DE537650C - Einrichtung zur Feststellung des Verhaltens von Werkstoffen bei dynamischen Torsions oder Biegebeanspruchungen - Google Patents

Einrichtung zur Feststellung des Verhaltens von Werkstoffen bei dynamischen Torsions oder Biegebeanspruchungen

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DE537650C
DE537650C DEL70013D DEL0070013D DE537650C DE 537650 C DE537650 C DE 537650C DE L70013 D DEL70013 D DE L70013D DE L0070013 D DEL0070013 D DE L0070013D DE 537650 C DE537650 C DE 537650C
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DE
Germany
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behavior
determining
under dynamic
materials under
bending loads
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Expired
Application number
DEL70013D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Oskar Von Bohuszewicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Feststellung des Verhaltens von Werkstoffen bei dynamischen Torsions-oder Biegebeanspruchungen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, bei der Werkstoffe unter statischer Vorlast einer Schwingungsbeanspruchung ausgesetzt und die dabei auftretenden statischen und dynamischen Kräfte gemessen werden können.
  • Es ist bekannt, Werkstoffe einer bestimmten Beanspruchung, z. B. einer Verdrehung, zu unterwerfen und dabei gleichzeitig einen Zug auszuüben, um das Verhalten des Werkstoffs festzustellen. Die vorliegende Erfindung weicht jedoch von dem Bekannten dadurch ab, daß der Werkstoff einer dynamischen und gleichzeitig einer statischen Beanspruchung durch Zug, Druck oder Verdrehung oder mehreren dieser Beanspruchungsarten ausgesetzt wird. Die Mittel, durch welche die einzelnen Beanspruchungsarten auf den Probekörper übertragen werden, sind an sich an Maschinen, die nur eine Beanspruchungsart übertragen. bekannt. Bei der hier vorliegenden Kombination mehrerer Beanspruchungsarten ist jedoch darauf Rücksicht zu nehmen, daß die Messungen der einzelnen Beanspruchungsarten ohne gegenseitige Beeinflussung vor sich gehen. Es muß beispielsweise die Übertragung der Zug- oder Druckkräfte so erfolgen, daß eine Reibung in Richtung der Torsionskraft nicht auftreten kann. Fernei muß das Gestänge, weiches zur Übertragung der Zug- oder Druckkräfte dient, je nach der Länge des Probekörpers verstellbar sein.
  • Die Beanspruchungen, die durch diese Anordnung auf den Probekörper aufgebracht werden, entsprechen den in der Wirklichkeit vorhandenen Belastungsverhältnissen am besten; sie sind deshalb geeignet, einten maßgebenden Aufschluß über das Verhalten des Werkstoffs zu liefern.
  • In den Abb. t und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch wiedergegeben, von denen Abb. 2 einen Schnitt durch Abb. t nach der Linie A-B darstellt.
  • In Abb. r bedeutet a einen Probekörper, der in dem Spannkopf b fest gelagert ist und durch diesen in an sich bekannter Weise in schwingende Bewegung versetzt werden kann. Auf der andern Seite ist der Probekörper a durch den Spannkopf c gehalten. Die Verlängerung des Spannkopfes c trägt einen -Hebel d, der auf ein Meßgerät e wirkt. An seinem Ende ist der verlängerte Spannkopf c an einem an sich bekannten Gehänge f aufgehängt., Dieses Gehänge f stützt sich durch eine mittels eines Schneckenrades g in bekannter Weise drehbare Spindel h. gegen einen Widerstand i, in welchen ein an sich bekanntes Meßgerät, etwa eine Meßdose k, eingebaut ist. Gegen dieses Meßgerät k ist der verlängerte Spannkopf c durch einen an sich bekannten Differentialbolzenl abgestützt, dessen Verlängerung und Verkürzung in bekannter Weise dürch ein Schneckenrad m_ erfolgt. Der Spannkopf c ist in dem Körpern gelagert, der ein Querstück o trägt, mit dem der Spannkopf in einer beliebigen Lage festgestellt werden kann.
  • Der Druckangriffspunkt p (s. Abb. z) des Hebels d ist durch die Spindel q verstellbar. Wird der Spannkopf b fest gestellt, so kann dem Probekörpera durch Drehen der Spindel r/ (Abb. z) eine Vorspannung auf Verdrehung gegeben und die Größe dieser Verdrehungsvorspannung durch die Meßeinrichtung e ermittelt werden. Der Körpera kann nunmehr schwingend beansprucht werden. Zum Festbalten des Spannkopfes c in seiner Vorspannungsstellung dient der bereits erwähnte Querbalkeno. Durch das Gehänge f und die Spindel h ist es möglich, eine Zugkraft und durch den Differentialbolzen 1 eine Druckkraft auf den Probekörper a auszuüben. Beide Kräfte werden durch die Meßeinrichtung k gemessen. Der Probekörper kann gleichzeitig durch Verdrehung und Zug oder durch Verdrehung und Druck statisch und alsdann dynamisch nachbelastet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Feststellung des Verhaltens von Werkstoffen bei dynamischen ToTsions- oder Biegebeanspruchungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen eines an sich bekannten, zum übertragen von Zug- oder Druckkräften der Vorbelastung auf die Meßeinrichtung dienenden Gehänges je nach der Länge des Probekörpers verstellbar sind und daß .Verdrehungskräfte der Vorbelastung durch .einen am Spannkopf oder dessen Verlängerung angebrachten Hebel auf Meßeinrichtungen übertragen werden.
DEL70013D 1927-10-22 1927-10-22 Einrichtung zur Feststellung des Verhaltens von Werkstoffen bei dynamischen Torsions oder Biegebeanspruchungen Expired DE537650C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2420385A (en) * 1944-07-31 1947-05-13 Goodrich Co B F Torsional testing apparatus

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