DE405442C - Elektrischer Zaehler fuer beliebige Stromarten - Google Patents

Elektrischer Zaehler fuer beliebige Stromarten

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DE405442C
DE405442C DET24848D DET0024848D DE405442C DE 405442 C DE405442 C DE 405442C DE T24848 D DET24848 D DE T24848D DE T0024848 D DET0024848 D DE T0024848D DE 405442 C DE405442 C DE 405442C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)

Description

  • Elektrischer Zähler fü:r beliebige Stromarten. Die bekannten elektrischen Rotationszähler aller Art beanspruchen infolge ihrer exzentrischen Konstruktion einen im Verhältnis zu ihrer oft geringen Kapazität großen Raum. Infolgedessen verursachen sie großen Materialaufwand. Zu diesem Zweck sind viele unter sich verschiedene Einzelheiten erforderlich, die wieder hohe Kosten irn Gefolge haben. Dies tritt hauptsächlich bei den Zählern kleinster Kapazität in Erscheinung, so dali jetzt ein Kleinzähler im Verhältnis zum Jahresstromdurchgang so teuer geworden ist, daß die Elektrizitätsw; rke in der Befriedigung des Kleinverbrauchers nicht mehr ihre Rechnung finden, es sei denn, daß sie den Strompreis immer weiter in die Höhe schrauben.
  • In gleicher Weise drängen die immer mehr Strom sparenden Glühlampen dahin, die Zählertypen immer kleiner werden zu lassen. Die jetzigen Kleinzähler für 5 oder 3 Ampere kosten genau soviel als etwa i-Ainpere-Zähler, weil eben die Grenze der Verkleinerung nach den jetzigen Systemen erreicht zu sein scheint.
  • War, wie oben dargelegt, der exzentrische Aufbau der Zähler daran schuld, daß die Zähler teuer werden, so hat er auch noch technische Nachteile, die dem Fachmann hinlänglich bekannt sind. Es sei nur auf das nicht leichte »Hinbringen« eines Zählers in die theoretische Resultatskurve hingewiesen, ferner auf die hohen Tourenzahlen, die den Lagerungen nicht zuträglich sind, endlich auf die primitive Montageart mit den zahllosen Variationen.
  • Diesen zahlreichen Nachteilen hilft nachstehend aufgeführte Konstruktion ab, indem für den mechanischen und meßtechnischen Aufbau ein grundsätzlich anderer Weg eingeschlagen und die Exzentrizität des Aufhaues und der Wirkungsweise verlassen wird.
  • Bevor eine Type des näheren beschrieben wird, soll zunächst die generelle Konstruktion erläutert werden. A. Allgemeines. I. Die Grundformen (Abb. i, 2 und 3). Sämtliche Grundformen sowie deren Unterteile wesentlicher Art sind rund und konzentrisch zueinander angeordnet. Infolgedessen ist die Herstellung der Teile ihrer Einzelart nach und unter sich wesentlich erleichtert, die Stabilität bei geringster Materialstärke außerordentlich erhöht und unveränderlich. Andererseits erfolgt die Justierung des Ganzen und der Einzelteile unter sich sowohl in Richtung der Achse als auch senkrecht zu ihr stets konzentrisch. Endlich ist die Beanspruchung in mechanischer, magnetischer und elektrischer Hinsicht konzentrisch, also gleichmäßig verteilt. InfolgedessenIkann der ganze Apparat wesentlich kleiner werden.
  • Die Grundformen können ausgebildet werden: a als langer (dünner) Zylinder (Abb. i und 2), b als kurzer (breiter) Zylinder (Abb. 3). Dementsprechend auch ihre Einzelteile.
  • Bei a können sich die Statoren unten, die Bremsmagnete oder der Bremsmagnet oben oder umgekehrt befinden. Von den Statoren kann das Spannungseisen ül-er dein Stromeisen und umgekehrt liegen.
  • Bei b können sich die Statoren innen, die Bremsmagnete oder der Bremsmagnet außen oder umgekehrt befinden, die Statoreii unter sich wie unter a vertauschbar oder einseitig zur Triebscheibe ineinander oben oder unten oder nach beiden Arten angebracht sein.
