DE220286C - - Google Patents
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- Publication number
- DE220286C DE220286C DENDAT220286D DE220286DA DE220286C DE 220286 C DE220286 C DE 220286C DE NDAT220286 D DENDAT220286 D DE NDAT220286D DE 220286D A DE220286D A DE 220286DA DE 220286 C DE220286 C DE 220286C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- net
- ball
- handle
- racket
- Prior art date
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- Expired
Links
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B59/00—Bats, rackets, or the like, not covered by groups A63B49/00 - A63B57/00
- A63B59/20—Bats, rackets, or the like, not covered by groups A63B49/00 - A63B57/00 having means, e.g. pockets, netting or adhesive type surfaces, for catching or holding a ball, e.g. for lacrosse or pelota
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B60/00—Details or accessories of golf clubs, bats, rackets or the like
- A63B60/06—Handles
- A63B60/10—Handles with means for indicating correct holding positions
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220286 KLASSE 77a. GRUPPE
GEORG SCHRÖDEL in NÜRNBERG.
Gegenstand der Erfindung ist ein als Ballfänger und Ballschläger verwendbares Spielzeug.
Das Neue besteht darin, daß an dem von einem mit Handgriff versehenen Rahmen getragenen Ballnetz eine die Rahmenöffnung
ausfüllende Schlagplatte beweglich angeordnet wird, so daß mit einem Handgriff die Schlagplatte
an den Rahmen angelegt und hierdurch das Ballnetz in einen Ballschläger verwandelt
ίο werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsformen der Erfindung. Fig. ι und 2
zeigen die erste Ausführungsform in Seitenansicht und Draufsicht, während Fig. 3, 4 und 5
die zweite Ausführungsform darstellen, und zwar veranschaulicht Fig. 4 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Schnittansicht des Gerätes in der zum Auffangen des Balles geeigneten Lage,
Fig. 5 eine Schnittansicht bei der Verwendung als Schläger.
Bei der durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten
Ausführungsform der Erfindung ist an dem Griff α ein Drahtrahmen b befestigt, welcher
an seinem ringförmigen Teil das Fangnetz
c trägt. An der dem Griff gegenüberliegenden Seite des Rahmens ist ein Ring d um ein
Scharnier klappbar angeordnet. Durch eine Anzahl in den Ring eingespannter Schnüre e
ist die Schlagplatte für den Ball f gebildet.
Mittels einer auf dem Rahmen gelagerten Spiralfeder g wird der Ring mit den Schnüren e
deckelartig aufgeklappt, während ein Federarm h, der mit einem als Handhabe dienenden
Knopf i versehen ist, den Deckel in geschlossener Lage auf dem Rahmen festhält.
Das beschriebene Gerät wird folgendermaßen gehandhabt.
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Der zugeklappte und durch den Federarm h geschlossen gehaltene Deckel d-e wird wie
ein gewöhnlicher Ballschläger (z. B. Tennisschläger) zum Emporschlagen des Balles f
verwendet. Das Netz c hängt hierbei unterhalb des Deckels von dem Rahmen b unbenutzt
herab. Während der mittels des Deckels d-e emporgeschlagene Ball in der Luft schwebt,
wird mittels des Knopfes i der Federarm h gegen den Griff α hin gedrückt, wodurch der
Deckel freigegeben wird und unter der Wirkung der Feder g aufklappt (vgl. die in Fig. 1
punktiert gezeichnete Stellung), so daß die Öffnung des Netzes c nach oben freiliegt. Der
herabfallende Ball kann daher in dem Netz aufgefangen werden und ist nach dem Wiederzuklappen
des Deckels d-e in dem Netz eingeschlossen.
Bei der in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das wie
vordem an dem Rahmen b befestigte Netz c gegen den Rahmen hin zusammenklappbar und
mit einem steifen Boden versehen. Als Netzboden dient beispielsweise eine Einlageplatte k,
welche durch ihr Eigengewicht das Netz gewöhnlich in ausgespannter Lage hält. Das
Zusammenfalten des Netzes gegen den Rahmen hin kann mittels zweier Schnüre I bewirkt werden,
deren eines Ende bei m an dem Rahmen und deren anderes Ende bei η an dem Griff
befestigt ist. Außerdem sind diese Schnüre durch je zwei Ösen 0 des Netzbodens, je eine
Öse p des Rahmens und schließlich durch eine gemeinschaftliche Öse q des Griffes geführt.
Soll das Gerät als Ballschläger verwendet werden, so wird der auf dem Griff α befindliche
Teil der Schnüre / mit der Hand in der aus
Fig. 5 ersichtlichen oder einer ähnlichen Weise angezogen. Dadurch wird das Netz c zusammengefaltet,
bis sein Boden k an dem Rahmen b anliegt. Alsdann kann die Oberseite der Bodenplatte
oder die Unterseite des Netzbodens als ■Schlagfläche verwendet werden.
Während der emporgeschlagene Ball in der Luft schwebt, werden die Schnüre I losgelassen,
wobei das Netz c durch das Eigengewicht der
ίο Bodenplatte k wieder ausgespannt wird, so
daß das Gerät von der Lage nach Fig. 5 in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage zurückverbracht
wird. Hierbei kann der herabfallende Ball durch den Rahmen hindurch in dem Netz c aufgefangen
werden.
Das Zusammenfallen des Netzes kann auch durch bloßes Umkehren des Gerätes unter der
Eigengewichtswirkung der alsdann auf den Rahmen herabfallenden, mit ihrer Außenseite
als Schläger wirkenden Platte k herbeigeführt
werden, in welchem Falle die Schnüre I überflüssig sind. Die Entfaltung des Netzes c
wird alsdann durch weiteres Umkehren des Gerätes bewirkt.
Das beschriebene Gerät hat · nicht allein den Vorteil einer einfachen, unter günstigster
Ausnutzung der räumlichen Verhältnisse bewerkstelligten Vereinigung von Ballschläger
und Ballfänger an ein und demselben Gerät, sondern zeichnet sich auch dadurch aus, daß
die Freigabe (Fig. 1 und 2) oder Entfaltung (Fig. 3, 4 und 5) des Fangnetzes nach erfolgtem
Schlag und damit die Umwandlung des vorher als Schläger verwendbaren Gerätes in einen Ballfänger einfach, rasch, zweckentsprechend,
ohne schwierige Handhabung und ohne Benutzung der zweiten Hand sowie in einer beim ersten Anblick überraschenden und
Interesse erweckenden Weise vor sich geht.
40
Claims (3)
1. Ballfangnetz, das von einem mit Handgriff versehenen Rahmen getragen
wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer die Rahmenöffnung ausfüllenden beweglichen
Schlagplatte, so daß mit einem Handgriff die Schlagplatte an den Rahmen angelegt und hierdurch das Ballnetz in
einen Ballschläger verwandelt werden kann.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatte
mittels Scharniers klappbar an den Rahmen des Ballnetzes angelenkt ist.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagplatte
den Boden des Netzes bildet und an den Rahmen angelegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220286C true DE220286C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=481348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220286D Expired DE220286C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220286C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3992008A (en) * | 1974-11-11 | 1976-11-16 | Matthew Madys Watkin | Playing racquet having an adjustable net |
-
0
- DE DENDAT220286D patent/DE220286C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3992008A (en) * | 1974-11-11 | 1976-11-16 | Matthew Madys Watkin | Playing racquet having an adjustable net |
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