DE404040C - Reflexkammer mit zusammenlegbaren festen Seitenwaenden - Google Patents

Reflexkammer mit zusammenlegbaren festen Seitenwaenden

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DE404040C
DE404040C DEW65114D DEW0065114D DE404040C DE 404040 C DE404040 C DE 404040C DE W65114 D DEW65114 D DE W65114D DE W0065114 D DEW0065114 D DE W0065114D DE 404040 C DE404040 C DE 404040C
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Germany
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side walls
chamber
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reflex chamber
reflex
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Bei den bekannten, mit starren Seitenwänden ausgerüsteten zusammenlegbaren Reflexkammern hat man jede der beiden Seitenwände zweiteilig und um Scharniere zusammenlegbar ausgebildet.
Die beiden Teile der Seitenwände liegen bei zusammengeklappten Kammern auf der Rückwand der Kammer neben einander; zwischen den beiden zusammengeklappten Wänden befindet sich das Objektiv. Hierbei bedingt die Länge der Seiteuwand die Breite der Kammer. I'm diese zu verringern, sind nach der Erfindung zwischei die zusammenlegbaren Teile jeder Seitenwand ein oder mehrere Teile geschaltet, welche sich beim Zusammenklappen der Kammer zwischen die äußeren Teile der Seitenwände legen.
Zerlegt man jede Seitenwand in drei Felder, dergestalt, daß im zusammengeklappten Zustande der Kammer das miittlere Feld etwa senkrecht zur Rückwand steht, dann beseitigt man einen weiteren Xachteil der bekannten Kammern, der darin besteht, daß die Scharnierrollen an der Außenseite der Seitenwand liegen müssen, wenn die beiden Hälften der Seitenwände gegen das Objektiv hin aufeinandergelegt werden sollen, was ein dichtes Anliegen der Seitenwände in der Gebrauchslage am Mattscheibenrahmeii verhindert.
Gemäß der Erfindung können die Scharnierrollen in das Innere des Gehäuses gelegt werden, da der Winkel, unter welchem die einzelnen Felder zueinander stehen, von i8o° auf nur 90° vermindert wird, wenn die Wände aus der Gebrauchslage in die Ruhelage gebracht werden.
Gemäß der Erfindung sind ferner Riegel angebracht, durch welche die Seitenwände in der Gebrauchslage gegen unbedachten, auf Einknicken der Wand wirkenden seitlichen Druck oder Stoß gesichert werden.
Es ist zweckmäßig, Federn zwischen den Seitenwand en und der Kammerrückwand oder dem Objektivbrett so einzuschalten, daß die
Seitenwände selbsttätig ihre Arbeitsstellung einnehmen, wenn die Kammer in Gebrauchsstellung gebracht werden soll, wobei dann auch die Federn die Seitenwände gegen den Mattscheibenrahmen in der Gebrauchslage pressen und die Lichtdichtung sichern.
Beim selbsttätigen Auseinandergehen der Kammer kann das mittlere Feld in einer Schräglage gegenüber den beiden äußeren ίο Feldern durch Federdruck eingeklemmt werden, so daß sich dann die Riegel nicht ei :- schalten lassen. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch verhindert, daß die Feder, gegen die hin der Riegel verschoben oder geschwungen wird, schwächer bemessen wird wie die andere Feder, da alsdann die Sperrstellung immer eine solche ist, daß sie vom Riegel aufgehoben werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
ao spiel der Erfindung für dreiteilige Seitenwände dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι das Kammergehäuse in perspektivischer Ansicht. Um den Erfindungsgegenstand klarer hervortreten zu lassen, ist die Kammer um i8o° gedreht, so daß sie auf dem Mattscheibenrahmen aufsteht.
Der Boden der Kammer sowie das Objektivbrett sind aus dem gleichen Grunde fortgelassen.
Die Seitenwände sind sowohl oben wie unten gestreckt dargestellt, nur ist nach oben hin das mittlere Feld gegenüber den Drehachsen der äußeren Seitenflügel verkürzt, und es laufen dementsprechend die oberen Begrenzungslinien der äußeren Wandteile gegen den mittleren Teil hin schräg nach unten.
In Abb. 2 sind verschiedene Sperrstellungen der Seitenwände und in Abb. 3 die Seitenwände im zusammengelegten Zustande, dargestellt.
Ein Mattscheiibenrahmen α umschließt die beiden Seitenwände B-C an ihren unteren Enden. Die Seitenwände B-C bestehen aus den Feldern b1, b2, bs und c\ c2, c3. Diese sind durch Scharniere d, e und /, g aneinander angelenkt. Die ösen und Angeln dieser Scharniere liegen im Innern des Gehäuses, so daß die Felder jeder Seitenwand in der Gebrauchsstellung voll am Rahmen anliegen. An den Mittelfeldern b2, c2 ist je eine Führungsdoppelschiene h angebracht, an der sich ein Sicherungsrahmen i anlegt. Federn k, I, m, η bewirken ein Auseinanderfalten der einzelnen Flügel der Seitenwände.
In der Zeichnung ist der Führungsrahmen i als ein den Spiegel in der Ge brauchslage stützender Hilfsrahmen dargestellt. Die Verriegelung kann aber auch durch den Auflagerahmen des Spiegels selbst erfolgen.
In der linken Hälfte der Abb. 2 ist eine Sperrstelkmg wiedergegeben, die sich ohne weiteres beheben lassen würde, wenn sich die Ri egelvorrichtung von vorn nach hinten verschiebt, da alsdann das Feld b2 vom Riegel selbst in d'ie Gebrauchslage geschoben wird, während im gleichen Falle die Sperrstellung nach der rechten Hälfte der Abb. 2 nicht aufgehoben werden könnte. Durch entsprechende Bemessung der Federkraft kann dafür gesorgt werden, daß das Feld der Seitenwand sofort in die Gebrauchsendlage übergeführt wird, das auf der Seite liegt, von der aus der Riegel verschoben wird.
Die Felder b2, c2 kann man gegenüber den Feldern b1, bx, c1, cä beliebig vergrößern oder auch ihre Anzahl vermehren, so daß man in der Lage ist, die Breite der Kammer weiter zu verringern.
Eine Sicherung der Seitenwände in der Gebrauchslage wird durch den Rahmen i, der an einer Doppelschiene h anliegt, bewirkt; hierbei wird auch die Lichtdichtung gewährleistet, die durch auf die Seitenwände wirkende Federn k, I, in, η erhöht wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Reflexkammer mit zusammenlegbaren festen Seitenwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände aus drei oder mehreren Teilen bestehen und daß beim Zusammenklappen der Kammer die zwischen den beiden äußeren Teilen jeder Seitenwand liegenden Teile sich zwischen diese beide.n äußeren Teile legen.
2. Reflexkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände in der Gebrauchslage verriegelt sind, etwa durch einen Stützrahmen des Spiegels oder durch den Auflagerahmen des Spiegels selbst.
3. Reflexkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Teile der Seitenwände durch Federn (k, I, m, n) gegen das Objektivbrett und gegen die Rückwand verspannt sind.
4. Reflexkammer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder, gegen die sich der Riegel verschiebt, schwächer bemessen ist als wie die Spännfedern (k, I, m, n).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW65114D 1923-12-21 1923-12-21 Reflexkammer mit zusammenlegbaren festen Seitenwaenden Expired DE404040C (de)

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DE404040C true DE404040C (de) 1924-10-10

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