores von der Rückseite der Gewebe aus nicht entfernt werden sollen.
Diejenigen Florfäden, welche stehen bleiben sollen, können in einfacher Weise durch Verkleben vor dem Herausgezogenwerden dadurch gesichert werden, dafs man auf die Rückseite des sammt- oder plüschartigen Gewebes ein Klebemittel in pulverisirtem Zustande aufbringt und das Gewebe alsdann unter einer dem herzustellenden Muster entsprechend gravirten Walze fortleitet, deren Gegenpartie (Papierwalze) angefeuchtet ist. Die erhabenen Stellen der Gaufrirwalze drücken den Flor auf die Papierwalze nieder, und da diese das Gewebe anfeuchtet, werden die niedergedrückten Florfäden durch das Klebemittel verklebt, so dafs sie bei der späteren Bearbeitung der Rückseite des Gewebes mittelst Karden, Kratzen, Schabmessern oder einer Schmirgelwalze nicht· herausgezogen werden.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine einfache Vorrichtung zur Ausführung des eben beschriebenen Verfahrens dargestellt.
Das sammt- oder plüschartige Gewebe S wird von der Walze R über die Leitwalze L, mit dem Flor nach unten gerichtet, unter der dem herzustellenden Muster entsprechend gravirten Walze W hinweggeleitet, wobei dasselbe über der Unterlage w an der Rückseite mit dem pulverisirten Klebemittel versehen wird. Der Abstreifer M verhindert ein Mitnehmen gröfserer Mengen des Klebemittels. Die erhabenen Stellen der Gaufrirwalze W drücken die Florfäden an die Papierwalze F an, deren unterer Theil in einen Wasser enthaltenden Trog V reicht, so dafs sie bei der Rotation angefeuchtet wird und dem Gewebe S Feuchtigkeit zufuhrt. Statt die Walze F in einem Troge rotiren zu lassen, kann man sie auch durch eine specielle Feuchtwalze oder in anderer passender Weise benetzen.
Das Verkleben der Florfäden, welche nicht entfernt werden sollen, kann man auch dadurch bewirken, dafs man das Klebemittel K, wie in Fig. 2 dargestellt, auf einen Mitlaufstoff m aufbringt, welcher von der Walze R1 über die Leitwalze L1 unter dem zu dessinirenden Gewebe S über die anfeuchtende Papierwalze F leitet oder als Mitlaufstoff Wachspapier oder ein Gewebe, auf welches das Klebemittel aufgetragen ist, verwendet. Die erhabenen Stellen der Gaufrirwalze W drücken die Florfaden des Gewebes S nieder und pressen die passenden Stellen des Gewebes an den Mitlaufstoff, wodurch das Klebemittel an diesen Stellen an der Rückseite des Gewebes haften bleibt.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Fixiren der Florfaden sammt- oder plüschartiger Gewebe, welche beim Mustern durch Herausziehen passender Stellen des Flors aus dem Gewebe nicht entfernt werden sollen, durch Niederdrücken derselben mittelst dem herzustellenden Muster entsprechend gravirter Walzen und gleichzeitiges Verkleben dieser niedergedrückten Fäden.
  2. 2. Zur Ausführung des unter i. angegebenen Verfahrens Aufbringen des pulverisirten Klebemittels auf die Rückseite des sammt- oder plüschartigen Gewebes oder einen Mitlaufstoff und Anfeuchten der durch die gravirte Walze niedergedrückten Stellen durch die Gegenpartie (Papierwalze) oder Hindurchleiten eines sich an die Rückseite des sammt- oder plüschartigen Gewebes anlegenden Wachspapiers oder Stoffes, auf welchem das Klebemittel aufgetragen ist, zwischen der gravirten Walze und ihrer Gegenpartie.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40764D Verfahren zur Herstellung von gemustertem Sammt oder Plüsch Expired - Lifetime DE40764C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087108B (de) * 1955-10-15 1960-08-18 Maximilian Albert Ehrgott Grae Rakelvorrichtung fuer eine Maschine zum Herstellen einer Kunststoffschicht auf einer Traegerbahn

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