  • Es können auch mehrere Statoren oder Breinsinagnete bei Grundform a oder b ineinandergeschachtelt werden.
  • Es kann auch eine Kombination zwischen a. und b stattfinden. 1I. Die Einzelteile. i. Die Statoren (Abb. q., 5, 6). Die Statoren sind mehrpolig. Sie sind entweder aus konzentrischen Rohren ineinandergeschoben oder spiralig gewickelt, entweder mit den Polen (Zinken) aus dem Ganzen (Abb. d.) oder die Pole (Zinken) (ebenso aus Rohren oder Spiralen) aufgesetzt (Abb.5). Dabei können die einzelnen Lagen vernietet oder ohne Nieten zusammengehalten werden (Abb. 6). Die Statoren sitzen in Blechhülsen eingepreßt; sie sind in den Hülsen nach Markierungen dreh- und feststellbar, mit den Hülsen verschieb- und einstellbar sowie ei-enfalls feststellbar (Abb. 2). Die Statoren oder ihre Pole sind entweder bewickelt oder abwechselnd mit Spulen versehen.
  • Infolge der konzentrischen, mehrpoligen Anordnung sind die Triebflüsse in der Trieb-Scheibe mehrfach ineinandergekettet; die Richtung zur Drehung ergibt sich aus der mehr oder weniger großen Verdrehung aller Pole zueinander (Abb. io).
  • Die Polzahl des Strom- und Spannungsstators untereinander kann verschieden sein. 2. Der oder die Bremsmagnete (Abb. 2, 3, 7, ioc, iod). Der oder die Bremsmagnete sind mehrpolig und konzentrisch (Abb.2, 3, 7). Sie sitzen verdrehbar in Blechhülsen (Abb. 2, 3), die im Gehäuse oder in einer Hilfshülse (Abb. 7) in ersterem verschiebbar sind. Werden entweder auf verschiedener oder derselben Seite der Bremsscheibe zwei konzentrische Bremsmagnete verwendet, so dienen die der Bremsscheibe zugekehrten Pole, je nach ihrer Verdrehung bzw. Verschiebung (oder beider), zur Einregulierung der Abbreinsung (Abb. i oc, i od) .
  • Wird nur ein konzentrischer Bremsmagnet verwendet, so bildet die Brücke dazu entweder ein bepolter oder glatter Eisenring, der ebenso benutzt wird wie oben hei Verwendung von zwei Breinsinagneten.
  • Markierungen zeigen die Einstellungen an. Die Hilfshülse, in der der oder die Bremsmagnete sitzen, kann mit der Fußlagerschraube so verbunden werden, daß beim `erstellen der Lagerschraube die Hilfshülse gleichzeitig mit verstellt wird, um evtl. die Justierung zu erleichtern (Abb.7a). 3. Die Triebscheibe, die Brein.sscheibe. Nach Grundforen a (Abb. 2) sind Trieb-und Bremsscheibe getrennt, nach Grundform b (Abb. 3) in einem vereinigt. Die Triebscheibe kann bei Grundform a und bei Anordnung des Spannungseisens oberhalb des Stromeisens im Bedarfsfalle eine Einlage aus magnetischem Material erhalten (Ring um die Triebscheibe), um Lagerentlastung zu erzielen. Dasselbe kann auch, je nach Wahl, bei der Brenisscheil;e stattfinden. :I. Die Lagerung (Abb.2, 3, 7a). Die bekannte Lagerung am Fuß geschieht auf einem im unteren Boden befindlichen "Zapfen mit Gewinde, der oben das Steinlager enthält.
