DE375492C - Einrichtung an Pendelhaemmern zur Festigkeitspruefung - Google Patents
Einrichtung an Pendelhaemmern zur FestigkeitspruefungInfo
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- DE375492C DE375492C DES58833D DES0058833D DE375492C DE 375492 C DE375492 C DE 375492C DE S58833 D DES58833 D DE S58833D DE S0058833 D DES0058833 D DE S0058833D DE 375492 C DE375492 C DE 375492C
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- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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- G—PHYSICS
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Description
- Einrichtung an Pendelhämmern zur Festigkeitsprüfung. Zum Untersuchen beispielsweise keramischer Massen werden bekanntlich Verfahren verwendet, nach welchen ein Pendelhammer von bestimmtem Gewicht aus bestimmter Höhe gegen einen Probestab fallen gelassen wird. Aus dem Ausschlag, den das Pendel nach dem Zerbrechen des Probestabes macht und der an einem Schleppzeiger unmittelbar abgelesen werden kann, wird auf die Eigenschaften der keramischen Masse geschlossen. Bei den Einrichtungen zum Ausüben dieses Meßverfahrens ruht der Probestab auf Schneiden von fest bestimmtem Abstand auf. Bei den Messungen hat sich nun herausgestellt, daß der Ausschlag des Pendelhammers nach dem Zerbrechen der Probestäbe recht verschieden sein kann, obwohl Probestäbe gleicher Abmessungen untersucht wurden. Die Schlagarbeit des Pendelhammers wird also erheblich falsch gemessen. Dies hat seinen Grund darin, daß die Bruchstücke des Probestabes das Schlagpendel streifen oder gar klemmen und somit den Ausschlag des Pendels nach dem Zerbrechen des Probestabes mehr oder weniger verkleinern.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die den schädlichen Einfluß der Bruchstücke des Probestabes auf das Schlagpendel beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß der auf den Schneiden der Meßeinrichtung aufliegende Probestab unter dem Einfluß von Zugkräften steht, die die Bruchstücke voneinander zu entfernen trachten. Diese Zugkräfte sind im Verhältnis zu den Abmessungen des Probestabes äußerst gering, so daß sie keinerlei Einfluß auf die Eigenschaften des Stabes ausüben.
- In der Abb. z ist die Anordnung, von oben gesehen, schematisch dargestellt. Die Auflager der Meßeinrichtung, auf denen der Probestab a in senkrechter Richtung ruht, sind als unwesentlich weggelassen. Die in wagerechter Richtung angeordneten Schneiden b haben einen fest bestimmten Abstand. An den Enden des Stabes a sind beispielsweise Schellen c angebracht, an deren Ösen Federn d angreifen, die den Stab nach außen zu ziehen suchen. An Stelle der Federn könnten auch über Rollen geführte Gewichte treten. Wird der Probestab von dem in der Pfeilrichtung e ankommenden Pendelhammer zerbrochen, so bewegen sich die beiden Bruchstücke des Stabes nach außen und setzen dem weiteren Ausschlag des Pendels keinen Widerstand mehr entgegen. Der Erfolg ist ein gleichmäßigeres und einwandfreieres Arbeiten der Meßeinrichtung.
- Man kann die Federn d entsprechend Abb. 2 so anordnen, daß sie den Probestab nicht nur in der Längsrichtung beanspruchen, sondern ihn auch mit geringer Kraft gegen die Schneiden b ziehen. Der Probestab liegt dadurch ganz sicher an diesen Schneiden, ohne daß seine Beweglichkeit in bezug auf das Schlagpendel oder seine Eigenschaften irgendwie beeinflußt werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Einrichtung an Pendelhämmern zur Festigkeitsprüfung, insbesondere keramischer Massen, dadurch gekennzeichnet, daß der Probestab, der an Schneiden von bestimmtem Abstand liegt, unter dem Einfluß von Zugkräften steht, die den Probestab oder seine Bruchstücke auseinanderzuziehen suchen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch zwei gespannte Federn, die an den Enden des Probestabes an Schellen o. dgl. in entgegengesetzter Richtung angreifen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkräfte den Probestab gegen die Prüfschneiden ziehen (Abb.2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58833D DE375492C (de) | Einrichtung an Pendelhaemmern zur Festigkeitspruefung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58833D DE375492C (de) | Einrichtung an Pendelhaemmern zur Festigkeitspruefung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375492C true DE375492C (de) | 1923-05-14 |
Family
ID=7492844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58833D Expired DE375492C (de) | Einrichtung an Pendelhaemmern zur Festigkeitspruefung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375492C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2718529A1 (fr) * | 1994-04-12 | 1995-10-13 | Nachbaur Pierre Georges | Perfectionnement aux éprouvettes de résilience. |
| DE19518408A1 (de) * | 1995-05-19 | 1996-11-21 | Bayer Ag | Selektierte keramische Formteile und Verfahren zur Selektion fehlerfreier keramischer Formteile |
| DE19844008C1 (de) * | 1998-09-25 | 2000-05-11 | Karlsruhe Forschzent | Andrückvorrichtung zum Andrücken einer Probe an das Widerlager einer Prüfmaschine für Kerbschlagbiegeversuche |
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0
- DE DES58833D patent/DE375492C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2718529A1 (fr) * | 1994-04-12 | 1995-10-13 | Nachbaur Pierre Georges | Perfectionnement aux éprouvettes de résilience. |
| DE19518408A1 (de) * | 1995-05-19 | 1996-11-21 | Bayer Ag | Selektierte keramische Formteile und Verfahren zur Selektion fehlerfreier keramischer Formteile |
| DE19518408C2 (de) * | 1995-05-19 | 1998-07-02 | Bayer Ag | Selektierte keramische Formteile und Verfahren zur Selektion fehlerfreier keramischer Formteile |
| DE19844008C1 (de) * | 1998-09-25 | 2000-05-11 | Karlsruhe Forschzent | Andrückvorrichtung zum Andrücken einer Probe an das Widerlager einer Prüfmaschine für Kerbschlagbiegeversuche |
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