DE405368C - Brikettstrangpresse - Google Patents
BrikettstrangpresseInfo
- Publication number
- DE405368C DE405368C DEM78981D DEM0078981D DE405368C DE 405368 C DE405368 C DE 405368C DE M78981 D DEM78981 D DE M78981D DE M0078981 D DEM0078981 D DE M0078981D DE 405368 C DE405368 C DE 405368C
- Authority
- DE
- Germany
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- tongue
- free end
- pressure spindle
- press head
- briquette
- Prior art date
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- Expired
Links
- 239000004484 Briquette Substances 0.000 title claims description 4
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
- B30B11/224—Extrusion chambers
- B30B11/225—Extrusion chambers with adjustable outlet opening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
- Brikettstrangpresse. Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen zum Verstellen der Zunge von Brikettstrangpressen wirkte die durch die Decke des Preßkopfes hindurchgeführte Druckspindel unmittelbar auf das freie Ende der schwenkbaren Zunge und wurde durch Schnecke und Schneckenrad bewegt. Gegenüber dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zwischen die Druckspindel und das freie Ende der schwenkbaren Zunge ein offenes Kniehebelwerk als Kraftübersetzung eingeschaltet ist, das sich einerseits gegen die Decke des Preßkopfes stützt und anderseits nahe dem freien Ende der Preßzunge in dieser gelagert ist, wobei die Druckspindel an einen am oberen Lenker des Kniehebels angebrachten Arm angelenkt ist. Diese Anordnung bietet gegenüber den älteren Ausführungen den Vorteil, daß die großen zu übertragenden Kräfte durch große Lagerflächen, die reichlich bemessen und gut geschmiert werden können, aufgenommen werden, die Druckspindel dagegen nur durch weit geringere Kräfte beansprucht wird und daher geringere Abmessungen erhalten kann. Ferner kann der umfangreiche und teure Schneckenradantrieb der Druckspindel fortfallen. Da dieser einen ungünstigeren Wirkungsgrad hat als das Kniehebelwerk, so benötigt die Anordnung nach der Erfindung auch einen geringeren Kraftaufwand zu ihrer Bewegung.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. r ein Preßkopf nebst den anschließenden Teilen des Pressenrahmens mit eingebauter Verstellvorrichtung im senkrechten Längsschnitt dargestellt.
- Abb. 2 zeigt den gleichen Gegenstand, und zwar auch im senkrechten Schnitt, jedoch nur zum Teil, und in größerem Maßstabe wie Abb. r.
- In dem Preßkopf a ist die Zunge b um den wagerechten Zapfen c drehbar eingebaut. Am Austrittsende des Preßkopfes d ist zwischen der Zunge b und der Decke des Preßkopfes a das aus dem unteren Lenker d und dem oberen Lenker e bestehende Kniehebelwerk untergebracht. Der untere Lenker d ruht mit seiner zylindrischen unteren Wölbung in einer entsprechenden Höhlung der Zunge b. An seinem oberen Ende ist der Lenker d mit einer zylindrischen Höhlung versehen, in die der obere Lenker e m_ i_t einer entsprechenden Wölbung eingreift. Der obere Lenker e stützt sich mit. seiner.obergna@ylindrischen Wölbung gegen die entsprechend ausgehöhlte Decke des Preßkopfes a. Die vorbeschriebene Ausführungsform des Kniehebelwerkes ist besonders zweckmäßig. Man könnte dasselbe aber ebensogut in der üblichen Weise mit Bolzengelenken ausführen. Der obere Lenker e ist mit einem aus dem Preßkopf hervorragenden Arm f versehen, der an seinem freien Ende den schwingend gelagerten Stein g trägt, auf den die Schraubenspindel h wirkt. Diese Schraubenspindel ist in der in einem Bock des Pressenrahmens fest gelagerten Mutter i geführt und mit einem Handrad k oder mit einer anderen Vorrichtung zum Drehen ausgerüstet.
- Durch Anziehen der Druckspindel lt mittels des Handrades k wird durch Vermittlung des Steines g ein erheblicher Druck auf den Hebel f ausgeübt, der sich durch den Lenker d mit starker Kraftübersetzung auf die Zunge b überträgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: 'Brikettstrangpresse mit einer das freie Ende der schwenkbaren Zunge auf und ab verstellenden Druckspindel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Druckspindel (h) und das freie Ende der Zunge (b) ein Kniehebelwerk (d, e) in der Weise eingeschaltet ist, daß sich die beiden Lenker des Knies einerseits gegen die Decke des Preßkopfes (a) und anderseits gegen das freie Ende der Zunge stützen, während die Druckspindel (h) auf einen Arm (f) des oberen Lenkers (e) des Kniehebelwerkes wirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM78981D DE405368C (de) | 1922-09-17 | 1922-09-17 | Brikettstrangpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM78981D DE405368C (de) | 1922-09-17 | 1922-09-17 | Brikettstrangpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE405368C true DE405368C (de) | 1924-11-01 |
Family
ID=7318269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM78981D Expired DE405368C (de) | 1922-09-17 | 1922-09-17 | Brikettstrangpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE405368C (de) |
-
1922
- 1922-09-17 DE DEM78981D patent/DE405368C/de not_active Expired
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