  • Die obere Lagerung erfolgt in einer konzentrischen Hülse, die ihrerseits in eine der Hülsen des über der Triebscheibe befindlichen Stators oder Bremsmagneten herausnehmbar angepreßt ist (Abb.2), oder in einer besonderen Gehäusehülse zwischen Stator und Bremsmagnet oder über .dem Bremsmagneten. Das freie Ende der Triebachse erhält den Antriebsmechanismus für das Zählwerk. Die obere Achsenspitze kann auch in dem untersten Lager des Zählwerkes selbst gelagert «erden (Abb. 8a). 5. Das Gehäuse (Abb. i b) . Das Gehäuse besteht aus rundem Blechrohr und ist zwecks Zugänglichkeit :durchbrochen. Es hat einen Boden, in dem die Anschlüsse isoliert befestigt sind. (Stecker mitArretierung und Plombierung nach dem Einstecken in die entsprechende Steckdose oder Sockel gemäß Abb. 9a, 9b.) Der obere Teil' enthält das konzentrisch herausnehmbare Zählwerk aus Zahnrädern oder mit Zahlrollen. Letztere sind ebenfalls konzentrisch angeordnet und laufen in Spitzen und Einzellagern (Abb. 8a, 8b). Über das Traggehäuse kommt einkonzentrisches Schutzgehäuse (Abb. ia) aus :Metall oder Nichtmetall, das das Zählwerk und die Trieb- oder Bremsscheibe oder beide entsprechend sichtbar läßt. Ü. Die Hülsen (Abb. 2, 3). Die Hülsen, die im Gehäuse verschieb- und vierdrehbar sitzen, tragen die aktiven Teile mittels konzentrischer Nut-, Feder- oder sonstiger Befestigung. Das Halslager kann, wenn nicht das untere Zählwerkslager benutzt wird, entweder eitle eigene Gehäusehülse oder eine Hülse in einer der Innenöffnungen der aktiven Teile erhalten (Abb. 2a, 2b).
  • Das Fußlager erhält eine Gebäusehiilse, die die öffnungen für Anschlüsse frei läßt und das Gewinde zu rn Verstellen des Fußlagers trägt. Die evtl, über das Gehäuse herausragende Fußlagerhülse (Abb.2a, 2b) kann auch das Widerlager für den Schutzmantel mit oder ohne Gewinde, mit oder ohne Dichtung für denselben erhalten oder besonders als Bodenverschluß ausgebildet sein. Die Hülsen können auch Gewinde (mit Gegengewinde im Gehäuse) zur Feinverstellung der Innenteile erhalten. Um lange Hülsenführungen zu erhalten, können auch die Hülsen ineinandergreifen bzw. darüber hinaus, indem im Boden der Hülsen entsprechende Öffnungen dafür frei gelassen werden. DieHülsen können auch behufs Zugänglichkeit der Innenteile durchbrochen ausgebildet werden. Die Hülsen erhalten geeignete Federung zwecks guter Führung am Gehäuse. 7. Das Zählwerk. Das Zählwerk befindet sich in einer vierschieb- und drehbaren Hülse konzentrisch zur Antriebsachse angeordnet (Abb. 8a, 8b), so daß bei der Verdrehung des ganzen Zählers um go oder i8o usw. Grad die Sichtbarkeit durch entsprechende Ausschnitte in Hülse, Gehäuse und Mantel stets erreicht werden kann, indem man die Hülse entsprechend verdreht.
  • Das Zählwerk besteht entweder aus bekannten stehenden Zahnradübersetzungen mit Zeigern auf den Achsen oder aus bekannten Zahnrollenübersetzungen oder Kombinationen hei-; der.
  • Um die Reibung so klein als möglich zu machen, ist in Abb.8a, 8b eine neue Kombination veranschaulicht, bei der die Achsen der Zahnräder und Zahnrollen senkrecht stehen, die Rollen koachsial zur Zählerachse. Sämtliche Übertragungseinheiten; wie Räder, Rollen und Schalttriebe, laufen, wie aus Abb. 8a ersichtlich ist, in besonderen (ein Schnitt) M-förmig ausGebildeten Lagern mit oder ohne Steine, die auf Armen angebracht sind, die ihrerseits in entsprechenden Sägeschnitten des Gestells befestigt sind. Die -,#,bb. 8b ergibt eine Aufsicht auf das Gestell mit den Rollen, Schalttrieben und Zahnrädern. Die Schenkel des im Querschnitt M-förmigen Lagers sind so lang ausgebildet, daß jede LTbertragungseinheit für sich aus dem Gestell einzeln herausgenommen werden kann, indem sie etwas angehoben wird, so daß das Fußlager frei wird. Alsdann wird sie aus dein Halslager herausgezogen (Abb.8c). In Abb. 8c ist ein solches M-Lager vergrößert im Schnitt dargestellt. Dieses Lager kann in die entsprechend gemeinsam gebohrten Armlöcher eingepreßt oder eingeschraubt werden, so daß Gleichachsigkeit gewährleistet wird.
