DE405885C - Fallwerk, insbesondere zum Pruefen von Werkstoffen - Google Patents

Fallwerk, insbesondere zum Pruefen von Werkstoffen

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DE405885C
DE405885C DEO13549D DEO0013549D DE405885C DE 405885 C DE405885 C DE 405885C DE O13549 D DEO13549 D DE O13549D DE O0013549 D DEO0013549 D DE O0013549D DE 405885 C DE405885 C DE 405885C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/48Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under impulsive load by indentors, e.g. falling ball

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Description

  • Fallwerk, insbesondere zum Prüfen von Werkstoffen. Bei Rückprall-Härteprüfern, bei denen als Maß für die Härte die Höhe des Rücksprunges nach dem Aufprall auf den Werkstoff gilt, ist es bekannt, den Fallbär beim Rückprall in einer beliebigen Stellung-..festzuhalten, wozu Fangvorrichtungen verwendet sind, die vom Fallbär aus gesteuert werden. Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der Erfindung um Fallhärteprüfer, bei denen als Maß-für die Härte bzw. Festigkeit des untersuchten Werkstoffs die Größe des durch den Aufprall des Fallbären verursachten Eindrucks dient. Bei diesen ist es zur Erzielung einwandfreier Ergebnisse unbedingtes Erfordernis, daß das Probestück nur einmal von dem Bären getroffen wird. Um dieses zu erreichen, ist erfindungsgemäß am Fallbären selbst eitle Fangvorrichtung angebracht, welche beim Rückprall des Bären vom Werkstoff selbsttätig zur Wirksamkeit gelangt, so daß sie den Fallbären nach dessen ersten Rückprall auffängt und in der Schwebe über dem Werkstoff hält.
  • In der "Zeichnung ist eine Ausführung dargestellt.
  • Ab. i zeigt eine Ansicht des Fallwerkes, Abb.2 und 3 eine Ansicht der Fangvorrichtungen in zwei Stellungen und Abb. d. und 5 Ansichten des Fallwerkes in zwei weiteren Stellungen des Fallbären.
  • Es ist a der Fallbär, b der Gestellrahmen und c das zu prüfende Stück. An dem Rahmen b sind oben Führungsstangen d für den Fallbären befestigt, die am unteren Ende verstellbar eine am Rahmen b geführte Platte e mit Durchtrittsöffnung f für den Fallbären tragen. Der Fallbär sitzt fest an einem von den Stangen d geführten Schlitten g, der auch die Fangvorrichtung trägt.
  • An dem Schlitten g sind um die Punktei drehbar zwei Doppelhebel h befestigt, deren obere Arme durch eine Feder k zusammengezogen und dadurch die unteren Arme nach außen gespreizt werden (Abb. :2). Zwischen den Hebeln 1L sitzt auf dem Schlitten g in senkrechter Richtung auf und ab beweglich ein Schieber l derart, daß, wenn dieser gehoben wird, die beiden oberen Hebelarme auseinandergedrückt und die Feder k gespannt wird (Abb.3). An dem Schieber sitzt eine Öse in, in der das Aufhängeseil n. für den Bären liegt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch Anhängen des Bären an das Seil n wird die Vorrichtung in die in Abb. 3 dargestellte Stellung gebracht, wodurch die Feder k gespannt und die Hebel k zueinander parallel eingestellt werden. Wird dann das Fallwerk ausgelöst, so gleitet der Schlitten g mit den von ihm getragenen Teilen an den Stangen d nach unten (Abb. i), und es können die Hebel, da sie senkrecht stehen, mit ihren unteren Enden durch die Öffnung f in der Platte e hindurchtreten. Im nächsten Augenblick prallt der Fallbär auf den Probekörper r auf. Infolge des Beharrungsvermögens wird jedoch der lose auf dem Schlitten sitzende Schieber l noch weiter nach unten fallen, wodurch die Feder k ausgelöst wird, so daß sie die oberen Hebelarme lt einander zu nähern und die unteren Hebelarme zu spreizen sucht, was jedoch zunächst durch die Platte e verhindert wird. Sie spreizen sich erst, sobald sie sich beim Rückprall des Fallbären durch die Öffnung f hindurch wieder nach oben bewegt haben (Abb.4). Fällt dann der Bär wieder nach unten, so setzen sich nunmehr die gespreizten Hebel h auf die Grundplatte e auf, und es wird der Bär in der Schwebe gehalten und an einem nochmaligen Auftreffen auf den Prüfkörper verhindert (Abb.5).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fallwerk zum Prüfen der Härte von Werkstoffen durch die Größe des Eindrucks, gekennzeichnet durch eine an dein Fallbären angebrachte Fangvorrichtung, welche beim Rückprall des Bären vom Werkstoff selbsttätig zur Wirksamkeit gelangt, so daß sie den Fallbären nach dessen ersten Rückprall auffängt und in der Schwebe über dem Werkstoff hält.
  2. 2. Fallwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Fallbären (a) tragenden Schlitten (ä) Spreizhebel (h) angeordnet sind, die beim Anheben und Senken des Fallbären zusammengehalten und durch den Anprall desselben auf den Werkstoff ausgelöst werden, so daß sie sich nach Beendigung des Rückpralls des Fallbären auf eine feste Platte (e) abstützen können.
  3. 3, Fallwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Tragseil (n) für den Fallbär verbundener, in den Schlitten (g) frei verschiebbar gelagerter Schieber (L) die Spreizung der Hebel (h) entgegen der Wirkung einer Feder (k) bis zum Aufprall des Pallbären auf den Werkstoff hindert, bis er beim Aufprall durch das Beharrungsvermögen verschoben wird, worauf die Feder (k) die Hebel (h) auseinanderspreizt, so daß diese sich auf der Platte (e) abstützen können und den Bären festhalten.
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