DE407199C - Verfahren zur Herstellung von bituminoesen Anstrichmitteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bituminoesen Anstrichmitteln

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DE407199C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D195/00Coating compositions based on bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch
    • C09D195/005Aqueous compositions, e.g. emulsions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von bituminösen Anstrichmitteln. Die Verwendung von fertiger fettsaurer Tonerde durch Zumischen zu bituminösen Lacken ist durch Patent 152758, Klasse 22g, bekannt geworden. Die gleichmäßige, sehr feine Verteilung fertig gebildeter fettsaurer Tonerde in bituminösen Lacken in stabiler Suspension begegnet technisch erheblichen Schwierigkeiten. Es wurde nun gefunden, daß eine äußerst feine Verteilung in stabiler Suspension von Metallseifen allgemein dadurch leicht gelingt, daß man zunächst eine Alkaliscife, die in wenig Wasser gelöst ist, durch intensives Verrühren in dem bituminösen Anstrichmittel emulgiert und dann unter energischem Weiterführen ein wasserlösliches Salz des Metalls, dessen Seife man herstellen will, in wässeriger Lösung und berechneter Menge langsam zugibt. Läßt man dann stehen,- so trennt sich infolge der Nichtinischbarkeit und des verschiedenen spezifischen Gewichtes der durch Reaktion der Seife mit dem 1-letallsalz entstandenen Alkalisalzlösung und der organischen Bitumenlösung die Alkalisalzlösung oben oder unten ab und kann mit den üblichen Mitteln von dem bituininösen numnehr alle in Reaktion gebrachte Fettsäure in Gestalt von Metallseife in Stispension enthaltenden Anstrichmittel getrennt werden.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß auf diese `reise dein bituminösen Anstrichmittel auch günstig erscheinende Kombinationen von zwei oder mehr Metallseifen einverleibt werden können. Ganz besondere Vorteile bietet dieses Verfahren zur Herstellung von bituminösen Schiffsbodenans.trichen, die bekanntlich bezüglich ihrer Unverseifbarkeit gegenüber Seewasser den Öl- und Lackfarben überlegen sind, sofern es wie bei diesen gelingt, jenen solche Giftstoffe innig beizumengen, die ein Wachstum von Lebewesen jeder Art auf dem Schiffsboden verhindern. Dies gelingt nach dem vorliegenden Verfahren durch Einverleiben giftiger Metallseifen wie z. B. Kupfer-und Quecksilberseifen leicht.
  • Das Verfahren sei nun an einem Beispiel beschrieben: Eine Auflösung von 54 Gewichtsteilen Steinkohlenteerpech in 17 Gewichtsteilen Chlorbenzol und 12 Gewichtsteilen Tetrachloräthan bringt man unter energischem Umrühren eine Auflösung von 7 Gewichtsteilen gelber Schmierseife (Kaliseife) mit ¢2 Prozent Fettsäuregehalt in io Gewichtsteilen Wasser und rührt solange weiter, bis die Schmierseife vollkommen emulgiert ist. Alsdann wird unter ständigem Weiterführen eine Auflösung von 1,.1 Gewichtsteilen Sublimat in 5o Gewichtsteilen Wasser allmählich hinzugefügt. Nach mehrstündigem Stehen scheidet sich die gebildete Chlorcalciumlösung über der bituminösen, die Quecksilberseife in Suspension enthaltenden Lösung ab. Die Bitumen- und wässerige Salzlösung werden dann in der üblichen Weise v o:@einander getrennt. Um das Anstrichmittel streichfertig zu machen, werden alsdann zu der abgetrennten bituminösen Lösung noch j Gewichtsteile Rohkresole und 8 Gewichtsteile Solv entnaphta hinzugefügt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUGFI: Verfahren zur Herstellung von bituminösen Anstrichmitteln, die Metallseifen in stabiler Suspension enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß man beliebige Mengen Alkaliseife in wässeriger Lösung durch starkes Rühren in das bituminöse Anstrichmittel hineinemulgiert und dann in wässeriger Lösung unter ständigem Weiterruhren in berechneter Menge ein oder mehrere Metallsalze des oder der Metalle hineingibt, deren Seife oder Seifen man im Anstrichmittel suspendieren will unter Trennung der nach dem Stehen geschiedenen bituminösen, die Metallseifen enthaltenden Lösung, von der durch die chemische Wechselwirkung von Alkaliseife und Metallsalz entstandenen wässerigen Alkalisalzlösung.
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