  • Da der Zähler iooo Umdrehungen pro kW-Stunde macht, kann durchweg gleiche Gbersetzung i : io oder ein Vielfaches verwendet werden. B. Anschlüsse und Montage (Abb. 9). . Die Kleinheit des Zählers erfordert eine sichere Montage, die infolge der Besonderheit der Konstruktionsausführung des vorliegenden Kleinzählers abweichend von der bisherigen Montage auf Tafeln oder an der Wand sein muß.
  • In Abb. g ist die Montageweise dargestellt, ebenso die Anschlüsse sowolii des Zahlers als des Montagestückes. Der Zähler wird mittels Steckkontakte in einen aus Isoliermaterial bestehenden Sockel, der eckig oder rund sein kann und die entsprechenden liegenkontakte hat, des ferneren dem Zähler nach der Montage einen testen Halt gibt, eingeführt.
  • In Abb. ga ist ein viereckiger Sockel iiri Querschnitt gezeichnet. Der Sockel enthält gleichzeitig die entsprechenden doppelpoligen Sicherungen sowohl für den Ein- als auch den Ausgang finit den Anschluß- undAusführungskontakten für die Zu- und Fortleitung, ebenso die Befestigungsstellen des bockels, etwa auf einem honsol. Es kann ein Paar der Sicherungen, z. B. die imAusgang, auch weggelassen werden, auch kann der aocizel gleich als @l and oder Konsol ausgebildet werden.
  • Abb. ga zeigt den Sockel-mit Einführungen von links und Ausführungen nach rechts. Abb. gb zeigt den Sockel in Ansicht finit Einführungen von vorn und Ausführungen nach hinten. Selbstverständlich können die Ein- und Ausführungen je nach Walil auch vertauscht werden.
  • Abb. 9c zeigt den Zähler niit Sockel von oben gesehen in der Lage, wie der Schnitt (Abb. ga) das Ganze darstellt.
  • In den Abb. gd und gf sind die Schaltungen des Zählers zum Sockel mit vier Steckkontakten angegeben, und zwar einanal für Ein- und Ausführung der Leitungen von der Seite, das andere -Mal von vorn bzw. von hinten. Man sieht daraus, daß jede beliebige Stellung von go zu go@ gewählt werden kann.
  • Damit das Zählwerk stets von vorn ablesbar ist, wird dasselbe vor der Montage eiltsprechend nach vorn gedreht.
  • Die bekannten Steckkontakte sind, um Verwechslungen vorzubeugen, verschiedener Märke, so daß der Zähler ininier richtig einäesetzt werden muB. Der Sockel erhält zwecks Plombierung Einkerbungen auf dein ganzen Umfang von go zu go°, wie aus Abb. gb hervorgeht.
  • Der Sockel kann auch so ausgebildet werden, daß Anschluß und Ausführung auf jeder der vier Seiten desselben wahlweise möglich ist, uni z. B. mehrefe Ableitungen zu ermöglichen, so daß ,der Sockel gleich als Verteiler benutzt werden kann: B. Im besonderen. Die Abb. i zeigt einen Zähler für i bis 2 Ampere, i2o Volt Wechselstrom nach Grundform a, und zwar in Abb. ia in Ansicht, in Abb. ib im Schnitt durch den Schutzmantel t mit Ansicht des durchbrochenen Gehäuses 2. Der Schutzmantel erhält je nach Montageart Plombenösen 3, er ist auf dem Boden des Geliäuses2 befestigt (hier mittelsEdisongewindes aufgeschraubt) und evtl. abgedichtet. Üben trägt der Schutzmantel das Schauglas für das Zählwerk. Der Schutzmantel kann auch an geeigneten Stellen Schaugläser für die Beobachtung der Umdrehungszahlen des Systems erhalten. Am Boden des Gehäuses befinden sich die Anschlüsse q., die hier als Steckkontakte ausgebildet sind. Es können drei oder vierStück angebrachtwerden, je nachdem beide Pole durchgeführt werden sollen oder von einem nur die Spannung abgenommen werden soll.-Die Abb.2 zeigt das Innere des Zählers ohne Mantel, und zwar Abb:2a im Schnitt durch das Gehäuse und Innere, Abb.2b im Schnitt durch das Gehäuse mit Ansicht des Inneren in natürlicher Größe.
