DE40454C - Aufschneidbare Verriegelungsvorrichtung für Weichen und Signalsicherungen - Google Patents

Aufschneidbare Verriegelungsvorrichtung für Weichen und Signalsicherungen

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DE40454C
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DE
Germany
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lever
switch
signal
switches
rollers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40454D
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English (en)
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ROESSEmann & kühnemann in Berlin N., Gartenstr. 21
Publication of DE40454C publication Critical patent/DE40454C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/028Indicating or fixing arrangements in the event of breaking or tension difference of transmission wires for points, signals or similar

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. December 1886 ab.
Der nachstehend beschriebene Apparat dient dem -Zweck, das erfolgte Auffahren einer Weiche oder das Reifsen eines Drahtzuges dem Centralwärter durch ein Alarmsignal mitzutbeilen und die in der Haltstellung befindlichen Signalhebel selbsttätig zu verriegeln, um eine Signalgebung so lange zu verhindern, bis der Defect gehoben ist. . ' " .
Derselbe ist für solche Anlagen bestimmt, bei welchen sowohl Weichen wie Signale mittelst doppelter, gespannter Drahtzüge bedient werden, und besteht aus zwei Theilen: einer Vorrichtung an der Weiche, Fig. 1 bis 4, durch welche beim Auffahren der letzteren eine Verlängerung des Drahtzuges herbeigeführt wird, und einer Vorrichtung im Centralapparat, Fig. 5 bir 10, mittelst welcher die eingetretene Verlängerung zur Auslösung eines akustischen Signals, sowie zu einer mechanischen Festlegung der Signalhebel nutzbar gemacht' wird.
Die Vorrichtung an. der'Weiche besteht aus dem als bekannt vorausgesetzten Weichenstellriegel A, dessen Regulirhebel aus zwei Theilen, einem unteren b und einem oberen c besteht, die durch eine Schraube d verbunden sind. Der untere Theil dreht sich um den Zapfen B, der in der Sohlplatte C vernietet ist, der obere Theil dreht sich auf einem besonderen Zapfen D, der auf dem unteren Theil b befestigt ist. Hierdurch ist erreicht, dafs der zweite Schenkel des oberen Hebels c beim Auffahren der Weiche, wodurch die Verbindungsschraube d abgescheert wird und eine Drehung um den Zapfen D stattfindet, einen gröfseren Ausschlag macht als im normalen Zustande. Dieser Schenkel des oberen Hebels ist durch eine Verbindungsstange E mit einem Winkelhebel F verbunden. Das eine Ende der Verbindungsstange trägt eine geschlitzte Gabel z, deren Schlitz so lang ist als der Ausschlag" des Hebels c im normalen Zustande.
Hierdurch erhellt, dafs beim Umstellen der Weiche der obere Hebel c. in den Schlitz schwingt, ohne eine Verschiebung der Verbindungsstange E hervorzurufen, da , er in diesem Falle mit dem unteren Theil b und den Bolzen B schwingt.
Eine Verschiebung findet aber statt, wenn durch Aufschneiden einer Weiche der Hebel c den gröfseren Ausschlag macht. Diese Verschiebung wird durch Vermittelung des Winkelhebels F, wie in Fig. 1 und 2, oder direct, wie in Fig. 3, auf den Schieber G übertragen und derselbe aus der normalen Stellung in der einen oder anderen Richtung verschoben, wodurch eine Verlängerung des Drahtzuges hervorgerufen wird. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt. In Fig. 1 befindet sich auf dem Fundament H ein fester Zapfen e, auf welchem zwei über einander liegende 'Flachschienen J, sowie zwei dazwischenliegende Kettenrollen R drehbar gelagert sind. Am entgegengesetzten Ende der Flachschienen befindet sich ein zweites Kettenrollenpaar, und unterhalb der unteren Flachschienen zwei Aufsätze f, zwischen welche eine Nase g des Schiebers G greift. -
Der vom Weichenriegel A nach dem Apparat führende Drahtzug, der am Ende belastet ist, läuft in dargestellter Weise über diese Kettenrollenpaare. Wird die Weiche aufgefahren, so tritt bei der Verschiebung des Schiebers G die
Nase g aus den beiden Ansätzen f, und die Flachschienen mit den dazwischenliegenden Rollen schwingen infolge der Drahtspannung um den Bolzen e und gehen in die punktirte Stellung.
In Fig. 2 sind die beiden Rollenpaare um einen Doppelhebel J gelagert, der beim Auffahren in gleicher Weise ausgelöst wird, um den Bolzen e schwingt und ebenfalls in die punktirte Stellung geht.
In Fig. 3 ist der Drehpunkt e2 der Kettenrollen R in einem Schlitz verschiebbar und wird durch den Schieber G in der normalen Stellung festgehalten. Beim Auffahren ausgelöst, geht die Rolle durch die Drahtspannung in die punktirte Stellung.
Dem Drahtzuge wird unter dem Centralappärat, Fig. 5, durch belastete Ablenkrollen R die nöthige Spannung ertheilt, damit derselbe den Temperaturschwankungen folgen kann. Bei einer Verlängerung des Drahtzuges geht das Spanngewicht G in die tiefste Stellung und nimmt die Rollen mit, die hierbei auf einen Daumen d wirken, der mit einer durch sämmtliche Rollenlager gehenden Welle W1 fest verbunden ist und eine Drehung derselben bewirkt.
Am Ende der Welle sitzt ein Hebel h, der durch eine Verbindungsstange ν die Drehung der Welle auf eine zweite Welle W überträgt, die durch zwei Hebel die mitgetheilte Bewegung weiter, und zwar einerseits auf das Alarmsignal O, Fig. 6, und andererseits auf eine Hebelsperre H überträgt.
Das erstere besteht aus einem gewöhnlichen Läutewerk mit Gewicht oder Federantrieb, dessen Sperrklinke einfach auszuheben ist und beim Ablaufen" ein Glockensignal giebt, oder es kann das Läutewerk auch zum Betriebe zweier kleiner Blasebälge verwendet werden, die eine Stimme, wie bei Drehorgeln, ertönen lassen.
Zu bemerken ist noch, dafs die Verbindungsstange v, die zur Hebelsperre führt, aus zwei Hälften besteht, die durch eine Schraubenfeder _/ verbunden sind, zu dem Zwecke, diese Stange vor dem Verbiegen zu schützen, wenn der Apparat in Thätigkeit gesetzt wird, während ein Signal auf »Fahrt« steht.
In diesem Falle wird nur die Schraubenfeder gespannt und die Hebelsperre erfolgt nach erfolgtem Einschlagen des Signalhebels durch die Ausdehnung der Feder sofort.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der aus zwei durch eine Abscheerschraube d verbundenen Theilen b und c bestehende regulirbare Winkelhebel in der Anordnung, dafs der obere Theil c einen besonderen Drehpunkt D auf dem unteren Theil b besitzt, zu dem Zweck, beim Aufschneiden einer Weiche einen gröfseren Ausschlag des oberen Hebels zu erzeugen als beim Umstellen' der Weiche, dieses Mehr zur Freigabe eines schwingenden oder verschiebbaren Rollenpaares zu benutzen, um durch die Veränderung in der Lage dieser Rollen eine Veränderung in der Länge des Drahtzuges zu erzielen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT40454D Aufschneidbare Verriegelungsvorrichtung für Weichen und Signalsicherungen Expired - Lifetime DE40454C (de)

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