DE407301C - Farbwerk fuer Druckmaschinen - Google Patents

Farbwerk fuer Druckmaschinen

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DE407301C
DE407301C DESCH70201D DESC070201D DE407301C DE 407301 C DE407301 C DE 407301C DE SCH70201 D DESCH70201 D DE SCH70201D DE SC070201 D DESC070201 D DE SC070201D DE 407301 C DE407301 C DE 407301C
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DE
Germany
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roller
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inking
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. DEZEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15d GRUPPE (Sch η0201 XIHisd)
Alfred Schlesinger in Düsseldorf.
Farbwerk für Druckmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1924 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Farbwerken für Druckmaschinen wird die Farbe von der Duktorwalze durch eine pendelnde Übertragungswalze auf eine Walze des Farbwerkes übertragen. Hierbei gibt die Übertragungswalze jedesmal die übertragene Farbmenge in Form eines Streifens an die Walze des Farbwerkes ab; das Farbwerk muß mit einer genügenden Anzahl von Walzen versehen sein, um diese Farbstreifen vollständig zu verreiben und gleichmäßig zu verteilen.
Nach der Erfindung wird die Übertragungs-
407801
walze in der Weise mit einem umlaufenden Farbzylinder verbunden, daß sie denselben entweder vollständig umkreist oder sich im Halbkreis auf demselben hin und her bewegt. Auf diese Weise bringt die Übertragungswalze [ die Farbe bereits verrieben und verteilt auf I die Walzen des Farbwerkes; dieses kann daher mit einer geringeren Anzahl von Walzen ausgestattet werden. I
ίο Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung schematisch in Seitenansicht,
Abb. 2 dieselbe in Aufsicht.
Mit ι ist der Farbkasten, mit 2 die Duktorwalze und mit 3 die erste Walze des Farbwerkes bezeichnet. Zwischen der Duktorwalze 2 und der Walze 3 ist ein stählerner Farbzylinder 4 gelagert, der durch ein Zahnrad 6 von einer nicht mitgezeichneten Vorrichtung in Umdrehung versetzt wird. Auf der Welle 5 des Farbzylinders 4 sind Arme 7 gelagert, die in einem Schlitz 8 ein Lager 9 für eine Übertragungswalze 10 enthalten. Federn 11 in den Schlitzen 8 drücken die Übertragungswalze ι ο an den Farbzylinder 4 an.
Die Arme 7 werden in beliebiger Weise in j Umdrehung oder in pendelnde Bewegung von etwa 120 bis i8o° versetzt. Gegenüber der Duktorwalze 2 und der Walze 3 sind am Gestell einstellbare Nocken 13 und 14 angeordnet, über die eine auf der Achse der Übertragungswalze 10 angebrachte Rolle 16 läuft. Der Farbzylinder 4 wird mittels des Zahnrades 6 so angetrieben, daß seine Oberflächengeschwindigkeit erheblich größer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Übertragungswalze 10 sich über ihn hinbewegt. Außerdem wird zweckmäßig dem Farbzylinder 4 noch durch irgendeine bekannte Vorrichtung eine achsiale Bewegung erteilt. Auch kann, wenn die Übertragungswalze 10 nur hin und her geht und nicht den Farbzylinder 4 vollständig j umkreist, eine an diesem anliegende Walze 12 angeordnet werden, die ebenfalls eine ach- ; siale Bewegung ausführt. 1
Die Übertragungswalze 10 wird jedesmal i gegenüber der Duktorwalze 2 und der Färb- j werkwalze 3 durch die Nocken 13 bzw. 14 j von dem Farbzylinder 4 abgehoben und an die Walzen 2 bzw. 3 angedrückt. Das Andrücken j kann dadurch, daß die Nocken 13 und 14 j mittels Stellschrauben 15 einstellbar sind, genau geregelt werden. Die Übertragungswalze 10 bleibt jedesmal nach dem Auflaufen auf die Nocken 13, 14 dort so lange stehen, daß sie Zeit hat, die Farbe von der Duktorwalze 2 aufzunehmen bzw. sie während einer Umdrehung der Walze 3 an diese abzugeben. Läuft die Übertragungswalze 10 vollständig um den Farbzylinder 4 herum, so erfolgt ihr Antrieb durch eine Kurvenscheibe, die 50 : ausgestaltet ist, daß die Walze ι ο jedesmal : mit den Walzen 2 und 3 während der erforderlichen Zeit in Berührung bleibt. Schwingt die Walze 10 um einen Winkel von etwa 120 bis 150°, wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel angenommen ist, so erfolgt ihr Antrieb durch eine hin und her gehende Stange 17, die mit einem Schlitz 18 über einen Bolzen 19 greift, der auf der Verlängerung 20 eines der Arme 7 sitzt. Die Hubgröße der Stange 17 und die Länge des Schlitzes 18 sind so bemessen, daß die Übertragungswalze 10 jedesmal gerade bis auf die Nocken 13 oder 14 aufläuft und auf diesen während der erforderlichen Zeit stillsteht.
Die durch die Übertragungswalze 10 vom Duktor 2 abgenommene Farbe wird von der Walze 10 auf den Farbzylinder 4 übertragen und durch dessen schnelle Drehung und seine achsiale Bewegung und infolge der achsialen Bewegung der Walze 12 verrieben und verteilt. Auf diese Weise überträgt die Walze 10 die Farbe bereits verrieben auf die Walze 3, wenn sie von dem Nocken 14 gegen diese angedrückt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Farbwerk für Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungswalze (10) bei ihrer Bewegung vom Duktor (2) zum Farbwerk (3) sich über einen Farbzylinder (4) bewegt.
2. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbzylinder (4) mit einer Oberflächengeschwindigkeit umläuft, die größer ist als die Bewegungsgeschwindigkeit der Übertragungswalze (10) und daß diese gegenüber dem Duktor (2) und dem Farbwerk (3) durch einstellbare Nocken (13, 14) gegen die Walzen (2 bzw. 3) angedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH70201D 1924-04-12 1924-04-12 Farbwerk fuer Druckmaschinen Expired DE407301C (de)

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