  • Das verstellbare Fußlager 5 trägt die Welle 18, auf der die Triebscheibe g, die Bremsscheibe 21, der Trieb 19 für das Zählwerk befestigt sind. Die Welle 18 ist im Halslager 13, das auch an anderer Stelle sitzen kann, geführt.
  • Das Stromeisen 6 (hier achtpolig, vier Pole bewickelt, vier Pole unbewickelt) ist in Hülse 7 drehbar und mit der Hülse verschiebbar zwecks Einstellung.
  • Auf den Polen sitzen die Stromspulen B. Ober der Triebscheibe g befindet sich das Spannungseisen io (mit Spannungsspulen ii), das ebenfalls drehbar in seiner Hülse 12 sitzt, mit der es zwecks Einstellung verschoben werden kann.
  • 'Über dein Spannungseisen io sitzt ein mehrpoliger Bremsmagnet 14 (hier vierpolig) in seiner Hülse 15 verdrehbar und mit ihr verschiebbar.
  • Über der Bremsscheibe 21 sitzt der Gegenbremsinagnet i o in Hülse 17 verdreh- und verschiebbar. Darüber befindet sich die Hülse 2o mit dem Zählwerk. Abb. 3 stellt die Grundform h desselben Zählers dar, und zwar Abb.3a im Schnitt durch Gehäuse und Inneres, Abb.31) im Schnitt durch Gehäuse und Ansicht des Innern.
  • Hier ist Trieb- und Bremsscheibe 2.4 in einer Scheibe vereinigt. Unter derselben sitzt das Stromeisen 23, über ihr das Spannungseisen 25, während die Bremsmagnete 26 und 27 um das Strom- und Spannungseisen hertun liegen. Im übrigen ist die Einrichtung ähnlich der in Abb. 2 gegebenen.
  • Für den vorliegenden Zähler ist in Abb. s .das Strom- und Spannungseisen gezeichnet. Es ist -28 das Stromeisen, aus spiralig aufgewickeltem Blech, achtpolig, in Ansicht gegeben; die Aufsicht ergibt 29. Das Spatnitin;z;-eisen, ebenfalls aus spiralig aufgewickeltem Blech hergestellt, stellt 30 in Ansicht, 3 i in Aufsicht dar. Um keinen Materialverlust beim Ausstanzen bzw. Ausfräsen zu erhalten, sind gemäß Abb. 5 Joch und Pole des Spannungseisens 32, 34 besonders gewickelt und aufeinandergenietet, und zwar stellt 35 spiralig gewickelte Pole, 36 aus Röhren hergestellte Pole dar.
  • Die Pole können flach aLif das joch aufgenietet oder konisch bzw. flach versenkt werden, wie es l:eispielsweise 33 darstellt.
  • L'in Nietungen quer durch das Blech zu vermeiden, ist in Abb. 6 dargestellt, wie spiralig gewickelte Bleche zusammengehalten werden.
  • Es stellt 37 den Anfang eines Blechstreifens, glatt oder mit durchlaufender Rille, dar. Die Blechzunge wird in ein passendes Loch oder einen Schlitz, wie 38 (innen) darstellt, unigebogen, das Ende wird ähnlich, wie 38 und 39 darstellen, befestigt. Dasselbe kann bei dein Wickeln der Pole geschehen.
  • In Abb. 7 ist beispielsweise dargestellt, wie bei Grundform a. das Bremsinagnetsystem gleichzeitig mit dein Fußlager verstellt werden kann.
  • Ani Fußlager ist ein Querarm d.o so befestigt, daß sich das Fu131ager drehen kann, während der Querarm in Schlitzen des Gehäuses nur verschiebbar ist. Durch Stangen .I1 wird die Verschiebung auf das Breinstnagnets@-stein, das sich sonst, wie oben beschrieben, in sich verstellbar in einer besonderen Hülse.I2 befindet, übertragen. Auf diese Weise kann die Einstellung beim Eichen erleichtert werden.
  • Ein vierpoliger Breinsniagnet in Aufsicht stellt 43 dar. C. Wirkungsweise und Eichung Die Wirkungsweise beruht auf dein Lekannten Prinzip der durch Erzeugung von Strombahnen in einem massiven Leiter hervorgerufenen Drehung, wenn letzterer einem oder mehreren magnetischen Feldern ausgesetzt ist.
  • Entgegen den bei den bekannten Zählern angewandten einfachen Feldern mit ihren zahlreichen Kombinationen verwendet vorliegende Erfindung konzentrisch angeordnete Folgefelder, die mehrfach miteinander konzentrisch verkoppelt sind.
  • In Abb. ioa ist die Abwicklung einer vierpoligen konzentrischen Folgefeldanordnung schematisch gezeichnet.
  • Es befindet sich oberhalb der Systemscheibe ein vierpoliges Spannungseisen, unterhalb derselben ein zweimal vierpoliges Stromeisen, und zwar in der Stellung, in der keine Drehung stattfinden kann, sowohl wenn das Spannungseisen als auch das Stromeisen oder nur eins derselben erregt ist.
  • Ist, wie in Abb. ioa angenommen, nur das Spannungseisen erregt, so ergibt sich ein magnetischer, konzentrisch verkuppelter Kreislauf, wie gestrichelt eingezeichnet. Wird die symmetrische Stellung des Spannungseisens zum Stromeisen aus der z-8-Stellung nach rechts oder links verschoben, so beginnt die Drehung der Systemscheibe in der einen oder anderen Richtung.
  • Wird dazu das Stromeisen erregt, so ent-"telit der in Abb. iob skizzierte, mehrfach verkoppelte Kraftlinienverlauf, worin die dünngestrichelten Kreisläufe den durch das Spannungseisen, die dickgestrichelten Kreisläufe den durch rlas Stromeisen konzentrisch hervorgerufenen Verlauf darstellen. Je nach L'berwiegen des einen oder anderen Kreislaufes (z. B. des Stromeisens) werden die Kraftlinien des anderen (z. B. des Spannungseisens) heeinflußt, dementsprechend die die Drehung bewirkenden konzentrischen Scheil;enströlne, so daß eine schnellere Umdrehungszahl resultiert.
  • Bei der vorliegenden vierpoligen Anordnung entsprechen (1-ei Bremsung durch vierpolige -Magnete finit einem zwischen Voll- und \iillbreiiistin" halbierten Bremswinkel die Vindrehungszahlen pro Minute den @Vattanral:en pro Mhitite (z. B. 5o Unidrehungen - )o Watt), so claß für eine Kilowattstunde iooo Unidrehungen pro :Minute gemacht werden.
  • In Abb. ioc ist ein vierpoliges Brenisinagnetsystein dargestellt, wo über und unter der Bremsscheibe j e ein konzentrischer Ringmagnet mit je vier Polen angebracht ist. Da die gleichnamigen Pole sich gegenüberstehen, ist die Bremsung gleich :Null.
  • In Abb. iod ist einer der -Magnetringe so verdreht (um 9o°), daß ungleichnamige Pole sich gegenüberstehen. Infolgedessen findet volle Bremsung statt. Durch Veränderung der Gegenüberstellung zirkular (sowie evtl. achsial ) hat man es in der Hand, die Bremsung zwischen und Voll heliehig fein einstellen zii können. Ebenso und evtl. gleichzeitig hat man es mit jeder Feinheit in der Hand (siehe Abb. iob), dies Hineinbringen des Zählers in die Solleichkurve zu bewerkstelligen, wenn man einen (oder leide) der Statoren zirkular (sowie evtl. achsial) verstellt.

Claims (3)

  1. PATF.NT-ANspRÜcHE: i. Elektrischer Zähler für l.eliebige Stromarten, dadurch gekenn-reichnet, daß sein imierer und äußerer mechanischer Aufbau im ganzen und in seinen wesentlichen einzelnen Teilen völlig zylindrisch und konzentrisch zur Trieb- und Konstruktionsachse erfolgt, derart, daß alle seine einzelnen Teile wie das Ganze drehrunde Ursprungsformen, in der Haupt-, sacke Zylinder und Ableitungen daraus, darstellen.
  2. 2. Elektrischer Zähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig auch sein Aufbau, seine Einstellung, Wirkungsweise und Eichung, der mehrpolige Antrieb und die Bremsung gleichzeitig konzentrisch und koachsial zur Trieb- und Konstruktionsachse erfolgt.
  3. 3. Elektrischer Zähler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle aktiven Teile in konzentrischen Hülsen befestigt sind, darin bzw. finit ihnen gedreht und mit den Hülsen verschoben werden können. Es können nach Bedarf die einzelnen aktiven Teile jeder Grundform unter sich vertauscht oder die Grundformen untereinander kombiniert und dabei die aktiven Teile wieder untereinander vertauscht werden. Die Hülsen können sich auch ineinanderschieben. Die aktiven Teile können auch ineinandergescliachtelt sein. .l. Elektrischer Zähler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrpoligen Triebeisen entweder mit den Polen aus einem Stück oder aus mehreren Stücken zusammengesetzt sind, in dem die dazu erforderlichen Bleche mit Isolation entweder aus Röhren oder aus spiralig aufgeNvickelten Streifen bestehen (die, Ringe mit oder ohne Rille zwecks Einlagerung in die Hülsen), wobei der Zusammenhang durch Nietung oder mittels Einbiegens der Anfänge und Enden oder kombiniert erfolgen kann. 5. Elektrischer Zähler nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß bei Tier Grundform (a) die die Bremsmagnete enthaltende Hülse mit der Fußlagerschraube gleichzeitig verstellt werden kann. 6. Elektrischer Zähler nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verdrehung des Spannungsstators zum Stromstator oder umgekehrt alle Pole gleichzeitig sowohl den Drehsinn als die Tourenzahl und damit die Eineichung beeinflussen, so zwar, daß bei ihrer evtl. gleichzeitigen Verschiebung in Richtung der System- und Konstruktionsachse eine weitere Beeinflussung zwecks Eineichung C, eichzeitig ocier verschiedenzeitig vorgenommen werden kann. Dabei können alle Pole der Statoren oder nur ein Teil derselben bewickelt sein. 7. Elektrischer Zähler nach Anspruch i bis (>, dadurch gekennzeichnet, claß durch Verdrehung und evtl. gleichzeitiger oder verschiedenzeitiger Verschiebung der Bremsmagnete, gegebenenfalls gleichzeitig oder verschiedenzeitig zu der Veränderung der Statoren nach Anspruch 6, alle Pole des Bremsmagneten gleichzeitig die Bremsung zwecks Eineichung beeinflussen. Dabei kann nur ein mehrpoliger Bremsmagnet finit entsprechender konzentrischer Brücke oder mehrere mehrpolige Breinsinagnete zur Anwendung kommen. B. Elektrischer Zähler nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sein Anschluß mittels unverwechselbarer Steckkontakte in einem Sockel aus Isoliermaterial erfolgt, der gleichzeitig die Sicherungen sowohl für die Zuleitungen als evtl. auch für eine oder mehrere Ableitungen enthält und gleichzeitig als Verteiler ausgebildet sein kann. 9. Elektrischer Zähler nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sein in einer konzentrischen Hülse befindliches drehbares Zählwerk aus konzentrisch zur Systemachse angeordneten Zahlrollen mit oder ohne Zahnrädern mit stehenden Achsen besteht, so zwar, daß jede Zahlrolle und jeder Zahlrollentrieb eigne Fuß-und Halslagerung unter sich in gleicher Achse erhält. Zwecks Herausnahme der einzelnen Rollen, Räder, Triebe sind die gleichzeitig für Fuß- und Halslager ausgebildeten, in die in Sägeschnitten ruhenden federnden Arme entweder eingeschraubt oder passend eingesetzt und iin Halslager mit engem Hals versehen.
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